Beiträge von Ove

    Durch Corona ist die gesamte Versorgung inkl. Schulung sowieso und dann bei Neudiagnose noch zusätzlich sehr schwierig.

    Also das man sich im März mit Corona rausredet ist zwar unschön, aber noch irgendwie verständlich.

    Aber innerhalb von 6 Monaten keine ordentliche Schulung hinzubekommen ist schlicht indiskutabel. (...)


    Sehe ich auch so. Hinsichtlich Schulung würde ich nochmal nachhaken. (Entweder beim Arzt, der hoffentlich Diabetologe ist. Alterativ vielleicht auch mal bei der Krankenkasse. Vielleicht können die etwas in der Nähe empfehlen.)


    Falls es mit der Schulung partout nicht zeitnah funktioniert, würde ich eine Buchempfehlung abgeben: "Gut leben mit Typ-1-Diabetes" (erschienen im Elsevier-Verlag)

    Das habe ich in meiner Anfangszeit trotz Schulung gut gebrauchen können.

    (Ich muss meinen Beitrag hier zurückziehen. - Nach einem hilfreichen Hinweis von Gendra. - Dass unter derselben Handelsbezeichnung unterschiedliche Insulinsorten hergestellt werden, finde ich allerdings schräg.)

    Über die DDG-Homepage gefunden:

    https://www.aerzteblatt.de/medizin/medizinreport?aid=214485


    Mein persönlicher Schlüsselsatz aus dem Artikel:

    "Nach seiner Ansicht erklärt sich das erhöhte Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs bei Diabetikern nicht allein über die Begleiterkrankungen, sondern auch über die Insulinresistenz mit Hyperinsulinämie"

    Und schließlich:

    "In der aktuellen Situation lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, ob ein isolierter Diabetes – sei es Typ-1 oder Typ-2 – einen Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf darstellt oder nicht."

    Und wenn die Beta-Zellen vor dem Immunsystem geschützt werden müssen, würde ich auch nicht mehr von einer Heilung sprechen. (Ist vielleicht Haarspalterei aber meine Meinung.)

    T1D ist recht selten

    Ich war immer recht froh, eine Volkskrankheit abbekommen zu haben, die relativ häufig ist und eine dementsprechend große Lobby hat. (DDG...) Wenn man da zum Hausarzt geht, dann glaubt er einem jedenfalls, dass man "etwas Handfestes" hat. Selbst die Open-Source-Community hat genügend Schlagkraft, die Technologie maßgeblich voran zu treiben.

    Tja, ich hätte mir zwar eher gewünscht, dass du daraus den Schluss ziehst deinen Fleischkonsum etwas zu reduzieren, statt deinen Sojaverzehr zu erhöhen, aber gut, so ist es nunmal...

    Bei konstantem Magenvolumen kommt es doch aufs gleiche raus, oder? ;)


    NEIN, der Wert war natürlich nicht von mir (ich bin knapp an der 190 vorbei geschrammt), sondern von meiner, völlig stoffwechselgesunden, Freundin.

    Ui! Vielleicht sollten die Diabetes-Praxen beim Glukose-Belastungstest von Glukose-Lösung auf britische Scones umsteigen. :pupillen:



    Bei mir heute im Mittags-Programm:

    1 Flax Tortilla (50g Leinsamen frisch geschrotet, 50g Wasser, etwas Salz und ein paar Minuten in der Bratpfanne)

    3 Blätter Roma Salat

    2 Gürkchen

    ein paar frische Champignons

    Soja-Quarkalternative (zum ersten Mal probiert. Ähnelt stichfestem Joghurt, jedoch mit getreidigem Beigeschmack. Ist OK.)

    Protein-Brei-Nachtisch (Erbsenproteinpulver, Hanfproteinpulver, Hanfsamen, Backkakao, Erythrit, Vanille, Wasser, Stevia, Kokosöl)


    Dennoch bin auch ich der Meinung: Behalte deinen gewohnten Pegel bei. - d.h. nicht mehr, aber auch nicht viel weniger.


    Entzugserscheinungen sind schließlich auch keine solide Basis für solch eine Messreihe.


    Nachtrag: Und logischerweise keine Milch, keine Sahne, keine Zuckeralkohole in den Kaffee tun.

    Heiner Du hast sicherlich gutes Stück weit recht. Aber man kann ja mal ein bisschen schwärmen. - Mit "Nachjagen" hat das m.E. nichts zu tun.


    Vielleicht ist es sogar mal hilfreich, sich zu vergegenwärtigen, welchen Beschränkungen man sich (vorgeblich wegen des Diabetes) unterwirft, um sich dann bewusst zu machen, dass es mit Diabetes manchmal doch geht. (mit entsprechenden Vorkehrungen oder Kompromissen oder eben nur ausnahmsweise)


    ---


    Anderer Gedanke:

    Ich glaube nicht an eine baldige Heilung. Aber ich habe Hoffnung auf eine Art "Protesen-Lösung". - Wenn man den Closed-Loop-Gedanken und 2-Hormon-Pumpen mal weiter denkt...


    Ich schlage (nicht ganz ernst) eine weitere Umfrage vor: Womit rechnet ihr zuerst?

    - Heilung des Diabetes

    - kommerzielles Fusionskraftwerk

    Eine der interessantesten Fragen seit langem hier:


    Also das kommt natürlich alles auf die Nebenwirkungen an. Aber wenn das nebenwirkungsfrei wäre...


    Ich würde erstmal einen Platz im Café reservieren.

    Dann aufs Erdbeerfeld.

    Dann würde ich Lebensmittel einkaufen. - Seeehr lange, weil die Auswahl plötzlich so überwältigend ist.

    Ich würde mehr KH und weniger Fett zu mir nehmen.

    Und mir wahrscheinlich erstmal eine ordentliche Verstopfung einhandeln wegen der Pizza.

    Nach und nach würde ich wahrscheinlich meinen Tagesrhythmus umstellen. - Flexiblere Essenszeiten.

    Und vielleicht würde ich erstmal in ein kleines Loch fallen, weil plötzlich alles einfacher ist. - Aber das geht vorbei...


    Und ich würde vorerst weiter hier im Forum mitmischen, da dies eine einschneidende Erfahrung sein wird, an der man noch lange zu arbeiten hat.

    Typischer Weise kommen da Fragen auf wie heute, der Ernährungsberater im KH gab an, dass Erdbeeren nicht berechnet werde müssen, was ist aber wenn es eine ganze Schüssel mit 250 Gramm sind, da spielt die BE doch garantiert eine Rolle oder?

    Das siehst Du völlig richtig.


    Ich habe sogar meine Zweifel, ob der Ernährungsberater überhaupt auf Diabetiker losgelassen werden sollte. :/

    Allenfalls möchte ich ihm wohlwollend unterstellen, dass er Euch in der Anfangsphase etwas den Druck nehmen wollte.


    (Im Wesentlichen schließe ich mich meinen Vorrednen an: Es kommt auf die Menge an und darauf, was man sonst noch so isst und wie der BZ gerade aussieht.)

    Hmmm :/, wenn ich "Sträubele" bei Google eingebe, bekomme ich die Rückfrage, ob ich eventuell "Ströbele" meinen könnte.


    Magst Du das Wort einem unbedarften Norddeutschen einmal übersetzen?


    Schade, deine Kamera hatte wohl keinen guten Tag. - Ich erkenne Andeutungen dessen, was Du da gezaubert hast.

    Aktueller Blutzucker Wert 89.

    Mein Fazit :

    Mut zu Nudeln, und zur Soße und..

    zum Insulin. 😁

    Nichts für ungut, aber manchmal fühle ich mich durch so etwas provoziert. - Mit meinem ganz persönlichen Typ 1 hätte das sicherlich nicht so geklappt.

    Grob geschätzt wäre ich zu 20% Wahrscheinlichkeit im Zielbereich, zu 40% in der Hypo und zu 40% weit über dem Zielbereich gelandet. Mit Achterbahnfahrt dazwischen. Aber ich gestehe ein, dass man manchmal auch Fünfe gerade sein lassen und einen Ausrutscher riskieren kann. Aber für Nudeln mit Tomatensauce gehe ich keine großen Risiken ein. ;) Dann eher für die Torte im Landcafé.