Beiträge von Ove
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Ich zitiere das mal hier hin, falls jemand nach Erfahrungen zum Medtrum-CGM sucht:
Wenn du schon loopst, behalt den Sensor, und nimm nur die Pumpe.
Bin aktuell vom Sensor genervt:letzter Tag, 286er Wert angezeigt, blutig gemessen 103. Neu kalibriert.
Sowas nervt mich extrem. Zuhause kein Thema aber unterwegs (ohne Meßgerät) richtig blöd. Leider nicht das erste mal.
Hoffe, der angekündigte neue Sensor macht das besser.Schrub ja: im Moment. Hatte den Sensor auch schon am Oberarm, war genauso Mist.
Nicht falsch verstehen, meist funktioniert der Sensor bis auf 20 mg/dL genau, aber leider nicht verlässlich, egal wo.
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Auch wenn Du nicht explizit danach gefragt hast:
Ich habe von den Typ-3-Subtypen leider gar keinen Schimmer.
Bedenklich finde ich es aber schon, dass jemand mit ICT im Jahr 2025 keine Sensoren verordnet bekommt.
Kleiner Flashback zu Deinem Willkommens-Thread:
Problem ist, dass mein derzeitiger Diabetologe der letzte Heuler ist. Mit dem kann ich nichts erreichen.
Du sprichst genau das an was für mich noch ein riesengroßes Rätsel ist. Und leider bringt es auch überhaupt nichts, das Thema mit dem jetzigen Diabetologen zu erörtern. Der blockt alles ab, geht rudimentär von den Fakten aus und von den Lehrbüchern.
Ist das immer noch derselbe Diabetologe?
Falls ja, könnte das Teil des Problems bzw. der Lösung sein. Ich könnte mir vorstellen, dass ein engagierter Diabetologe gegenüber den Krankenkasse etwas bewirken kann.
Bin mir nicht sicher, ob das andere Typ 3(e) hier im Forum vielleicht bestätigen können.
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Ich drücke auch nochmal einen kleinen Klecks Senf dazu:
Die Ursachen können vielfältig sein. (Die "42 Faktoren"...)
Bei einem langjährigen T1er kämen mir noch Spritzstellen in den Sinn. Das wäre allerdings eher plausibel, wenn der Effekt unregelmäßig auftritt.
Durchblutung der Spritzstelle ist auch ein Thema. (Hormone, Jahreszeit, Temperatur)
Ich habe mich in meinem letzten DiaDoc-Termin auch über den langen (unregelmäßigen) Spritz-Ess-Abstand beklagt.
Jetzt habe ich ein Rezept mit einem schnelleren Insulin. - Versuch macht klug und Probieren geht über Studieren.

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Der angepinnte Thread heißt zwar "Aktuelle Auflistung", ist aber zuletzt vor 4,5 Jahren aktualisiert worden. Müsste man mal wieder bei.

In Deutschland sind aktuell (Ende 2025) meines Wissens folgende Systeme erhältlich:
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Mir würden aktuell einfallen:
- Freestyle Libre 3 bzw. 3+ (Willst Du ja gerne von weg.)
- Dexcom G7 (siehe Erfahrungsthread)
- Dexcom G6 (Auslaufmodell. Wird meines Wissens nur noch im Zusammenhang mit AID-Systemen verschrieben. siehe Erfahrungsthread)
- Medronic Guardian G4 (Auslaufmodell + nur mit Pumpe nutzbar)
- Medronic Simplera (in zwei Varianten: eine für Pumpe, eine für Medtronic-Smartpen)
- Eversense E3 (implantierbar)
- Akku-Chek SmartGuide (siehe Erfahrungsthread)
- CGM Sensor von Mediq/Diaexpert
- Medtrum Touchcard Nano (noch nicht sehr verbreitet: siehe Erfahrungsthread)
Darf ich fragen, wieso Du den Preisrahmen erwähnt hast?
Ist das im deutschen Gesundheitssystem nicht eigentlich egal für den Patienten?Dexcom One ist vermutlich alter Wein in neuen Schläuchen
Der Dexcom One ist meiner Kenntnis nach ein abgespeckter G7. Aber eben nicht in D verfügbar.
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Obwohl das zugelassene Insulin für den O5 ja einen Spritz-Ess-Abstand notwendig macht. Also eher der umgekehrte Weg.
Die Aussage finde ich zu pauschal. Das unterscheidet sich doch von Magen zu Magen, von Mahlzeit zu Mahlzeit und von Setzstelle zu Setzstelle.
Ich habe jetzt hier auch noch einen Fall, den ich nicht verstehe: Ich komme um 9:00h aus dem Aktivitätsmodus zurück, meine Zuckerwerte sind >250 und seit 9:40h gibt er kein Insulin ab.
Es ist übrigens typisch bei mir, dass nach Abschluss des Aktivitätsmodus ein Chaos entsteht.Es kann auch sein, dass (entgegen früherer Aussagen von mir) der Pod zeitweise keine Werte empfängt, weil Senor und Pod für einen Tag an verschiedenen Oberarmen sind. Aber er hat ja in den 2 Stunden immer wieder Werte bekommen.
Habt ihr eine Idee?Ich habe keine gute Erklärung. Für mich macht das beobachtete Systemverhalten keinen Sinn. Wenn das häufiger vorkommt, würde ich mit Insulet Kontakt aufnehmen. Am besten natürlich irgendwie mit dem Bild. Ansonsten wird das schwer, denen den Sachverhalt zu verklickern.
Es wäre interessant, ob das auch bei gutem Sensor-Empfang so ist. Dann könnte man dies als Ursache ausschließen.
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Am Rücken rechts finde ich persönlich nur echt unbequem beim Auto fahren, aber vielleicht sitze ich auch zu schief im Auto… 🤪
Kann ich bestätigen. 😅
Meine positiven Erfahrungen mit Pod am Rücken und CGM am Bauch muss ich ein kleines Bisschen relativieren.
a) Meine Zielsicherheit ist am Rücken nicht besonderes gut. So hing der Pod nun etwas seitlicher als beabsichtigt und hat beim Gehen leicht rumgeschlackert.
b) Die Absorption war an dieser Setzstelle vergleichbar mit dem Arm. Neulich am Rücken war es viel schneller. Also auch ein Glücksspiel. Mir wäre Verlässlichkeit wichtig.

c) Die Verbindung zum CGM (G6!) hatte nachts gelegentliche Aussetzer. Jedoch nie so lange, dass ein Alarm gekommen wäre. Glück gehabt. CGM saß am Bauch ebenfalls rechts.
Positive Überraschung: Beim Abrollen über den Rücken, wenn ich beim Bouldern von der Wand abspringe, hat der Pod nicht gestört.
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Bei Therapieentscheidungen würde ich lieber auf natürliche, nicht-künstliche Intelligenz setzen.

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Vielleicht hat jemand von euch auch schon upgedated und kann mir sagen, ob die G6 Anzeige trotzdem funktioniert?
Ja, ich habe auf meinem iPhone 12 Mini letzte Woche auf iOS 26.1 geupdatet.
Die G6-App funktioniert ohne Probleme.
Was zwischenzeitlich Probleme machte, war die Glooko-App. Aber auch die funktioniert nun wieder.
Eigentlich sollten wir mal einen Thread "neueste funktionierende iOS-Version mit der G6-App" eröffnen. Müsste man mal...

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Tiger45 Ich weiß, dass es lästig ist, aber das sollte man wirklich an Insulet zurückmelden. Das System ist per Design darauf ausgelegt, das Pod und Sensor direkt miteinander "funken". Im Handbuch wird beschrieben, dass die beiden Geräte "Sichtkontakt" haben sollen. Wenn das trotzdem nicht geht, dann müssen die an einer Verbesserung arbeiten.
Ohne dieses Problem wäre Omnipod 5 so ein tolles System.
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Und habt ihr das KH-Insulin Verhältnis über die Stunden unterschiedlich und relativ gleich eingestellt?
Ich habe Morgens / Mittags / Abends / Spätabends unterschiedliche Faktoren.
Die manuelle Basalrate sowie die Faktoren haben wir in der Pumpenschulung ausgetestet, als ich die Pumpe bekommen habe. Ich habe aber später noch nachjustiert.
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Mein Dia sagt ich solle bloß die Finger von den Knöpfen lassen, insbesondere jetzt am Anfang und das System machen lassen.
Bei den Algorithmen von CamAPS FX und DBLG1 (und eventuell Medtronic?) mag das Sinn ergeben.
Beim Algorithmus von Omnipod 5 ist es ausdrücklich vorgesehen, dass man ihm auch mal mit einem manuellen Bolus auf die Sprünge hilft.
Auch hier passt mein letzter Post. (#361)
Der Omnipod-5-Algorithmus ist ziemlich "stumpf gestrickt". Der lernt nur die Tagesgesamtmenge und keine Verlaufskurven.
Wenn die FPEs für Dich eine Herausforderung darstellen, dann kannst Du entweder ...
a) ... in den manuellen Modus wechseln, dort einen verzögerten Bolus nutzen und nach dessen Ende wieder in den automatischen Modus wechseln. Oder
b) ... zum erwarteten Eintritt der FPEs einen manuellen Bolus abgeben.
Dass der Omnipod-5-Algorithmus die FPEs einfach "einfängt", halte ich für eine ...ähm... "Halbwahrheit":
Kommt auf die Menge der FPE an sowie auf die individuelle Geduld. -
Witnez Ich habe wie gesagt nur G6-Erfahrungen. Aber für mich klingt das, als könnte das funktionieren. Arme und Beine hat man ja in der Regel vor dem Körper. (wenn man z.B. sitzt oder nachts auf der Seite schläft)
So wie ich das verstanden habe, ist nicht der Abstand in cm das Problem, sondern wie viel Körper sich zwischen Sensor und Pod befindet.
Wenn der Sensor schon am Oberschenkel sitzt, könntest Du beim Pod-Wechsel mit dem alten Pod mal ausprobieren. (siehe Post #16. Ich frage mich immer noch, wieso ich nicht früher auf diese "Testmethode" gekommen bin. 😅)
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Am besten hat bisher geklappt extern nachzulegen (also mit PEN), aber das wollte ich nicht dauerhaft machen, da ich Bedenken habe, dass das den Algorythmus komplett verwirrt...
Falls es Dich beruhigt:
Der Algorithmus des Omnipod 5 ist gegen "falsches Lernen" ziemlich resistent. Er lernt keine Blutzucker-Verlaufs-Muster sondern einzig und allein die tägliche Gesamtmenge (TDD). - siehe auch Postcast-Folge im Post #202 in diesem Thread.
Wenn Du also via Pen "extern" Insulin dazu gibst, wird der Algorithmus "lernen" dass du insgesamt am Tag weniger Insulin brauchst. In der Konsequenz wird er dann in den nächsten Tagen die Basalversorgung (über den gesamten Tag) etwas reduzieren. - Mehr passiert aber auch nicht.
Die kurzfristigen Anpassungen an den Sensorwert sollten davon unbeeinträchtigt bleiben.
... soweit ich das verstanden habe jedenfalls.
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Ich habe mich nun getraut: G6 am Bauch, Pod am unteren Rücken, beide links.
Der Empfang funktioniert überraschend gut: in den letzten 6 Stunden sind alle Datenpunkte auf dem PDM zu sehen und in den Morgenstunden fehlten 2 vereinzelte 5-Minuten-Werte.
Und das Insulin wirkt unfassbar schnell.
(Ich würde sagen: wie Pen in Bauch)Aber sich gemütlich irgendwo anlehnen ist teilweise nervig, weil ich Sorge habe, beim Hin- und Herrücken den Pod zu verlieren. Und nachts im Bett genauso.
Ich habe die Kombination in meiner Auflistung im Thread-Eröffnungs-Post ergänzt.
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meine Diafee meinte dann auch, dass der Wert keinen Einfluss auf den Algorithmus hätte.
Da ist sie sich mit dem technischen Benutzerhandbuch einig. (Aktuelle Version, Seite 333)
Dass dort auch die Einstellung "Dauer der Insulinaktivität" genannt wird, wurdert mich sehr.
Meine Ärztin hat diese Einstellung genutzt, um den Algorithmus zu "verschärfen", und ich nutze ihn regelmäßig, um den Algorithmus im Falle einer lahmen Setzstelle zu "entschärfen".
Ich bilde mir ein, dass dies funktioniert hat. Daher wundert mich dieser Passus im Handbuch.
Zur Frage "Verbesserung des Durchschnittswerts":
Meiner Erfahrung nach würde ich da zwischen Tag und Nacht unterscheiden.
In der Nacht spielt der Algorithmus die Hauptrolle. Dafür habe ich den Zielwert auf 110 eingestellt.
Am Tag spielen Mahlzeiten, Bewegung, Bolusmenge und Spritz-Ess-Abstand die Hauptrolle. (Ich habe einen verhältnismäßig geringen Basalbedarf, ca. 25% der Tagesinsulinmenge.)
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Ich bräuchte mal ein "how to Sensor entfernen"
Meine Geheimwaffe für das G6-Pflaster lautet "Leukotape Remover".
Nicht ganz günstig und die Flasche hält für gefühlt 10 Jahre.
Vorteil: macht nicht so eine schmierige Sauerei wie Öl
Vorteil: weniger mechanische Reizung der Haut
Nachteil: Kostet ein paar Euro.
Nachteil: Nachdem das Pflaster ab ist, sind mehr Klebereste auf der Haut, die man mit noch mehr von dem Zeug wegtupfen muss. Dauert also ein paar Minuten länger als "einfach abreißen".
(Nachteil: Funktioniert zwar für den Dexcom-Kleber super. Bei anderen Pflastern wird es eher nervig.)
Es gibt auch Leute hier, die zum Sensor-Entfernen einfach den Föhn nutzen: siehe RE: Erfahrungsberichte G6
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Wenn die Patrone selber nicht reinpasst könntest Du umfüllen. Ich habe das vor 20 Jahren auch mal gemacht, weil mir das Insulin passte, ich aber einen guten Pen wollte
Aber bleibt dann nicht immer ein Rest altes Insulin in der Patrone zurück?
Da hätte ich ehrlich gesagt hygienische Bedenken.
Ansonsten wäre das natürlich deutlich einfacher als eine Pen-Modifikation.
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Es gibt aktuell kein Insulin das nicht mindestens 5h wirkt! (ich habe bei Lyumiev 8h eingestellt!) Hier auf 2h zu gehen ist der größte Fehler den man überhaupt machen kann!
Ich habe in meiner kürzlichen Pumpenpause (also ICT) mit Humalog eine Wirkdauer von 3h im Bolusrechner eingestellt gehabt. Das hat vorzüglich funktioniert, ohne dass ich irgendwelche Stacking-Effekte festgestellt habe.
Ein bisschen Wirkung wird auch nach den 3h noch vorhanden sein, bei mir aber nicht wirklich praxisrelevant. Mit der Pumpe sieht das bei mir schon wieder anders aus: Da sind die sinnvollen Wirkdauern sehr von der Setzstelle abhängig.
Wenn man die Wirkdauer zu kurz einstellt, fährt einen das AID nachts u.U. zu tief runter.
Wenn man die Wirkdauer zu lang einstellt, wird das AID ineffektiv.
Man muss halt mit den Parametern vorlieb nehmen, die man zur Verfügung hat.
jebir Danke für die wertvolle Info. Könnte für mich noch relevant werden...