Beiträge von Pelzlöffel

    .... keine Pflasterallergie, keine Hautverletzung usw....

    Dazu fällt mir ein: Es gab doch schonmal so eine Uhr als Prototyp. "Glucowatch." Ist 2007 vom Markt verschwunden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…sor#GlucoWatch_Biographer

    Sie hatte als Nebenwirkung "mäßige Hautreizungen und Rötungen." Auch wenn nichts unter die Haut geht kann es trotzdem die Haut reizen.


    sowas habe ich mir vor 30 Jahren gewünscht.........denke, dass es inzwischen überholt wurde!

    nest

    Kommt mir auch so vor. Die CGM Sensoren sind klein und werden noch kleiner. Man kann sie überall tragen. Wenn sie verloren gehen, ist es ärgerlich aber finanziell kein Weltuntergang. (bei der Uhr sicher anders)

    Es gibt ja auch mal fehlerhafte Sensoren, die sehr ungenau messen: Dann setzt man halt einen neuen.

    Wie würde das bei der Uhr funktionieren?

    Bei manchen Sportarten/Arbeit kann man wegen Verletzungsgefahr keine Uhr tragen.

    Es ist zwar schon eine interessante Erfindung aber ich verspüre noch keinen muss-Haben-Drang. :/

    .... und ab 0 Uhr bekomme ich regelmäßig 2-3 Unterzuckerungen mit jeweils erheblichem TZ-Bedarf ( eine Packung), nach dem aufstehen dann noch mal ein erheblicher Abfall, ....

    Da würde ich ansetzen.

    Nach der UZ kann man eigentlich nur raten warum morgens nochmal ein zweiter Abfall kommt.

    Vielleicht hat das Basal nochmal einen zweiten Wirkungsgipfel. Vielleicht ist es einfach eine Folge der ersten UZ.


    Wenn wirklich so regelmäßge nächtliche UZ auftreten, müssen die erstmal weg.

    (Ein Basaltest ist ja nur aussagekräftig wenn der BZ davor halbwegs im Rahmen war:

    Bei zu hohen Werten hat man ggf Insulinresistenz.

    Bei vorherigen UZ sind die Speicher der Leber usw leer und die saugt sich dann irgendwann wieder voll -> zweite UZ kann folgen.)


    Also würde ich mal probieren einen Wecker zu stellen, 1h vor die übliche nächtliche Unterzuckerung, und die UZ dann mit Essen vermeiden. Das 1-2 mal wiederholen, tagsüber auch UZ vermeiden (oft messen, rechtzeitig essen) und dann mal schauen was dann rauskommt.

    Wie liegen die Nachtschichten denn?

    zZ habe ich wochenweise wechselnd Früh,Spät,Nachtschicht.


    Ich spritze Basal immer nach dem aufstehen und vor dem schlafengehen. Dadurch verschiebt es sich von den Uhrzeiten aber "der Tag in sich" bleibt gleich. Bei den Wechseln ist etwas chaotisch aber das ist ja an den freien Tagen. Ob sich vom Biorythmus etwas auf die Insulinempfindlichkeit auswirkt habe ich noch nicht bemerkt. Ich vermute mal ja, allerdings gibt es bei mir Faktoren die stärker wirken und das vielleicht überlagern. (zB radfahren)

    Mein Ziel wäre es, ein Basalprofil zu bauen, das irgendwann einmal pumpentauglich sein könnte.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein ICT Basalprofil auf Pumpe übertragen kann. Es gibt zwar grobe Angaben zur Wirkdauer und Kurven aber das ist ja alles nur so ungefähr, sehr individuell und nicht überprüfbar.


    Darum würde ich wohl einfach zum Zeitpunkt an dem gespritzt wurde die jeweilige Dosis eintragen. Vorteil wäre dass man nachträglich noch den Spritzzeitpunkt erkennen kann; falls der mal verschoben wurde. Wenn man jede Stunde Tagesdosis/24 oä einträgt geht diese Information ja verloren.

    meine Taktik ist möglichst gar nicht so viel Zeug ansammeln dass es abläuft.

    Oder spenden bevor es abläuft.


    insulin-zum-leben schreibt dass sie zZ keine Messgeräte mehr brauchen.

    Für alte Messgeräte gibt es soweit ich das sehe keinen Markt bei eBay. Für Streifen ja, aber nicht für Geräte. Selbst die Angebote für 1€ scheinen unverkauft abzulaufen.


    Ich hätte keine Skrupel alte Messgeräte zu verkaufen, weil es quasi sowieso Müll ist. Den Erlös könnte man dann ja spenden. Nur wie gesagt, ich glaube man findet keinen Käufer.

    Die Frage stellte sich mir auch und konnte sie leider nicht beantworten.

    Also trage ich das Insulin nur händisch im Libre-Lesegerät ein. Das Ding habe ich beim spritzen sowieso in der Hand und das eintragen dauert ca 10 Sekunden (trotz des grauenhaften Touchscreens)

    Es geht also darum ca 10 Sekunden zu sparen, das ist schwierig denn die Automati verursacht ja selbst wieder Zusatzaufwand. zB wenn der Pen automatisch ans Handy sendet würde ich diese 10 Sekunden sparen. Aber dann verliere ich die Zeit wieder wenn ich auf dem Handy nachgucke ob der Eintrag wirklich angekommen ist. Abends schliesse ich den Pen dann zum aufladen an und morgens muss ich daran denken, ihn einzupacken.


    Während der Pendiq mit seinem Motörchen rumbrummt habe ich doch dreimal von Hand gespritzt und eingetragen.


    Es gibt Pen-Aufsätze zB Timesulin aber die zeigen nur die letzte Dosis an, kein Tagebuch.

    Ein richtiges, automatisches Insulin-protokoll hat man nur mit Pumpe.

    Meine Lesegeräte haben bisher irgendwie nicht lange überlebt. Habe jetzt in ca. einem Jahr das vierte.

    Problem ist immer das gleiche: Irgendwann gehen sie nicht mehr an wenn man den Knopf drückt. Oder sie gehen sofort wieder aus oder zeigen an "Mit dem PC verbunden" - auch wenn sie nicht verbunden sind. Manchmal kommt die Meldung "E2 - Lesegerät Fehler" (oder so ähnlich)

    Eine Zeit lang kann man sie noch halbwegs benutzen, manchmal sogar über Wochen ohne Fehler, aber es wird immer anstrengender da sie immer dann doch seltener angehen usw. Am Ende gehen sie gar nicht mehr an. Knopf halten für Reset bewirkt nichts.

    Also ähnlich wie das was hcy auch beschreibt.


    Das nur als Vorgeschichte.

    Beim letzten mal lief es nun so:

    Lesegerät fing mit seinen "üblichen" Macken an, blieb immer nur kurz an aber es war noch nicht sooo schlimm. Dann wurde der Sensor als defekt gemeldet - "bitte wechseln".

    Da ich für eine Nachtschicht ungerne ohne Sensor rumlaufen wollte, habe ich einen neuen Sensor gesetzt obwohl das Lesegerät ja schon leicht einen sitzen hatte. Laut Selbsttest war der Leser ja auch in Ordnung.

    Aktivieren ging, 2-3 scannen auch, danach war der Leser wieder in einer Tiefschlafphase. Nach einigen Stunden bequemte sich der Bildschirm zu leuchten, einmal, zweimal scannen - Sensor defekt.


    Ich habe irgendwie auch das Gefühl, die Sensoren hatten eigentlich kein Problem. Das Lesegerät kann die Sensoren, soweit ich das mal gelesen habe, bei unplausiblen Werten oä abschalten. Ich glaube diese Abschaltung wird versehentlich ausgelöst wenn der Leser rumspinnt.

    Das Libre 1 zeigte zusätzlich eine Meldung ala "Alarm: Blutzucker niedrig/hoch!" wenn man gescannt hat und der BZ ausserhalb der Grenzwerte lag. Es hat dann auch anders gebimmelt und anders vibriert. Das hiess glaube ich auch Alarm-Einstellungen, vielleicht daher die Verwechslung?

    Man musste für diese Meldung aber immer den Leser an den Sensor halten. Ging also zB nicht im Schlaf.


    Das Libre 2 fängt auch mit Alarm-beepen an wenn man den Leser gerade nicht selbst benutzt hat, geht also auch im Schlaf.1

    Hier sind ja zwei Situationen:


    1) Nachts, schlafend im Bett rumliegend.

    2) auf Wanderschaft.


    Der BZ lief nachts ja sehr schön glatt: Da hat das Basal wohl gepasst.

    Da es ja nun zwei sehr unterschiedliche Situationen sind, kann man mMn nicht erwarten dass das Basal in beiden Situationen glatte BZ-Verläufe zaubert.

    Entweder passt es bei dem einem - oder bei dem anderen.


    Ich denke es ist normal dass man immer wieder steuernd eingreifen muss. Eigentlich hat es doch super funktioniert, komplett im sehr engen Zielbereich geblieben.

    Außer der UZ vorm Abendessen. selbst der wäre vielleicht vermeidbar gewesen wenn deine Zusatz-BE-Portionen konstant geblieben wären statt kleiner zu werden (20 - 15 -5 -5).


    Außerdem:

    Hättest Du als Nichtdiabetiker während der Wanderung wirklich gar nichts gegessen? Meistens nimmt man sich doch sowieso irgendwelche Brote oder Snacks mit, vor allem wenn man über die Mittagszeit unterwegs ist.

    Meine Schulung war auch erst etwas später, davor nur ein Crashkurs und ein ähnlicher Zettel wie deiner.

    Ich fand es eigentlich ganz gut: so hatte ich bei der Schulung zumindest schon eine grobe Ahnung worüber gesprochen wird. Sonst wäre es wohl sehr theoretisch gewesen.


    Solange Du weisst was bei einer Unterzuckerung zu tun ist und wie du die erkennst, wirst Du bis zur Schulung schon überstehen. Dem Arzt würde ich sagen wenn du kein Insulin gespritzt hast bzw wie viel. (am besten Tagebuch führen über Kohlenhydrate und gespritztes Insulin)

    Dann könnt ihr den Plan zusammen anpassen

    Das ist NPH-Insulin, ein mittel-lang wirkendes Basalinsulin.

    Da ist etwas beigemischt damit es länger wirkt. Man muss es vor dem spritzen schwenken bis es es gleichmässig milchig aussieht. (Manchmal sind so kleine Kügelchen in der Patrone damit es besser durchmischt beim schwenken)

    Wie muss man sich das vorstellen dann? Mann bekommt die Acht umgelegt, und die Herren schauen, die Tasche durch, finden dann das Insulin und lassen dann einen gehen als ob nichts war?

    Einmal habe ich am Bahnhof (unbemerkt, dachte ich) gespritzt und bin zur Ubahn runter. Unten an der Rolltreppe wurde ich von zwei Polizisten gefragt was ich gerade getan habe. Habe den Pen rausgezogen, die Kappe ab so dass man die Patrone sieht und "Insulin" gesagt. Hat kaum 30sec gedauert und dann konnte ich weitergehen.

    Fand ich schon etwas seltsam: Einerseits war es verdächtig genug um es über Funk(?) an die Kollegen unten weiterzugeben. Anderseits haben sie sich mit einer sehr oberflächlichen Kontrolle zufrieden gegeben.

    Also Geheimtip für Junkies & Dealer: einen ollen Pen organisieren und immer dabei haben. :)


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    Das Plakat fand es eigentlich nicht sooo schlimm. Meine Reaktion bei soetwas ist eher "Oooh! Irgendwas mit Diabetes! Das ist ja selten." Also so ähnlich als wenn ich einen anderen Mensch mit Libre-Sensor rumlaufen sehe.

    Den Diabetes in einer halbstündigen Behandlung einfach wegzaubern, wäre natürlich super.

    Aber ich glaube nicht, dass es so einfach wird.

    Ich kann mir vorstellen dass irgendwann technische Lösungen möglich wären.

    zB eingepflanzte Insulinpumpe oder Bioreaktoren (Zellkulturen die Insulin produzieren).


    Aber werden die so 100% zuverlässig dass man sie gar nicht mehr überwachen muss? Falls das Gerät ausfällt, droht eine Keto, besonders mit den immer kürzer wirkenden Insulinen. Was wenn das Gerät zu viel Insulin abgibt? Wie schaltet man es ab? Was wenn durch ein Leck oä Insulin austritt? Man müsste mindestens immer ein Notfallset aus Messgerät und Hypo-BEs dabei haben.

    Mit einer solchen Lösung könnte ich nicht ruhig schlafen.


    Dann wären ja biologische Lösung möglich, zB im Labor eine neue Bauchspeicheldrüse wachsen lassen die eingepflanzt wird. Das ist wohl noch ein langer Weg. Die Beta-Zellen müssten halt irgendwie gegen das Immunsystem geschützt werden. Im Immunsystem direkt rumzupfuschen klingt für mich sehr riskant: Meins funktioniert doch gut, bis auf diese kleine Dummheit dass es keine Betazellen mag,

    Wenn das IS dabei nen Knacks abbekommt, hätte man schnell noch ganz andere Probleme..

    Es gibt die Idee, Betazellen irgendwie "einzukapseln." Also so einer kleinen selbstversorgenden Zellklumpenbakterienkapsel würde ich eher trauen als einer mechanischen Pumpe. Aber das ist eher eine Bauchentscheidung, was wenn die Zellen absterben oder unkontrolliert wuchern usw?

    Klingt irgendwie auch nur mittel-gut.




    Ich weiss auch gar nicht was ich von der Forschung nach einer T1D-Heilung halten soll.

    Ganz allgemein denke ich, wenn man etwas tut oder optimiert sollte man umgefähr so handeln:


    Da optimieren, wo es am dringendesten gebraucht wird.

    Da optimieren, wo es am meisten nützt.


    Auf Diabetes besorgen:

    T1D lässt sich bereits behandeln. Andere Krankheiten noch nicht oder schlechter.

    T1D ist recht selten. Zweitens, wie kann man den Diabetikern weltweit am besten helfen?

    Indem man exotische Luxuslösungen für wenige baut? Oder erstmal für jeden eine Grundversorgung an Insulin, Teststreifen usw schaffen? Okay, es muss sich nicht ausschliessen. Ein bischen komisch fühlt es sich trotzdem an.

    Hier ist ein Erfahrungsbericht über 3 Tage Saftkur:

    https://www.blood-sugar-lounge…03/3-tages-saftkur-tag-1/

    https://www.blood-sugar-lounge…03/3-tages-saftkur-tag-2/

    https://www.blood-sugar-lounge…03/3-tages-saftkur-tag-3/


    (Habe es nicht genau gelesen, habe mich nur erinnert das mal gesehen zu haben und habe die Links rausgesucht)


    Um Blutzucker-Chaos neu einzustellen, kommt es mir nicht sinnvoll vor. Dafür sollte man meiner Meinung nach eher sehr normal und regelmäßig essen, eine Saft-Diät ist ja eher eine Ausnahme. Und Ausnahmen lassen sich oft nicht auf den Alltag übertragen.

    Meinst du "setzen" oder "starten"?

    Soweit ich weiß, läuft der Algorithmus erst nach dem Starten. Jemand hatte sogar berichtet, den zweiten Sensor für den Urlaub schon zu Hause gesetzt zu haben, um nicht die voluminöse Setzhilfe mitnehmen zu müssen. Das "pre-soaking" hat aber zweifellos einen Einfluss auf das Verhalten des Sensors in den ersten Stunden, teilweise wird sogar davon abgeraten (!) - wohl weil die Programmierung davon ausgeht, dass der Sensor "gerade erst" (mir ist unklar, was das bedeutet) frisch gesetzt wurde...

    Naja, sobald der Sensor in der Haut ist, kommt doch diese Enzymschicht auf dem Sensorfaden mit der Gewebeflüssigkeit in Kontakt und wird dabei verbraucht.

    Wenn die Schicht durch sehr langes pre-soaking schon sehr verbraucht ist, stimmen ggf die Berechnungen nicht mehr.


    Ich meinte aber, ob es in (irgendeiner Phase nach dem setzen) einen Unterschied macht wenn der Sensor gesetzt oder gestartet wird, während sich der BZ sehr stark ändert. Also in der Praxis, ob man zB nach einer Mahlzeit lieber keinen neuen Sensor setzen sollte.