Beiträge von July95

    Hatte jemand von euch mal, dass im Dana Mio Katheter es beschlagen war?


    Ich bin am Grübeln, ob der Katheter wirklich drin ist oder ob das ein Anzeichen für einen defekten Katheter ist. Der Katheter wurde gestern gewechselt, tut nicht weh.

    Werte sind nicht so gut. Aber das kann an Stress, Blasenentzündung, etc. liegen.

    Das versuche ich auch, erfahrungsgemäß ist das bei mir aber zu langsam. Auch wenn ich frühzeitig anfange, dauert es bei mir ewig, bis ich mit festem TZ wieder in den grünen Bereich komme. Mein UZ tritt ja meistens auf, wenn ich viel Fettiges gegessen habe. Flüssig funktioniert da einfach besser, weil ich ungern 30 Minuten mit UZ-Symptomen da sitzen möchte, die ich eben schon ab 70-65 habe. Wenn es nur eine kleine Korrektur nach oben ist, nehme ich dafür diese 200ml Saftpäckchen, das passt dann genau.

    Ich sammle noch Erfahrungen bzgl. der einzelnen Nahrungsmittel, es klappt aber immer besser. Ich hatte eben auch keine klassische Schulung wegen Corona und muss mir das alles selbst erarbeiten.

    Du könntest mal TZ Lollies zum Lutschen oder TZ in Wasser aufgelöst probieren. Das wirkt schneller als fester TZ. Aber ich nehme auch am Liebsten bei tiefen Werten Saft.

    Wie willst Du die Wirkung von Saft oder Lollies auf Deinen BZ denn zuverlässig einschätzen? Eine standardisierte Kohlenhydratmenge garantiert Dir im verlässigen Umfang eine bestimmte BZ Erhöhung (siehe BE/KE Faktoren.)

    Das bewahrt Dich dann vor einer extremen Gegenregulation nach oben.

    Gegenfrage, welchen Unterschied macht es in deinen Augen, ob du jetzt ein Stück TZ mit 5 gr KH im Stück zu dir nimmst oder als Lolly?

    Und was ist in deinen Augen an 200ml Saft mit klar definierten 20gr KH unzuverlässig?

    Also, wenn der Zucker dann z.b. unter 110 rauscht, fange ich das z.b. ab mit 2 Täfelchen Dextro Energen und nicht mit einer Cola oder anderen Süßkram der sich schwer berechnen läßt, oder dann zu einem massiven BZ Anstieg führt.

    Das versuche ich auch, erfahrungsgemäß ist das bei mir aber zu langsam. Auch wenn ich frühzeitig anfange, dauert es bei mir ewig, bis ich mit festem TZ wieder in den grünen Bereich komme. Mein UZ tritt ja meistens auf, wenn ich viel Fettiges gegessen habe. Flüssig funktioniert da einfach besser, weil ich ungern 30 Minuten mit UZ-Symptomen da sitzen möchte, die ich eben schon ab 70-65 habe. Wenn es nur eine kleine Korrektur nach oben ist, nehme ich dafür diese 200ml Saftpäckchen, das passt dann genau.

    Ich sammle noch Erfahrungen bzgl. der einzelnen Nahrungsmittel, es klappt aber immer besser. Ich hatte eben auch keine klassische Schulung wegen Corona und muss mir das alles selbst erarbeiten.

    Du könntest mal TZ Lollies zum Lutschen oder TZ in Wasser aufgelöst probieren. Das wirkt schneller als fester TZ. Aber ich nehme auch am Liebsten bei tiefen Werten Saft.

    Offiziell habe ich gelernt in Bad Mergentheim, nach dem Insulinspritzen darf man nach 1,5 Std. eine pp-Korrektur machen. Wichtig ist hierbei, dass ja noch Insulin wirkt. Daher wird vom Ausgangswert vor dem Essen 60-80mg/dl dazugezählt. Also bei 100 bspw. 160-180. Bei 200 nur als Bsp. 260-280. Und nur auf diesem Wert wird korrigiert. Nicht auf den Ausgangswert.


    Selbst beachte ich meine Sensorkurve und wenn sie über einem gewissen Punkt ansteigt, bemühe ich meinen Bolusrechner der Pumpe. Wenn Korrektur- Aktives Insulin dann größer als 0,5 sind, korrigiere ich, egal wie lange die Mahlzeit her ist (Ausnahme extrem schnelle KEs, da warte ich min. 1 Std).

    Bestimmte Fleischsorten (Schwein, Rind) soll ich eher nicht essen. Und das Fleisch hier ist halt super fettig (Schweinebraten, Schnitzl, fertige Spaghetti Bolognese...).


    Ich bin Flexitarier, wenn dir das was sagt. In der Regel kein Fleisch, nur wenn ich gerade besonders Appetit habe und dann was besonderes und kein Krankenhausfraß, denn ich eh nicht vertrage.


    Daher habe ich gesagt, bitte kein Fleisch.

    Ich auch. Eine riesen Pfanne Gemüse für zwei-drei Tage. Dazu als Beilage dann Kartoffeln, Reis, Nudeln und wichtig ist noch Eiweißbeilage. Aber das kann man in der Klinik hier vergessen.

    Hast du denn interveniert und dich auf eine andere Kost setzen lassen?

    Ich vertrage viele der Gerichte (fast nur Fertigzeug nicht). Ich bekomme jetzt separat etwas, aber Gemüse ist Mangelware.

    Der Plan, den mir die Ernährungsberatung! erstellt hat sieht in der Woche folgende warme Gerichte vor.

    1× Nudeln mit Ketchuptomatensauce

    1× Fisch mit Kartoffeln und etwas Gemüse

    1× Spinat, Kartoffeln und Rührei

    1× Kartoffelsuppe

    2× Kartoffeln mit Gemüse

    1× Nudeln mit Gemüse


    Gemüse meinte dann 3 EL Gemüse.. dazu dann noch ein Dessert wie Apfelmus, Dosenobst oder Sojapudding.

    Ich hatte gerade auch mal wieder einen Verschluss pünktlich zum Mittagessen. Es hatte sich im Inset II Katheter irgendetwas festgestetzt und das Schläuchlein verstopft. Gerade bin ich bei 225 steigend. Wer weiß, wie viel Insulin vom Mittagessen überhaupt angekommen ist.


    Der erste Katheter, den ich mir setzen wollte, hat sich halb aus der Stechhilfe gelöst. Ich habe versucht ihn vorsichtig wieder anzudrücken und habe dann den Katheter gesetzt. Hat nicht geklebt, Katheter war verbogen. Also wenn es euch auch mal passiert, könnt ihr den Katheter eigentlich gleich wegwerfen und braucht nicht probieren, ihn irgendwie zu retten.


    Der zweite Katheter hingegen ging dann super

    Bei euren guten Bildern bekomme ich total Hunger...:(


    Bei mir gab es heute morgen Knäckebrot mit Frischkäse, ein Sojahoghurt und einrn Joghurt mit Honig. Mittag gab es Kartoffeln, Spinat und etwas was Rührei sein soll (wir vermuten allerdings, dass das aus keinen frischen Eiern hergestellt worden ist, sondern irgendwelche Fertigpampa war..:blerg:) mit insgesamt 3 KE und Abends nur Karottensuppe. Mehr wollte ich nicht essen.

    Ich bin mit den Inset II viel zufriedener als mit den Soft-Release O. Sitzen viel sicherer (besserer Kleber), deutlich dünnere Kanüle und damit kein riesen Krater mehr nach dem Entfernen wie mit den Soft-Release. Dazu auch praktisch schmerzfrei beim setzen.


    Nur der durchsichtige Schlauch statt blau schmerzt ein bisschen. Hier erkenne ich Luftblasen (insb. beim Befüllen) kaum noch, bei dem blauen Schlauch sah man das viel viel besser.

    Das Video zum Setzen sah vergleichsweise kompilziert und müllerzeugend aus, stimmt das mit der Realität überein?

    Wie läufts mit dem Apkoppeln, z.B. vor dem Duschen? Das wirkte auch umständlicher aus als bei den Soft-Release O's.

    Ich finde das setzen nicht kompliziert. Allerdings das mit dem Müll stimmt schon. Vorteil ist, die Katheter können deutlich platzsparender mitgenommen werden. Und unterwegs hast du auch keine Probleme mit der Einführnadel, die kann man gut wieder verpacken.

    Mit Luer Anschluss (mylife OrbitMicro)-> für die Dana prinzipiell geeignet, entweder rechts-links-Gewinde oder Ecken abknipsen notwendig

    Was für Ecken willst Du da abknipsen? Die Orbits haben keine Ecken/Flügel wie bspw. die Rapid.

    Ich hatte die OrbitMicro noch nicht in der Hand. Aber ich vermute stark, dass diese genauso funktionieren wie die Accu Chek Link, Cleo und QuickSet.


    Hier hatte ich mal versucht, Luer original und abgeknipst zu fotografieren.

    RE: Erfahrungen: Dana Insulinpumpe

    Im Fachbereich gibt es inzwischen auch eine Anleitung zu finden. (vielleicht funktioniert der Direktlink auch so).

    Dort zu entnehmen:

    • Es gibt immernoch eine NFC-Antenne, d.h. man benötigt ein NFC-fähiges Phone um den Sensor zu starten. Das gibt Hoffnung, dass sich das Pairing nicht zu sehr verändert hat im Vergleich zum 2er.
    • Aufwärmphase weiterhin 60min
    • Es gibt weiterhin nur einen Hoch- bzw. Niedrigalarm, keine verschiedenen Schwellen. Wenn ich die Beschreibung richtig interpretiere, kommt eine quittierter Alarm auch erst wieder, wenn der Zielbereich dazwischen erreicht wurde (so wie beim 2er), ein "Snooze" ist nicht möglich.
    • Die Anmeldung zu LibreView scheint optional zu sein, zumindest sind die dazugehörigen Menüpunkt so beschrieben, als gibt es auch die Option die App ohne Konto zu nutzen.
    • Zum Backfilling wird gar nichts erwähnt. ( Artem)
    • Der Sensor kann nur mit dem Gerät genutzt werden, mit dem er auch gestartet wurde.
    • Eine Kalibrierung wird ebenfalls nirgendwo erwähnt.

    Es gibt übrigens auch eine Kompatibilitätsliste. Diese ist sehr überschaubar, denn sie enthält ausschließlich Apple-Geräte mit iOS 14 (ab iPhone 7).

    War leider irgendwie zu erahnen. Ohne Kalibrierung bleibt der Libre 3 Mist. Hoffe er wird geknackt oder der G7 kommt bald.

    Laut einem Mitarbeiter bei Abbott behalten sie den Libre 2 weiter im Programm und man darf sich aussuchen, welchen Sensor man möchte. Wenn das stimmt, wäre es ja erstmal okay.

    entweder rechts-links-Gewinde oder Ecken abknipsen notwendig


    Hält das dann auch, wenn ich die Ecken abknipse und fest auf das Reservoir draufdrehe?

    Der Schlauch hält bombenfest. Ich habe die Variante allerdings mit QuickSet Kathetern mehrere Monate durchgezogen. Da gab es keine Probleme. Ich hatte sogar zum Teil den Eindruck, dass die abgeknipsten Schläuche sogar noch fester z.T. reinzudrehen gingen wie die normalen Dana-Luer-Schläuche.

    Also soweit ich weiß, gibt es die Orbit Micro in drei Varianten.


    Mit YpsoPump Anschluss (mylife YpsoPump OrbitMicro) -> nicht für die Dana geeignet


    Mit Luer Anschluss (mylife OrbitMicro)-> für die Dana prinzipiell geeignet, entweder rechts-links-Gewinde oder Ecken abknipsen notwendig


    Einzelne Kanülen -> kompartibel mit den Schlauch der Teflonkatheter Soft-Release-O der Dana, allerdings werden diese mittlerweile nicht mehr hergestellt. Bleibt also nur noch Variante mit Luer Anschluss und basteln.

    Da muss man sich eben ein Stück weit selbst versorgen.


    wenn man "raus" darf... irgendwie hatte ich immer Stubenarrest im KH :rofl

    Momentan dank Corona ganz schwierig

    Wir dürfen das Gelände nicht verlassen. Die ersten drei Wochen dürfen wir auch keinen Besuch empfangen und nicht am WE heim. Also wir sind komplett vom Krankenhaus und dem Essen dort abhängig.

    Ich bin erstaunt das es noch "Diabetikeressen" in Kliniken gibt. Kenne es nur so, dass Frühstück und Abendessen frei gewählt werden kann und das Mittagsessen aus diversen Menüs wählen kann. Hier in der Region gibt es meist Vollkost, Schonkost, Vegetarisch und ohne Schweinefleisch zur Auswahl. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist dass die Kalorien angegeben sind aber nicht die Makronährstoffe. Habe das moniert und als Verbesserungsvorschlag in den Kliniken angegeben.

    Was ich allerdings toll finde ist, dass die Pflegekräfte so engagiert sind und mit einer Waage aushelfen und es möglich machen die Therapie bestmöglich zu gestalten!

    Hier gibt es frei zu wählen VK, Vegetarisch und Diabetiker Menü. Für Diabetiker ist Diabetiker Menü Pflicht. Sowie bei Verordnung vom Arzt gibt es ein reines Schonkostmenü. Allerdings nur für diese Patienten.


    Auf Laktose, Gluten, Vegan, etc. wird einigermaßen eingegangen. Allerdings können maximal zwei Dinge ausgewählt werden. Bspw. Diabetes und Laktose oder Schonkost und Diabetes...

    Das Essen wird auch von extern geliefert, nur in der Küche passend gemacht und hat schlechte Qualität. Fertiges Kartoffelpürree, Saucen und Eintöpfe sind alle Fertigzeug, Gemüsepfannen sind auch fertige aus der TK..


    Ja, die Pflegekräfte sind echt genial und super super engagiert.

    Klassisches Klischee wurde gerade bestätigt. Ich hatte wieder Diabetiker-Essen. In dem Fall gab es Schinkennudeln mit Tomatensauce, aber für mich ohne Schinken. Als Kompott eine Schale Erdbeeren und ich hatte zusätzlich noch eine kleine Schale Apfelmus.


    Also alles zusammen, kaum Gemüse (nur die Tomaten in der Sauce), kein Eiweiß. Eigentlich nur KH. Ich bin mal gespannt, was dazu mein BZ sagt.