Beiträge von Bayesian

    5,9 - Ganz entspannt. Müsste aber mal wieder die Einstellungen meines Loops finetunen. Das letzte Mal ist ein wenig her und ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr 100% passt.

    TIR aktuell bei 88% (70-180). Find ich noch OK (für mich). Ich strebe da eigentlich >90% an.


    Es ist einfach verrückt wie grundlegend sich die persönlichen Ziele in den letzten 3 Jahren verändert haben. Erst mit CGM und nun seit fast einem Jahr mit Loop. Es ist nicht so, dass es ohne Loop vom Ergebnis deutlich schlechter gelaufen wäre, es hat nur ein vielfaches mehr an Energie gekostet... (Mit viel mehr Alarmen und Regulierungscarbs)

    Also ich verwende derzeit die 4,5mm Stahlkatheternadeln. Ich habe jedoch festgestellt, dass diese nicht überall für mich funktionieren.


    Das Insulin wird dann zwar abgegeben ( keine Verschlussnachricht) aber es kommt im Körper auch nicht effektiv an. der BZ steigt dann immer weiter. Ich hatte dies auch schon ein paar mal. Sobald ich die 250mg/dL Marke reiße, ohne dass der BZ anstalten macht wieder zu sinken, Korrigiere ich mit Pen und wechsel den Katheter.


    Die 4,5mm Nadeln kann ich Verwenden an Po, Flanke und Beinen. Am Bauch benötige ich allerdings die 7mm Nadeln. Die 4,5mm Nadeln haben halt den Vorteil, dass Ich sie nicht / kaum merke. Bei den 7 mm Nadeln ist es auch ein paar mal passiert, dass das Insulin zwar gewirkt hat, jedoch deutlich schwächer als zu erwarten wäre. Dann hatte ich meist eine Schwellung im Gewebe.


    Ich versuche nach möglichkeiten den Katheter morgens oder mIttags zu wechseln. Die Nacht ist sonst schnell ruiniert, wenn was schief geht.

    Ich bin bisher bei zwei fremden Ärzten vordtellig geworden um mir Insulin verschreiben zu lassen.


    1. Bei Einem Fremden Hausarzt

    2. Im Krankenhaus


    Hat beide Male hat's geklappt, ohne das es größere Probleme oder Nachfragen gab. (Soweit meine persönlichen Erfahrungen)

    Unter der Verwendung von XDrip bin ich nun bei 123 Tagen mit dem G6. Die Batterie macht noch keine Anzeichen, dass sie schwächer wird.


    Ich bin gespannt. Mein Rekord mit dem G5 waren etwa 190 Tage.


    Zitat

    Wobei man dazu sagen sollte, dass der Batteriewechsel nur mit grober Gewalt geht (aufsägen) und der Transmitter danach auch nur mit Xdrip/Spike läuft.

    Es geht eigentlich. Mit einem Bandschleifer, einem Messer und einem Hammer sowie einer kleinen Zange und Epoxidharz, ist das eine nette 15-30 minütige Bastelarbeit,


    Die Kunst ist eher nicht zu viel Gewalt aufzuwenden, dass man die Kontakte nicht aus versehen zu kurz abbricht.

    Bin der Einzige in der Familie.


    Wenn ich mir das Abstimmungsergebnis so anschaue, bin ich aber doch etwas übrerrascht, dass so häufig danach gefragt wird.


    Irgendwie wird meistens von dritten davon ausgegangen, dass es einen Gendefekt zuvor gegeben haben muss. Die sind manchmal geradezu ungläubig, wenn ich dies verneine.

    Wobei das "Anfluten" des BZ durch FPE bei mir sehr gering ist seit ich die KH insgesamt reduziert hab. Die Umstellung auf LC an sich dauerte bei mir eben 3-6 Wochen. Was ich persönlich gut am abklingenden "Heißhunger auf süßes" spüren konnte.

    PFE empfinde ich seit der Umstellung auch deutlich entspannter. Die Umstellung ging bei mir recht fix. Innerhalb 2 Wochen würde ich schätzen. Heißhunger auf Süßes ist auch zurückgegangen. Mein gesamtinsulinbedarf ist um ca 40% ( 45IE/d auf 27IE/d) gesunken, dafür mein Basalbedraf leicht gestiegen ( ~10 bis 25%).


    Außerdem treiben intensive Sporteinheiten bei mir den BZ deutlich strenger nach oben und es dauert bei mir etwa bis zu 4 Stunden, bis wieder alles normal ist. Das ist nicht schlimm, muss man nur wissen. Der Effekt mag aber auch daher rühren, dass ich mich erst wieder an erhöhte Belastungen gewöhnen muss - insbesondere unter LCHF.

    Ich hatte im letzten Jahr ein Fall in dem ich morgens recht hoch war. 200 mg/dL zeigte das CGM an. Zur sicherheit hatte ich den Wert (217mg/dL) blutig bestätigt. - Ich habe dann die Korrektur + den Bolus für das Frühstück mit Novorapid wie sonst auch in den Bauch gespritzt. Was dann folgte ist mir schleierhaft. In den nächsten 15-25 min ist mein Blutzucker massiv abgestürzt. Weil ich erst dachte es handele sich um einen Sensorfehler hatte ich nochmals blutig kontrolliert. da war ich dann schon um die 60 herum. Ich habe dann sofort Traubenzucker eingeschmissen und schnell das Frühstück verputzt. Ich bekam dann auch recht schnell starke unterzuckerungsanzeichen. Einen kakao später war dann auch wieder alles i.O. .Einen solchen Fall hatte ich nie davor oder seither beobachten können. Es gab keine Besonderheiten im Tagesablauf oder beim Spritzen. Ich werde aus dem Vorfall nicht schlau. Solange es nicht wieder passiert hake ich es als einmalige Sache ab. Aber es hat mich wieder mal gelehrt, dass Diabetes ziemlich unberechenbar sein kann.

    Ich habe mal eine Frage an die, die extrem wenig Kohlenhydrate essen. Was esst ihr eigentlich sonst so? Wurst und Fleisch soll man nur in Maßen essen, immer Käse und Eier geht auch nicht und nur von Gemüse wird man doch auch nicht satt.

    Ich habe zum Anfang ein gutes GU Kochbuch gekauft zum Thema LCHF. Nachdem man sich mit ein paar neuen Lebensmitteln eingedeckt und sich dran gewöhnt hat, ist es eigentlich nicht so schwer. Mir fehlt nichts. Die Gerichte sind abwechslungsreich, meist schnell gemacht und schmecken richtig gut. Da gute Öle und Nüsse nicht so günstig sind, ist es allerdings schon teurer. Kohlenhydrate sind billig ;-)


    Erst wenn man mit bekannten im Restaurant ist, merkt man manchmal, dass man doch eine nicht so gewöhliche Diet betreibt...


    Zu deiner ursprünglichen Frage. Wurst steht nicht auf meinem Speiseplan.


    Fleisch (ab und an), Fisch, Eier, Käse, Sahne, Diverse Öle und Gewürze. Soja/Saitan Produkte gelegentlich. Viel verschiendenes Gemüse Nüsse und Samen. Beeren und 90%/99% schokoloade. Gibt natürlich noch viel mehr. aber alleine aus den genannten Lebensmittel lassen sich unzähllige leckere Kombinationen erstellen.

    Wenn Du morgens mit einem BZ von 400mg/dl aufwachst und Dich Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen plagen, dann macht ein Ketontest schon Sinn.


    Wenn die Ketone im Normalbereich sind würde ich auf einen Magen-Darminfekt schließen und vorsichtig korrigieren.

    Wenn die Ketonwerte explodieren, würde ich auf eine Ketoazidose tippen und dem entsprechend großzügig korrigieren, viel trinken, gucken, dass ich nicht alleine bin und ggf. meinen Diabetologen anrufen.

    Hmm. Was die Sensibilität für Insulin angeht bin ich voll und ganz bei dir.


    Ansonsten bleiben die Aktionen die selben. Blutzucker senken. Jemand außenstehendes involvieren, da die eigene Handlungsunfähigkeit droht. Und viel trinken, um entweder die Niere zu unterstützen oder um einer möglichen Dehydration entgegen zu wirken.

    Aktuell esse ich vielleich 20-40g KH am Tag.


    Sonst die letzten Jahre etwa 100-200g KH. Ich muss sagen, mir gefällt es aktuell sehr gut das LCHF Leben. Bis auf die soziale Komponente konnte ich bisher keine Nachteile entdecken.

    Ich habe Sie eigentlich nie gemessen. Habe den Sinn dahinter nie wirklich verstanden. Der Blutzucker muss in den normalen Bereich. Insulin muss sich im Körper befinden.

    Es macht für mich keinen Unterschied ob Ketone vorhanden sind oder nicht. Die Handlung ist immer die Selbe. Der BZ muss in den Normalbereich - fertig.


    Der Ketone an sich ist soweit mir bekannt nicht wirklich gefährlich, sondern die dahintersteckende Ursache ist es. Der akute Insulinmangel. Aber bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege,

    Ich selbst bin ja öfter mal im Meer anzutreffen. (Wassersportler)


    Ich habe mich noch nicht getraut die Pumpe (dara RS) mit aufs/ins wasser zu nehmen.
    zum einem ist Salzwasser agressiver und zum anderem habe ich sorge, dass der feine Nordseesand irgendwo eindringen könnte, wo es ungünstig ist. Die schutzklasse gegen Fremdkörper ist nun ja nicht so gut.
    Ich spiele daher mit dem Gedanken zur Sicherheit ein wasserdichtes/und staubdichtes Gehäuse zu basteln.
    Wäre schon cool, wenn man stundenlang auf dem Meer bleiben könnte und der Loop weiter arbeitet. Aktuell gehe ich vorsichtshalber nach spätestens 2,5 Stunden wieder an Land um mir neues Insulin zu spritzen. Das kann schon sehr nervig sein. Alternativ wäre es vielleicht noch eine Möglichkeit immer ein wenig Actrapid oder ähnliches dabei zu haben um die Zeit ohne Pumpe verlängern zu können.

    Nunnja, Xdrip verfügt ja auch über eine Uploadfunktion für Dexcom share.


    Ich sehe also nicht, wie das Berichtswesen ein Hindernisgrund sein könnte. Ein Dexcom Bericht ließe sich damit dann doch erzeugen!?


    Im Gegenteil. Dank nightscout (/nightscout reportmanager) und in Zukunft vielleicht Tidepool hat man sehr viel mehr Möglichkeiten der Auswertung/Darstellung der Behandlung.
    Meine Erfahrung ist bisher eher, dass die Diabetologen dankbar für jede Art von Aufzeichnung sind :D

    Hui, hier
    ist ja seit Freitag viel passiert...


    Erst einmal
    vielen Dank an Herrn Baars für die Rückmeldung. Ich ziehe meine Kritik ein
    Stück weit zurück. Die Journalisten des NDRs scheinen Ihren Job gemacht zu
    haben und haben sich mit der Materie auseinander gesetzt.


    Wobei ich
    mit einer ganzen Reihe von Aussagen und Interpretationen nicht einverstanden
    bin. Zu den meisten wurde sich hier schon geäußert.


    Ich glaube
    man muss aber auch berücksichtigen, dass Diabetes eine recht individuelle
    Krankheit ist und Ziele und Erwartungen an die Behandlungen genauso individuell
    sind.


    Klar, es reicht ja, wenn der HBA1C möglichst unter 7,5 liegt... Das wird ja empfohlen.
    Als ich mal 6,9 erreichte, war mein Diabetologe aber auch schon nervös. Das
    wäre ein Wert, den er vielleicht schwangeren anraten würde.


    Ein HBA1C von unter 7,5 bedeutet jedoch nicht, dass keine Komplikationen auftreten. 7,5
    Bildet die Schnittmenge die von den meisten Diabetikern erreicht werden kann,
    bei der die Gefahr einer schweren Unterzuckerung relativ gering ist (Eine
    Aussage die ich als nicht richtig empfinde) und an dem ein statistischer
    sprunghafter Anstieg von Folgekrankheiten zu erwarten ist.


    Nun können die Folgeerkrankungen jedoch auch schon bei viel geringeren Werten auftauchen.
    Bei Typ 2 Diabetikern treten Komplikationen ja unter Umständen auch schon beim
    Prädiabetes auf. Das sind Langzeitblutzuckerwerte von denen die meisten Typ 1er
    Diabetiker nur träumen können! ( etwa 5,7 bis 6,5).


    Nun bin ich jemand der wie der Durchschnittdiabetiker in Deutschland (ich weiß die Studie
    leider nicht mehr und den genauen Wert auch nur noch ungefähr) mit einem Hba1c
    von etwa 8,2% zehn Jahre rumgelaufen ist(6,9 - 9,1%).


    Zehn Jahre war alles normal und dann kamen innerhalb weniger Monate Hinweise auf eine
    Neuropathie und Nephropathie. Wenn Sie sich mit den möglichen Auswirkungen
    dieser Krankheiten auf ihr Leben auseinandersetzen... Da werden Sie sich nicht
    mit dem Ziel der DDG zufrieden geben. Hier geht es um Ihr Leben. Der
    Beruflichen und sozialen Teilhabe in der Gesellschaft. Alle Träume für die
    Zukunft sind in direkter Gefahr!


    Also zieht man los und wird zum Bittsteller in unserem Gesundheitssystem. Hoffen dass der
    Antrag für das CGM durchgeht. Hoffen dass der Pumpenantrag durchgeht.
    Das ist i.d.R. nicht nur ein Arztbesuch und es läuft. Das bedeutet über Monate dokumentieren
    und darlegen warum man das medizinische Produkt benötigt. Und dann hoffen und
    bangen, dass der "Gutachter" von MDK der Argumentation folgt. Dieser
    Gutachter ist nicht selten mehr oder minder Ahnungslos. Nur weil man Internist
    ist und gelegentlich mal was mit Diabetikern zu tun hat, kennt man sich nicht
    aus. Hier werden Sie abenteuerliche Begründungen für Ablehnungen finden. Das
    ist gefühlt so, als wenn ein dreijähriger rationale Entscheidungen über ihr
    Leben treffen soll. Lehnt dieser „Dreijährige“ Ihren Antrag ab, beginnt der
    Spass erst richtig.


    Auch ohne Loopen kann ich für mich beteuern, dass Pumpe einen Unterschied ausmacht. Der
    BZ verlauf ist etwas regelmäßiger und es bleiben viele Korrekturen (vor allem
    in der Nacht) überflüssig. Die Pumpe gibt einem ein paar neue Möglichkeiten.
    Wenn Sie mit diesen zu arbeiten wissen, macht es einen größeren Unterschied.
    Auf Ihre Behandlungsergebnisse und ihre Lebensqualität. Kämpfen Sie mal jeden
    Tag nicht darum gesund zu werden, sondern nicht kranker. Das ist verdammt
    anstrengend und ermüdend und bisweilen deprimierend. Da sind Sie heil froh,
    wenn etwas auch nur ein wenig einfacher wird.


    Was ich versuche darzulegen ist folgendes: Viele hier kämpfen um Ihre Zukunft und
    Gesundheit. Die Insulinpumpentherapie ist ein mächtiges Behandlungswerkzeug.
    Mit Sicherheit nicht für jeden. Aber es hat schon einen Grund warum die meisten
    bei der Pumpe bleiben. All die von Ihnen gelisteten potentiellen Risiken nehme
    ich gerne in Kauf für die Möglichkeiten, die ich durch die Pumpe sehe.


    Wir als Diabetiker kämpfen jeden Tag um gute Blutzuckerwerte. Gegen Vorurteile durch
    Film und Fernsehen. Gegen Soziale Stigmata. Um unseren Arbeitsplätze.
    Und dann kommen ziemlich einseitige Berichte wie Ihrer vom NDR und stellen einfach mal
    pauschal eine Therapieform in Frage. Für Sie geht es um ein zeitweiliges Thema.
    Für mich um meine Zukunft. Und darum bin ich ehrlich gesagt ziemlich wütend.


    Sehen Sie sich die Kommentare zu den Beiträgen auf Ihrer Homepage an. Da liest man
    wirklich abenteuerliche Dinge vonIhren Zuschauern. Die haben jetzt als Unbeteiligte
    viel zu viel Meinung bei viel zu wenig Ahnung. Ihr Beitrag macht mir mehr
    Arbeit. Vielen Dank auch dafür.


    Absolute Zustimmung! Mir geht es genauso, wenn ich die Kommentare hier lese. Fast könnte man denken, wir leben hier in China oder einer anderen Diktatur, wo Aufbegehren bestraft wird.


    Nein, im Gegenteil - nur wenn man sich gegen solche Missstände wehrt, reagieren die Hersteller!


    Ich sehe das Problem nicht darin, dass die Familie ihren Verdacht äußert. Er mag ja vielleicht sogar richtig und begründet sein.
    Ich sehe nur ein Problem darin, wie mit dieser Aussage umgegangen wird seitens der Medien. Es wird einem Medizinprodukt in einem Großen Rahmen (nicht wie in einem Forum) durch Fernsehen und Printmedien eine Fehlfunktion unterstellt, die eventuell nicht vorhanden ist. Das ist einfach nicht seriös.
    Die Familie soll gerne darüber in Foren berichten! Sie soll auf die Behörden zugehen! Alles soweit richtig. Aber über die tatsächlichen Umstände unter denen der Bolus abgegeben wurde, kann stand jetzt, nur spekuliert werden.


    Hier wird ein Stimmungsbild gegenüber einer Technik erzeugt. Als ich mit meiner Freundin den Beitrag sah, hat sie mich auch erstmal sehr besorgt angeschaut. Klar mach Sie sich sorgen, wenn erzählt wird "wäre dies in der Nacht passiert wäre ich wohl tot" (ungenaues Zitat ;) )Auch geil fand ich:
    Zitat
    Das Ergebnis: Die Unterschiede zwischen den beiden Therapieformen sind
    nicht allzu groß und somit statistisch nicht aussagekräftig. Aber im
    Durchschnitt hatten Kinder, die mit einer Pumpe behandelt wurden, eine
    schlechtere Blutzuckereinstellung, benutzten mehr Insulin und hatten
    mehr Nebenwirkungen
    als Kinder, die täglich mehrere Injektionen mit
    einer Spritze erhielten. Dabei kostete die Pumpenbehandlung jährlich
    etwa 5.000 Euro und damit etwa 2.000 Euro mehr als die konventionelle
    Therapie. Der einzige Vorteil für die Insulinpumpen: Die Eltern fühlten
    sich besser, bei ihnen wurde eine höhere Lebensqualität beobachtet.


    Was denn nun? Waren die Ergebnisse statistisch nicht aussagekräftig, oder war das eine durchschnittlich besser als das andere??? :confused2 :rofl

    Ich finde es gelinde gesagt grenzwertig anhand eines (möglichen!) Fallbeispieles eine allgemeine Kritik an Insulinpumpen zu knüpfen.
    Ohne belastbare Zahlen, Insiderinformationen (eines Pumpen- oder Behördenmitarbeiters) oder gesicherte Gutachten über Fehlfunktionen scheint mir dieser Fall lediglich als Aufreger zu dienen (Viele Betroffene - Schlimme mögliche Konseuenzen... das bringt Quote/Klicks).
    Die Aufmerksamkeit, die dieser Fall in der Presse erhält, hat er m.M.n. nicht verdient. (Tagesthemen, Süddeutsche, etc...)


    Das Fragwürdige vorgehen bei der Zertifizierung und auch das dubiose Vorgehen (Bestechung, Lobbyisten,...) von Medtronic sagt nichts über die Qualität EINES SPEZIELLEN Produktes aus.
    Das heißt nicht, dass Medtronic niemals ein gefährliches Produkt auf den Markt bringen würde (ich kann es mir sehr gut vorstellen), aber einem weit verbreiteten Pumpenmodell allgemein eine Gefährlichkeit zu unterstellen, wenn es dafür keine gesicherten Beweise gibt... Das ist m.M.n. auch keine journalistische Meisterleistung.
    Zugute halten will ich Medtronic, dass Sie die kommerzialisierung der künstlichen Bauchspeicheldrüse massiv vorangetrieben haben... Aber auch das würde ein wissentliches verschweigen über mögliche Probleme mit einer Pumpe natürlich nicht entschuldigen.