Beiträge von Karli

    Ich kriege einfach keinen Griff dran und die Basalabschaltung führt nach hinten raus zu hohen Werten.


    Ich fürchte, da bist du aber hier im Forum vielleicht doch eher falsch ... hast du denn Kontakt zu anderen Eltern mit Loopenden Kindern? Es gibt da doch einige, auch viele, bei denen es recht gut zu funktionieren scheint ... auf Facebook unter Looped-DE bzw. AndroidAPS-Users wirst du da eher fündig ... ebenso im neuen Forum https://de.loopercommunity.org/

    Ja, ich wollte auch nur mal jammern. ;)Es ist schwierig, irgendwo Hilfe zu bekommen, da die Einstellung von gestern morgen eventuell nicht mehr passen muss. Mir hat seit 5 Jahren kein Arzt mehr gesagt, welche Faktoren ich ändern soll.


    Ich bin in all diesen Foren, sogar habe ich mich extra dafür auf Facebook angemeldet. Ob und wie es bei den Kindern dort klappt, wird eigentlich nirgendwo beschrieben. Es gibt nur Eltern, die dort schreiben und die meinen, dass es bei Ihnen gut klappt. Was genau das bedeutet, habe ich noch nicht gelesen bzw. werden die guten Kurven kaum gezeigt, höchstens mal ein Tag mit 100% TIR, nicht 3 Monate. Und ich bin mir nicht sicher, was ich von dem Herrn H. M., der dort schreibt, halten soll (in die Kinder-Gruppe komme ich übrigens nicht, weil scheinbar erkennbar ist, dass ich ein Fakeprofil habe). Ist mir aber auch nicht wichtig.


    Ich kenne nur einen Looper mit loopender Tochter im echten Leben, der scheinbar für seinen Diabetes und den seiner Tochter lebt, und der selbst sagt, dass der Loop seiner Tochter nicht so gut läuft wie bei ihm selbst. Echte Kurven habe ich da auch nicht gesehen.


    Insgesamt glaube ich, dass der Loop vielen helfen kann, die von einer insgesamt schlechteren Einstellung kommen. Da wird es immer zu einer Verbesserung kommen, alleine schon, weil sich die Menschen vermehrt mit ihrem Typ1 beschäftigen.

    Insgesamt bin ich ziemlich frustriert, weil es bei uns leider nicht läuft wie ich mir das wünsche. Wahrscheinlich sind meine Erwartungen zu hoch (gewesen). Ich gebe aber wohl noch nicht auf, auch wenn die Einstellung von Weihnachten bis Ende Januar bei Kind ohne Loop besser war als jetzt in den letzten 10 Tagen mit SMB. Sorry fürs ;(

    Sorry für Deine Frustration!! Gib nicht auf! Was denkst Du woran das liegt? Was hast Du Dir anders vorgestellt?

    Genau habe ich mir gewünscht bzw. diese Erwartungen gehabt:

    - höhere Zeit im Zielbereich

    - glatterer Verlauf (also weniger Ausschläge)

    - eventuell ein Ausgleich, wenn KE verschätzt wurden / FPE etc.


    Tatsächlich war Kind vor dem Loop schon (ziemlich) gut eingestellt. Dazu gehört bei Kindern aber ständige Anpassung, selten hält eine Einstellung eine Woche oder länger.

    Ich dachte, der Loop könnte das topen und eventuell ein Selbstläufer werden und Arbeit abnehmen. Das macht er momentan aber nicht, außer eventuell nachts.

    Ich kriege einfach keinen Griff dran und die Basalabschaltung führt nach hinten raus zu hohen Werten. :(

    Zur Verdeutlichung habe ich vor einigen Monaten hier über einen ISF von über 200 geschrieben, momentan ist etwas von 100-120 immer noch zu wenig. Seit der Dana im August haben sich die Faktoren massiv verringert, also der Insulin-Bedarf ist massiv gestiegen, obwohl sich die KE- Aufnahme eher gesunken ist. ;(

    Dann würde ich den ISF, also den Korrekturfaktor anpassen. Also eine größere Zahl einstellen, z.B. von vorher 80 auf danach 100. Der richtige ISF ist meines Erachtens unter SMB ziemlich wichtig.


    Unsere Erfahrung ist, dass die Faktoren unter SMB komplett angepasst werden müssen und nicht unbedingt gleich sind wie die unter AMA.


    Insgesamt bin ich ziemlich frustriert, weil es bei uns leider nicht läuft wie ich mir das wünsche. Wahrscheinlich sind meine Erwartungen zu hoch (gewesen). Ich gebe aber wohl noch nicht auf, auch wenn die Einstellung von Weihnachten bis Ende Januar bei Kind ohne Loop besser war als jetzt in den letzten 10 Tagen mit SMB. Sorry fürs ;(

    Ich habe mittlerweile die Info von der Mama, deren Tochter bei der Zulassungsstudie für Kinder unter 7 Jahren mitmacht, dass sie sehnlichst den Tag herbeigesehnt, an dem sie die Pumpe zurückgeben kann bzw. zumindest aus dem Automodus raus darf.

    1. und größter Kritikpunkt: der Sensor treibt sie in den Wahnsinn. Keinerlei Lebenserleichterung. Dabei gibt sie bei den zu häufigen Kalibrierungsanforderungen schon Sensorwerte ein (und kriegt Ärger mit den Diabetesberaterinnen, die wegen der Studie alles beobachten und mitkriegen). Aber sie kann nicht ständig und zu jedem Zeitpunkt blutig messen.

    2. Der Automodus schafft die nächtlichen Anstiege, die häufig bei Kindern sind, überhaupt nicht, so dass sie für Korrekturen ständig den Automodus verlassen muss. Fake-Carbs darf sie auch nicht eingeben.


    Sie hofft auf die T-Slim, auch weil sie auf den Dexcom hofft.

    Ich habe nach jedem einzelnen Ziel die Einstellungen gesichert bzw. einen Download gemacht. Diesen habe ich dann auf unsere Elternsmartphones geschickt und zusätzlich noch auf dem PC und USB-Stick gesichert.


    Das Update ging zwar schnell, besonders beim 2. Mal, wenn man aber einen Rechner hat, der nicht so leistungsfähig ist, dauert ein Update länger als 2 Minuten. Das zweite Update hat insgesamt bei mir, glaube ich 20 bis 30 Minuten gedauert, einfach weil der Rechner so lange brauchte, die Schritte zu durchlaufen. Aber man kann sich ja nebenbei anderweitig beschäftigen.

    Wo ist der Reiter "Essen" in AAPS?

    Wir haben die QuickWizard Funktion in AAPS genutzt. Da kann man wiederkehrende Mahlzeiten zu bestimmten Uhrzeiten einspeichern und braucht dann zu dieser Zeit vorne im Startbildschirm nur noch auf die Brezel drücken, um den Bolus dafür abzugeben.

    Habe ich eben mal geschaut und gesehen, dass man scheinbar den QuickWizard auch mit Nightscout öffnen kann oder eben mit AAPS.

    Obwohl wir nightscout nutzen, nutzen wir diese Funktion dann nur in AAPS.

    Aber das meintest du wahrscheinlich nicht, oder?

    Also meines Erachtens geht die Dana auch ohne AAPS. Wobei AAPS nicht gleich Loop bedeutet, man kann die Pumpe einfach nur über AAPS fernbedienen, ohne zu loopen. Und das ist schon komfortabel.


    Wo ist eigentlich sheldor? Er hat auch die Dana ohne AAPS.

    Wenn man von der Medtronic Veo kommt, passt es gut mit der Dana, da beide schön klein und leicht sind und nicht viele Bestätigungsklicks zur Bolusabgabe benötigen.

    Es kann immer schlecht laufen, und man bekommt Folgeschäden, obwohl man sein ganzes Leben versucht hat, die Werte perfekt zu halten. Es kann sein, dass man Lungenkrebs bekommt, obwohl man nie geraucht hat.

    Es kann sein, dass man Typ2 Diabetes kriegt, obwohl man nicht übergewichtig ist und den ganzen Tag nur ans Essen denkt.


    Andere Menschen denken dann schnell, dass derjenige doch selbst Schuld ist, hätte er doch aufpassen müssen bzw. etwas ändern können, obwohl das in diesen, wenn wahrscheinlich auch nur wenigen, Fällen nicht stimmt. Die Betroffenen werden dann vorverurteilt, auch wenn die ganzen Hintergründe und Lebenssituationen nicht bekannt sind.

    Auch wenn es für viele stimmen mag, muss es eben nicht für jeden passen. Und die wenigen müssen dann darunter leiden, dass sie mit stigmatisiert werden.


    Auch die Frage, ob man den "gut eingestellt ist": Als ob der Diabetes 1x pro Quartal vom Arzt eingestellt wird, so wie früher 1x im Monat der Blutzucker gemessen wurde. Keiner sieht, dass dahinter täglich mehrere zig Therapieentscheidungen stehen, die der Betroffene selbst tätigt, weil der Typ1 eben ständiger Therapieentscheidungen bedarf und man keine Standleitung zum Arzt haben kann. Der Erfolg und Aufwand der Therapie wird dann vom Unwissenden den Ärzten zugeschrieben, weil man ja eingestellt wird. Für Misserfolge wird eher der Patient verantwortlich gemacht.


    Viele Menschen denken so und leider wohl auch Ärzte. Das kann man eventuell nicht ändern, denn es liegt wohl an jedem selbst, wie er sein Gegenüber wahrnimmt und wie empathisch er/sie ist.


    Generell glaube ich aber, dass Ärzte manchmal da auch wenig einfühlsam sind und Patienten eben Patienten sind, kranke Menschen.

    Eine Allgemeinärztin erzählte mir mal privat, dass ihr Ehemann, auch Allgemeinmediziner, zusätzlich zu seiner Schmerzausbildung noch eine Weiterbildung in Psychologie macht, weil das ganz gut passt, denn "Menschen mit Schmerzen, hätten oft auch einen an der Klatsche".

    Da ist mir bewußt geworden, dass Ärzte eben auch nur Menschen sind, die manchmal arrogant und nicht in der Lage sind, zu differenzieren und sich in die Situation von anderen zu versetzen.


    Interessant fand ich, als ich letztens von einer Firma aus der Diabetesbranche las, dass sie nicht "patients-driven", sondern "people-driven" ist, denn hinter jedem Kunden/Patienten etc. steckt ein Mensch mit all seinen Ecken und Kanten und seinem ganzen Leben.


    Deswegen fände ich es schön, wenn man insgesamt respektvoller miteinander umgehen könnten, denn man kann nicht wissen, was der andere schon alles mitgemacht hat und was ihn dorthin geführt hat.

    Und im schlechtesten Fall ist man dann irgendwann selbst unverschuldet in einer solchen Situation und muss sich mit Vorurteilen auseinandersetzen.

    Die Gewindestange und deren Handhabung finde ich überhaupt nicht problematisch, das macht man 2-3 Mal und dann hat man sich daran gewöhnt.

    Aus meiner Sicht sind das einzig Blöde an der Dana wirklich nur die Batterien, die im Zweifel eben nicht im Supermarkt zu bekommen sind. Aber dafür habe ich jetzt genügend hier liegen.

    Lieferprobleme hatten wir auch noch nicht, haben die Dana aber erst seit August.

    Die Sache mit den Batterien stört mich zugegebenermaßen auch.

    Aber ich habe schon oft bei Facebook gelesen, dass die Batterien 30 Tage halten, egal wieviele Balken sie zu Anfang anzeigen.

    Das konnte ich das letzte Mal auch bestätigen, die Batterie hat von Anfang an nur 50% angezeigt und das wurde auch durch Reiben etc. nicht besser.

    Trotzdem hat sie 33 Tage mitgemacht, bevor wir sie sicherheitshalber getauscht haben.

    Spätestens nach 35 Tagen tauschen wir die Batterien immer aus, egal wieviele Balken angezeigt werden.

    Die Batterien der Medtronic Pumpen halten nicht so lange, die kann man aber überall kaufen.

    der G3 läuft aber gut mit der 670G. das Problem liegt eher bei der 640 und g3

    Auch nicht bei jedem scheinbar. Ich habe heute mit der Mutter einer 6- jährigen gesprochen, die an der Zulassungsstudie für die 670G für unter 7- Jährige teilnimmt. Seit Mitte Dezember ist sie in der Studie und nur 1 Sensor hat 7 Tage gehalten, die anderen mussten alle nach 2 Tagen gewechselt werden. Sie ist ziemlich genervt.

    Wir sind auch zufrieden mit der Dana- Pumpe, auch ohne AAPS.

    Es gibt meines Erachtens wenig brauchbare Alternativen.

    Wir brauchten bisher keine Ersatzpumpe, deswegen kann ich darüber nichts berichten. Für den Fall der Fälle und Urlaube (da auch nur für den Fall der Fälle, dass die Pumpe aufgeben sollte) habe ich hier aber noch die Veo liegen.

    Mit dem Service hatte ich deswegen auch nur Kontakt zur Bestellung von neuem Verbrauchsmaterial und das geht immerhin schneller per Telefon als zuvor bei Medtronic, wo man immer etwas warten bzw. sich durchklicken musste.