Beiträge von Gummihupe

    Während der GKV Zeit waren es auch 200 je Quartal, mehr gab es nur in Ausnahmen und wenn es sich aufs Jahr wieder rausrechnen ließ. Schon sehr happig bemessen...

    Dank der PKV jetzt wieder völlig egal, mit den blauen Zetteln bekommt ja um einiges mehr bescheinigt und auch erstattet.

    Jup, die Dinger sind super - hab schon eine ganze Weile einen G5 von der Sorte. Da der Akku relativ klein ist, ist er sehr empfindlich gegenüber Tiefenentladungen. Daher soll hier alle 25-30 Tage - auch bei Nichtbenutzung - einmal nachgeladen werden. Allerdings kostet ein Umbau 2-3 Transmitter und zusätzlich etwa 100€. Dennoch ist es eine dauerhaft(er) nutzbare Investition.

    Sieht sehr nach nem Compliance Problem aus. Für die Krankheit muss man sich leider etwas Zeit nehmen.

    Auch einige der Vielarbeiteden hier schaffen es einmal im Quartal einen Facharzt dafür aufzusuchen.

    Ja muss man. bin am runterladen und installieren.

    Wenn ich eine APK Datei rausbekomme stelle ich Sie hier mal zur Verfügung.

    Es sei denn jemand hat bereits eine, dann würde ich mich freuen nicht die ganze Android SDK runterladen zu müssen

    Bitte tue das nicht.

    Du bist auch verantwortlich dafür wenn etwas mit der App schief geht. Nicht umsonst werden von den Entwicklern nur die Sourcen als DIY-Projekt publiziert.
    Bitte halte dich an die Regeln !!!!

    Wer das Ding baut, hat ein (digitales) Medizinprodukt hergestellt. Wer es dann an andere weitergibt (entgeltlich oder unentgeltlich) bringt es damit in Verkehr (s. Paragraph 3, Abs. 11 MPG). Wenn dann bei jemandem, dem man sein Produkt zur Anwendung abgetreten hat, etwas passiert, greifen Paragraphen 40-42 und setzen Freiheitsstrafen oder Geldbußen fest.

    Das gesamte Ding nennt sich Regelleistungsvolumen und legt aus den Vorjahren fest, wieviel Geld (je nach Fachrichtung) der Praxis je Patient genehmigt wird - und das je Quartal.


    § 87b, SGB V legt dabei fest, dass "Zur Verhinderung einer übermäßigen Ausdehnung der Tätigkeit des Arztes und der Arztpraxis [...] arzt- und praxisbezogene Regelleistungsvolumen festzulegen [sind]." Ein Arzt darf also gar nicht so viel tun, wie er eigentlich kann, da alles oberhalb des Budgets nur noch teilweise bis kam noch vergütet wird. Auch die Patientenzahl ist gedeckelt, aber einer zu hohen Fallzahl je Praxis gibt es auch Regressforderungen ("wir nehmen keine neuen Kassenpatienten mehr auf").


    Die Teststreifen zählen als Medizinprodukt und werden anders auf das Budget angerechnet, bedürfen aber grundsätzlich eines eigenen Rezeptes im Vergleich zu Medikamenten oder Hilfsmitteln (falls sich das schon mal jemand gefragt haben sollte). Zusätzlich haben Fach- und Hausärtze eine andere Aufteilung des Budgets, jedoch wird bei beiden das Budget zum Quartalsbeginn festgesetzt (daher sind die Chancen auf ein paar Teststreifen extra ja am Quartalsbeginn höher). Verschreibt der Arzt mehr als ihm nach EBM zugeteilt ist, wird dies auch nur noch teilweise vergütet.

    Das Gegenteil vom niedergelassenen Arzt ist der Doc in der Klinik.


    Warum denn auch in Schutz nehmen? Das Schönste ist doch, wenn man trotz Einschränkungen auf dem Niveau der "anderen" leben und agieren kann.

    Du bist ein Einzelfall, weshalb deine Erlebnisse nicht unbedingt für alle gelten. Aber gut, dass es bisher immer geklappt hat.


    Es liegt im Ermessen des (niedergelassen) Arztes, was er dir verschreibt. Das hat auch nichts mit unterlassener Hilfeleistung zu tun, sofern derzeit nicht Leib und Leben in Gefahr sind. Im besten Fall geht es in die Notfallambulanz im nächsten Klinikum, da sieht die Garantie auf rezeptierte Hilfe dann anders aus.

    Es ist eine Rechtsfrage: wenn du kein Diabetiker bist, ein Arzt dir Insulin verschreibt und du dich damit ins Jenseits beförderst, hat der Arzt dann ein Problem.


    Den Ärzten wird angeraten, keine für den Stoffwechsel potentiell gefährlichen Substanzen ohne eingehende Untersuchung auszustellen. Für die Anamnese wird zu Beginn Zeit benötigt, die viele Ärzte nicht mehr haben bei hohem Patientenandrang.

    Ein Rezept bekomme ich jedoch nur durch Vorlegen meiner Versichertenkarte, wenn wir uns in einem neuen Quartal befinden und ich diese noch nicht besucht habe. Oder übernimmt das die Apotheke dann?

    "Grundsätzlich können Sie die Versichertenkarte nachreichen. Allerdings darf Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin nach zehn Tagen die Behandlung privat in Rechnung stellen, wenn Sie bis dahin nicht Ihre Chipkarte oder einen Abrechnungsschein Ihrer Krankenkasse vorgelegt haben. Legen Sie danach bis zum Quartalsende Ihre Gesundheitskarte beim Arzt vor, muss dieser Ihnen die bezahlte Vergütung erstatten."

    Jede Arztpraxis müsste Dir Insulin verschreiben !!!!

    Wenn auch nur die kleinste Packungsgröße!!!

    Schliesslich ist es Lebensnotwendig!!!

    Die Arztpraxis hat ja sicherlich Telefon und kann in Deiner Praxis anrufen und sich bestätigen lassen, das Du Diabetes hast!!!!!

    Solange nicht zweifelsfrei nachweisbar ist, dass wirklich Diabetes vorherrscht muss die Praxis gar nichts machen (hatte den Fall auch schon einmal).

    Allerdings gibt's auch die Möglichkeit in der Apotheke die Praxis telefonisch zu kontaktieren, diese könnte dann ein Rezept an besagte Apotheke per Fax senden, das Original gibt's dann per Post und du kannst direkt mit Insulin wieder nach Hause (auch schon Mal gemacht).

    Finde den Artikel mehr als fragwürdig. Besonders den Teil "Das Problem dabei: Die Fehlermeldung ["???"] bedeutet, dass das Gerät tatsächlich nicht misst. Falls in dieser Zeit eine Unterzuckerung auftritt, kann es also auch nicht warnen."

    Das stimmt nur teilweise. In der Bedienungsanleitung ist das Auftreten der drei Fragezeichen als "Fehler bei Gewebe-glukosekontrolle" mit dem Hinweis "Dieses Symbol zeigt an, dass der Empfänger das Sensorsignal vorübergehend nicht interpretieren kann. Dieses Symbol hängt nur mit dem Sensor zusammen. Warten Sie auf weitere Aufforderungen und geben Sie keine Blutzuckerwerte ein, wenn Sie dieses Symbol sehen."


    Heißt im Klartext: Das Gerät misst (wer mal parallel xDrip(+) und den Empfänger beim G4 getestet hat, hat das sicher zum eigenen Erstaunen fetgestellt), es ist aber keine verlässliche Therapieempfehlung aus den Werten abzuleiten. Eine Warnung hätte sicherlich nicht geschadet, ein Fehler, zum Schutze des Patienten, dass er aus gemessenem Murks keine überdachte Therapieentscheidung vollführt, ist das jedoch nicht.

    Wenn es also zuvor funktioniert hat und in der Nacht plötzlich einen Aussetzer hat, sollte das bei guter Einstellung keiner Handlung bedürfen. Vor der Zeit der CGMs gings doch auch, einige wenige davon leben ja sogar noch... Ein bisschen völliger Humbug dieser Artikel.

    Wie schon oben geschrieben, Ticwatch. Viel billiger kommst du an eine funktionale Uhr nicht ran, ansonsten bleibt dir noch der Gebrauchtkauf.. eine Asus Zenwatch 2 oder LG Watch kriegst du bei ebay um die 50€, aber eben ältere Dinger.

    Funktionieren aber meist trotzdem. Habe beim G4/G5 gelegentlich nur meine alte LG Watch W100 dabei (und das Ding ist vor 5 Jahren +/- erschienen), welche problemlos funktioniert. xDrip synchronisiert nach Zusammentreffen von Uhr und Handy alles wieder selbstständig, mehr kann man für damals 35€ bei eBay fast nicht bekommen.

    Zuerst das Schema übernehmen und anschließend anpassen. Fiasp hat einen etwas früheren Wirkbeginn, jedoch musst du herausfinden wie dein Körper darauf reagiert. Bei manchen wirkt es eher, manche sehen keinen Unterschied und ein paar wenige können mit Fiasp keinen Vorteil erzielen.


    Nach einer Weile kommt es auch vor, dass die Faktoren um 10-20% angehoben werden müssen, um verträgliche PP-Werte zu erzielen.

    In "jungen" Jahren ist das Gehirn noch dynamisch genug, durch Unterzuckerungen verkümmerte Neuronenverbindungen zu ersetzen. Ab einem Alter von etwa 50 Jahren nimmt dies stetig ab, sodass starke oder längere Unterzuckerungen anfangen können dauerhafte Schäden zu hinterlassen. Hat man es bis hierhin mit hinreichend guten Langzeitwerten geschafft, spielt einem das metabolische Gedächtnis wiederum in die Karten, sodass leicht erhöhte Werte (zur Vermeidung vom Unterzucker) auch über eine "längere" Zeit keine maßgeblichen Schäden mehr anrichten.



    Kenne aber ähnliche Situationen, zu Beginn gabs mal eine 19 mg/dl auf dem Messgerät, dennoch hat's gereicht um bis zum Kühlschrank und er Cola-Flasche zu kommen. Das Problem ist spätestens dann, sich die Wahrnehmung wieder anzutrainieren, was - wie oben auch schon bestätigt - gerne mehrere Monate dauert bis das Hypoglykämieempfinden wieder ein normales Ausmaß erreicht hat.

    Ich hab glücklicherweise kaum noch Probleme, Pumpe und Loop sei Dank. Beim Zubereiten gibt's meist schon nen kleinen Bolus und ein geringeres Temp-Target und zur Mahlzeit die berechnete Restdosis. Die Faktoren sind im vernünftigen Rahmen, 30-35 IE je Mahlzeit kein Problem mit dem Katheter - egal wie alt. Ich versuche die Lebensmittel entsprechend des GI etwas zu sortieren, damit auch das Verstoffwechseln der Kohlenhydrate zur Wirkung des Insulins passt.

    Über das letzte Jahr ist damit die Zuckerkurve unglaublich angenehm geworden, PP-Werte verlassen nur noch selten den Zielbereich bis 140. Sollte es doch mal anders ausgehen gibt es notfalls ein Glas Saft mehr als angedacht. Ist am Ende ja auch noch gesund :)

    Unter der Woche kein Frühstück, zum Mittag um die 10 BE (120g KH) gemischt aus Brot, Milchprodukten und Obst (60:10:30, im Sommer etwa 45:10:45 durch größere Auswahl), abends nach Lust und Laune zwischen 5 und 15 BE.

    Am Wochenende nur Frühstück und Abendessen, hier dann morgens 15-20 BE und 5-15 am Abend.

    Laut Muckibude ein Grundumsatz von 3600 kcal/d, daher konstante optische und Gewichtszusammensetzung bei den Mengen ohne Probleme. Funktioniert also auch. :)