Beiträge von S. Ilke

    Danke für den Tipp mit den Kanülen von Glucosmart Verifine! Ich habe mir ein Probe-Päckchen angefordert und bin hellauf begeistert (nutzte vorher auch BD). Ich gebe zu, ich gehöre zu den Schlampern, die nur einmal täglich die Kanüle wechselt. Das fühlt sich mit der deutlich besser an!


    PS: ja, ich weiß, dass ich damit kein leuchtendes Beispiel bin. Also bitte, steinigt mich nicht. :-)

    Auch wenn ich den Anlass für irgendwelche Sperrungen nicht mitbekommen habe und/oder verstehe (geht mich auch nix an), habe ich das Gefühl, nun entweder in einem Kindergarten-Forum gelandet zu sein oder von zwei Personen (Leo und Markus) veräppelt und für dumm verkauft zu werden. Beides missfällt mir: ersteres, weil ich keine Kinder habe, das zweite aus Prinzip.

    Ich käme nie auf die Idee, mich als Mensch/Frau mit Diabetes zu bezeichnen. Ich bin Diabetikerin. Punkt. Und wenn ich es für sinnvoll halte, bzw. das Gefühl habe, mein Gegenüber sollte es genauer wissen, bezeichne ich mich als Typ 1-Diabetikerin. Und wenn mein Gegenüber dann ein fragendes Gesicht macht, füge ich hinzu: "Auto-Immunkrankheit, schon als dünnes Kind bekommen."

    Ich bin seit vielen Jahren im DMP. Ob es daran liegt, dass ich vor 4 Jahren mein Libre ohne Diskussionen von meiner Krankenkasse bewilligt bekommen hatte, habe ich gar nicht hinterfragt.

    Mir tut das DMP bisher nicht weh (abwarten, ob das unter den neuen Vorgaben so bleibt!), da ich eh jedes Quartal zum Diabetologen gehe. Und ich habe überhaupt nichts dagegen, dass er ein bisschen mehr Honorar für mich bekommt. Im Gegenteil: er betreut mich seit nunmehr mehr als 15 Jahren klasse und ist stets für mich da.

    Als Tresiba vom Markt genommen wurde, bin ich auf Toujeo umgestiegen und habe seither auch nicht wieder gewechselt. Denn ich komme mit Toujeo prima klar. Zwar musste ich die Dosis um 2-3 Einheiten erhöhen, aber ich habe in der Regel wunderbar gerade BZ-Verläufe nachts. Am Wochenende 2 Stündchen länger schlafen ist ebenfalls kein Problem. Ich bleibe bei Toujeo. Beide Insuline vertrage ich gut.

    Gab es nicht neulich auch einen Post speziell zum Libre 2? Finde den leider nicht mehr. Mit Libre 1 war ich 3 Jahre lang zufrieden unterwegs, keine einzige Reklamation. Seit kurze nutze ich das Libre 2, da sind mir innerhalb kürzester Zeit zwei Stück vorzeitig abgefallen, beim dritten gab es nun einen Software-Fehler und ich soll den einschicken. Alle drei wurden anstandslos ersetzt, aber lästig ist das dennoch. Aber vielleicht habe ich nun halt mal die viel zitierte "schlechte Charge" erwischt.

    Ansonsten finde ich die Weiterentwicklung des Libre 2 phantastisch und die Alarme helfen mir wirklich sehr.

    Nutze das Libre 2 zwar erst seit knapp einer Woche, bin mit der Alarmfunktion - vor allem nachts - allerdings sehr glücklich. Denn ich werde von leichten Unterzuckerungen leider nicht mehr wach. Sämtliches Gepiepe habe ich allerdings ausgestellt, die Vibration reicht mir. Für meine bevorstehende Russland-Reise habe ich mir allerdings einige Libre-1 Sensoren aufgespart, insbesondere die lange Akku-Laufzeit des Lesegerätes ist auf Reisen für mich nach wie vor wichtig.

    Erwischt es mich nachts, dann mag ich nix essen. Dann ist ein Becher Nesquik (wirbt mit seinem Traubenzucker-Anteil!) für mich die beste Wahl. Geht ratzfatz und 2 Minuten später liege ich schon wieder im Bett. :sleeping:

    So ganz nach weit nach Asien habe ich es noch nicht geschafft, aber immerhin vor 1,5 Jahren nach Moskau, Irkutsk und an den Baikalsee, also nicht weit von der mongolischen Grenze entfernt und insofern zählt das ja jetzt vielleicht? :-)

    Insulin, Pen usw. sowie einen Reserve-Sensor für den Libre habe ich ins Handgepäck gepackt. Meinen Sensor hat am Flughafen niemanden interessiert, lediglich der Pen wurde genauer unter die Lupe genommen. Für diesen Fall hatte mir mein Arzt eine englischsprachige Bescheinigung erstellt (diese interessierte wiederum niemanden) und ich habe mir die wichtigsten 2-3 Russisch-Vokabeln (Insulin, Diabetiker) beigebracht. War dann alles kein Problem. Die Zeitumstellung zur Moskauer Zeit war kein Problem (5 Stunden): ich bin nachts geflogen und habe dann einfach mein Basal-Insulin ein wenige Stunden später gespritzt. Auch das war mit Toujeo kein Problem. Ich bleibe aber auch entspannt, falls der Zucker mal ein bisschen höher ist, dann korrigiere ich halt - also wie meine Vorrednerin Mokka: einfach nach Bedarf gespritzt.

    Vor langer Zeit hatte mal jemand in einer anderen Gruppe eine Liste gepostet, die ein Arzt aus der Schweiz erstellt hatte, in der er jedes Symptom aufgelistet hatte, das seine Patienten jemals genannt hatten. Das PDF war - wenn ich mich recht erinnere - mind. 1 DIN A4 Seite lang.

    Als Ergänzung zu den genannten Symptomen kann ich sagen, dass ich phasenweise aber auch je nach Tageszeit unterschiedlich reagiere. Unterzuckere ich beispielsweise am späten Nachmittag, frühen Abend und bin zu Hause, dann werde ich einfach nur unsagbar müde und schläfrig. Vor Libre-Zeiten wäre ich früher nie auf die Idee gekommen, zu messen, sondern bin einfach eingeschlafen.

    In Job-Besprechungen äußern sich Hypos darin, dass ich mein Gegenüber damit nerve/irritiere, dass ich die trivialsten Dinge unglaublich kompliziert und weitschweifig erkläre, mich dabei verhaspele (meine Gedankengänge sind dann aber auch wirklich komplizert! :nummer1:) und ich meine Chefin dann angrinse und sage "warte bitte, ich hole wohl besser mal ein paar Gummibärchen...".

    Auch ich könnte nach 35 Jahren wohl eine ebenso lange Liste füllen. Ich habe mir angewöhnt, immer sofort zu scannen wenn ich das Gefühl habe, dass sich irgendwas anders anfühlt.

    So empfindlich ich tagsüber auf BZ-Schwankungen reagiere, so friedlich kann ich nachts zumindest leichte Hypos verschlafen (bei BZ unter 50 wache ich dann doch auf). Merke es dann am nächsten Morgen daran, dass ich mich wie gerädert fühle. (was mich an den Witz-Dialog zwischen Vater und Sohn erinnert: "what's a good sleep? - "I don't know, son, we are diabetics.")

    Ihr Glücklichen, die schon Sensoren der 2. Generation bekommen! Habe heute mit meiner Krankenkasse gesprochen (Daimler BKK): laut deren Aussage wurde der neue Sensor noch nicht in den Hilfsmittelkatalog aufgenommen. Eine Kostenübernahme sei aber erst dann vorgesehen und jetzt noch nicht möglich. ;(


    Bei mir steht ca. im April eine neue Jahresverordnung an. Wir sind nun so verblieben, dass ich mir im April nur für 3 oder max. 6 Monate verschreiben lasse, damit ich ggf. auf Nummer 2 umsteigen kann.

    Hallo Bine, ich nutze seit ca. 1 Jahr "Atorvastatin 10 mg" als Cholesterinsenker und kann keine Auswirkungen auf den BZ feststellen. Nehme täglich (morgens) 1 Tablette und meine Werte haben sich wieder normalisiert. Vertrage die Dinger sehr gut.

    Bei der Frage ist für mich nicht unwichtig, wann ich das letzte Mal gegessen bzw. gespritzt habe. Reagieren muss ich bei 70 und Trendpfeil, der nach unten zeigt. Und falls die letzte Spritze weniger als 3,5 Stunden her ist (bei mir wirkt FIASP gute 4 Stunden), gönne ich mir dann auch KH, die ein bisschen länger vorhalten.