Beiträge von WRa

    Die gleiche Antwort wie Heide habe ich auch von Abbott erhalten.

    Dieses Jahr habe ich schon 5 Sensoren neu umsonst bekommen weil die alten immer meinten "defekt - neuen Sensor setzen".

    Das ist natürlich besonders spaßig wenn man sich darauf verlässt das z.B. beim Wandern der Sensor die nächsten 3-5 Stunden "durchhält". Klar habe ich im Auto und auch zuhause jeweils noch ein anderes Messsystem liegen aber was muss ich denn noch mitschleppen wenn ich mit den Hunden mal raus will ?

    Das Libre2 habe ich seit Januar 2019 im Einsatz und eigentlich finde ich es aufgrund der Alarme wesentlich besser als das Libre.

    Ein Problem ist nur bei den Sensoren. Genau wie Franzessko1976 es beschreibt haben die neuen Sensoren zum Libre2 eine Selbstüberwachung. Wenn die Sensoren meinen da passt etwas nicht schalten die sich ab und peng unwiederbelebbar aus - so habe ich es von der Abbott Hotline. Dieses Jahr habe ich schon 5 neue Sensoren von Abbott erhalten.


    Inzwischen habe ich 3 Sensoren mehr als benötigt aber die darf man hier ja nicht anderen Libre2 Benutzern anbieten weil man sie ja nicht privat mit Rechnung gekauft hat und die Sensoren Eigentum der Krankenkasse sind. Nur mal so als Denkanstoß für die Moderation. :regen Da wundert es dann keinen mehr wenn die Bucht überschwemmt wird.


    Mal schaltet sich ein Sensor nach 3 Tagen ab, mal erst nach 12 oder 13 Tagen unabhängig von der Charge (Eigenbeobachtung) Das Abschalten ist sicherheitstechnisch und oberflächlich gesehen erst einmal in Ordnung aber praktisch gesehen für den Alltag eine Katastrophe. Beim Libre1 hieß es "Sensorfehler - messen Sie in 10 Minuten nochmal". War o.k. so denn für das Messen bzw. die Überwachung war ich ja selber verantwortlich und in den 2 Jahren Libre1 hat jeder Sensor bei mir bis zum Ende funktioniert.

    Beim Libre2 habe ich die "Überwachungsfunktion" des Messgerätes und verlasse mich darauf das ich bei Unter- oder Überzucker gewarnt werde. Das macht vieles erheblich leichter und verlassen kann ich mich auch wenn denn der blöde Sensor funktioniert und sich nicht abgeschaltet hat. Für allen Pi-Pa-Po gibt es einen Alarm im Messgerät aber wenn ein Sensor sich abgeschaltet hat sagt es gar nichts. So bin ich schon Nachts in Unterzucker wach geworden und das Messgerät des Libre2 sagt "sorry, Streik, Sensor geht nicht mehr". Warum bitte weckt es mich nicht wenn es merkt das ein Sensor hinüber ist ? N.B. die Überwachnugsfunktion "Sensor erreichbar" habe ich abgeschaltet weil es häufig Nachts zu Fehlalarmen geführt hat wenn ich mich mal im Bett rumgedreht habe. Ob in "Sensor erreichbar" auch "Sensor lebt nicht mehr" enthalten ist? Laut Handbuch nicht.

    Ist es heutzutage für Hersteller so schwer geworden mal alle Situationen zu bedenken ? Wäre doch absolut einfach wenn mir das Messgerät melden würde "eventuell stimmt der Messwert nicht, messen sie bitte blutig nach" und sich nicht einfach der Sensor sang-und-klanglos verabschieden würde. Wäre soooo einfach.


    Ein Sensor hat sich bei mir bei einer kleinen 2h Wanderung mit den Hunden verabschiedet. Losgegangen ohne Gepäck und tralala (ohne zusätzliches blutiges Messgerät, Insulin, Schweinebraten, Flachmann ...) weil für 2 h brauche ich nichts außer dem Jubin (Glukose) in der Hosentasche, Startmessung zeigte guten Wert, 20min später "Tauschen Sie den Sensor aus". Grrrrrrr :cursing:

    Meine Warngrenzen sind von 6-22 Uhr 70 mg/dl bis 230 mg/dl und Nachts 80 mg/dl bis 230 mg/dl.


    Bei einer niedrigeren Obergrenze hätte ich ungefähr nach jeder zweiten Mahlzeit einen Alarm in der Hosentasche. Mein wichtigstes Ziel ist eine Hypovermeidung, Werte über 180 mg/dl möchte ich auch nicht haben, kann es manchmal aber nicht verhindern und will dann nicht sofort einen Alarm haben.

    Fast genauso mache ich es ja auch.

    Die Peaks nach oben sind zwar unschön aber wer will schon wenn es übermäßig in der Hose vibriert. Hypovermeidung ist eher das Ziel.

    Tja da ist Abbott mal wieder nicht so schnell etwas zu verbreiten. Eigentlich hätten die ja jedem Libre 2 einen Zettel beilegen können wie das Libre und Sensoren entsorgt werden.


    Die Sensoren gehören zur Altbatterieentsorgung bzw. Elektrokleingeräteentsorgung ebenso wie die Lesegeräte.

    Diese Teile werden geöffnet um die Lithium-Batterie zu entnehmen und die Platinen von Sensor und Lesegerät wandern zur Edelmetallrückgewinnung. Ihr glaubt gar nicht was da an Gold,Silber,Kupfer drinsteckt.

    Wer viel misst misst Mist.


    Ich habe Libre 1 und Libre 2 10 Tage parallel gefahren und dazu auch noch blutig mit Libre und Contour next gemessen. Also 4 Messungen gleichzeitig.
    Einmal ging es von 84-112 und einmal von 223-292.
    Das das Libre "vorhersagt" ist klar, erstaunlich finde ich aber den Unterschied der blutigen Messungen (Blut jeweils aus dem gleichen Tropfen).


    Hier die Bilder dazu

    Also ich habe jetzt seit ca. 8 Jahren den linken Oberschenkel für den Bolus und den rechten fürs Basal.
    Mittwoch ist über dem Knie, Donnerstag innen unten, Freitag innen oben etc. bis die Uhr voll ist. Das funktioniert super.
    Da benötige ich auch keine Falten sondern "nur" 5mm Nadeln.


    Die 10 Jahre davor habe ich den Bauch genommen - mit Falten - aber zuletzt immer wieder nicht reproduzierbare Ergebnisse erhalten.

    Aufgrund der netten Antwort von trudi in einem anderen Thread habe ich es gewagt:


    Hallo Jürgen,


    das Libre 2 wird seit Ende Dezember ausgeliefert aber nur an Krankenkassen-Patienten. Für Privatzahler oder privat Versicherte besteht noch nicht die Möglichkeit es zu kaufen. Laut Aussage der Hotline kommt das irgendwann im Laufe des ersten Halbjahres.


    Ich habe das Libre 2 jetzt seit 1.1. am Arm und habe die ersten Erfahrungen:


    - Funkreichweite beträgt ca. 6m freier Raum
    - Libre 2 Lesegerät arbeitet nur mit Libre 2 Sensoren, Libre 1 Lesegerät nur mit Libre 1 Sensoren
    - wenn das Lesegerät auf dem Nachttisch liegt und ich mich im Bett so rumdrehe das mein Körper zwischen Sensor und Lesegerät ist geht meist gar nichts mehr und ich bekomme den Alarm das die Funkverbindung unterbrochen ist. Also hilft auch hier nur das Verfahren mit der Socke: Lesegerät einfach mittels einer abgeschnittenen Socke irgendwo an dem Arm befestigen an dem auch der Sensor ist.
    - die Alarme sind zuverlässig und auch laut bzw. lange genug bzw. werden so lange wiederholt bis man darauf reagiert
    - die Alarmschwellen sind frei einstellbar. So ist es ein Luxus z.B. auf 70-180 einzustellen und das Messen einfach zu vergessen. In der Hose fängt es an zu vibrieren und zu piepsen wenn ein Grenzwert erreicht wird – egal ob beim Autofahren, während einer Besprechung, beim Flexen oder beim Wandern.
    - „vergessen“ sollte man das Lesegerät jedoch nicht sondern immer am Mann/Frau tragen. Lasse ich es im Wohnzimmer liegen und gehe zur Toilette kann es sein das sich das Lesegerät lautstark meldet weil es den Funkkontakt verloren hat. Das Lesegerät sucht alle 5min seinen Sensor und wenn man Glück hat, hat man 5min zum Pieseln oder auch nur 10sek.
    - die Messgenauigkeit scheint etwas besser als beim Libre 1 zu sein. Momentan fahre ich für 10 Tage beide Systeme parallel und messe dazu noch blutig. Die Ergebnisse werde ich demnächst im Insulinclub veröffentlichen.

    das Libre 2 wird seit Ende Dezember ausgeliefert aber nur an Krankenkassen-Patienten. Für Privatzahler oder privat Versicherte besteht noch nicht die Möglichkeit es zu kaufen. Laut Aussage der Hotline kommt das irgendwann im Laufe des ersten Halbjahres.


    Ich habe das Libre 2 jetzt seit 1.1. am Arm und habe die ersten Erfahrungen:


    - Funkreichweite beträgt ca. 6m freier Raum wie angegeben
    - Libre 2 Lesegerät arbeitet nur mit Libre 2 Sensoren, Libre 1 Lesegerät nur mit Libre 1 Sensoren
    - wenn das Lesegerät auf dem Nachttisch liegt und ich mich im Bett so rumdrehe das mein Körper zwischen Sensor und Lesegerät ist geht meist gar nichts mehr und ich bekomme den Alarm das die Funkverbindung unterbrochen ist. Also hilft auch hier nur das Verfahren mit der Socke: Lesegerät einfach mittels einer abgeschnittenen Socke irgendwo an dem Arm befestigen an dem auch der Sensor ist.
    - die Messgenauigkeit scheint etwas besser als beim Libre 1 zu sein. Momentan fahre ich für 10 Tage beide Systeme parallel und messe dazu noch blutig. Die Ergebnisse werde ich demnächst im Insulinclub veröffentlichen.

    Momentan bin ich in der glücklichen Lage das ich noch 7 alte Sensoren sowie 2 unbenutzte Lesegeräte Typ 1 habe. Somit kann ich mich an die Alarmfunktion des Libre2 behutsam herantasten. Im Handbuch steht natürlich längst nicht alles was mich interessiert.


    Mich interessiert:
    - wie lange dauert der Alarm wenn ich nicht reagiere ?
    - nur dieser mikrige Ton wie beim Tippen oder Scannen ?
    - gibt es nur die eine Wiederholung nach 5min oder auch eine zweite oder dritte ?


    Dieses ist für mich interessant weil ich nachts meine Hypos teilweise nicht mitbekomme. Das OMFLA von Juergen (Forumsmitglied JuergenS oder JSauermann?) hat am Anfang auch nur 20sek oder so gepiepst. Das habe ich glatt überpennt. Erst seitdem ich es mit Juergen auf "unbegrenzt" geändert habe werde ich zuverlässig wach. Leider hat das OMFLA den Nachteil das es ein zusätzliches Gerät ist welches ich nachts per Sockenabschnitt auf dem Sensor fixieren muss.
    Das wäre jetzt für mich die Riesenpleite wenn das Libre2 auch nur 3,6,9,12 mal piepsen würde. Ginge dann bei mir nachts nach dem Motto piep-Du piep-mich piep-auch.... Deshalb die Nachfrage an sachkundige Benutzer und nicht an die unwissende Hotline.

    So, heute habe ich meine Lieferung Libre 2 Sensoren sowie ein neues Lesegerät erhalten.


    - Bin bei der TK, habe das Rezept Anfang Dezember eingereicht, Genehmigung durch die TK in der Woche vor Weihnachten und bekomme automatisch Libre2. Wie bisher 30,-€ Zuzahlung/Quartal für die Sensoren sowie einmalig 5,95€ Zuzahlung für das neue Lesegerät.


    - "funken" tun die neuen Teile einmal auf 13,56 MHz RFID wie bisher sowie zusätzlich auf 2,4x GHz BLE.


    - angeblich muss man alle 4 Tage den Akku laden


    - zur Datenübertragung kann ich momentan nichts sagen. Dieser Punkt sollte aber für unser Forumsmitglied JSauermann oder JuergenS ? sehr interessant sein. Juergen hat ja für das Libre 1 das OMFLA entwickelt welches ich begeistert nutze (Alarmfunktion für das Libre 1).


    Momentan bin ich in der glücklichen Lage das ich noch 7 alte Sensoren sowie 2 unbenutzte Lesegeräte Typ 1 habe. Somit kann ich mich an die Alarmfunktion des Libre2 behutsam herantasten. Im Handbuch steht natürlich längst nicht alles was mich interessiert.
    Mich interessiert:
    - wie lange dauert der Alarm wenn ich nicht reagiere ?
    - nur dieser mikrige Ton wie beim Tippen oder Scannen ?
    - gibt es nur die eine Wiederholung nach 5min oder auch eine zweite oder dritte ?
    Dieses ist für mich interessant weil ich nachts meine Hypos teilweise nicht mitbekomme. Das OMFLA von Juergen hat am Anfang auch nur 20sek oder so gepiepst. Das habe ich glatt überpennt. Erst seitdem ich es mit Juergen auf "unbegrenzt" geändert habe werde ich zuverlässig wach.
    Das wäre jetzt für mich die Riesenpleite wenn das Libre2 auch nur 3,6,9,12 mal piepsen würde. Ginge dann bei mir nachts nach dem Motto piep-Du piep-mich piep-auch.... Deshalb die Nachfrage an sachkundige Benutzer und nicht an die unwissende Hotline.

    Mädels wer wird denn hier gleich schluchzen und schniefen :pflaster:


    Hier geht es doch um Abbott und nicht um uns. Gewisse kleine Kollateralschäden (oder waren es Peanuts) müssen wir da schon in Kauf nehmen ;(


    Bei der Nachfrage hier nach alten Sensoren und Lesegeräten denke ich mir das ich meine 2kg Sensoren lieber hier für 200,-€/Stk. anbiete als in der Bucht.

    Nabend zusammen und besonders Frau Hakaru,


    Ende letzter Woche habe ich Abbott das Rezept für das nächste Jahr zugeschickt. Heute kam die Mail mit Libre 2. Rezept ist noch bei der Techniker KK in der Freigabe.


    Also nix wie ran ans Teflon und die nette Dame der warmen Leitung (Hotline) teilte mir folgendes mit:


    Da ich Patient der Techniker KK bin und diese schon auf Libre 2 umgestellt hat bekäme ich mit der Lieferung der neuen Sensoren Ende Dezember auch ein neues Messgerät für Libre 2 mitgeschickt. Fand ich doch mal nicht unnett.


    Jetzt frage ich mich nur wie bekomme ich die 2 Reservelesegeräte welche ich noch habe umgetauscht ? Beide in der Bucht vertickern und dafür dann 1,5 neue holen ? Fällt mir auch noch was zu ein.

    Nach 2 Stunden weiß man mit ein bisschen Erfahrung wo es hingeht und nach 3 Stunden ist man da wo es hingehen sollte.


    Ich sehe bei mir schon nach ca. 1 1/2 Stunden wo die Reise hingeht.


    In der Schulung bringt man bei das man am Straßenrand stehenbleibt, rechts und links guckt und dann die Straße überquert und nicht schon 2m bevor man an die Straße kommt.

    Irgendwo verstehe ich die Intention vom TE jabber (mit 4 Beiträgen) nicht.
    Jahrelang hat Abbott Sensoren und Lesegeräte verschenkt an alle die Interesse hatten ohne das sie einen Nachweis für Diabetes bringen mussten. Das sich da ein Markt entwickelt ist ja wohl logisch.

    Ich selbst habe 3mal "2 Sensoren+1 Lesegerät" gratis erhalten. Da ich schnell festgestellt habe das die Lesegeräte genauso lange halten wie Bananen (o.k. etwas länger - wie Sommerblumen) habe ich da zugelangt. So habe ich noch 2 Lesegeräte als Reserve im Vorrat. Die zusätzlichen 6 Sensoren wirken beruhigend auf den Stress bei dem Nachschub.
    Ich kann mir schon gut vorstellen das das etliche Leute gemacht haben die finanziell nicht so gut gestellt sind und die Sensoren dann verkaufen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das geht nicht zu Lasten der Krankenkassen und somit auch nicht zu Lasten unserer Beiträge.


    Außerdem ist es bei einem Defekt und einem Stundensatz von 109,-€ wesentlich preiswerter für mich einen aus der Schublade zu holen als eine 1/2 Stunde mit Abbott zu telefonieren.

    Mit welcher revolutionären Technik überträgt denn das OMFLA die Daten bis zu 20 m weit? Die Empfangsmöglichkeiten eines Handys sind ja ziemlich eingeschränkt, außer WLAN und Bluetooth bleibt da für einen solchen Sender eigentlich nichts über. Bei 20 m Reichweite muss das Signal auch schon ziemlich kräftig sein.



    Leider weiß ich nicht wie Du auf 20m kommst. Ich habe das bestimmt nirgendwo erwähnt.


    Der, der mit den Bytes arbytet hat es schon halbwegs richtig im Kopf gehabt.
    Ein OMFLA überträgt einfach mit NFC und funktioniert genauso wie der Libre-Leser nur so auf 10cm. Es wird über den Sensor gestülpt und dort z.B. mit Strumpf fixiert.