Beiträge von Gummihupe

    Macht es Sinn, einen Libre2 Sensor mit einer Abweichung von mehr als 40mg/dl gegenüber Blutig gemessen zu kalibrieren???

    Bei einer einzelnen Kalibrierung geht zwar zur Sicherheit nicht mehr als 20 Abweichung auszugleichen. Aber ich meine, bei mehreren Kalibrierungen schrittweise nacheinander schon mehr als 20 korrigiert zu haben.

    Aber man muss sich hierbei im Klaren sein, der Libre misst nur bis 40, dann LO.

    Dann die 40 mg/dl Abweichung dazu, kannst du somit mit diesem Sensor keine Werte unter 80 amgezeigt bekommen..

    Die Kalibierieung funktioniert hier nicht rein additiv, sondern über eine (teilgeschätzte) Regressionsgerade der Rohwerte.

    Mittlerweile habe ich erfahren, dass bei Acrylatklebern die klebrigen, langkettigen Moleküle als sehr hypoallergen eingestuft sind, es sich aber nicht vermeiden lässt, dass sich auch kurzkettige Moleküle daruntermischen. Diese sind als starke Allergen eingestuft. Ob die Menge an kurzkettigen Polymeren ein Maß für die Qualität ist? :regen

    Aber offenbar gibt es seit der Kleberumstellung jetzt mehr davon.

    Vielleicht auch ein Maß für den Preis.

    Bei Pharmazeutika ähnlich mit levo und dextro - das eine ist der effektive Wirkstoff, das andere macht die Tablette nur größer.

    Letztendlich handelt Dexcom wirtschaftlich, indem natürlich versucht wird die Kosten zu reduzieren und die Investoren glücklich zu machen.

    Ich kann doch erwarten, dass wenn meine Krankenkasse die Kosten übernimmt, eine ordentliche Versorgung seitens Dexcom erfolgt. Ich möchte nicht basteln oder ähnliches tun. Hier geht es um ein ärztliches Problm. Ich habe keine Stelle am Körper, die nicht mehr entzündet ist, um einen Sensor aufzunehmen und es passiert seitens Dexcom nichts. Was soll ich also mit den Sensoren für das nächste halbe Jahr tun nur, diese in den Mülleimer schmeißen ist ja auch keine Lösung.

    Dexcom ist ein Wirtschaftsunternehmen und muss daher mit wenig Einsatz möglichst viel Gewinn erzielen. Leider auf dem Rücken der Patienten.

    Eine Neuentwicklung muss bei Medizinprodukten entsprechend getestet werden und - falls durch zu große Änderungen eine Neuzulassung notwendig ist - kostet entsprechende Summen.


    Eine gute Lösung bieten Blasenpflaster oder Wundauflagen, die den direkten Kontakt von Sensor und Haut vermeiden. Müssen jedoch oft selbst bezahlt werden, das sollte es aber wert sein sofern sich das Problem dadurch lösen lässt.


    Alternativ: Eversense als Implantat.

    Ging mir auch so, hab etliche geöffnet ,die 8GXXXX oder anderer Buchstabe hat eine kleine 1,5 Volt Batterie,funktioniert nicht mit xDrip.Hab einenTransmitter mit einer 80XXXX Nummer, der hat eine größere Batterie mit 3V, der hat funktioniert.Hab damit aber auch nicht viel Glück gehabt, der Sensor lief nicht sehr gut, keine 10 Tage und nach dem Neustart ca.3 Tage mit extrem schlechten Werten und häufigen Aussetzern. Nochmal Batterien gewechselt und noch einen neuen Sender spendiert.In der Anzeige erschien sensor failed,obwohl der Transmitter im Systemstatus alles ok anzeigte. Sitze jetzt hier in Brasilien und warte auf mein Packet mit einem neuen Transmitter,denke es lag daran.Hab mir auch nochmal einen abgelaufenen 80XXXX Transmitter für richtig Geld zugelegt und werde es nochmal probiereb, mit wenig Hoffnung das es funktioniert. Werde wohl in Zukunft die Finger von der Batteriewechselei lassen, hat mich fast das Dasein gekostet morgens um 5.00. Zumal der neue Transmitter das gleiche gekostet hat wie der abgelaufene 80iger.

    Würde nur gerne wissen,ob man den neuen mit 8K-Nummer verlängern kann oder ob ich lieber die Finger von lassen soll.

    Seit der Gerneration 8G (FireFly) blockiert die Firmware nach einer vordefinierten Laufzeit. Auch mit neuer Batterie gibt es dann keine Werte mehr, gilt ebenso für alle Forlgegenerationen.

    Es wird mit dem neuen Update von AAPS wohl möglich sein mit der RS und der neuen Firmware zu loopen. Das kann allerdings noch dauern (Monate?) auch abhängig davon wie die Tests laufen. Eine neue Pumpe, die der KK gehört zu verkaufen halte ich gelinde gesagt für wagemutig. Den genauen juristischen Sachverhalt kann ich nicht beurteilen, dennoch denke ich dass Du Dich da auf Glatteis bewegst.


    Alle Angaben ohne Gewähr.


    VG cheers

    Gesagt, getan:



    AndroidAPS 2.6.7-beta2

    • fixed bugs found in beta1
    • added RSv3 support


    DIe kommende 2.7 wird dann voraussichtlich in 2-3 Wochen verfügbar sein.

    Dexcom G6 Pro features and benefits:


    • Easy sensor applicator – Allows for one-touch, simple insertion
    • Single-use, disposable sensor – Simplifies session start and end for both patients and providers
    • Auto-start transmitter – Expedites startup time to get patients on CGM quickly and easily
    • Blinded or unblinded mode –
        • Blinded: patients wear a sensor for 10 days, then return to their physician’s office to review the data retrospectively (indicated for assessing glycemic variability in persons age two years and up)
        • Unblinded: patients can view glucose data in real-time on a simplified mobile app* throughout the 10-day sensor wear (indicated for management of diabetes, in persons age two years and up)
    • Continuous glucose readings – Reads glucose values automatically every five minutes
    • Alerts and alarms – Warns user of dangerous high and low glucose levels (unblinded mode only)
    • Fingerstick elimination – No fingersticks needed for calibration or diabetes treatment decisions†
    • Dexcom CLARITY – Allows providers to pull interactive reports and review glucose patterns, trends and statistics retrospectively with their patients


    Die Infos dazu sind aber schon aus dem Oktober 2019, damals wurde es in Afrika vorrangig getestet. Hat aber, wie Du schon geschrieben hast, bis auf die offiziellen 14 Tage keine sonderbaren Neuerungen. Der Transmitter mag mal wieder eine andere Form haben.

    Wie oben beschrieben liegt der Unterschied beim Upload der Daten.

    Die App kann im Vergleich zu xDrip weiterhin "nix" und wird es durch das MPG auch nie können. Die Optik ist ggf. ruhiger als bei xDrip.

    Danke für die Info. Clarity will/brauche ich nicht => also kann ich die US Version nehmen? Grund: DIe Versionsnummer sieht viel höher (=besser??) aus :-)


    Noch eine ganz dumme Frage: Was ist "MPG" ? Google sagt "mean plasma glucose" aber das hat ja nix mit der App zu tun...


    Verbieten nicht unbedingt, aber es stellt sehr hohe Anforderungen, damit eine App als Medizinprodukt zugelassen wird.

    Eine sehr komplexe App (wie xDrip) zugelassen zu bekommen dürfte ein Aufwand (zeitlich und finanziell) sein, den die meisten Hersteller scheuen werden.

    Hinzu kommt, dass neue Ideen/Methoden bei xDrip schnell implementiert werden können. Eine offizielle App hingegen, müsste dann große Teile des Zulassungsprozesses wieder durchlaufen.

    Richtig, das MPG lässt sich nur Komponenten als Medizinprodukt zu, die die notwendigen Anforderungen in Tests nachweisen konnten.

    Für eine App muss diese also umfänglich getestet werden, ggf. folgt eine (Teil-)Neuzulassen da daraus weitere Therapieempfehlungen abgeleitet werden (können). Das dauert lange, da das zugelassene Produkt in seinem Entwicklungszustand eingefroren werden muss und das Ganze kostet auch noch Geld. Das was heute auf dem Markt verfügbar ist, ist durch diese Regelungen per se nicht mehr aktuell.


    Bei xDrip lädt jeder seinen Code ins Repo, besteht es die Prüfung und den Build (dauert im schlimmsten Fall 24h) ist es in der App. Diese kurzen Zyklen wird ein Medizinprodukt bisher (und wohl auch in näherer Zukunft) nicht erreichen können und dadurch immer hinterherhinken. Weiterhin wird aber auch xDrip nie ein offizielles Medizinprodukt, wogegen sich entsprechend viele Ärzte versuchen zu wehren.


    Die Ideen zum automatischen Ändern der Basalrate in Abhängigkeit vom Sensormesswert sind schon (5+) Jahre alt und waren in der 640G/670G erstmals kommerziell verfügbar.

    Was'n mg% für ne neue Einheit?;)

    Wie oben beschrieben liegt der Unterschied beim Upload der Daten.

    Die App kann im Vergleich zu xDrip weiterhin "nix" und wird es durch das MPG auch nie können. Die Optik ist ggf. ruhiger als bei xDrip.

    Das hängt leider sehr von der Praxis ab.

    Viele verteufeln alternative Software ja auch rechtlich korrekt, da es kein zugelassenes Medizinprodukt ist.


    Probieren kann aber nicht schaden.


    Es gibt aber auch Ärzte, die sich der neuen Technik gerne annehmen. Ich diskutiere mit meinem Arzt meist die xDrip Statistiken und das CGP (Glukose Pentagon) von Nightscout. Sagt meist mehr aus als gemeinsam auf den HbA1C zu gucken.

    Hatte ähnliches neulich, da sich die Watchfaces nicht mehr automatisch installieren. AAPS war schon länger so drauf, zuletzt auch xDrip. Ggf. werden die Installationsroutinen nicht mehr ganz unterstützt, bei neueren Uhren wird die App ja unabhängig vom Smartphone nochmal installiert.

    Einzige Lösung bisher per ADB, sollte aber auch ne möglichst einmalige Sache sein.

    Unterlagen aus Hydrocolloid gegen die Hautreaktion bei Unverträglichkeit gegen Kleber und Sensorgehäuse kann ich auch nach wie vor nur empfehlen.

    Ich muß da noch mal nachfrage...

    Da ist ja Gel drin und wenn ich einen Schutz möchte, muß es ja unter den Sensor... aber wenn ich da vorher ein Loch reinschneiden muß, damit der Sensorfaden auch in das Untergewebe gelangt, dann ? läuft Gel aus? oder nicht?


    Und es ist ja auch wieder mit einer Folie, das Hydrocolloid...?:/

    Wie in der Always Ultra Werbung schon immer gesagt: Gel läuft nicht aus.

    Wenn es sich um hydrocolloidhaltige Wundauflagen handelt, sind dort eh zur Luftzirkulation Löcher drin. Diese kann man entweder weiter aufschneiden für den Sensor, oder den Sensor gezielt mit dem Nadelausgang über eines dieser Löcher kleben.

    Ich hab's nie probiert, aber ich bin mir sicher, dass die Nadel vom Applikator da auch von alleine durchkommen sollte.


    Ich habe seit Nutzen von den Mepitel ONE Wundauflagen keinerlei Reaktion mehr bei langer Tragezeit.