Beiträge von dideldum

    Vielleicht habe ich einige der Texte hier nicht richtig verstanden, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier die Meinung vorherrscht, dass mit einmal 10€ pro Monat die Zuzahlung für Hilfs-/Arzneimittel grundsätzlich abgegolten sei.

    Das ist aber doch gar nicht so.

    Ich zahle 10€ pro Monat bei Abbott für meine Sensoren.

    Weiterhin zahle ich 10€, wenn ich mir Insulin aus der Apotheke hole.

    Außerdem müsste ich eigentlich 10€ pro Monat für meine Katheter bezahlen (das übernimmt aber tatsächlich dia-plus-minus für mich).

    Und wenn ich mir zusätzlich notwendige Medikamente in Krankheitsfällen zahle, muss ich da ebenfalls immer noch eine Zuzahlung leisten.

    Geregelt ist nur ein Maximalbetrag von 2% des Bruttoeinkommens pro Jahr (bzw. 1% des Bruttoeinkommens für uns Diabetiker als "schwerwiegend chronisch Kranker"). Einen Maximalbetrag von 10€ pro Monat gibt es nur pro Hilfsmittel und da sind Katheter nun mal mit Sensoren und Insulin nicht gleichzusetzen.

    Man kann also durchaus auch 30€ oder mehr pro Monat an Zuzahlungen haben. Erst am Ende des Jahres kann man halt einen Teil davon wieder von der Krankenkasse zurückfordern (wenn die Summe mehr als 1% des Bruttoeinkommens war).

    Aber vielleicht habe ich die Posts hier auch nur falsch verstanden. Dann nichts für ungut.

    Zucker96 Du hast überhaupt keinen Fehler, sondern alles richtig gemacht.


    Gleich vorweg: die üblichen KE/BE-Angaben für Nudeln, wie man sie gern in Diabetes-Faltblättern vom Krankenhaus und auch in anderen Angaben findet (typisch genau das von dir genannte: 100g gekochte Nudeln = 2,5KE, also 40g gekochte Nudeln=1KE) sind, gelinde gesagt, grober Schwachsinn.


    Wir wiegen unsere Nudeln grundsätzlich in trockener Form, rechnen die darin enthaltenen Kohlenhydrate, wiegen die Nudeln in gekochter Form und wissen dann, wieviel Gewicht gekochte Nudeln wieviel KH enthalten. Genau wie du also.


    Du bist da auf 27g gekochte Nudeln = 1KE (=10gKH) gekommen. Das entspricht absolut genau unseren Erfahrungen, die je nach Nudelform nur gering abweichen. Auch wir haben zwischen 26g gekochte Nudeln = 1KE bis ca. 35g gekochte Nudeln = 1KE (je nach Nudelform/Kochdauer/Trocken-KH-Gehalt).


    Die Leute, die sich an diese wirklich völlig falschen Vorgaben von 40g-45g gekochte Nudeln = 1KE halten, haben nach Nudeln halt dauernd "unerwartet" hohen Blutzucker. Nicht umsonst schreiben viele, viele Leute immer wieder von BZ-Problemen nach Nudeln. Es liegt einfach an der völlig falschen Mengenabschätzung mit den unsinnigen Pauschal-Vorgaben.


    Mach es weiter so, wie jetzt und lass dich von den publizierten Falschheiten nicht irritieren!


    Bei uns funktionieren Nudeln mit der richtigen KH-Berechnung (so wie du sie jetzt auch gemacht hast) absolut problemlos.

    Meine Tochter und ich benutzen beide den Libre 3, daher ist bei uns die beobachtete Menge schon mal doppelt.

    Sie benutzt juggluco auf einem Cubot Pocket 3, ich auf einem Ruggear RG 360. Beide haben keine Libre-App installiert (auf dem Ruggear würde das auch nur über eine externe Installation des APK-Abbildes gehen, weil das Ruggear keine Google-Dienste und damit auch keinen Playstore hat, es hat nur Android 10 Go, während das Cubot Pocket 3 das normale Android 12 hat).
    Wir starten den Libre also immer direkt mit juggluco.
    Und wir haben jetzt auch schon beide mehrfach genau das Sensor-Ende mit Status=7 nach 11 Tagen gehabt (2 oder 3 mal mit jedem Handy, also so 5 oder 6 mal insgesamt. Einmal davon war allerdings nach 13 Tagen, nicht nach 11).
    Ich habe dann mit einem Samsung A22 versucht, den Libre mit der Libre App zu übernehmen. Aber bei allen Status=7-Sensoren hat das NFC des Samsung keinen Mucks gemacht, der Sensor hat überhaupt nicht auf den NFC-Bereich des Smartphones reagiert!
    Ich habe testweise einen noch laufenden Sensor mit der Libre App auf dem Samsung A22 übernommen. Das hat einwandfrei funktioniert. Nur bei den Status=7-Sensoren reagiert der Sensor auf NFC offenbar überhaupt nicht mehr

    1. Du berichtest aus der Vergangenheit. Bis ca. letztes Jahr hatte zumindest ich auch nie Streß mit den Batterien und bei mir fängt Streß auch erst an, wenn eine Batterie trotz Depassivierungsprogramm oder anderweitige Last (z.B. Widerstand) _in der Pumpe_ überhaupt nicht geht. also 0%.

    Nein, ich berichte aus der Gegenwart. Den Test mit der Batterie von 2022 04 habe ich heute vorgenommen.

    2. Wenn du die Batterie im Setter benutzt, wird sie darüber auch depassiviert. Da fließt ja Strom.

    Die Batterie wurde aber nur 2mal im Setter benutzt und das war vor über einem Jahr (Februar 2023). Seitdem hat sie über ein Jahr Zeit gehabt, wieder eine Passivierungsschicht aufzubauen.

    3. Je länger die Lagerzeit, desto dicker die Passivierungsschicht desto höher der Strom, den man zum Durchbrechen braucht.

    Ja, und diese Zeit war jetzt ca. 14 Monate, nachdem die Batterie aus der Verpackung in den Autosetter gepackt worden war und dort im Februar 2023 ganze 2 Mal benutzt worden war. Und trotzdem war die Batterie in der Dana RS jetzt nach so langer Pause ohne Depassivierungs-Brummen sofort bei 100%.

    Ich finde die immer wieder gemeldeten Batterieprobleme schon sehr merkwürdig.


    Beim Wechsel zur Dana I vor einem Jahr (im Februar 2023) hatte ich auch eine sehr alte (Produktionsaufdruck: 2022 04!!! Die war also zum Einsatzzeitpunkt schon fast ein Jahr alt) in den Autosetter getan. Und die funktionierte da ohne Probleme, wurde aber nur 2mal beansprucht, da ich das Reservoir bei der I doch weiterhin lieber mit dem EasySetter vorbereite, mit Hand nachjustiere und die Menge abzüglich 10-20IE Sicherheitsabschlag eingebe.


    Nun habe ich diese alte Batterie (wie gesagt: 2022 04!) aus dem praktisch nie benutzten Autosetter rausgeholt und in die alte Dana RS eingesetzt.


    Resultat: 100%. Und zwar ohne das lange Summen der Pumpe, wenn sie ihre Extra-Aktivität zur Durchbrechung der Aktivierungsschicht durchführt. Die Elise wurde SOFORT abgespielt.


    Eine zwei Jahre alte Batterie ist also ohne Durchbrechen der Passivierungsschicht direkt mit 100% einsetzbar.


    Mir ist nicht klar, warum etliche Leute mit den Batterien solche Probleme haben.


    Wir hatten durchaus auch Batterien (auch "jüngere"), die nach Einsetzen nur mit 50% angezeigt wurden und dann doch (fast) die übliche Zeit gehalten haben. Und wir hatten auch mal gaaaaaaanz selten (vielleicht 2 oder 3 mal in fast 6 Jahren mit erst einer Dana R und dann 2 Dana RS) den Fall, dass eine Batterie gar nicht zum Laufen zu kriegen war.


    Aber in der Dichte, wie manche es hier berichten (teilweise ja, dass jemand 3 Batterien hat und keine einzige der 3 funktioniert), das hat es bei uns nie gegeben.

    Wenn jemand mit 1BE=12 g Kh eingestellt ist, und dann auf eine Medtronc umsteigt, hat er auf einmal bei Medtronic in den Pumpenberechnunge 1 BE=15 g kh. Und das ist weder "Blödsinn" noch "Quatsch".

    Natürlich ist das Blödsinn, was du schreibst!

    Die Medtronic-Pumpen, bei denen man den Bolus-Faktor umstellen kann zwischen Berechnungseinheit und gKH, RECHNEN AN KEINER STELLE MIT 15g!

    Entweder hast du auf Berechnungseinheit eingestellt und dafür den Faktor(en) eingegegeben, den du für DEINE Berechnungseinheit (Broteinheit, Kohlenhydrateinheit) benutzt. Dann ist dies der richtige Faktor und die Medtronic-Pumpe benutzt bei der Insulinabgabe auch den richtigen Faktor für deine BE/KE-Eingabe. Da wird NIRGENDWO etwas in gKH umgerechnet, also kommt die interne Einstellung der Medtronic mit Carb Choice NIRGENDWO zum Tragen!

    Oder du hast den Bolus-Faktor auf gKH eingestellt. Dann kommen die Carb Choice auch nicht zum Tragen, weil du ja immer gKH im BolusExpert eingibst und dein Faktor auf deine gKH eingestellt ist.

    Wie ich schon (mehrfach) geschrieben habe, ist die EINZIGE STELLE, an der die Medtronic die interne Festlegung für Berechnungseinheit=Carb Choice=15gKH verwendet, die UMSTELLUNG von Berechnungseinheit-Faktor auf gKH-Faktor, da führt sie die Umstellung mit 15gKH/BerechnungsEinheit-Faktor durch, während unsereins das mit 12g/BrotEinheit-Faktor oder 10g/KohlenhydratEinheit-Faktor machen muss.

    Aber bei der Insulinabgabe "berechnet" die Pumpe NIE NIE NIE irgendwas mit 15g. Sie wird also auch NIE NIE NIE für 60gKH Insulin abgeben, wenn man 4Broteinheiten=48gKH isst und das entsprechend eingibt.


    Deshalb ist das nunmal so etwas:

    Wenn jemand eine Medtronic hat und gibt 4 BE ein, rechnet die Pumpe mit 60 g kh.

    wirklich Blödsinn. Denn die Pumpe rechnet bei BE-Eingabe mit der abstrakten BE-Angabe und NICHT mit gKH!

    Medtronic hat das in Carelink früher mit 15 gKH umgerechnet. Wenn man es nicht umgestellt hat. Man konnte sowohl 10 als auch 12 gKH einstellen.

    Carellink ist für die Insulinabgabe der Pumpe aber völlig unerheblich.


    Ich glaube, Brander-Diab schmeißt da was durcheinander.


    Wenn man in einer Medtronic-Pumpe den Faktor BE-Bezogen benutzt (also Faktor=x IE / 1 BE), dann kann man im BolusExpert auch nur BE eingeben. Und dann gibt die Pumpe natürlich immer die richtige Insulinmenge für die von mir eingegebene BE-Menge ab.


    NUR DANN, wenn ich jetzt die Faktor-Berechnung von IE/BE auf x gKH / 1 IE umstelle, DANN erzeugt die Medtronic erstmal falsche Faktoren, weil sie dann die amerikanischen Carb Choice verwendet. Das habe ich weiter oben ja auch beschrieben, dass BEI UMSTELLUNG DER FAKTOR-ART für den deutschen Benutzer, egal ob er vorher mit KE oder BE gerechnet hat, etwas falsches herauskommt. Will der Benutzer also von BE-Faktor auf gKH-Faktor umstellen, muss er den selbst ausrechnen und richtig eingeben.


    Nach so einer Umstellung kann man im BolusExpert aber auch nur noch gKH eingeben. Da ist dann gar keine BE-Eingabemöglichkeit. Also kann hier die Pumpe auch nicht für 60gKH Insulin abgeben, wenn man 48gKH=4BE isst, weil man dann eben auch die 48gKH im BolusExpert eingibt und nicht 4BE.


    Deshalb ist das auch völliger Unsin, was Brander-Diab da schreibt.

    Wenn jemand eine Medtronic hat und gibt 4 BE ein, rechnet die Pumpe mit 60 g kh. Sie gibt also mit den Faktoren eine höhere Insulinmenge.

    Na, also, DAS ist ja nun wirklich absoluter Quatsch.


    Wenn du in der Medtronic-Pumpe einen Berechnungseinheit-Faktor eingibst, dann nimmst du den Faktor für DEINE Berechnungseinheit. Ob sich hinter der Berechnungseinheit eine Carb Choice, eine Broteinheit, eine Kohlenhydrateinheit oder meine ganz persönliche Einheit in Höhe von 3,75gKH=M(eine)E(inheit) verbirgt, ist der Pumpe völlig Wurscht.

    Denn wenn ich dann 4Broteinheiten=48gKH esse und in der Pumpe im BolusExpert dann auch 4 eingebe, wird dort die 4 mit meinem Faktor multipliziert. Da wird NIRGENDS eine Umrechnung mit irgendeiner gKH-Zahl gemacht. Und da mein Faktor bezogen auf meine gKH-Zuordnung stimmt und ich weiß, dass ich für ca. 50gKH 4BE rechne (oder einfach weiß, dass meine Laugenstange 4BE hat), gibt die Pumpe bei der BolusExpert-Eingabe 4 selbstverständlich die RICHTIGE Insulinmenge ab.

    Was hast du nur für krude Vorstellungen von Pumpenverhalten?

    Wer aber frisch zur Pumpe wechselt, hatte erst einmal eine "falsche" Einstellug.

    Nein, auch das nicht. Die 15g Carb Choice sind für die Faktoren völlig irrelevant. Solange man die abstrakte B(erechnungs)E(inheit) von Medtronic für die Insulinabgabe benutzt, gibt man ja SEINEN EIGENEN (auf seine BE/KE) bezogenen Faktor in die Pumpe ein. Für die Pumpe ist es absolut egal, wieviele gKH diese BE dann enthält. Der Faktor passt ja genau zu diesen.

    Der einzige Moment, in dem die 15g einprogrammierte Carb Choice zum Tragen kommen, ist, wenn man von IE/BE auf gKH/IE umstellt, weil die Pumpe DANN (und nur in genau diesem Moment der Umstellung) die Faktoren umrechnet. Dann sind sie für den deutschen BE/KE-Nutzer falsch, für den amerikanischen Carb Choice-User richtig umgerechnet.

    Da die Pumpe aber (solange man diese Umstellung nicht durchführt) NIEMALS die Information braucht, wieviele gKH eine Berechnungseinheit bilden, ist das für den Pumpenbetrieb völlig egal.

    Und in diesem EINEM Moment der Umstellung muss man als deutscher Nutzer halt seine gKH/IE-Faktoren selbst ausrechnen und neu eingeben.

    Wie also gesagt, eine "falsche" Einstellung in der Pumpe gibt es auch im Faktor[IE/BE]-Betrieb nicht.

    Bei Medtronic habe ob ich auch nur die Antwort bekommen,das wäre der Safe - meal - Bolus.Ich frage mich nur immer, warum diese Mengen abgezogen werden.

    Das ist aus meiner Sicht ein grundlegender Fehler, den Medtronic aber schon immer hatte. Der BolusExpert berechnet das Mahlzeiten-Insulin für die KH-Menge mit dem aktuellen Essens-Faktor, addiert eine Korrekturmenge auf Basis des aktuellen BZ und aktuellen Korrektur-Faktors und zieht das aktive Insulin ab. Und zwar ohne aktive Kohlenhydrate, die in einem Zusammenhang mit aktivem Insulin stehen, zu berücksichtigen. (deutsches Handbuch der 780G, S. 327)


    Das war bei Medtronic aber schon immer so. Auch in dem Handbuch der 640G ist schon die identische Formel aufgeführt und auch da hat der BolusExpert in so einer Situation völlig falsch gerechnet. Generell war der BolusExpert der Medtronic-Pumpen für eine Bolus-Abgabe, wenn noch aktives Insulin (wegen aktiver KH) da war, immer unbrauchbar. Nur durch ein Loop-System wird dieses BolusExpert-Verhalten natürlich nicht besser.

    Und dann sind die BE ja nicht festgelegt. Medtronic hat früher, als es noch BE gab, mit 15 g Kh/BE gerechnet und die alten Germanen mit 12 g Kh/BE (Im Handbuch der VEO auch so beschrieben)

    Wenn du das Handbuch richtig gelesen hast, dann hast du gesehen, dass Medtronic die unglückliche Abkürzung BE aber nicht für BROT-Einheiten benutzt, sondern für ihre allgemeinere Form BERECHNUNGS-Einheiten. Und damit jedem die Freiheit lässt, wieviel Gramm KH er nun als Berechnungseinheit benutzt.

    Die Vorgabe der 15g in den Medtronic-Pumpen resultiert einfach aus der in den USA üblichen Berechnungseinheit: nämlich Carb Choice. Und eine Carb Choice entspricht in den USA nun mal 15gKH.

    In Deutschland war eine BE(=Broteinheit) schon immer 12gKH (auch wenn manche behaupten, das könnten auch 10gKH sein - so ein Quatsch, das habe ich in jetzt 50 Jahren Diabetes-Erfahrung nie erlebt, BE waren immer 12gKH!) und eine KE als einfachere Folge-Einheit dann 10gKH.

    Für mich gibt es da keine Unklarheiten, das ist alles völlig eindeutig definiert.

    Und wer in BE(=Broteinheit=12gKH) rechnen möchte, der soll das doch gern tun. Ich hab's auch so gelernt, musste mich dann mit meiner Tochter zusammen auf KE umstellen und wir bleiben nach wie vor dabei. Einfach deshalb, weil es gerade bei den Großeltern viel Verwirrung gab, Gramm Gewicht und Gramm Kohlenhydrate nicht durcheinander zu bringen (und es ist wirklich doof, wenn bei der Tochter eine Scheibe Brot mit 50gKH gebolt wird, obwohl sie nur 2KE=20gKH hat!). Mit der Komma-Unterscheidung durch KE gehen wir da auf Nummer Sicher, dass keine Verwechslung auftritt. Da wir die KE mit Nachkommastellen eingeben und dementsprechend genau das Insulin berechnet wird, gibt es da für uns auch keinen Genauigkeitsunterschied.

    Und nebenbei, dass die Medtronic intern glaubt, eine Berechnungseinheit hätte 15gKH, hat nicht den geringsten Einfluss auf das richtige Bolen, auch wenn man das in Berechnungseinheiten in der Pumpe macht und selbst in 12gKH rechnet. Denn in der Pumpe ist nur der Faktor für eine Berechnungseinheit hinterlegt, und wenn man das für sich mit 12gKH und seinem richtig eingegebenen Faktor DAFÜR tut, dann stimmt alles. Nur wenn man die Pumpe von Berechnungseinheiten auf gKH-Faktoren umstellt, tut sie das erstmal mit 15gKH. Da muss man dann halt selbst die Faktoren korrigieren (mit den 12gKH oder eben 10gKH, je nachdem, welche Einheit man eben vorher verwendet hat). Da sehe ich aber auch kein Problem, die (einmalige) Umrechnerei muss man dann halt bei Umstellung mal leisten.

    Nach langer Vorrede: lass doch jeden in seiner gewünschten/gelernten Einheit rechnen/schätzen. Nur durch die Verwendung von gKH wird das Diabetes-Management nicht besser!

    Das kann ich auch gut nachvollziehen, da der Markt der angebotenen Diabetes-Technik immer unübersichtlicher wird.

    Na, also DAS kann ich ja so gar nicht stehen lassen.


    Pumpen gibt es deutlich unter 10, Sensoren sind wir meiner Zählung nach bei 5 (Libre, Dexcom, Eversense, Medtrum, Medtronic). Das ist SEHR überschaubar. Ein Autohandler muss mich über mehr Modelle mit Dutzenden Ausstattungsvarianten beraten können. Ein Audio-Berater muss Hunderte Audio-Systeme verschiedenster Hersteller kennen, um mich richtig beraten zu können. Und die versteinerten Diabetes-"Fach"-Leute sollen mit den paar, ein ein paar Fingern abzählbaren, Systemen überfordert sein?

    Die sind einfach zu faul und verstockt, sich mit den Systemen wirklich mal richtig zu beschäftigen.

    Auf der Kinderdiabetes-Abteilung der Bult, wo meine Tochter damals leider zur Manifestation war, hat man damals NICHTS außer Medtronic 640G an die Kinder gebappt. Und selbst DIE EINE Pumpe kannten sie nicht richtig. Die wussten nicht mal, wie man die Pumpe von BE auf gKH umstellt und warum der Faktor bei Umstellung nicht stimmte (weil nämlich die Medtronic intern mit den in Amerika üblichen Carb Choices (=15gKH) umrechnet).

    Mein Fazit: Diabespraxen WOLLEN sich überhaupt nicht mit mehr als 1-3 Systemen befassen.

    Da gibt es aber keine Entschuldigung für. Das ist eigentlich deren Job. Den sie erbärmlich schlecht machen!

    Es hilft aber leider nichts: der Diabetiker muss sich eben selbst schlau machen und eine Entscheidung treffen. Der Diabetesberater/Diabetologe muss das dann allerdings noch mitmachen. Und selbst das ist etlichen dann ja noch zu viel...

    Ich bin also gezwungen, jedesmal auch den Schlauch zu wechseln, wenn ich den nicht horten will.

    Wer oder was zwingt dich denn dazu?


    Ich nehme bei jedem Reservoir-Wechsel einen neuen Schlauch. Die dazwischen bei Katheter-Wechsel nicht benötigten Schläuche werden weggeworfen.


    Würde ich bei jedem Katheterwechsel auch noch den Schlauch wechseln, müsste der ja auch noch mit Insulin gefüllt werden. Und die Schlauchfüllmenge ist leider grundsätzlich ebenfalls zum Wegwerfen. Da würde also zusätzlich zum unnötigen Schlauch also auch noch unnötig weggeworfenes Insulin dazu kommen, wenn ich den Schlauch jedesmal wechsele. Da nehme ich doch lieber nur bei Reservoirwechsel einen Schlauch mit Wegwerf-Insulin und spare das bei den Katheterwechseln ein. Der Schlauch ist halt dabei, egal, ob ich ihn nutze oder wegwerfe. Aber mich "zwingt" gar nichts und gar keiner, den jedes Mal zu benutzen.

    dideldum, brauchst du den 1 Minuten Abstände? Kannst du einstellen wie oft der loop berechnet wird, dann erhöhe doch den Wert. Beim iPhone kann ich es einstellen.

    Wir benutzen die Minutenwerte im Loop seit Jahren. Das ist einer der Gründe, warum wir immer schon den Libre hatten und nie auf den G6 gewechselt sind. Selbst der Libre 1 hatte ja schon minütliche Werte (die aber von den verfügbaren Dritt-Firma-Transmittern leider trotzdem nur alle 5min weitergegeben wurden). Mit dem Libre 2 hatten wir dann praktisch von Beginn an die minütlichen Werte für unseren Loop.

    Für uns sind die Minutenwerte wichtig (weil meine Tochter durchaus Deltas von >10mg/dl pro Minute haben kann und mir 5min-Abstände in den Werten dann einfach zu zögerlich für eine Loop-Reaktion sind).
    Ein Wechsel auf größere Zeitabstände kommt deshalb für uns nicht in Frage. Und mit der R/RS fand ich trotz des Minuten-Loops die Laufzeiten auch absolut akzeptabel (mit minütlichem Loop lag die RS bei ca. 28 Tagen statt meiner weiter oben angegebenen 35 Tage, die galten in der Tat noch für den 5-Minuten-Loop).


    Mal interessehalber: was ist das für eine Software, mit der Du 1-Minütigen Loop fährst? AAPS kann das ja wohl nicht.

    Meine. Leider ist sie nach wie vor nicht veröffentlichungsreif.

    Ich habe aber "spaßeshalber" auch AndroidAPS mit minütlichen Werten benutzt. Mit der 2.5.1 war das auch Akku-technisch für das Smartphone kein Problem. Die neueren Versionen sind in Bezug auf den Smartphone-Akku aber enorm schlechter geworden. Ich hatte es mal mit der 3.2 getestet, aber die neueren AAPS-Versionen scheinen vom Laufzeit-Verhalten und Batterieverbrauch absolut grauenhaft geworden zu sein. Da ist minütlicher Loop in der Tat nicht mehr so gut möglich. Mit der 2.5.1 war das überhaupt kein Problem. Rein technisch muss man im Quellcode von AAPS ein bisschen was verändern für die minütlichen Werte. Da habe ich aber nur testweise das Minimum verändert, damit das bei mir zumindest vordergründig ging. Ich kann also dafür keine Anleitung geben, da ich nicht sicherstellen kann, dass ich alle notwendigen Änderungen wirklich gemacht habe.

    Der Unterschied im Batterieverbrauch im Loop zwischen Dana R und Dana RS war marginal.


    Bei mir hat die Batterie in der Dana R im Loop immer 30-32 Tage gehalten, mit der Dana RS waren es dann ca. 35 Tage. Die ca. 10% sind sicherlich dem BLE geschuldet, das die RS der R voraus hatte. Ansonsten gab es zwischen den beiden ja keine Unterschiede.


    Ich vermisse die Dana RS. Die Batterielaufzeit von nur 11 Tagen mit der Dana I beim minütlichen Loop geht mir total auf die Nerven. Ich gehöre zu den wenigen, die die Spezialbatterien der R/RS deutlich besser finden als die Standard-Batterien.

    Das Verhältnis zwischen Basal und Bolus hängt ja nun sehr von den Vorlieben/Einstellungen zum Kohlenhydrat-Essen und den zum eigenen Wohlbefinden notwendigen Mengen zusammen.

    Bei mir ist das Verhältnis typischerweise 30% Basal, 70% Bolus.

    Bei meiner Tochter schwankt das Verhältnis sehr. Mal sind es 20% Basal, 80% Bolus (Wachstum!), mal sind es tatsächlich etwa 50/50. Aber eben sehr variabel.
    Ich halte von diesen doch sehr veralteten Vorgaben für das Insulinverhältnis gar nichts. Und ich werde den Teufel tun, meine Essensgewohnheiten so zu verändern, dass ich mit dem Insulinverhältnis an irgendeine "Vorgabe" komme. Und natürlich erst recht nicht meine Tochter zwingen, an Tagen mit "Fressattacken" diese einzuschränken, damit nicht zu viel Bolus durch muss.
    Nebenbei, gerade zu Weihnachten mit bei uns etlichen Kohlenhydraten aus Keksen etc. ist das Verhältnis praktisch grundsätzlich 20/80...