Beiträge von Gummihupe

    Hat jemand eine Idee wie ich den Dexcom G6 bekomme?

    Habe seit kurzem eine Insulinpumpe und das Libre1. Leider schon manche Hypo (3. Grades - BZ unter 50 und sogar 40 verschlafen, da kein Alarm). Die Scheißfirma Abbott weigert sich mir einen Libre 2 mit Alarm vor Ablauf der Restrezeptdauer zu geben (aktuelles Rezept geht bis Dezember). Loopen kann ich eh vergessen, da AAPS den Libre 1 als nicht zuverlässig ansieht und Libre2 so verschlüsselt ist dass keiner damit loopen kann. Wenn ich bis Dez warte fürchte ich ernsthafte koginitive Schäden, sofern ich weitere Hypos verschlafe. Ist es nicht generell so, dass man mit Pumpe ein Recht auf ein CGM statt FGM hat?

    Au contraire! Das Libre hat primär nichts mit "Zuverläsigkeit" nach AAPS zu tun. Du benötigst lediglich einen Adapter (BlueReader, Miao Miao, SweatReader, o.ä.), den du Dir auf dein Libre mit Tape tackerst. Die Teile kosten dabei um die 100€ und sind keinesfalls erstattungsfähig. Dann können die Werte per xDrip+ empfangen und an AAPS weiter gegeben werden. Schon funktioniert der Loop auf mit dem Libre 1.


    Die Kasse entscheidet nach aktueller Lage, ob die Therapieziele mit den aktuell verfügbaren Hilfsmitteln nicht erreicht werden können. Aus A folgt hier keinesfalls B.

    Weil du vermutlich keines aktiviert hast. AAPS muss dabei mit der Nightscout Instanz in den Optionen verlinkt und mit dem API-secret für volle Funktionalität versorgt werden. Danach können die in Nightscout gesetzten Profile im Menü aktiviert werden.

    Alternativ wäre ein Offline Profil.

    Ist das wirklich nur Formsache? Bekommt man die Dexcom-Verlängerung ohne Probleme auch wenn das Therapieziel mit gutem Hba1c und keinen Unterzuckerungen über das erste Jahr erreicht wurde? Uns ist sicher 100% klar, dass dieser Erfolg dem rtCGM zu verdanken ist aber wenn die KK nur auf die Zahlen schaut dann wird die Verordnung vermutlich einfach wieder gestrichen. Ich *hoffe* natürlich nicht... Wie sind Eure Erfahrungen hierzu?

    Das würde am Ende keinen Sinn machen, wenn durch das Hilfsmittel genau die gewünschte Stoffwechselverbesserung erzielt wird. Gesund bist du dadurch nicht und der Therapieerfolg kann nur mit Hilfsmittel aufrecht erhalten werden (das hat mittlerweile auch schon die eine oder andere Krankenkasse erkannt!).

    Der "Break-Even" Punkt von den Kosten bei Bewilligung und Gerichtsverfahren ist noch lange nicht erreicht. Zwar sind zumindest die Indikationen festgelegt, allerdings stets an das Therapieziel (was völlig veraltet erscheint sobald man ein CGM hat) gekoppelt. Dennoch hat der Kostenträger wirtschaftlich zu handeln, hoffentlich auch bald in unserem Sinne.

    Vermutlich meinst du Azure? Wenn möglich sollte Heroku verwendet werden. Auf der GitHub Seite von Nightscout findet man direkt den entsprechenden Deploy Button. Dabei wird eine neue Seite auf Basis von Heroku eingerichtet, sogar inkl. Datenbank und aller notwendigen Parameter.

    Die GKV möchte nur genau so viel Geld ausgeben wie nötig ist, um das Therapieziel nach Definition durch den HbA1C und ggf. aufgetretene Unterzuckerungen zu erreichen. Meist liegt das Ziel dabei unter 6.5%.

    Der Sachbearbeiter sieht oft nur die Zahlen und bewertet den Antrag danach.

    Ja, ich bin dabei. Leider war mein Arzt bis Anfang der Woche in Urlaub. :wacko: Habe ihm eben noch mal eine Email geschrieben und gefragt, wie der Stand der Dinge ist. Habe zum Glück noch eine Woche Zeit für den Widerspruch. Sollte er sich sich morgen im Laufe des Vormittags nicht zurückmelden, werde ich dort mal durchbimmeln, denn der Antrag hat absolute Prio gerade.

    Du kannst auch Widerspruch einlegen und eine Begründung innerhalb von 4 Wochen nachreichen.

    Für gewöhnlich sind alle Schreiben bei der TK in deiner elektronischen Akte und können bei der Bearbeitung von jedem Service-Mitarbeiter eingesehen werden. Es ist daher nicht unbedingt davon auszugehen, dass im Nachgang noch eine Kostenübernahme verweigert wird.

    Im Widerspruchsverfahren werden wohl gemeinhin auch Gutachten nötig sein, was dazu führen könnte dass der MDK sich dem Fall annimmt.

    Hier kann dann zwar wieder alles passieren, aber immerhin ergäbe sich dadurch die Möglichkeit einer erneuten Prüfung und ggf. einer Kostenübernahme.

    Letzten Sommer den selben Schritt zur ersten Pumpe gemacht, Einweisung ambulant um Fehlzeiten am Schreibtisch möglichst gering zu halten, sog. technische Einweisung per Skype über den Vertreiber der Pumpe.

    Am ersten morgen von 07:00-09:00 die Einstellungen der Pumpe durchgegangen, Katheter setzten, Eventualitäten durchgesprochen, Pumpe zusammen gestartet und auf ins Büro. Tagsüber Vorkommnisse notiert, abends Raten und Faktoren angepasst. Ergebnis am nächsten Morgen in der Praxis zusammen mit der Beraterin diskutiert, nach 30 Minuten fertig gewesen. Am dritten Tag auch nur "Hi-and-by"-Termin, alles ganz entspannt.

    Der PGS Wert setzt genau da an, um die Charakteristika mit unterschiedlichen Zielbereichen vergleichbar zu machen.

    meine untere Grenze ist 90, weil ich noch ausreichend Zeit haben möchte, nicht zu tief zu landen und mit relativ wenig BEs korrigieren zu können. Würde ich sie nachts - wie cd63 - bei 65 setzen, könnte dann der wahre BZ bereits niedriger sein - das ist mir persönlich zu heikel, allerdings habe ich eine Hypowahrnehmungsstörung und muß da mehr aufpassen.

    Die obere Grenze ist 170 - wenn die dann auch noch steigend ist, korrigiere ich etwas - damit komme ich gut zurecht.


    Was ich mich aber schon länger frage: Es wird ja immer wieder der Hba1 als "Durchschnittswert" kritisiert, was er ja auch ist. Aber wie ist das bei "Time in Range"? Die Berechnung hängt doch eigentlich komplett von den eingestellten Grenzwerten ab, oder sehe ich das falsch?

    Hatte es erst gestern bei der Diaberaterin, die meine Time in Range lobte.... aber wenn doch die Grenzwerte noch weiter auseinanderliegen, müßte sich dieses Verhältnis ja auch ändern. Gibt es da einen "Normbereich? Sonst hätte man z.B. eine super Time in Range, aber einen sehr weiten Grenzbereich.... :pupillen:... mag mir da mal jemand von Euch auf die Sprünge helfen?

    Ich lebe seit dem closed loop mit 70-140 als Grenze und werde schon vorher in Abhängigkeit von der Tageszeit gewarnt.


    Der TIR-Wert vereinfacht die Bewertung der Qualität der Therapie mit der Berücksichtigung iindividueller Lebensumstände. Dexcom selbst hat vor 6 Jahren noch mehr Parameter zur Bewertung vorgeschlagen: den glykämische Variabilitätsondex (GVI), der die Schwankungen durch starke Anstiege und Abfälle und Glykämischen Status des Patienten (PGS), welcher genau die Zeit im Zielbereich (TIR) mit einbezieht. Damit und auch nur in Zusammenhang mit einem CGM lässt sich der Erfolg der Diabetes-Therapie auch patientenübergreifend bewerten, was der HbA1C schon lange nicht mehr liefern kann.

    AAPS (Android Artificial Pancreas System) wird zur closed Loop Steuerung kompatibler Pumpen benötigt. Die App muss erstens selbst aus dem Quellcode kompiliert werden und anschließend einige sog. Achievements erledigt werden, bis die Pumpe überhaupt automatisch gesteuert werden kann. Als Quelle für Blutzuckerdaten geht auch schon seit einiger Zeit die modifizierte Dexcom App.

    Nicht, wenn die Smartwatch Collector-fähig ist und entsprechend eingestellt ist. Dann brauchst du nur die Uhr. Aber eben nur mit Xdrip, nicht mit der Dexcom App.

    Sind das die Samsung Smartwatchs auch????

    Watches supported so far:

    ·         Asus Zenwatch 2 (models WI501Q & WI502Q)

    ·         Asus Zenwatch 3 (model WI503Q)

    ·         Huawei Watch

    ·         LG G Watch (model W100)

    ·         Polar M600 Nougat 7.1 watch

    ·         Polar M600 Oreo 8.0 watch

    ·         Huawei Watch 2

    Hatte vor knapp einem Jahr die Not nach einer Pumpe durch stark variierenden Insulinbedarf. Da es der erste Kontakt mit einer Pumpe war und ich vorher schon in regelmäßigen Abständen Empfänger für das Dexcom G4 gebastelt hab (xBridge) bot sich das Loopen an. Zudem ist die Dana handlich klein und mit der BT-Anbindung unglaublich diskret zu bedienen.

    Ist von den persönlichen Anforderungen anhängig. Ich habe in der Datenbank immer ein Jahr für rückwärtigen Auswertungen, danach muss diese meist aus Platzgründen aufgeräumt werden. Der Vorteil ist auch die einfache Steuerbarkeit: im Browser kann man sehr angenehm das Pumpenprofil nach einer Analyse mit Autotune anpassen, zusätzlich bietet sich das "Teilen" der Daten auf weitere Geräte an wenn es gebraucht wird.

    AAPS speichert dir im Wartungsmenü deine Einstellungen und importiert diese darüber auch wieder nach dem Aktualisieren der App. So gehen die Einstellungen selbst und der Fortschritt nicht verloren.

    Der BMI ist nicht ganz so aussagekräftig wie er immer verkauft wird. Ich bin 1.95m und wiege 105 Kilo. Durch 4 mal die Woche Sport bin ich auch nicht dick, dennoch gelte ich mit nem BMI > 27 als übergewchtig/fettleibig.

    Konzentrier dich auf die Blutwerte, alles andere ist Luxus.