Beiträge von Karli

    Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut klappt und du sicher durch die Nacht kommst, bis die Ersatzpumpe da ist.


    Eigentlich müsste das ja eine Veo sein, denn auf eine 640G müsste man doch erst geschult werden? (Meinte zumindest unsere Diabetologin auf Nachfrage, wenn uns genau so etwas passieren sollte).


    Sie meinte auch, dass man deswegen nicht bei Medtronic bleiben muss, nur muss man eben die Ersatzpumpe später wieder abgeben.

    Aber eine Entscheidung steht dann wohl doch demnächst an, welche Pumpe es sein soll.

    Alles Gute.

    Diese Erfahrungen hören sich gar nicht gut an. Ich frage mich, wie mit solchen Sensoren ein ordentlich laufender Loop mit der 670G funktionieren soll.

    Ist das System deswegen eventuell noch nicht in Deutschland zugelassen?

    Wenn die Sensoren Mist messen, kann der Loop gar nicht funktionieren.

    Für mich wohl noch ein Grund mehr, nicht mehr auf Medtronic zu setzen.

    Hallo,

    ja, nach zähen Diskussionen gibt es für mein Kind erst mal eine Ausnahme und ein Rezept über Novorapid, das ich bisher aber noch nicht habe.

    Hintergrund sind tatsächlich die Kosten und der Druck durch die Kassenärztliche Vereinigung.

    Echt schlimm. Die wenigsten werden wohl dagegen angehen.

    Ich unterstütze auch: never change a running system.

    LG

    Danke. Ich will aber gar nicht umstellen und ausprobieren.

    Die Argumentation verstehe ich auch nicht. Wenn sie jetzt 400 Kinder einfach so auf lispro umstellen, dann ist das Verhältnis zwischen den Herstellern auch nicht mehr gewahrt.

    Warum soll ich auf die Kosten meines Kindes etwas ändern, und sei es nur die Gefahr der späteren Insulinunverträglichkeit.

    Gibt's ne Chance das abzuwenden?

    Grade bei Kindern würde ich so experimente nicht vornehmen. Vor allem nicht wenn die Einstellung läuft so wie sie ist.

    Falls das irgendwie abzuweisen ist würde ich den Versuch wagen. Vielleicht lässt auch eure Apotheke mit sich reden und gibt euch stattdessen euer gewohntes Insulin raus?


    Ich denke grade bei Kindern kann das auch nen psychologischen Effekt haben, oder?

    Einen psychologischen Effekt könnte ich zumindest bei meinem Kind ausschliessen. Das Kind weiß und sieht nicht, was in der Pumpe ist.

    Ist wohl eher der psychologische Effekt bei den Eltern.

    Nein, läßt sich nicht abwenden. Ich habe mich schon mehr oder weniger mit der Ärztin angelegt. Es betrifft ALLE Kinder mit Insulinpumpe dieser riesigen Ambulanz. Die werden alle einfach umgestellt.

    Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob sie nicht auch gesagt hat, dass lispro billiger als novorapid sei.

    Weiß das jemand?

    Heute waren wir beim Diabetologen. Kind hat seit Manifestation Novorapid in der Insulinpumpe und wir sind bisher damit zufrieden. Ich habe heute ein neues Rezept für Novorapid angefordert.

    Bekommen habe ich ein Rezept über lispro von Sanofi. Das größte Kinderdiabeteszentrum stellt alle Kinder mit Insulinpumpe auf lispro um, weil (angeblich) die Kassenärztliche Vereinigung geprüft hat, dass in der Vergangenheit zuviel Insulin von NovoNordisk verordnet worden war und deswegen zukünftig mehr von anderen Herstellern verordnet werden muss. Es ist das gleiche wie Novorapid und es würde sich gar nichts ändern.

    Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll und habe gegenüber der Ärztin auch argumentiert, dass Kind zugegebenermaßen sehr gut eingestellt ist und dass ich ungern Veränderungen möchte, die sich eventuell nachteilig auswirken. Sie meinte nur, dass wir es ausprobieren sollen und dann uns melden sollen, wenn es nicht läuft. Aber eigentlich will ich gar nicht experimentieren.

    Wie würdet ihr damit umgehen?

    Das hört sich für mich so an, wie reimportierte Blutzuckermessstreifen.

    Das gleiche haben sie mir in der Apotheke nämlich auch gesagt: Wenn das Kreuz nicht bei aut idem gesetzt ist, gibt es zwar die Teststreifen der gleichen Marke, aber nur die reimportierten. Die habe ich dann genommen und das nächste Mal beim Diabetologen gefragt, ob sie da ein Kreuz reinmachen können.

    Bezüglich Wasserdichtigkeit: ist jemand mit der Dana schon mal richtig schwimmen gegangen, also z.B. regelmäßig 60 Minuten Bahnen schwimmen im Frei- oder Hallenbad und hat die Dana beim Schwimmen dran gelassen?
    Danke im voraus.
    Loopen geht beim Schwimmen aber nicht, oder?

    Jetzt habe ich auch mal in den Kommentaren nachgelesen.
    Da schreibt tatsächlich jemand:


    Zitat

    Bei fragwürdigen Zuzahlungen sind daher mindestens private Zuzahlungen erforderlich.
    Wenn also die Pumpe gegenüber einer konventionellen Therapie teurer ist als 2000 Euro, dann sollte die Versicherten diesen Mehrbeitrag aus eigener Tasche bezahlen.
    Das wäre sozial gerecht gegenüber der Versichertengemeinschaft.


    Unglaublich, was dieser Bericht vom NDR für einen Eindruck hinterlassen hat.

    Möglicherweise, könnte, wäre möglich ... Übersetzt: Es ist nicht so.


    Deine Aussage verstehe ich nicht. Es ist tatsächlich so, dass Kinder mit Typ 1 aus Krippe, Kindergarten oder Schule ausgeschlossen werden, weil sich niemand um die lebensgefährliche Versorgung mit Insulin kümmern möchte. Für Betreuungspersonen ist es manchmal einfacher, eine Pumpe zu bedienen und damit das lebensgefährliche Medikament zu geben, als es mit einer Spritze / Pen zu tun.

    Solche Berichterstattung spielt auch denjenigen in die Hände, die den Leistungskatalog der Krankenversicherung festlegen. Womöglich heißt es irgendwann noch, "unsere Versicherten statten wir nur mit sicherer Technik aus", und insgeheim freut sich der Kostenträger über die Rückkehr zu den altbewährten Methoden.


    Aus dem Artikel beim NDR entsteht der Eindruck, dass die Pumpenträger sich ein teures System leisten, dass keine Vorteile bietet (außer etwas Lebensqualität bei Eltern, darauf kann man auch verzichten). Warum erstatten die Krankenkassen so etwas überhaupt?


    Übrigens wollte uns unsere Krankenkasse zu Beginn auch vor dem lebensgefährlichen Libre schützen, jetzt scheinen sie sogar die Kosten für das Libre 2 zu übernehmen.


    Zitat

    Das Ergebnis: Die Unterschiede zwischen den beiden Therapieformen sind nicht allzu groß und somit statistisch nicht aussagekräftig. Aber im Durchschnitt hatten Kinder, die mit einer Pumpe behandelt wurden, eine schlechtere Blutzuckereinstellung, benutzten mehr Insulin und hatten mehr Nebenwirkungen als Kinder, die täglich mehrere Injektionen mit einer Spritze erhielten. Dabei kostete die Pumpenbehandlung jährlich etwa 5.000 Euro und damit etwa 2.000 Euro mehr als die konventionelle Therapie. Der einzige Vorteil für die Insulinpumpen: Die Eltern fühlten sich besser, bei ihnen wurde eine höhere Lebensqualität beobachtet.


    https://www.ndr.de/nachrichten…rbundenheit,danne150.html

    Danke liebe Familie Crusius und dem NDR dass wir dank solcher Berichte wieder in Zeiten vor Loop und Smartphone zurückfallen könnten. Das will ich mir unbedingt ersparen und darum werde ich solch reißerisch aufbereitete Medienthemen auch immer genau verfolgen.


    Abgesehen davon führt dieser Bericht auch bei Betreuungspersonen von kleinen Kindern mit Typ1 Diabetes und Insulinpumpe zu Verunsicherung und womöglich zu noch weiterer Ausgrenzung bzw. Ablehnung bei nötiger Unterstützung in Krippe / Kindergarten und Schule.
    Leider führt so ein Bericht in die komplett falsche Richtung und macht den in den letzten Jahren mit viel Kampf errungenen Fortschritt wieder (teilweise) zunichte.

    Der Thread ist aber nicht im Live zustand, oder? Ich kann mich an mehr Beträge entsinnen, als ich ihn das Erste Mal gelesen hatte. Oder trübt meine Erinnerung?


    Ob da mal mehr Beiträge enthalten waren, weiß ich nicht. Ich denke nicht, dass dort Beiträge gelöscht wurden.