Beiträge von S. Ilke

    In Sachen Blutzucker merke ich bei Heuschnupfen keine Veränderungen.


    Allerdings leide ich seit 2-3 Jahren extrem während die Birkenpollen durch die Luft schwirren. So stark, dass Cetirizin etc.in dieser Zeit überhaupt nicht wirkt. Mein Allergologe verschreibt mir für die ganz schlimmen Phasen Atorvastatin (10 mg). Diese helfen mir gut, sind allerdings verschreibungspflichtig!

    In meinen Anfangszeiten, das muss so in der Renaissance- oder Reformationszeit gewesen sein, als ich noch mit richtigen Spritzen hantiert habe, bin ich ebenfalls vom Tisch weg (Toilette).


    Mit dem Pen bin ich ganz pragmatisch. Am Tisch werden die Einheiten eingestellt, unterm Tisch dann blind gespritzt. Klappt hervorragend. Freunde und Bekannte wissen, was die kurze Spielerei mit dem Pen zu bedeuteten haben, neue Bekannte sind neugierig weil der silberne NovoPen ja auch ganz schick aussieht und wollen wissen, was das ist. Dann wird noch während ich unterm Tisch spritze erklärt, was ich gerade mache und bisher waren ausschließlich alle so verblüft, das ich bisher keinerlei negative Reaktionen erlebt habe.


    Ich glaube, die Art und Weise wie man es erklärt (mit einer Prise Charme und Humor) beeinflusst die Reaktion der Mit-Essenden maßgeblich. Die Leute vom Nachbartisch bekommen es bei mir nicht mit.

    Also ich nehme einem Drehbuchautor eine langweilige Story deutlich mehr übel als die plausible Darstellung von Diabetes und Diabetes-Therapie! :police:


    Dem Großteil der Zuschauer - vermutlich keine Diabetiker - dürfte es doch egal sein, warum der Protagonist kollabiert, so lange es für zusätzliche Dramatik in der Story sorgt. Und darüber auch nicht weiter nachdenken.

    ich bin gespannt, wie das ausgeht und werde es mit Interesse verfolgen.


    Wobei ich sagen muss - ich bin froh, dass ich inzwischen meinen Frieden mit Toujeo gemacht habe. Es zwar ein bisschen gedauert, bis ich die richtige Dosis gefunden hatte, denn ich brauchte doch ein paar Einheiten mehr, aber inzwischen schaffe ich doch genauso oft kerzengerade Linien in der Nacht wie mit Tresiba. Und auch das sonntägliche Ausschlafen (ca. +2 Stunden, spritze morgens) verzeiht mir mein Toujeo recht gut. Ich gehe also davon aus, dass ich nicht erneut wechseln würde.

    Gruß julmond 1) ich vewende es seit ca. 2 Jahren
    2) Auskunft des Arztes
    3) Hinweis in der Beschreibung von Sanofi:
    >> Toujeo senkt Ihren Blutzucker konstant über einen längeren Zeitraum. Es wird einmal täglich angewendet.Falls erforderlich können Sie den Zeitpunkt Ihrer Injektion ändern. [...] Toujeo ist ein lang wirkendes Insulin. [...] Wenden Sie Toujeo einmal täglich an, möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit. Bei Bedarf können Sie bis zu 3 Stunden vor oder nach dem üblichen Zeitpunkt injizieren. <<

    Den letzten Punkt "+/- 3 Stunden" kann ich bestätigen. Ausschlafen am Wochenende und somit 2-3 Stunden später spritzen funktioniert bei mir ohne nennenswerten BZ-Anstieg.

    Ich bin seit einigen Jahren im DMP und kann mich erinnern, dass ich in den ersten beiden Jahren doch dann und wann einen mahnenden Brief meiner Krankenkasse erhalten hatte ("Ihr HbA1c ist nicht ideal...") verbunden mit Hinweisen, warum es halt doch wichtig ist.


    Zu meinem Diabetologen gehe ich seit mehr als 10 Jahren brav einmal pro Quartal. Wir scherzen darüber, dass in dem einen einzigen halben Jahr, in dem ich den Quartalstermin geschwänzt habe, er prompt bei meiner Rückkehr eine doofe Schilddrüsenerkrankung diagnostizieren musste. "Wärst du bloß mal eher gekommen!..."


    Füße werden einmal jährlich mit dem Stimmgabel-Test untersucht. Urin 1-2 mal jährlich. Und bei jedem Besuch ein großes Blutbild, was aber eben auch in Bezug auf meine Schilddrüse sinnvoll ist.


    Ich kann sagen, dass ich nicht nur einen super sympathischen Diabetologen habe. Zwischen uns hat sich fast so etwas wie eine Freundschaft entwickelt. Und da er vor 2,5 Jahren auch noch in meine unmittelbare Nachbarschaft (Luftlinie 200 m) gezogen ist, ist das alles um so einfacher.


    Die Frage nach dem HbA1c ist seit ich den Libre nutze zwar nicht mehr ganz so spannend, aber dennoch gehören für mich diese Termine dazu. Egal ob DMP-seitig vorgeschrieben oder nicht. Und wenn er deswegen ein paar Euro mehr abrechnen darf, warum nicht.

    Hallo,


    mich hat Abbott ebenfalls ca. 3 Monate vorher angeschrieben, bevor alte auslief. Ich fand das ganz praktisch, denn so konnte ich entspannt meinen nächsten Arzt-Termin abwarten und bei der Krankenkasse nachfragen, ob weiterhin das Libre übernommen wird (stand noch nicht fest).


    Ich habe das Rezept dann ca. 6 Wochen vor Ablauf eingereicht. Das alte galt bis zum Ablauf weiterhin und erst dann das neue. Aber so war ein reibungsloser Übergang gewährleistet und alles hat prima geklappt.

    Ich spritze Toujeo seit es Tresiba nicht mehr in Deutschland gibt. Ich bin sehr zufrieden und könnte jetzt schon gar nicht mehr sagen, ob ich Tresiba wirklich besser fand (eher: kein spürbarer Unterschied).


    Ich spritze morgens beim Aufstehen und habe in der Regel nachts eine wunderbare waagerechte Kurve bzw. Linie. Selbst Ausschlafen am Wochenende (bedeutet ca. 2 Stunden später spritzen) schaffe ich ohne allzu starken Anstieg. Hypos in der Nacht kommen nur noch ganz ganz selten vor und sind eher auf andere Gründe (z. B. Glas Wein am Abend) zurückzuführen. Werde bei Toujeo auf alle Fälle bleiben.

    Eindeutig Schwarz-Weiß-Gebäck. Altes Familienrezept und habe ich schon als Kind am meisten geliebt. Allerdings ist das filigrane Schachbrettmuster, das meine Mutter mit Engelsgeduld gemacht hat, nichts für mich. Ich würde das Aussehen meiner Kekse eher als psychedelisches Schwarz-Weiß-Gebäck bezeichnen. 8o

    ich nutze Fiasp nun seit Anfang Juli und bin sehr zufrieden. Meine Basalrate ist praktisch gleich geblieben (ein Unterschied von 1-2 IE) und die Spitzen nach Mahlzeiten konnte ich deutlich reduzieren - leider nicht bei meinen geliebten Brötchen aus Weizenmehl. Hier habe ich schon die verschiedensten SEAs ausprobiert, ohne Erfolg. Korrekturen funktionieren bei mir auch recht gut und schnell. Ich werde auf alle Fälle bei FIASP bleiben und nicht zu Novorapid zurückkehren. Nutze FIASP im Pen.

    Ich habe im letzten Sommer eine wunderbare Reise über Sankt Petersburg und Moskau nach Irkutsk und an den Baikalsee gemacht. Alles lief ohne Probleme, selbst die Zeitumstellung von immerhin 6 Stunden war kein Problem. Ich bin nachts nach Irkutsk geflogen, spritze mein Basal für gewöhnlich morgens und habe dann einfach irgendwann in der Mitte gespritzt (sowohl zeitlich als auch geografisch betrachtet :) ). Dass die Werte ein bisschen durcheinander waren, hat mich nicht gestört, das kann auch an dem merkwürdigen Essen liegen, dass Aeroflot serviert hat. :pupillen:


    Russisches/Sibirisches Essen kann ich überhaupt nicht schätzen und vertue mich regelmäßig, aber dann wird halt öfters korrigiert. Ist dank Libre ja kein Problem. Kein Grund, deswegen auf meine geliebten Russland-Reisen zu verzichten.


    Und da es in Sibirien vielerorts im Sommer auch mal wärmer als 30 Grad werden kann, hatte ich mir dann doch für Ausflüge eine Frio Tasche mitgenommen. Denn meine schwarzen Leder-Tasche fühlt sich manchmal verflixt heiß an in der prallen Sonne. Ob es nötig ist, weiß ich nicht. Ich benutze die Frio Tasche wirklich nur unterwegs bei sehr heißen Temperaturen. :shave

    nun kann ich endlich auch etwas zu diesem Post beisteuern... :pupillen:


    War es bisher eigentlich immer gewohnt, einen komfortablen Vorrat an Sensoren zu Hause zu haben. Dieses Mal lässt mich Abbott darben und warten. Neues Rezept mit Jahresverordnung liegt Ihnen seit Ende April vor, die Kasse hat bereits im Mai ihre Einwilligung gegeben. Gestern habe ich meinen letzten - von der Kasse bezahlten - Sensor gesetzt.


    In den letzten beiden Wochen habe ich mehrmals angerufen und gefragt, wann denn endlich die Mail kommt, damit ich meine Zahlungsdaten für die Zuzahlung aktualisieren kann/muss. Wurde immer wieder vertröstet und um Geduld gebeten, es sei alles in Ordnung und alles käme rechtzeitig. Im Portal steht nun als geplantes Versanddatum für die nächste Lieferung der 27.08.2017 (Sonntag?? ?( ). Aber noch immer nichts in Sachen Zuzahlung. Ich warte noch bis Ende der Woche und werde dann erneut bei meinen inzwischen guten Kumpels im Call-Center anrufen.


    Klug und vorausschauend wie ich ab und zu (viel zu selten) sein kann, hatte ich mir vor 3 Wochen mal auf eigene Kosten 2 Sensoren bestellt, damit ich mal Reserve für Unvorhergesehenes habe...

    Heute habe ich mit meiner diabetologischen Praxis telefoniert und nach dem "Jahresabo" gefragt. Sie wollen es mit dem Arzt besprechen. Mal sehen, was dabei heraus kommt.



    Wieso möchtest du ein "Jahresabo", wenn Du noch nicht überzeugt bist? Ich würde an Deiner Stelle erst einmal ein Rezept für 1 Quartal einreichen. Und dann schauen, ob Du und Libre Freunde werdet.


    Für mich liest sich das, als hättest du wirklich Pech mit Deinen bisherigen Exemplaren gehabt.


    PS: nutze den Libre seit fast 1,5 Jahren ununterbrochen. In dieser Zeit erst eine Reklamation, die ebenfalls ruckzuck bearbeitet wurde. Ersatz-Sensor war bereits am nächsten Tag da.

    Persönlich besitze ich jetzt zwar eine selbst gebastelte Bescheinigung, habe sie aber noch nie hergezeigt. In Europa würde ich sie auch nicht herzeigen, selbst wenn sie jemand verlangt. In Europa habe ich keine Hemmungen, mein Recht durchzusetzen und ich will auch keine schlechten Gewohnheiten einreißen lassen, unter denen dann Diabetiker, die wesentlich größere Schwierigkeiten haben, solche (ungerechtfertigten) Bescheinigungen spontan zu organisieren, zu leiden haben.

    Für Europa sehe ich das genauso wie du. Für meine diversen Russland-Reisen habe ich mir aber auch mal eine Arzt-Bescheinigung ausstellen lassen (Textbaustein, hatte ich mal irgendwo im Internet gefunden). Brauchte ich zwar noch nie, aber ich nehme diese dennoch mit. Schon alleine deswegen, falls mich doch mal jemand auf meinen Sensor o.ä. ansprechen sollte. Bin mir in diesem Fall nicht sicher, ob mir alle englischen Begriffe einfallen würden... Und ich hätte keine Lust, einem sibirischen Security-Menschen Sensor etc. erklären zu müssen. Da erscheint mir die Bescheinigung als bequemer Weg.

    So. Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück. Meine Pens führte ich auch während des Flugs in meiner Handtasche mit mir (vor vielen Jahren hatte ich mal erlebt, dass der Transport im aufgegebenen Koffer sich arg negativ auf die Wirksamkeit ausgewirkt hat). Am Flughafen in Irkutsk (Sibirien, schon fast Mongolei :) ) erlebte ich seit langem mal wieder, dass die Security fragte, was das sei, als sie meinen Pen entdeckten. Und ohne fließend russisch zu sprechen, reichte das schlichte Wort "Insulin". Ich zeigte den Pen und alles war gut. Attest o.ä. wollten sie dann gar nicht sehen.


    Dennoch führe ich - gerade auf Reisen außerhalb von Europa - ein Attest mit. Dies auch, um im Zweifelsfall meinen Libre-Sensor besser erklären zu können. Nach dem hat mich aber bisher noch niemand gefragt.

    Wenn du von diesem Dawn Phänomen redest, dann ist dieser meistens in den frühen Morgenstunden.Hat aber nichts damit zu tun ,wann du aufstehst.


    Dem würde mein Blutzuck widersprechen: wenn ich - wie werktags üblich - gegen 6 Uhr morgens mit einem BZ zwischen 80 und 120 aufstehe und nicht gleich 2 IE spritze, dann steigt er deutlich an.


    Schlafe ich dagegen am Wochenende aus und stehe erst gegen 9 Uhr auf, dann steigt er nicht gleichermaßen an.


    PS: ich spritze mein Basal Insulin morgens zum aufstehen. Am Wochenende dann eben 2-3 Stunden später als werktags.