Beiträge von Ove

    weder der Termin beim Augenarzt ist möglich, noch ein Termin bei meinem Diabetologen.

    Mit so etwas hatte ich auch gerechnet. Ich bin in der aktuellen Situation auch nicht so heiß auf den Diabetologen-Termin. Bei mir läuft's eigentlich.


    Aber die wollen immer erst die Gesundheitskarte haben bevor ich Rezepte bekomme. :arghs:

    In den Zeiten von Corona, wo man nicht dauernd einkaufen will und kann...

    Das war bei mir auch schon vor dieser Epidemie so.


    Aber gute Thread-Idee. :thumbup:

    Leider kann ich wenig beisteuern. - Bei mir gibt es mehrere Tage in Folge exakt das gleiche. Ohne Variation. - Andere fänden's schrecklich. Ich mag's. :essen:

    Vor diesem Virus hab ich mir die Hände gewaschen, wie das wohl die meisten machen. Unters Wasser, bestenfalls noch Seife drauf, etwas reiben, abspülen, fertig. Nun hab ich mir aber die Zeit genommen, mal zu schauen, wie mans denn richtig machen soll. Und nun nehm ich mir seit einigen Wochen wirklich auch die Zeit, es gründlich zu tun. Es ist ein kleines Puzzleteil im Ganzen, aber ein wichtiges. Und ich werd das hoffentlich auch nachher beibehalten.

    Ich praktiziere das neuerdings auch so und kriege davon furchtbar trockene Hände. Wenn die Situation sich entspannt hat, werde ich das wieder reduzieren. - Das kann in diesem exzessiven Ausmaß nicht gesund sein.

    Uiuiui, der Thread ist aber lang geworden. :pupillen:

    Um mal wieder auf die vermutliche Intention des Thread-Erstellers zurück zu kommen:


    Hat jemand mal irgendwo aussagekräftige Info auftreiben können, wie das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf innerhalb der Diabetiker-Population verteilt ist?

    (Eine interessante Frage wäre doch z.B., ob die Morbiditätsrate mit der Höhe des HbA1c oder der TIR korrelliert.)


    Momentan liest man z.B. beim RKI nur allgemeine Aussagen, dass Diabetiker im allgemeinen eine Risikogruppe seien.

    Ob's krass war, ist Ansichtssache. Aber sicher etwas am Thema vorbei hinsichtlich des Ursprungs-Posts. ;)

    Dass suesse streng mit dem Essen ist, ist ja erst seit der Messung des 8,6er A1c so.

    (...) Seit ich aber seit einigen Wochen versuche mein Hba1c von 8,6 runter zu kriegen und sehr streng mit mit dem essen bin, ist mir heute aufgefallen, (...)

    Du bist dir gegenüber sehr sehr streng mit dem Essen? Kann ich mir nicht so richtig vorstellen bei dem Hba1c Wert. Und das hat nix mit Eiern zu tun. (...)


    Letztendlich hat DerWurstkuchen das Problem gut auf den Punkt gebracht. Da gibt es wenig hinzuzufügen. :)

    Ja, aber die Insulinampulle kann man ja regelmäßig aufbrauchen.

    Den Einwegpen will ich ja nur im "Notfall" benutzen.


    Egal... Ich habe ja meine Lösung gefunden. (s.o.)

    Sind die inneren Querschnitte der Patronen gleich? Der Mechanismus zur Einstellung der Einheitenanzahl gibt ja nur einen Weg vor, kein Volumen...

    Exzellenter Einwand :thumbup:


    In Ermangelung von präziserem Mess-Instrumentarium habe ich dies mit Zollstock und Augenpeilung überprüft :ahahaha: und bin bei beiden Patronen auf 9,5 mm Innendurchmesser gekommen.


    Der Lilly-Pen hat einen etwas breiteren Stempel, passt aber trotzdem in die Sanofi-Patrone.

    Umgekehrt passt es sowieso.


    Ich denke das sollte passen. - Als Backup-Lösung für den Notfall genügt mir das.


    Es gibt auch Fertigpens, je nach Insulin auch als "Junior" Version mit halben Einheiten.

    Mit ein paar Pen-Nadeln sind sie ein guter, kostengünstiger Ersatz/Reserve für den Fall der Fälle.

    Die Variante mit dem Fertigpen hat den Nachteil, dass deren Inhalt nur begrenzt haltbar ist.

    D.h. ich müsste ihn regelmäßig erneuern. - Kein Drama aber ein Nachteil.

    Ist es nicht einfach auch ganz normal, dass mal zum wochenende hin die bananen ausverkauft sind? Ich stand schon öfter bei kaufland oder lidl und es gab keine bananen mehr. Auch schon vor corona.

    Ne ist es nicht, es ist aber eine indirekte Auswirkung, weil heute kein Gemüse geliefert wurde.

    Kartoffeln waren komplett alle

    Wer substituiert denn Gemüse mit Bananen? :/

    Und wer hamstert ein Lebensmittel, das nach spätestens einer Woche braun und matschig ist. :/

    Meine erste Idee war ja, dass ich mir einen neuen Pen kaufe. Dann war ich aber etwas abgeschreckt von den Preisen für neue Pens. (knapp 100 Euro im Onlineversand)


    Meine zweite Idee war, einen gebrauchten Lilly-Pen zu finden, der 0,5er-Einheiten kann. - Aktuell ist bei Ebay-Kleinanzeigen keiner zu finden.


    Die dritte Idee war: Naja, als Notlösung tun's auch Einmalspritzen.


    Vielleicht sage ich beim nächsten Diabetologen-Termin einfach, dass mein einer Pen kaputt gegangen ist und ob ich ein Rezept für einen neuen haben kann.


    Ich habe übrigens heute früh mal testweise eine Lilly-Patrone in einen Sanofi-Pen getan, den ich noch auf Lager hatte. Zumindest der Testspritzer in die Luft hat funktioniert. Vielleicht ist das ja die naheliegende Lösung.

    Hallo zusammen,

    ich überlege, auf Arbeit eine Insulin-Patrone sowie einige Einmalspritzen vorrätig zu halten. (Ich meine keinen Pen.)

    Es ist schon einige Male vorgekommen, dass ich den Pen samt Insulin zu Hause vergessen habe, was in unnötiger Fahrerei ausgeartet ist. :rolleyes:


    Könnt Ihr mir sagen, was es da für Unterschiede gibt?

    Wenn ich ein U-100-Insulin habe, sollten es gern U-100-Spritzen sein. - ist klar

    Gibt es auch Unterschiede, wie fein man dosieren kann?

    (Ich habe sehr niedrigen Insulinbedarf und bin für das 0,5-IE-Raster meines Pens sehr dankbar.)


    Beste Grüße,

    Ove

    Und bei meinem freitäglichen Wocheneinkauf ist mir auch nichts ungewöhnliches aufgefallen.

    Heute war wieder mein Wocheneinkauf.

    Um ca. 15:00 waren bei meinem Stamm-Aldi bzw. -Edeka bzw. -Rossmann alle Regale normal gefüllt. Hier scheinen die Leute die Sache relativ entspannt zu sehen. (nördliches Schleswig-Holstein)


    Ich frage mich, wieso das Verhalten der Leute regional so unterschiedlich ist.


    dazu ist trotz allen Gelästers, unser Gesundheitssystem zu gut.

    Ich bin echt gespannt, wie sich das in den USA auf die weitere Obama-Care-Debatte auswirkt. Zudem ist Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in den Staaten ein Fremdwort. Die Leute werden also auch bei Krankheitsanzeichen wahrscheinlich weiter zur Arbeit gehen.

    Ich vermisse ja einen Facepalm-Smiley. ("Klaps an die Stirn")

    Ich bin auch der Meinung, dass ich hier mal einen gesehen hätte, vor dem letzten großen Update der Foren-Software.


    À propos - Da war doch noch was ;) :


    Also vor dem eigentlichen Virus habe ich keine große Angst. Mein BZ ist gut eingestellt, ich rauche nicht und ich gehöre zu den Leuten, die sehr selten eine Erkältung bekommen.


    Und bei meinem freitäglichen Wocheneinkauf ist mir auch nichts ungewöhnliches aufgefallen.


    Aber wenn man den Thread hier liest, kann einem echt Angst und Bange werden.


    (Und ich ahne, dass demnächst Haufenweise Nahrungsmittel im Müll landen werden :cursing:)

    Ich habe mich für einige Tage nicht im Forum blicken lassen, aber ich würde gern meine Meinung nachliefern:


    Der Thread-Titel klingt schon sehr verlockend (und vielleicht auch ein bisschen provokant).

    Und da ich nicht immer Low-Carb gelebt habe, weiß ich: Ja, „es“ geht auch ohne Low-Carb.


    Nur ist die Frage, was man mit „es“ meint.

    Wenn es ums schlichte Überleben geht, dann stimme ich zu.

    Wenn man jedoch den Anspruch hat, seinen bewegten Alltag ohne Hypos zu meistern und auf einen einigermaßen stabilen BZ vertrauen (!) zu können, sieht die Sache anders aus.


    Aus meinen Zeiten mit „normaler mitteleuropäischer“ Ernährung weiß ich,…

    …dass mein BZ sehr volatil auf körperliche Bewegung oder Stress reagiert hat.

    …dass mein gefastetes Morgen-Workout massive BZ-Spitzen erzeugt hat, die mit Insulin (vorher/nachher) schwer bis gar nicht einzufangen waren.

    …dass der BZ-Verlauf nie so war wie am Vortag, obwohl Ernährung/Boli/Bewegung/Stresslevel gleich waren.


    Ich war dieses Wochenende im Garten, um ein bisschen Baumschnitt vorzunehmen und Äste durch die Gegend zu tragen.

    Dies fand 1-4 Stunden nach dem Mittagessen statt.

    Gestartet bin ich mit BZ 114. Nach 3 Stunden lag mein BZ bei 78 mg/dl.

    Ohne zwischenzeitliches Messen oder Einschmeißen von Glukose.

    Dieses Grundvertrauen in meinen Körper wäre vor 5 Jahren (mit „normaler“ Ernährung aber Diabetes) undenkbar gewesen. Und dafür, dass es jetzt so funktioniert, bin ich sehr dankbar.


    Aber letztlich muss jede(r) für sich selbst abwägen, was ihr/ihm wichtiger ist: Kulinarische Freiheit oder aber Flexibilität im Alltag, ohne die ganze Zeit an den BZ denken zu müssen.


    Die eating-soon-Methode, die weiter oben zur Sprache kam, schreckt mich jedenfalls eher ab:

    Sie würde mir noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit abverlangen. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich unweigerlich in der Hypo lande, wenn ich meinen Bolus auf mehrere Einzeldosen aufteile, z.B. weil ich spontan mehr gegessen habe als geplant. (Und warum eigentlich dieser Name eating soon? Es geht doch nicht ums „früh Essen“, sondern um einen vorzeitigen Mini-Bolus. Egal…)


    Und Unrealswebmaster wünsche ich gute Besserung.

    Auch ohne Low Carb kann es gut gehen :bigg

    …wenn man mit Verläufen zufrieden ist, die für längere Zeit um 160 herumkurven. ;)


    (Ich will Dir kein Wasser in Deinen Wein kippen. Es kommt halt immer darauf an, was welche Therapieziele man verfolgt. Ich habe relativ große Angst vor Folgeerkrankungen, da ich mit mehreren Risikofaktoren gesegnet bin. Da gehe ich zuckermäßig lieber auf Nummer sicher: Meine regelmäßigen BZ-Kurven bewegen sich zwischen 80 und 130. Leichte Ausreißer nach oben und unten kommen höchstens alle paar Tage vor.)