Beiträge von Pelzlöffel

    Jemand aus der lokale SH-Gruppe hat an einer Studie/Versuch von BMW (glaube ich) teilgenommen bei der es um BZ-Anzeigen im Auto ging. Mehr durfte sie aber nicht verraten. :pflaster:

    Zitat

    Das Handy zu benutzen oder die Smartwatch anzgukcen ist oft zu umständlich.

    Ich bin ja erst seit einigen Wochen automobilisiert und CGM habe ich nicht. Aber wäre das Handy wirklich so umständlich? Es gibt doch diverse Handyhalterung, so dass man es immer im Blick haben kann. Wird ja oft zB für Navigation benutzt.


    Naja, Problem ist vielleicht dass Autos auch mal über 20 Jahre gefahren werden, zumindest ist mein Runzelgurkenmobil so alt. Das wird doch nie im Leben kompatibel bleiben mit neuen CGM-Geräten, Android-Updates usw.

    Es gibt doch Gestalten die es schaffen Messer und Pistolen verdeckt zu tragen.

    Da kann man sich eigentlich viel abgucken denn es ist ähnlich: Es soll nicht auffallen, keinesfalls verloren gehen und trotzdem will man schnell drankommen.

    Guck mal paar Action oder Agentenfilme. Oder Taxidriver ;)


    ps: Waffen sind doof

    Meine drei Novopen 5 (Basal, Bolus, Reserve) sind bisher zuverlässig, sind quasi gleich wie der Echo. Hatte die auch schon in der der Hosentasche und erst später gemerkt ich beim Möbel verrücken oder hantieren mit Paletten uä immer mit der Seite voll dagegen gedrückt hatte. :patsch:

    Nur neue Nadeln nehme ich immer und 1-2IE Entlüftung/Test. Weiss nicht ob das relevant für die Anzeige ist.

    Da ich das Gefühl aber gut kenne würde ich sonst wohl immer Uhrzeit + IE aufschreiben. (geht ja schnell, weil nur drei Zahlen)

    Kann man beim G6 Notizen eintragen, so wie beim Libre? Evtl mit anderer App auf Handy? Wäre sonst auch eine Option.


    Der Pendiq scheint mir zu klobig und nicht so stabil..

    Zurück zu dem Thema : Eine c-peptid Bestimmung ist nach so einer langen Zeit

    zur Typisierung des Diabetes ungeeignet, weil auch eine totale Erschöpfung der beta Zellen vorliegen kann.

    im Fall der totalen Erschöpfung ist das gemessene c-peptid dann null. Je nach Grad der Restproduktion ist es grösser null.

    Das ist doch genau die Frage; warum sollte es da ungeeignet sein?

    Dafür sind Kinder IMHO die einfachere / bessere Zielgruppe. Weil Kinder weniger zurückschauend denken und "das hab ich aber immer schon so gemacht" leben. Zudem sind die meisten von Natur aus neugierig. Kommst du mit einer Erklärung durch, dann ist das viel wirksamer als mit Verboten aller Art. "Du darfst nicht" funktioniert nicht. Zum Lernen gehört auch in die Scheisse zu greifen. Und vor allem zu verstehen warum es dazu gekommen ist.

    Nach meinen Eindrücken von T1 Kindern und Eltern stimmt das imo nicht. Schon alleine weil du nicht nur den Kindern alles erklären musst sondern auch Oma, Opa, Lehrern, Kindergärtnern, Eltern von Freunden usw.

    Viel Glück da überall mit Erklärungen durchkommen.


    Selbst wenn die Kinder neugierig sind, fehlt bis zu einem gewissen Alter schlicht das Verständnis für Zahlen und Zusammenhänge, Körpergefühl. Das macht es auch schwer aus Fehlern zu lernen.

    Wenn die Mathematik und Kurvendiskussion dann verständlicher wird, beginnt das Alter wo sie trotzig werden und erstmal alles doof ist was Eltern sagen.

    C-peptid wäre der Test zur Messung Restproduktion. AK sind ja nur eine Ursache.


    Die Frage ist: Was bringt es dir zu wissen "Sie haben X komma Y C-peptid." ? Würde es deine Therapieentscheidungen beeinflussen?

    Das sind zwar Fragen die man sich stellt aber so richtig bringt es einen einer guten BZ-kontrolle nicht näher. Manchmal ist Restproduktion problematisch weil die BSD unberechenbar plötzlich Insulin raushaut, vermutest du etwas in der Richtung? (Liest sich nicht so?)

    Dein Problem sind doch momentan eher die BZ-Schwankungen und sekundär evtl der gestiege Insulinbedarf.


    Das man die Basalrate flexibel ändert/erhöht ist ja gerade ein Vorteil der Pumpen. Da ist mir unklar was der Arzt gemeint hat.

    Wenn man die Pumpe ablegt muss das "verpasste" Insulin natürlich per Pen ersetzt werden, das ist ganz normal...


    Hattest Du denn richtige Schulungen? Oder ist das untergegangen weil du als T2 da irgendwie reingerutscht bist?

    Software mieten statt kaufen finde ich blöd. Einmalig bezahlen - vielleicht. 27,99 im Jahr : für ein Tagebuch, ne. T1 hat man ja noch etwas länger bis die Wunderimpfung kommt, das läppert sich. Da die Umsonstversion kein pdf-Export hat, kann man die Berichte nicht mit zum Arzt nehmen. Tagebuch das man dem Arzt nicht zeigen kann ist etwas sinnlos.

    Ist der richtige Weg aber warum immer nur diese Notfallkids? Anstatt man einen Pumpzerstäuber nimmt, bei dem man die U in 0,1erSchritten einstellen kann. So könnte man einem drohenden UZ recht schnell entgegenwirken.


    Glukagon ist ja nur ein "Signal" für den Körper Zuckerreserven aus Speichern wie Leber usw freizusetzen. Die Spritze/Spray selbst enthält keinen Zucker.

    Vielleicht ist dann das Problem dass die Speicher nach abklingen der Glukagonwirkung den Zucker wieder "zurück ziehen", dann hätte man die UZ nur verschoben.

    So richtig Radsport mache ich nicht aber fahre halt mit dem Fahrrad rum.

    Bzw mit einem der vier ;)


    Dextro-TZ finde ich unpraktisch wegen der erwähnten Auspackproblematik. Dann hat man noch die Folie übrig und muss sie in die Tasche zurückstopfen und beim nächsten öffnen kommt einem der Müll wieder entgegen. Darum nehme ich nur noch "XL Energie" in der Pappschachtel.


    TZ immer an mehreren Stellen!

    zB in der Satteltasche und in der Hosentasche und in der Rahmentasche. Das ist mir sehr wichtig, da ich meistens alleine fahre.

    Habe keine Lust ohne BE im Wald zu stehen nur weil unbemerkt ein Verschluss aufgegangen ist oä. Oder man will den Reissverschluss aufziehen und plötzlich klemmt er oder es reisst das Ziehdings ab oder man kriegt es mit kalten/zitterigen Händen nicht auf..

    Nach einer holperigen Testphase finde ich T1 und Fahrrad recht gut vereinbar.

    Man kann ja jederzeit anhalten falls nötig. Man muss leider mehr Zeug mitschleppen, aber das geht ja am Rad eigentlich ganz gut.

    Auch vor T1 habe ich unterwegs oft gesnackt oder mal angehalten. Das messen am Finger ist also nicht sooo störend, außer bei starkem Regen wo es unmöglich ist ohne Unterstand. Da wäre dann ein CGM doch besser.

    Der Hausarzt hat bei mir bei der Erstdiagnose am Bauch rumgeultraschallt.

    Also direkt beim ersten Thema, nach dem Fingerpieks als er auf den Rückruf vom Diabetologen gewartet hat.

    Ich glaube da ging es aber um die BSD und nicht um die Leber.

    Artikel über die Rolle verschiedener Antikörper in der Diagnose : https://www.labor-gaertner.de/…koerperTyp-1-Diabetes.pdf


    laut der Tabelle auf Seite 1 kommen Insulin-AK bei 100% aller Kinder unter fünf Jahren mit T1D vor. Bei den unter 17-jährigen haben 90% diese Insulin-AK und bei Erwachsen geht es dann auf 20% runter.

    Das soll bei der Erstmanifestation sein, also noch vor Beginn der Insulintherapie.

    Wenn diese AK scheinbar so häufig sind, wo ist dann das Problem?

    Ich habe immer mal ein Blatt Zewa in kleine viereckige „Tupfer“ zerschnitten und mit in die Mappe vom Messgerät gesteckt. Den ersten Tropfen wische ich immer damit ab.

    So ähnlich mache ich das auch - statt Zewa nehme ich aber normales Schreibpapier. Das habe ich meistens schneller zur Hand und zerfusselt nicht.

    Geht zum abwischen genau so gut.

    zB diese quadratischen Notizzettel passen bei mir einmal gefaltet genau in die Tasche und fallen auch nicht raus.

    Durch das Falten hat man mehrere "Wischoberflächen."



    Schwitzige Finger wische an der Kleidung ab.

    Wenn Hände waschen gerade nicht möglich ist (zB draussen unterwegs) dann stecke ich den Finger in eine Wasserflasche. Ich denke mir, ich habe ja nichts giftiges am Finger sondern halt nur Essensreste oder Staub oder maximal etwas Fett vom Fahrrad.

    Wenn das Blut doch mal keinen festen Tropfen bildet sondern zerläuft, dann steche ich nochmal in einem anderen Finger. "Nachdrücken" bringt es irgendwie nicht, das ergibt bei mir dann nur eine noch grössere Lache aber keinen Tropfen; das reicht dem Messgerät dann manchmal nicht.

    Ich habe mal was ausprobiert und so ganz passt da etwas nicht:


    Das Menu passt sich eigentlich dem Bildschirm-Zoom an: Wenn der Zoom zu gross ist dann wechselt das Menu zu einer anderen Darstellung, rech an den Bildschirmrand, da passt dann trotz großem Zoom alles auf den Bildschirm.

    Das passiert zu spät, es gibt Zoomstufen bei denen die unteren Menupunkte nicht mehr lesbar sind aber noch nicht in die "Groß-Zoom-Ansicht" umgeschaltet wurde.

    Und da ich schon 50 bin ist das mit den Hormonen wohl auch nicht mehr so wild.

    Das ist nun überhaupt nicht mein Thema aber es gibt doch die Wechseljahre oder so.

    https://www.netdoktor.de/wechseljahre/ab-wann/ sagt:

    "Die Perimenopause beginnt durchschnittlich mit 47 Jahren und dauert ungefähr vier Jahre."

    Als genormter Durchschnittsmensch wäre man mit 50 also genau mittendrin. ;)


    Ansonsten ist es schwierig solche Beschreibungen der BZ-Verläufe zu interpretieren, weil ja meistens niemand sein BZ-Tagebuch oder Librekurven postet. Sondern immer nur seine Beobachtungen, Interpretationen und Beurteilungen. Das ist also schon nichtmehr die neutrale Welt der Zahlen sondern wir interpretieren quasi die Interpretationen.



    Zitat

    6! Einheiten! So viel brauche ich manchmal für den ganzen Tag!

    Es gibt ja diverse Faustformeln um (ganz grob) seinen Insulintagesbedarf zu schätzen. 6 IE sind auffallend wenig. Als Erwachsenser kann das doch eigentlich nur sein wenn:

    a) noch viel körpereigene Insulinproduktion. Das kann sich natürlich ändern.

    b) sehr, sehr viel Bewegung. Der Effekt von Bewegung ist aber ziemlich zufällig scheint mir.



    Zitat

    Aus meiner Sicht gibt es nichts Unerklärliches, man hat nur noch keine Erklärung gefunden.

    Das denke ich auch. Teilweise sind es ja ganz kleine Dinge sind die man selbst gar nicht wahrnimmt.

    Übers Internet zu raten was sich bei einem Fremden verändert hat ist da unmöglich. Da kann man nur raten genau zu überlegen ob nicht doch etwas anders ist. Bei mir hat es zB ziemlich großen Einfluss auf die Verläufe was ich 1-2h nach einer Mahlzeit mache, wenn also etwas nicht geklappt hat überlege ich zuerst ob da etwas anders war als sonst.


    Was auch noch sein könnte:

    Hattest Du vielleicht früher viel mehr Unterzuckerungen? Dann sind die Speicher leer und es gibt diesen Effekt dass der BZ kaum ansteigt weil der Zucker quasi direkt in die leeren Speicher geht. Wird manchmal "Pseudo-normalisierung" genannt weil die BZ-Verläufe dann sehr, sehr glatt aussehen, auch nach Mahlzeiten. (Klingt erstmal toll aber die Nachteile und Risiken häufiger UZ sollten ja bekannt sein)

    Wenn die UZ nun wegfallen dann werden andere Schwächen der Therapie sichtbar.