Beiträge von Ove

    Schlafen muss ich, um nicht zu sterben. Essen, um nicht zu verhungern und Arbeiten, um Essen und ein Bett zur Verfügung zu haben. Haushalt/Einkaufen etc. sind dann auch nicht unbedingt meine Wunschaktivitäten. Das fällt damit bei mir alles unter Pflicht.


    Ob ich die übrige Zeit aber nun nutze um Spaß zu haben, Sport zu machen, die Welt zu retten

    Hmmm... :/- Aber ohne die Welt zu retten, werden wir auch sterben. Und ohne Sport werden wir krank.


    Jedenfalls sehe ich Sport nicht wirklich als "freiwillig" an. Zumindest nicht freiwilliger als meine Diabetes-Therapie.

    ...

    ca. 18.30 Abendessen (1 Salatteller und 1 Glas Wein oder Bier

    ca. 22.00 Körperpflege und Schlafen

    ...


    ...

    6:30 - 15:15 Arbeit, Frühstück ca. um 9 Uhr, Mittagessen ca. 12 Uhr

    ...

    7.00 Aufstehen, Kinder und selber im Bad fertig machen, Frühstücken

    8.00 Kleines Kind in die Notbetreuung, Arbeiten im Homeoffice und Homeschooling mit der Großen

    12.00 Mittagessen, Aufräumen, Einkaufen

    ...


    Danke für Eure Beiträge. - Gehen nur etwas an der Fragestellung vorbei. ;)


    Es ging mir nicht um die Uhrzeiten sondern um die Dauern. - Insbesondere, wie viele Stunden pro Tag für Essen (inkl. Zubereitung, Berechnung, Dosierung,...) drauf gehen.

    Kochst du wirklich 2,5h pro Tag?

    Nein. Die 2,5h pro Tag entfallen aufs Essen machen, aber auch aufs Essen, Schätzen, Wiegen, Rechnen, Dosieren.

    i.d.R. 45 Minuten Frühstück, 30 Minuten Mittag und 45 Minuten Abendessen.

    Und darin eingerechnet sind die gut 2 Stunden, die ich am Sonntag für Meal Prep aufwende.


    Echt? Ich sehe da 6 Stunden Freizeit.

    Naja. Wenn man es so sieht, mache ich das alles freiwillig und komme so auf 24h Freizeit pro Tag.



    Vielleicht sollte mich mir genau dies häufiger bewusst machen. Mein derzeitiges Leben ist leider nicht gerade von Abwechslung geprägt. Vielleicht trägt das zu meiner Wahrnehmung bei.

    Hallo Ihr Lieben,

    gefühlt herrscht bei mir immer chronische Zeitknappheit. Und ich wundere mich immer, wie andere so mit Ihrer Zeit hin kommen.

    Bei mir muss der Diabetes oft als Sündenbock herhalten. - Ich bin nicht sicher, ob zurecht.


    Mich würde interessieren, wie viele Stunden bei Euch so draufgehen für folgende Dinge. Meine größten "Zeitfresser", wenn man sie denn so nennen will, sind:


    ca. 8h pro Arbeitstag für Arbeit (vor Corona-Home-Office waren es 10h inkl. Arbeitsweg)

    ca. 7,5h pro Tag für Schlafen, sich im Bett aufhalten, sich bettfertig machen

    ca. 2,5h pro Tag für Essen machen und einnehmen inkl. schätzen, wiegen, rechnen, dosieren

    ca. 3h pro Tag für Sport, Spazieren, Seelen- und Körperhygiene,...

    ca. 3h pro Tag für Medienkonsum (TV, YouTube, Insulinclub,...)

    Und dann bleibt noch ein bisschen Luft für Organisatorisches und Hobby. Und wenn Corona vorbei ist, wird auch das Vereinsleben wieder mehr werden.


    Wie ist es bei Euch? - Insbesondere interessiert mich der Block "Essen etc."


    Beste Grüße

    Ove

    Wenn ich mir das alles so ansehe, sieht das echt festlich aus bei Euch.

    Hier war ganz normales Wochenende alleine angesagt: Normales Frühstück, normales Abendessen, Mittags Spargel.

    Sauerampfer, Bärlauch, Taubnessel, Giersch, Gundermann, Spitzwegerich,

    Vogelmiere, Pimpinelle, Löwenzahn

    Ui! Da seid Ihr uns jahreszeitenmäßig aber einige Wochen voraus.

    Aber nette Idee. Werde ich in einigen Wochen mal aufgreifen.

    Sport und loop ist ein schönes Beispiel Das Hintergrundwissen über die Funktionsweisen unerlässlich sind.

    Deshalb ist es auch praktisch unmöglich, in der Spur zu bleiben, wenn man nur reagiert (das schafft nur der Loop mit schnellem Insulin) – man muss vorausschauend handeln und das ist mir erst mit der Vorhersage von xDrip gelungen, quasi im Open Loop.

    Genau das schreckt mich vor der Kombination "Norm-Carb" und "Loop" ab.

    Jeder wie er mag. - Aber ich empfinde es als deutlich weniger belastend, beim Essen ein paar Einschränkungen zu akzeptieren, dafür aber die restlichen 20 Stunden des Tages den Diabetes nahezu vergessen zu können.


    (Als Relativerung muss ich ergänzen, dass ich als LADA auch nach 10 Jahren vermutlich eine geringe Restproduktion habe, wo die LC-Vorteile besser zum Tragen kommen als bei einem "juvenilen" T1 oder gar T3c.)


    Aber auch ich bin für Pragmatismus statt Dogmatismus. :baum


    ... mit der Manövrierfähigkeit eines Tankers verglichen.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du das nicht mit der 'Ever Given' im Suez Kanal vergleichst.

    Das war ja auch kein Tanker. 8o

    Da kann ich mich ja glücklich schätzen: Haferflocken machen bei mir eine relativ entspannte BZ-Kurve. - Jedenfalls morgens post workout mit Humalog.

    (Ich habe aber sowieso den Verdacht, dass meine Verdauung eher von der gemächlichen Sorte ist. - Was leider nicht immer von Vorteil ist.)


    Hmmm :/, man könnte den Thread-Titel ohne großen Sinnverlust auch umbenennen in: "Du könntest essen, was Du willst, wenn Du nur essen wolltest, was Dein BZ gerade verträgt."

    Heute mal strenge Diabetiker-Diät in Zeichen von Corona (d.h. Außer-Haus-Verkauf im örtlichen Landgasthof)


    Genossen habe ich das gute Stück natürlich später zu Hause...

    Hack mit Zwiebel und Knoblauch angebraten. Möhren und Kartoffeln dazugeben, mit gemüsebrühe angießen und köcheln bis die Kartoffeln gar sind.ordentlich mit Salz , Pfeffer und Chili würzen. Fertig. Und schmeckt.


    Allen einen guten Appetit :love:

    Wie bei Mutter :rofl

    Kann man auch mit gekochten Eiern machen. Ist halt anfangs bröckliger als mit rohen Eiern, dafür ist die Salmonellengefahr geringer.

    Danke für den Tipp. Nimmst Du da ganze Eier? Oder nur das Eigelb?

    Nach der Pizza gestern, heute mal wieder einen Salat. 😉

    Eisbergsalat, rote Paprika, braune Champions, Salatgurke, Tomaten, Mozzarella, Kapern, Rucolasprossen, Basilikumblättchen, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl und Balsamico weiß.

    Auf dem Bild noch nicht drauf, aber ne halbe Hand voll Sonnenblumenkerne sind noch dazu gekommen

    Tiefe Schlüssel und Löffel sind das einzig sinnvolle Werkzeug, um Salat zu essen. :)

    Mit Teller und Gabel verliere ich nach ca. 20 Minuten die Geduld und bin immer noch nicht satt.

    Ob`s so eine richtige Mayonaise ist, ist mir egal, Hauptsache es schmeckt...

    Der Satz hätte von mir kommen können. :)


    Aber bin ich blind? Ich kann auf dem Bild nicht lesen, wie die Mayo hergestellt wird. Ich lese nur "eine Mayonnaise herstellen".

    Hast Du Öl und Eigelb einfach nur verrührt? (gekochte Eigelb?)