Beiträge von Dolce Vita

    Im Frühlings-/Sommerquartal hatte ich ja auch so ein paar lustige Sensoren, die grundsätzlich 30-40 danebenlagen. Leider hatte auch das keine Regelmäßigkeit. Das ging spaßig von viel zu hoch bis etwas zu tief. Ich war genervt und habe mich dann auch mal beschwert, obwohl die Werte nach Aussage der Mitarbeiterin in irgendeiner "Toleranz" lagen. Einen haben sie dann aber kulanterweise ausgetauscht.


    Nun misst schon der 3. wieder sehr exakt (keine Unterschiede bei stabiler BZ-Lage und nur sehr gering bei Schwankungen). Geht doch!
    Schön, wenn man auch mal feststellt, dass jemand die Qualitätssicherung verbessert, wenn es nötig ist.

    Habe ich neulich einen schönen Blogartikel gelesen, die Zielstellung den BZ zu 90% im Zielbereich zu halten anstelle einen bestimmten hbA1c anzustreben. Das hat mich sehr motiviert, da es für mich einfacher ist, als immer perfekte niedrige Nüchternwerte anzustreben (Schwangerschaft natürlich ausgenommen). Der Zielbereich war dort mit 70-180 angeben, welches ich auch als machbar ansehe .


    So sagt es mein Doc auch. Die 180 waren mir persönlich zu hoch als oberer Wert. Ich versuche immer 80% zwischen 70 und 140 hinzukriegen. An "normalen Tagen" funktioniert das auch ganz gut und mit dem Rest lebe ich. Eiscafé ist halt nicht gleich Eiscafé. :urlaub

    Bei mir geht Bolus in den Bauch (plus Hüfte) und Basal in den Hintern.


    Gründe:
    Der Bauch ist in allen Lebenslagen gut erreichbar und unauffällig - egal ob auf dem Weihnachtsmarkt, am Imbissstand, auf der Radtour oder im Restaurant. Und man muss nicht so aufpassen, wo man die Nadel hinwirft. Kann eigentlich nix passieren (außer blauer Fleck und der verschwindet auch wieder).
    Basal habe ich eine Zeitlang in die Oberschenkel geschossen. Das war aber nicht besonders zielführend. Um 3 Uhr war ich dann zu niedrig und hatte die Gegenreaktion pünktlich zum Aufstehen. Im Hintern geht es offenbar bei mir besser. Damit habe ich nachts eine recht gerade Linie auf dem Display.


    Ich glaube, das muss man austesten. Da gehen viele Stellen.

    Ich habe aus irgendeinem Grund so gut wie keine Hyposymptome und esse bei unter 70 direkt was.
    Ich hatte durchaus schon Werte von 55 auf der Uhr - ohne dass ich was gemerkt hätte. Deshalb bin ich froh über das FSL.
    Meinem Dia-Doc ist schon 70 als Grenzwert zu niedrig, aber ich bin damit bisher ganz gut zurecht gekommen - so als Faustregel. Bei Radtouren ist das anders. Da korrigiere ich unter 90 - will ja nicht jeder Stunde Pause machen, aber eben auch nicht bewusstlos in die Elbe fallen.

    Für so einen Salat insuliniere ich gar nicht. Das ganze Gemüsezeug ist so langsam, daß es meinen BZ nicht beeinflußt. Und die zwei g Zucker dürften jetzt auch nicht so reinhauen. Aber Jeder ist anders. Bei mir würde diese Mahlzeit nichts oder nur minimal was ausrichten. Aber eine Sache fällt mir ein: war das vieleicht so ein süßer Essig? Die enthalten oft überraschend viele KH.


    Das geht mir genauso. Aber das ist vermutlich individuell. Im Sommer bewege ich mich auch viel - das spielt vielleicht auch eine Rolle.

    Bei mir war das sehr unterschiedlich. Am Anfang liefen die Dinger ein Jahr lang super (kaum Abweichungen). Dann gab es drei Sensoren, die mich in den Wahnsinn getrieben haben - der letzte aus der Charge ist dann aber nach drei Tagen kommentarlos abgefallen und ich habe meinem Ärger am Telefon dann auch mal Ausdruck verliehen.
    Und nun habe ich offenbar wieder Glück. Ich hoffe mal, dass die Firma nur eine Fehl-Serie hatte und nun wieder ordentliche Teile produziert werden.

    Sophie, danke für die Info.
    Ja, wenn der Bereich untersucht wird, wo der Sensor sitzt, würde ich ihn auch entfernen, weil die Gefahr besteht, dass man die Bilder dann nicht mehr verwenden kann. Das leuchtet mir ein. Aber wenn z. B. das Knie untersucht wird, sollte am Oberarm eigentlich nichts passieren.
    Bei mir war es einmal ein 3-Tesla-Gerät. Ich weiß jetzt nicht, ob das einen Unterschied macht. Kenn mich nicht so aus in der Radiologie.


    Ich war da nicht so standhaft wie Du. Im letzten Jahr zwei Mal im MRT gewesen. Beide Male mit Sensor. Beim erstem Mal gab es überhaupt kein Problem. Beim zweiten Mal hat das Ding ca. eine Stunde lang gestreikt und dann wieder zuverlässig korrekt gemessen.
    Die Ärzte meinten damals auch, ich müsse den abmachen. Aber ich hab das Ding verteidigt wie eine Löwin ihre Jungen. Hat ja auch geklappt.
    Bei mir müssen die alles aushalten. MRT, Sauna, Gewitter, Hitze, Kälte, ...

    Dolce Vita
    wie wäre es denn mit einem CGM
    schon mal dran gedacht?
    sprich mal mit deinem Diadok drüber,
    evt. so halb auf Behinderung machen, wegen der Genehmigung


    Ich hatte am Anfang mal drüber nachgedacht und mich dann dagegen entschieden, weil mein Diabetes sich in der Regel recht friedlich verhält (typisch LADA) und ich mit dem FSL (zumindest tagsüber) sehr gut zurechtkomme. Ich brauche die Streifen eigentlich nur zur Kontrolle - und wenn die Sensoren Blödsinn messen, wie in den vergangenen Monaten. Dann teste ich lieber mal öfter, insbesondere wenn ich alleine mit dem Rad in der Natur unterwegs bin und keine Hilfe in der Nähe ist.
    Nachts weckt mich ja zuverlässig die Katze, wenn ich zu tief rutsche. Und die lässt auch nicht locker bis ich wach bin - zur Not langt sie mir richtig eine. Wenn die nicht wäre, dann hätte ich in der Anfangszeit so einige Katastrophen zu bewältigen gehabt.

    robbi : Ich brauche was, das ich einhändig bedienen kann und wo ich mir die Streifen nicht extra aus der Tasche raus fummeln muss. Muss einfach manchmal schnell gehen.
    Ich hab ziemlich viele Testgeräte ausprobiert und was noch infrage gekommen wäre, wäre das Stada to go (schön klein und Stechhilfe gleich dran - misst auch ordentlich). Aber die Stechhilfe ist einfach "Aua". Und wenn ich die vom AC mobile nehme, habe ich wieder zwei Geräte und suche in der Tasche rum.


    Ich finde, solche Hilfsmittel sind doch ziemlich individuell und da sollte man dem Patienten das verordnen, womit er am besten klarkommt. Ob das nun nen Euro teurer ist, ist doch egal. Die Pumpenträger sind auch teurer als ich, aber ich brauch' (zumindest im Augenblick) gar keine und gönne es anderen trotzdem. Das ist doch der Sinn einer Solidargemeinschaft. Das jeder das bekommt, womit er seine Erkrankung am besten in den Griff bekommt.

    Die ACCU CHEK Aviva Teststreifen sind eigentlich schon in der sogenannten "Preisklasse B", also die billigen.
    Die Testkasseten vom AC Mobile wären zum Beispiel nicht in der Preisklasse.


    Dann bin ich mal neugierig, ob ich die AC-Mobile-Kassetten noch mal bekomme.
    Meine KK hatte mir auch andere "vorgeschlagen". Ich hab die getestet und entschieden: Das ist mir zu umständlich. Ich möchte gern bei den Mobil-Kassetten bleiben. Hoffentlich machen die jetzt damit keinen Stress - wo ich sonst "Verschreibe-technisch" ziemlich brav bin und wirklich manchmal auch Sachen einfach selber kaufe. Aber damit ist dann Schluss, wenn die Stress machen.

    Ich hatte mir das Roche-Ding auf einer Veranstaltung angesehen und fand das Prinzip nicht wirklich schlecht.
    Einzig nervt es mich, dass ich jedes Mal zum Arzt gurken muss, um das einzusetzen. Ich hatte gedacht, das wäre so eine Art "Chip", den man mit ner dickeren Spritze selber reinschiessen kann (so ähnlich wie der Mikrochip bei Tierarzt zur Registrierung). Aber das Ding ist ganz schön groß und es wird ein richtiger Schnitt gemacht. Da bleibt dann eine Narbe. Weiß nicht, ob ich das so toll finde.


    Wenn die Sensoren gut laufen und halten, bin ich mit dem FSL sehr zufrieden. Mich nerven halt die Sensoren, auf die man sich nicht verlassen kann.
    Ich groove mich auf den zu erwartenden HbA1c ganz gern schon mal vorher ein und liebe da keine Überraschungen. Sonst könnte ich auch die Glaskugel fragen ...

    Pustekuchen!
    Ich habe auch eine Einzugsermächtigung erteilt. Die letzten Senoren kamen überpünktlich, aber zwei Wochen später eine Mahnung, so als hätte ich die Rechnung nicht bezahlt. Hab dann überwiesen. Alles gut! Hauptsache die Lieferung hat gefunzt.
    Irgendwie sind die da durcheinander. Am Telefon wurde mir auch gesagt, ich bräuchte den reklamierten Chaos-Sensor nicht einschicken. Dann kam mit der Lieferung die Aufforderung, es doch zu tun. Ist egal. Eingetütet und wech... hatte das Ding auch noch.

    Bei mir laufen die Teile zur Zeit auch recht ungenau. Aber ich hoffe, dass sich das wieder bessert.
    Ich möchte ungern auf das FSL verzichten. Im Grunde finde ich das schon sehr komfortabel und könnte vieles nicht machen, wenn ich das Ding nicht hätte. Bei Radtouren finde ich das unersetzlich und mal eben in den See springen wäre mit einem CGM auch ein ziemlicher Akt. Ich würde mir die "Verkabelung" vermutlich mehrmals am Tag rausreißen und wäre dann dauergenervt.
    Wenn der Sensor - so wie jetzt - immer ca. 20 mg/dl drüberliegt, kann ich gut damit leben. Und Werte über 180 brauche ich da gar nicht ernst zu nehmen. Die lieben immer etwa 50 mg/dl drunter.


    Ich wünsch' mir, dass die wieder so funktionieren wie 2017. Da hat es immer gepasst - zumindest 24 Std. nach dem Setzen.

    Das habe ich bereits gemacht, das hat aber leider nichts gebracht.
    Wahrscheinlich ist das Libre wirklich nichts für mich und ich werde mir eine Alternative suchen müssen......


    Ich warte jetzt noch mal ab. Der neue scheint wieder ganz ordentlich zu laufen. Wenn einer mal "zuverlässig" zu hoch oder zu niedrig misst, kann ich damit auch mal 14 Tage leben. Aber wenn ich mich nicht mehr zum Sport oder auf die Radtour traue, weil mich das Ding mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Straßengraben katapultiert, ist das für mich auch keine echte Alternative.
    Ich hatte mir auf so einer Messe auch schon mal diesen Chip angeschaut (eversense ?). Das fand ich auch nicht schlecht, wenn es gut funktioniert. Ich hatte gehofft, das Ding kann man sich auch selbst reinschießen, aber leider muss man dazu zum Arzt. Und das macht es dann auch ziemlich teuer. Der Doktor will ja auch von was leben. :urlaub

    Ich hatte jüngst eine Reklamation. Der Sensor hat nur Blödsinn gemessen (dauernd LO, obwohl die Werte in Ordnung waren) und ist dann nach 4 Tagen abgefallen.
    Ich musste etwas länger auf den Ersatzsensor warten (10 Tage), aber das war o.k. Ich hatte ja noch welche. Ich habe den defekten Sensor nun eingeschickt. Sie schauen ja offenbar doch, woran das liegen könnte.
    Mit dem augenblicklichen Sensor habe ich lediglich das Problem, dass er immer um ca. 20-40 mg/dl zu hohe Werte anzeigt. Im Bereich über 160 liegt er manchmal auch 50-60 Punkte drüber. Aber damit kann ich 14 Tage leben und messe dann eben nach.


    Ist ein bisschen schade, weil es ein gutes Jahr eigentlich mit den Messungen immer präzise hingekommen ist. Vielleicht wird die nächste Produktion wieder besser.