Beiträge von Pelzlöffel

    Ist der richtige Weg aber warum immer nur diese Notfallkids? Anstatt man einen Pumpzerstäuber nimmt, bei dem man die U in 0,1erSchritten einstellen kann. So könnte man einem drohenden UZ recht schnell entgegenwirken.


    Glukagon ist ja nur ein "Signal" für den Körper Zuckerreserven aus Speichern wie Leber usw freizusetzen. Die Spritze/Spray selbst enthält keinen Zucker.

    Vielleicht ist dann das Problem dass die Speicher nach abklingen der Glukagonwirkung den Zucker wieder "zurück ziehen", dann hätte man die UZ nur verschoben.

    So richtig Radsport mache ich nicht aber fahre halt mit dem Fahrrad rum.

    Bzw mit einem der vier ;)


    Dextro-TZ finde ich unpraktisch wegen der erwähnten Auspackproblematik. Dann hat man noch die Folie übrig und muss sie in die Tasche zurückstopfen und beim nächsten öffnen kommt einem der Müll wieder entgegen. Darum nehme ich nur noch "XL Energie" in der Pappschachtel.


    TZ immer an mehreren Stellen!

    zB in der Satteltasche und in der Hosentasche und in der Rahmentasche. Das ist mir sehr wichtig, da ich meistens alleine fahre.

    Habe keine Lust ohne BE im Wald zu stehen nur weil unbemerkt ein Verschluss aufgegangen ist oä. Oder man will den Reissverschluss aufziehen und plötzlich klemmt er oder es reisst das Ziehdings ab oder man kriegt es mit kalten/zitterigen Händen nicht auf..

    Nach einer holperigen Testphase finde ich T1 und Fahrrad recht gut vereinbar.

    Man kann ja jederzeit anhalten falls nötig. Man muss leider mehr Zeug mitschleppen, aber das geht ja am Rad eigentlich ganz gut.

    Auch vor T1 habe ich unterwegs oft gesnackt oder mal angehalten. Das messen am Finger ist also nicht sooo störend, außer bei starkem Regen wo es unmöglich ist ohne Unterstand. Da wäre dann ein CGM doch besser.

    Der Hausarzt hat bei mir bei der Erstdiagnose am Bauch rumgeultraschallt.

    Also direkt beim ersten Thema, nach dem Fingerpieks als er auf den Rückruf vom Diabetologen gewartet hat.

    Ich glaube da ging es aber um die BSD und nicht um die Leber.

    Artikel über die Rolle verschiedener Antikörper in der Diagnose : https://www.labor-gaertner.de/…koerperTyp-1-Diabetes.pdf


    laut der Tabelle auf Seite 1 kommen Insulin-AK bei 100% aller Kinder unter fünf Jahren mit T1D vor. Bei den unter 17-jährigen haben 90% diese Insulin-AK und bei Erwachsen geht es dann auf 20% runter.

    Das soll bei der Erstmanifestation sein, also noch vor Beginn der Insulintherapie.

    Wenn diese AK scheinbar so häufig sind, wo ist dann das Problem?

    Ich habe immer mal ein Blatt Zewa in kleine viereckige „Tupfer“ zerschnitten und mit in die Mappe vom Messgerät gesteckt. Den ersten Tropfen wische ich immer damit ab.

    So ähnlich mache ich das auch - statt Zewa nehme ich aber normales Schreibpapier. Das habe ich meistens schneller zur Hand und zerfusselt nicht.

    Geht zum abwischen genau so gut.

    zB diese quadratischen Notizzettel passen bei mir einmal gefaltet genau in die Tasche und fallen auch nicht raus.

    Durch das Falten hat man mehrere "Wischoberflächen."



    Schwitzige Finger wische an der Kleidung ab.

    Wenn Hände waschen gerade nicht möglich ist (zB draussen unterwegs) dann stecke ich den Finger in eine Wasserflasche. Ich denke mir, ich habe ja nichts giftiges am Finger sondern halt nur Essensreste oder Staub oder maximal etwas Fett vom Fahrrad.

    Wenn das Blut doch mal keinen festen Tropfen bildet sondern zerläuft, dann steche ich nochmal in einem anderen Finger. "Nachdrücken" bringt es irgendwie nicht, das ergibt bei mir dann nur eine noch grössere Lache aber keinen Tropfen; das reicht dem Messgerät dann manchmal nicht.

    Ich habe mal was ausprobiert und so ganz passt da etwas nicht:


    Das Menu passt sich eigentlich dem Bildschirm-Zoom an: Wenn der Zoom zu gross ist dann wechselt das Menu zu einer anderen Darstellung, rech an den Bildschirmrand, da passt dann trotz großem Zoom alles auf den Bildschirm.

    Das passiert zu spät, es gibt Zoomstufen bei denen die unteren Menupunkte nicht mehr lesbar sind aber noch nicht in die "Groß-Zoom-Ansicht" umgeschaltet wurde.

    Und da ich schon 50 bin ist das mit den Hormonen wohl auch nicht mehr so wild.

    Das ist nun überhaupt nicht mein Thema aber es gibt doch die Wechseljahre oder so.

    https://www.netdoktor.de/wechseljahre/ab-wann/ sagt:

    "Die Perimenopause beginnt durchschnittlich mit 47 Jahren und dauert ungefähr vier Jahre."

    Als genormter Durchschnittsmensch wäre man mit 50 also genau mittendrin. ;)


    Ansonsten ist es schwierig solche Beschreibungen der BZ-Verläufe zu interpretieren, weil ja meistens niemand sein BZ-Tagebuch oder Librekurven postet. Sondern immer nur seine Beobachtungen, Interpretationen und Beurteilungen. Das ist also schon nichtmehr die neutrale Welt der Zahlen sondern wir interpretieren quasi die Interpretationen.



    Zitat

    6! Einheiten! So viel brauche ich manchmal für den ganzen Tag!

    Es gibt ja diverse Faustformeln um (ganz grob) seinen Insulintagesbedarf zu schätzen. 6 IE sind auffallend wenig. Als Erwachsenser kann das doch eigentlich nur sein wenn:

    a) noch viel körpereigene Insulinproduktion. Das kann sich natürlich ändern.

    b) sehr, sehr viel Bewegung. Der Effekt von Bewegung ist aber ziemlich zufällig scheint mir.



    Zitat

    Aus meiner Sicht gibt es nichts Unerklärliches, man hat nur noch keine Erklärung gefunden.

    Das denke ich auch. Teilweise sind es ja ganz kleine Dinge sind die man selbst gar nicht wahrnimmt.

    Übers Internet zu raten was sich bei einem Fremden verändert hat ist da unmöglich. Da kann man nur raten genau zu überlegen ob nicht doch etwas anders ist. Bei mir hat es zB ziemlich großen Einfluss auf die Verläufe was ich 1-2h nach einer Mahlzeit mache, wenn also etwas nicht geklappt hat überlege ich zuerst ob da etwas anders war als sonst.


    Was auch noch sein könnte:

    Hattest Du vielleicht früher viel mehr Unterzuckerungen? Dann sind die Speicher leer und es gibt diesen Effekt dass der BZ kaum ansteigt weil der Zucker quasi direkt in die leeren Speicher geht. Wird manchmal "Pseudo-normalisierung" genannt weil die BZ-Verläufe dann sehr, sehr glatt aussehen, auch nach Mahlzeiten. (Klingt erstmal toll aber die Nachteile und Risiken häufiger UZ sollten ja bekannt sein)

    Wenn die UZ nun wegfallen dann werden andere Schwächen der Therapie sichtbar.

    IMHO ist der wesentliche Unterschied zwischen Fertigfutter und "Natur" die Masse an Zucker wie auch schnellwirksamen KH. Die scheinbar auch bei einem Pankreas-normalen Probanden eine Rolle zu spielen scheinen. Jedenfalls sprechen die im Artikel genannten Korrelationskoeffizienten eine deutliche Sprache.

    Zuallererst waren aber vorallem die gegessenen Kalorien unterschiedlich.

    Wenn mehr Kalorien gegessen werden dann erwarte ich auch eine Gewichtszunahme - egal ob die Kalorien aus Kohlenhydraten, Fett oder Protein kommen, egal welchen glykämischen Index die KH haben.


    Der Zuckerstoffwechsel scheint sich bei den Probanden nicht geändert zu haben: Durchschnitts-BZ (CGM), hba1c, Insulinempfindlichkeit: alles quasi gleich und beim OGTT auch gleiche Ergebnisse.

    Auch offizielle Softwar hat manchmal Fehler, zB der Bolus-Rechner vom Accu Chek Connect:
    https://www.produktwarnung.eu/…ent-app-accu-chek-connect


    Grosses Geschrei gibt es da eigentlich selten, es wird eine Produtkwarnung rausgegeben und fertig.



    Beim DIY-Closed-Loop gibt es mMn nach drei Fehlerquellen:


    1) Da der Umrechnungsweg von Sensor-Rohdaten zu Blutzuckerwerten nicht öffentlich bekannt ist, müssen DIY-Entwickler Formeln entwickeln die "so ähnliche und meistens passende" Ergebnisse liefern. Das ist eine total unnötige Fehlerquelle, die verschwinden würde wenn der Umrechnungsweg/Verschlüsselung öffentlich wäre.

    Ich glaube aber nicht das dies eine sooo dramatische Fehlerquelle ist, denn schon lange vor closed-loop wurden Sensoren recht gut mit Fremdsoftware ausgelesen? Darum kann ich mir so große Abweichungen eigentlich nicht vorstellen?


    2) Closed-Loop ist im Mainstream angekommen. Es ist in diesen ganzen Diabetes-Zeitschriften, im Fernsehen, und selbst technisch wenig interessierte Menschen haben inzwischen davon gehört. Ich weiss nicht ob jeder neue Nutzer die Möglichkeiten (und Grenzen) der Technik richtig einschätzt. Könnte mir vorstellen dass es Situationen gibt bei denen jemand denkt alles läuft nun voll-automatisch und blind dem System vertraut anstatt zu überlegen ob zB ein angezeigter BZ-Wert plausibel ist oder der Sensor spinnt.


    3) In der Theorie ist es ein "Schutz" dass man die Apps selbst compilieren muss. Einmal ein rechtlicher Schutz und zweitens ein Zwang sich mit der Technik etwas zu beschäftigen bevor man sie verwendet. In der Praxis kann sich aber jeder Interessierte von jemand anderen die Software & Hardware zusammenbauen lassen. Möglicherweise hat der Helfer aber bei seinem Setup irgendwas geändert was bei ihm funktioniert hat, und aus Schusseligkeit kopiert er seine Dateien für den neuen Looper.


    Oder:

    Jemand erstellt eine neue Anleitung wie der Loop einzurichten ist und verteilt sie über facebook wo sie immer weiter verteilt wird. Vielleicht ist es eine bessere deutsche Übersetzung, vielleicht mit mehr Bildern, oder sonstwas. Oder er bietet die fertig compilierte App zum Download an.

    Aus Versehen (oder absichtlich!) baut er aber einen Fehler in die Anleitung. Die falsche Anleitung zirkuliert nun im Internet und niemand kann nachvollziehen wer sie benutzt hat.

    Guck erstmal wie es mit dem Schema läuft, vielleicht klappt es ja ganz gut.

    Falls es nicht klappt, kann man immer noch optimieren.


    So kompliziert ist das rechnen aber nicht, bzw man kann es sich sparen.

    Man kann nämlich jede Matheformel (also auch die Bolus-Berechnung!) als Schema/Tabelle aufschreiben. Oder auswendig lernen.


    Ist wie beim berechnen vom kleinen EinmalEins, zB 3*4:

    Möglichkeit 1: Man rechnet 4+4+4 = 12

    Möglichkeit 2: Man hat auswendig gelernt: 3*4 = 12

    Möglichkeit 3: Man liest aus einer Tabelle ab:



    Reihe 3, Spalte 4: Da steht das Ergebnis 3*4= "12"


    Wenn man annimmt dass eine IE den Blutzucker um 25 mg/dl senkt, dann kann man entweder jedes mal seine Dosis berechnen:

    KorrekturIE = (aktuellerBlutzucker - 100mg/dl) / Korrekturfaktor


    (100 mg/dl soll der Zielwert sein)

    Also zB bei Blutzucker von 180 mg/dl:

    (180 - 100) / 25 = 80 / 25 = 3,2

    3,2 könnte man abrunden auf 3, wenn der Pen nur ganze Einheiten kann.


    Aber bald weiss man dann sowieso auswendig dass man zB bei 150 zwei IE extra spritzen muss, weil man die Zahlen schon so oft gesehen hat.

    Oder man rechnet es sich einmal aus und schreibt es auf, zB

    125 mg/dl => +1 IE

    150 mg/dl => +2 IE

    175 mg/dl => +3 IE

    200 mg/dl => +4 IE


    Bei den IE für die Kohlenhydrate ist es genauso.

    Entweder rechnen:

    Bolus = BE * BEfaktor

    als zB bei Faktor 2:
    5 BE * 2 = 10 IE



    Die beiden Zahlen (IE für die Kohlenhydrate und IE für Korrektur) rechnet man zusammen und hat seine Bolus-Dosis die man spritzen muss.


    Auch hier kann man sich eine Tabelle malen:

    Oben in der horizontalen Reihe steht der aktuelle Blutzucker.

    Nach unten in der vertikalen Spalte stehen die BE der Mahlzeit.

    Und dann liest man seine Dosis einfach ab und kommt zum gleichen Ergebnis wie jemand der rechnet.

    Wenn sich die Faktoren ändern, malt man eine neue Tabelle.

    Ursprünglich ging es nur ums radfahren, aber dann haben sich wohl Leute beschwert ala "Bei uns liegt 1m Schnee: radfahren ist unmöglich dafür fahre ich jeden Tag 3 Stunden Langlauf-Ski!" usw usf. Naja.

    Man kann glaube ich auch filtern so dass nur radfahren angezeigt wird.


    Was ich aber gut finde:

    Es werden nicht gefahrene km geloggt sondern die Zeit. Denn 20km auf flachen Radwegen sind anders als 20km bergauf/ab auf holperigen Waldwegen usw. Es beruht natürlich auf Ehrlichkeit.

    Ich habe dieses Jahr beim "Winterpokal" mitgemacht ( https://winterpokal.mtb-news.de/ ), da konnte man von November bis März seine Fahrrad-km loggen. Dachte es wäre mal ganz interessant zu sehen wie viel man so rumfährt. Mir fehlte aber bald die Disziplin um regelmäßig einzutragen :rolleyes: und meinem Handy geht mit GPS zu schnell der Saft aus. Darum bin ich bin ich irgendwann ausgestiegen. Die drei Wochen fürs "Stadtradeln" könnte ich mich vielleicht zusammenreissen :party:aber die Aktion gibt es hier leider nicht.


    Mein täglicher Radweg ist 2x8km für die direkte Strecke.

    es kommt ein Fortschrittsbalken und dann wieder die Meldung:


    Die Datei ist größer als das PHP-Limit „upload_max_filesize“ und/oder „post_max_size“.