Beiträge von S. Ilke

    Basalraten-Test läuft bei mir (ICT mit Toujeo) eher hemdsärmelig ab, bzw. wüsste ich gar nicht, wie ich es anders machen sollte: ich spritze mein Basal früh morgens und reagiere sehr stark auf Dosis-Änderungen. Passt die Dosis, dann verläuft die Kurve nachts praktisch als waagerechter Strich, 1 IE mehr kann zu Hypos in der 2. Nachthälfte führen. 1 IE zu wenig, deutlicher Anstieg gegen morgen. Dosisanpassungen sind nur sehr selten und dann meist nur für einen kurzen Zeitraum erforderlich, dann pendelt es sich wieder bei der schon seit Jahren verwendeten Dosis ein.

    Raclette

    wobei ich ja sehr intolerant bin: für mich sind ist das eine Inhouse-Grillparty. Ein Schweizer würde das vermutlich nicht als Raclette (nur echt schweizerisch mit Betonung auf der ersten Silbe) durchgehen lassen. ;)

    Wobei sie aber durchaus lecker ausschaut, die Inhouse-Grillparty! :)


    Nicht böse sein - es grüßt das Olli72-Essensbilder-Groupie!


    PS: täusche ich mich oder ist das Gouda auf dem Tisch? *lach*

    Mach dich nicht verrückt: zwar ist es theoretisch immer noch möglich, all die ganzen hässlichen Spätfolgen zu bekommen, aber müssen halt nicht. Die moderne Diabetes-Therapie bietet mit so viele Möglichkeiten, dieses Risiko nicht nur zu minimieren, sondern auch auszuschließen. Ob es schnellwirksame Insuline sind, die eine rasche Korrektur ermöglichen oder die kontinuierliche Blutzuckermessung... Es gehört ein bisschen Disziplin dazu (nicht meine Stärke) und ein Grundverständnis für die Stoffwechselvorgänge in deinem Körper. Aber wenn du das mitbringst, kannst du ein relativ normales und vor allem langes Leben mit deinem Diabetes führen.

    Ich verstehe, dass das jetzt erst einmal viel für dich zu verdauen ist. Aber Kopf hoch - versuche jetzt erst einmal wieder auf die Beine zu kommen (emotional).

    Ich habe diesen ungebetenen Begleiter nun seit fast 38 Jahren und obwohl ich weiß Gott kein Paradebeispiel und mustergültiges Vorbild bin, geht's mir immer noch gut. :)

    Auch ich habe am Wochenende zu meiner großen Überraschung die Berechtigungsscheine der Bundesregierung bekommen. (Typ 1, knapp < 50, allerdings mit leichter beginnender nicht-proliferativer Retinopathie). Versand des Schreibens erfolgte offenbar über die Krankenkasse, dann haben die mich wohl als Zielgruppe einstuft.

    Wenn das bedeutet, dass ich bei der Impfung auch relativ vorne mit dabei bin, soll's mir recht sein.

    Man wird ja noch träumen dürfen. :)

    Wenn sie es richtig gut machen wollen (und sich die Konkurrenz vom Leibe halten wollen) sollten sie für ausgewählte Smartwatches die direkte Auslesung der Sensoren (also auch ohne Smartphone) ermöglichen.

    Da hat halt jeder seine Wünsche. Ich fände es z.B. cool, wenn es dafür einen Alexa-Skill geben würde. Am besten noch mit kontinuierlicher Anzeige auf dem Echo Show.


    Viele Grüße
    Jörg

    *lach* aber bitte dann nicht so, dass Alexa mich dauernd von der Seite anquatscht "Silke, morgen sieht deine Kurve bestimmt wieder besser aus."

    Na, die ohne Smartphone kaufen weiter den 2er - soll wohl nicht duch den 3er ersetzt werden, wie ich gehört habe.

    hast du hierzu eine Quelle? Das würde mich als Lesegerät-Liebhaberin schon sehr interessieren. Ich kann mir das allerdings nicht vorstellen, denn Produktion und Vertrieb des 2er für die wohl immer geringer werdende Zahl an Nicht-Smartphone-Nutzer wäre doch vermutlich nicht rentabel und würde die Prozesse bei Abbott doch unnötig verkomplizieren. Da Abbott ja auch sehr mit der größeren Messgenauigkeit beim 3er wirbt, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass sie weiter das 2er anbieten werden. Zumindest nicht länger, als eine gewisse Übergangszeit.

    Broccoli - Apfel - Paprika Salat mit Hirsch Tomahawk

    Egal welches Gericht du hier postest - es sieht immer soooo lecker aus! Ich wünsche mir, dass du bitte ab sofort Küchen-Influencer mit eigenem Youtube Kanal wirst und ab sofort immer zeigst, wie du diese Gerichte zubereitest. Dankeschön. Ich melde mich schon mal als erste Followerin an. :love:

    ungefähre Vermutung

    In den nächsten Monaten

    (Stand: Vor ein paar Monaten 8o)

    ich habe leider auch noch nichts dazu gefunden, wollte aber in den nächsten 1-2 Monaten mal bei Abbott nachfragen, da ich im April mein neues Rezept (Jahresverordnung) einreichen müsste. Aber vielleicht wäre ja auch eine Möglichkeit, dass ich erst einmal ein Rezept für Quartalsbedarf einreiche?

    Ich bezog das rein auf covid-19.

    Ich finde, das ist in der Tat eine spannende Frage, zu der man erstaunlich wenig liest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass allein die Frage nach Typ 1 oder 2 entscheidet, sondern vor allem die Diabetes-Dauer (mit Langzeitfolgen) spielt vermutlich auch eine Rolle. Denn nicht jeder Typ 1 hat über Jahrzehnte top HbA1c-Werte (ich zumindest nicht... :hmmz:). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das egal ist?

    Bei mir war damals auch Erhöhung nötig - bis zu 4 IE, wobei dazu gesagt werden muss, dass ich schon auf 1 IE Veränderung deutlich reagiere. Hatte mich dem schrittweise angenähert.

    Also Udo Walz ist mit 76 gestorben und war damit 2 Jahre unter dem Sterbe-Durchschnittsalter. So what, ist doch voll okay!


    Vielleicht müsste man anders fragen: hat sein Lebenswandel die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der letzten Jahre ausgeglichen bzw war es das wert?

    Genau so sehe ich das auch. Er war ja nicht dumm und wird sich diese Frage vielleicht auch mal gestellt haben. Und für sich eine Entscheidung gefällt haben, die andere - vor allem Außenstehende - respektieren müssen. Auf mich wirkte er im Fernsehen stets wie Jemand, der gerne gelebt hat und das Leben ausgekostet hat.

    Ich habe keine Ahnung, ob nun ein Typ 3c oder ein Typ 1 schwieriger einzustellen ist, hierzu hätte vermutlich auch jeder eine eigene Meinung.

    Ich weiß jetzt gerade nicht mehr wer es geschrieben hat und kann deswegen nicht zitieren - Du musst du dich einfach damit abfinden, dass es halt nicht immer nach Schema F geht. Und man halt auch mal improvisieren muss. Murphy's Law kommt einem auch mal bei der Diabetes-Therapie in die Quere. Ob es das Smartphone ist, dass auf der Toilette von der Hosentasche aus ins Klo fällt (ist mir schon passiert) und das Lesegerät zu Hause liegt, oder, oder oder. Und dann kennt man halt mal einen Tag lang seine Verlaufskurve nicht. So what. Bei Sorge vor nächtlichen Unterzuckerungen muss man dann halt im schlimmsten Fall alle zwei Stunden den Wecker klingeln lassen.

    Lass dir von einer sagen, die zwar nicht Typ 3c ist, aber immerhin schon seit mehr als 35 Jahren dabei ist: der Diabetes darf nicht dein Leben bestimmen. Er muss auch mal nebenher laufen. Und wenn dann mal ein paar Tage mit etwas höheren Werten dabei sind, dann ist das so. Du beschäftigst dich eindeutig zu viel mit deinem Diabetes.

    Letzteres meine ich nicht grob, auch wenn es sich vielleicht so anhört. Aber dir muss klar sein, dass dich der Diabetes für den Rest deines Lebens begleiten wird. Wenn man nicht lernt, mit ein bisschen Gelassenheit an die Sache zu gehen, dreht man irgendwann durch. Würde zumindest mir so gehen.


    Und jetzt noch eine persönliche Frage, die du aber nicht beantworten musst: wie geht dein (persönliches) Umfeld, also Familie, Partner oder Freunde, damit um?

    Was vermutlich nur sehr schwer in solchen Studien berücksichtigt werden kann, ist die Tatsache, dass die Diabetes-Dauer nicht berücksichtigt wird/werden kann. Den HbA1c-Wert aktuell und vielleicht auch der letzten Monate kann man da sicher mit einbeziehen, aber was ist mit vielleicht bisher unbemerkten Spätschäden?

    Wenn ich mich als Beispiel nehme: in 2,5 Jahren bin ich bei 40-Jahren Diabetes-Dauer. Davon ca. die ersten 20 Jahre extrem schlampig bis ziemlich ignorant und erst seit ca. 15 Jahren (als ich meinen jetzigen Arzt gefunden habe) mit Sorgfalt dabei. Es würde mich wundern, wenn diese ersten 20 Jahre spurlos an Gefäßen usw. vorübergegangen, auch wenn - von einer minimalen nicht-proliferativen Retinopathie abgesehen - bisher keine Spätschäden erkennbar sind.

    Aus diesem Grund rechne ich mich persönlich zur Risiko-Gruppe. Was für mich aber ok ist, führt es doch nur dazu, vielleicht ein bisschen wachsamer zu sein. :)

    Sehr spannend was Ihr alles schreibt - dafür mein herzlichstes Dankeschön! Wie gut, dass es dieses Forum gibt.

    Ich war anfangs zwar sehr skeptisch, aber kann mir inzwischen gut vorstellen, mir bei meinem nächsten Quartals-Termin im Dezember von meinem Diabetologen auch Lyumjev verschreiben zu lassen. Vor 14 Tagen war er noch skeptisch und zweifelte den Mehrwert gegenüber Fiasp an.

    ich habe auf Toujeo gewechselt, als die Kassen Tresiba nicht mehr bezahlt hatten. Ich musste meine Dosis zwar bei Umstellung um 3-4 IE erhöhen, habe aber genauso stabile Kurven mit Toujeo wie mit Tresiba. Aus diesem Grund bin ich auch dabei geblieben. An die Fertigpens habe ich mich gut gewöhnt.

    Tja, nun hast du mit Kappa und mir zwei gegenteilige Meinungen. ;) Ich fürchte, du müsstest selber ausprobieren.