Beiträge von Ove

    Das ist doch alles wie immer im Leben mit Diabetes. Nur man selbst weiß wie stabil der Verlauf ist. Wie sich Stress auswirkt oder körperliche Anstrengung. Was man gegessen hat oder eben nicht. Wie sich verschiedene Speisen auf den BZ auswirken..... Das kann man nur selbst wissen und so sollte man auch für sich selbst abschätzen mit welchem Blutzuckerwert man Auto fährt.

    Und wenn es doch mal rummst, dann ist zu hoffen, dass die Gutachter das genauso sehen.

    es wird wohl doch kompliziert, und das nur wegen 2 Wochen, in denen ich hoffe, hinter meine nächtlichen Eskapaden zu kommen...

    Ich hätte vermutet, es ging Dir primär um die Bastelei.


    Hmmm…. Wäre es nicht einfacher, sich ein Libre-1-Lesegerät von jemandem zu borgen, der es nicht mehr braucht, weil er mittlerweile auf Libre 2 umgestiegen ist?

    Dies zu schulen finde ich absolut erstrebenswert.

    Uns haben sie in der Schulung damals noch verklickert, dass es für den Blutzucker kein Empfinden gibt.

    (Mal abgesehen natürlich von Hypo-Symptomen bzw. Effekten oberhalb der Nierenschwelle. Aber so weit will man es ja eigentlich von vornherein nicht kommen lassen.)

    ...und ein schönes Beispiel dafür, dass man seinen Zielbereich nicht immer so ganz eng setzen muss, wenn man mal Lust auf etwas Abwechslung hat:

    ...einer der wenigen Tage, an denen ich vollzeitig in der TIR (70-180mg/dl) bleibe...

    Mein Eindruck ist, dass viele hier im Forum eigentlich 90% des Tages zwischen 80 und 140 liegen wollen. - und sich ärgern, wenn es nicht klappt. (Vielleicht schließe ich da aber auch nur von mir auf andere :) )

    Haut bei mir überhaupt nicht hin. (1700/10=170 ≠ Erfahrungswert 40)


    Aber da steht ja auch:

    "It cannot be calculated reliably for people with Type 2 diabetes, whose pancreases often still make some insulin and who have varying degrees of insulin resistance."


    Ich vermute, dass es bei mir an der vorhandenen Restproduktion liegt. (-> wenig Basal-Bedarf)

    Und an meinen geringen KH-Mengen (-> wenig Bolus-Bedarf)

    oder es liegt einfach daran daß heute

    Freitag der 13. ist...

    Ach jaaaa! :patsch: - Fällt mir jetzt erst auf :ahahaha:


    Und: Passiert genauso bei Toujeou

    Sehr gut zu wissen. Ich hatte schon überlegt, nur aus diesem Grunde eine Umstellung anzustreben. - Das ist damit erstmal vom Tisch.


    Beim Spritzen , vor allem ins Bein, blutet es bei mir auch manchmal.

    Kenne ich noch von früher. Deshalb spritze ich (auf Anraten meiner Diabetesärztin) nicht mehr ins Bein, sondern in den Bauch. - Da gibt es tatsächlich deutlich weniger Blutergüsse.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht.

    Aber allein vom Basal-Insulin von 85 auf 34 in 45 Minuten? - Das sollte selbst bei gesteigerter Insulinempfindlichkeit nicht passieren.

    Ich verwende für solche Zwecke gelegentlich die Bookmarks meines Browsers (am PC, nicht Tablet/Handy), wenn ich es mir langfristig merken möchte.

    Wenn ich etwas kürzlich gelesenes wiederfinden möchte, gehe ich über die "letzten Aktivitäten" in meinem Profil.

    Ansonsten verwende ich die Suchfunktion.

    Heute war ich wohl wieder fällig :rolleyes:


    ca. 5:00 Aufgestanden mit 85md/dl, dann meine üblichen 5 IE Lantus injiziert.

    ca. 5:40 kam so ein Gefühl...

    um 5:45 wurde es eindeutig. Die Messung ergab 34mg/dl.


    Und genau aus diesem Grunde verwende ich das Lantus nicht abends vor dem Zubettgehen.


    Die Dextros haben selten so gut geschmeckt.


    Einen kausalen Zusammenhang mit meinem gestrigen Fastentag erkenne ich momentan nicht.

    Heute gibt's einen Tag Urlaub für den Darm:

    Gänsewein, Kamillentee und 2 Tassen Kaffee. Und Salz. Das war's :)


    Mal sehen, wo der BZ heute abend so steht. - ggf. gibt es noch ne kleine Ecke Dextro.

    Das ist das was bei mir den Sonntag ausmacht :bigg

    Meistens bin ich eh um 8 wach, und fange dann an zu kochen, dann muss ich unter der Woche nurnoch aufwärmen

    Mache ich auch so. Aber nicht immer mit sehr viel Lust dazu.

    Ist simpel, einfach dafür ein Mandelbisquit gebacken und klassisch mit Mascarponecreme, Kaffee und Amaretto getränkt.

    Ach, wenn ich doch bloß nicht so kochfaul wäre :hmmz:

    Mich frustriert es immer, wenn für die Ernährung der halbe Tag bei drauf geht.

    Leider wurde meine ursprüngliche Frage immer noch nicht beantwortet.

    Vielleicht magst Du noch einmal auf den Punkt bringen, was Deine eigentliche Frage ist?


    (Ich habe mich ja leider auch schwer getan, deine eigentliche Frage herauszulesen, was weiter oben im Thread zu Missverständnissen geführt hat.)


    Geht es um Ursachenforschung aus purer Neugierde?

    Geht es um den praktischen Umgang mit der Situation?

    Geht es darum, deinen BZ-Verlauf einordnen zu können (durch Vergleich mit Leidensgenossen)?

    Eine Insulinresistenz wird mit Insulin behandelt.

    Das hatte ich bislang auch anders verstanden. - Ich dachte, viel Insulin macht insulinresistent. Den Teufelskreis kann man (so meine bisherige Annahme) entweder durch Mediakamente wie Metformin knacken oder indem man den Insulinbedarf senkt, womit wir beim kontroversen Thema Low-Carb wären. :hmmz:

    Ich liebe Kohlenhydrate. Obst, Brot, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, darauf kann ich leider nicht verzichten. Auf alles andere, wie Fleisch und Wurst schon. Käse mal ausgenommen den liebe ich genauso. Mit Low Carb kann ich leider gar nicht.

    Das habe ich auch mal gedacht, bis der Leidensdruck groß genug war, die Ernährung doch umzustellen. Das ist jedermanns Abwägungssache.



    Hmm... wir sind hier ziemlich ins Fachsimpeln geraten...


    Wenn es Dir um den praktischen Umgang mit Deiner Stoffwechsellage geht, wären vermutlich die Pumpenträger hier in der Runde gefragt.

    Da hat Lillymaus Dir schon die wesentlichen Punkte genannt, denke ich. (Seite 1, Beitrag #10 ff.)

    Wenn ich mich bei den BEs verschätze, lande ich ganz schnell bei 22 (ca. 400) wobei mir himmelangst wird.

    Um wieviel hättest Du Dich denn in Deinem Beispiel verschätzt?

    Bei mir bewirkt eine KE ungefähr eine Abweichung von 80 mg/dl.

    Soll heißen, wenn ich mich um 2 KE verschätze, lande ich statt bei 100 dann bei 260. - Ich dachte, das sei viel.

    Da meine Mahlzeiten aber insgesamt nur ca. 1 KE haben, ist das Risiko klein.


    PS Ich sehe DerWurstkuchen hat inzwischen geantwortet. - Lass Dir Durch die vielen Low-Carb-Antworten nicht zu sehr reinreden. Das ist und bleibt Deine Entscheidung.

    Aus meiner Sicht ist der Eiweißgehalt ein wesentlicher Knackpunkt bei fleischarmem Low-Carb.


    Nur als Beispiel:

    Ich backe recht häufig Kuchen (meist Brownies) mit pflanzlichem Proteinpulver. Das ist so ein Experiment gewesen.


    Ansonsten gehen aber auch (je nach dem, wie man es verträgt) Eier, Milchprodukte, Tofu, Hülsenfrüchte. Und Fleisch eben so viel, wie man es für angemessen hält.

    Ich habe bestimmt irgendetwas vergessen. :)