Beiträge von Winkelement

    Der Guardian 3 Sensor ist schlechter (Medtronics Sicht: Betriebswirtschaftlich ist er besser),


    Ich bin froh, wenn der Sensor überhaupt seine vorgesehene Laufzeit schafft. Ich versuch es daher erst gar nicht, wenn es einer schafft.


    Da ziehe ich echt den Hut vor Euch Pumpenträger_n, wenn Ihr mit so einem filigranen CGM-System wie Medtronics Guardian/Enlite versucht die Daten in den Pumpen zu verwerten. Respekt.

    Hilfreich können nach meiner Erfahrung sein:

    - immer wieder mal gut den Sensor und Sender, äh Transmitter, massieren

    - nach dem Verlängern nicht sofort von Aussetzern/Sprüngen abschrecken lassen, die beruhigen sich manchmal auch wieder

    - mit längerer Liegedauer wird das CGM-System instabiler

    - spannend und lehrreich wird´s mit einem "Umsetzen", also dem erneuten Setzen an anderer Stelle; hier zeigt sich dass die Setzstellen auf den Sensorverlauf ("Sensor ist Schrott" stimmt leider nur zum Teil) recht kräftige Auswirkungen haben, nur wenige cm daneben und der Sensor läuft mitunter viel schlechter oder besser (siehe auch im damaligen Insuliner 124, 09/18)

    - meist laufen die Dinger alles in allem um die 14/15 Tage, mehr als 20 Tage Nutzungsdauer halte ich für völlig unrealistisch (im Gegensatz zu Abbotts Navigator, da bin ich noch glücklicher Besitzer einiger Restposten, die Dinger sind robust und laufen "ewig"; Danke Abbott!)

    Nochmals zu meiner Frage, ob man das Fasten auch ohne das Spirituelle etc. machen kann?

    Hallo nest, ach klar doch. Jeder kann sich bei einer Gruppe etwas herauspicken, was ihm/ihr gefällt.

    Das Schöne am Fasten ist doch, dass man etwas völlig Normales macht, der eigene Körper weiß ganz genau, was zu tun ist, wir haben es in unseren modernen Zeiten nur "verlernt" zu Fasten. Es gibt ein paar wenige Spielregeln, die man/frau beachten muss. Auf alle Fälle lernt man sich beim Fasten kennen, was gut tut und was nicht. Es ist beim ersten Mal Neuland, wertvolles Neuland. Und macht hinterher ("Ich muss jetzt was Essen") den Kopf frei und unabhängiger. Das Spirituelle kommt von allein (oder auch nicht, wenn man nicht mag), da beim Fasten sich durchaus Fragen im Kopf einstellen (Warum essen wir eigentlich? Geht doch auch ohne? oder Was ist Wohlstand für mich? Brauche ich das alles?). Fasten ist freiwilliges Verzichten, da kann im Kopf schon etwas in Gange geraten.


    Empfehlen kann ich nur zwei Sachen, die ich für mich als bedeutsam erachte:

    - beim ersten Mal nicht allein zu fasten, schon gar nicht daheim beim Kühlschrank. Das wird schnell ein Rohrkrepierer und man fastet dann leider nie wieder.

    - die Institution, bei der ich fasten möchte, gut anschauen. Da man/frau beim Fasten den Kopf frei bekommt ("Voller Bauch studiert nicht gern" stimmt und vor Prüfungen ist Fasten optimal) nutzen das durchaus auch Sekten/Vereine aus, da man in dieser Zeit offener ist.

    In einer kleinen Zeitschrift ("Gute Pillen – Schlechte Pillen") gibt es zu Studien eine Serie, welche einiges klärt, z. B.:

    "Was zählt? Tricksen bei der Studienauswertung

    Wann sind Studien gut? Diese Frage stellt sich nicht nur bei deren Planung und Durchführung, sondern auch bei ihrer Auswertung. Denn hier gibt es jede Menge Tricks, die Ergebnisse „hinzubiegen“."

    https://gutepillen-schlechtepillen.de/was-zaehlt/

    In der Serie wurden bisher auch die Unterschiede zwischen Epidemiologischen-, Zulassungs-, Marketing-, Beobachtungs- und Fallkontrollstudien dargestellt sowie das "Drumherum" erklärt.

    Ich bin leider etwas spät dran, vielleicht ist´s dennoch hilfreich:

    Das Fixomull stretch nicht auf das (durchsichtige) Medtronic-Pflaster kleben und jede Überlappung vermeiden, denn diese Kombi ist nur schwer wieder lösbar, falls man gedenkt die Laufzeit an dieser Setzstelle zu verlängern.

    Hallo CD, erst kürzlich kam ein weiterer Beitrag, er dürfte gerade im medizin. Bereich viel Wissenswertes bieten. Sehr Intensiv!

    Coronatests

    "Ohne einen Test auf das Coronavirus ist es zunächst kaum möglich, den Unterschied zwischen einer Grippe und COVID-19 selbst zu erkennen – zu ähnlich sind die ersten Anzeichen. Ein Coronatest verspricht Gewissheit.
    Je besser die Möglichkeiten, einen Infizierten früh zu diagnostizieren, umso größer sind die Chancen, die Infektionskette zu durchbrechen. Aber nicht jeder, der sich testen lassen möchte, kann sich auch testen lassen. Könnten Selbsttests da eine mögliche zusätzliche Option sein? Und welche neuen Perspektiven versprechen etwa auch Tests auf Antikörper? Denn mit ihnen ließe sich ja feststellen, wer eine Corona-Infektion bereits überstanden hat.

    Gesprächsgäste:

    • Prof. Gerhard Wiesmüller, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes Köln
    • PD Dr. Pia Hartmann, Leiterin der Abteilung für Infektiologie bei Labor Dr. Wisplinghoff
    • Prof. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie, Uniklinik Köln
    • Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege"


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=474411

    https://ondemand-mp3.dradio.de…0200414_1008_f1923c90.mp3

    wie will das eine App schaffen, wenn nicht flächenddeckend getestet werden kann, viele es gar nicht wissen....Antikörpertests wären super!

    nest

    Hallo, zum Thema Antikörpertests könnte Dich folgendes im DLF bereichern:

    "COVID-19-Erkennung

    Was Schnelltests können und was sie wirklich aussagen

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wird immer wieder von Schnell- und Antikörpertests gesprochen. Dlf-Wissenschaftsexperte Joachim Budde erklärt, welche Tests es gibt, wo die Unterschiede liegen und wie zuverlässig solche Tests überhaupt sind (...)"


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=474124

    https://ondemand-mp3.dradio.de…0200406_0943_f6950435.mp3

    Einen kleinen Überblick zum Thema bietet folgender Beitrag zum Nachlesen/Nachhhören (Deutschlandfunk):


    "Smartphone-Tracking - Apps im Kampf gegen COVID-19 und ihre Risiken

    Smartphone-Apps sollen beim Nachverfolgen der Kontakte von COVID-19-Infizierten helfen und auch die Abfrage von Testergebnissen einfacher machen. Doch in Sachen Datensicherheit und Datenschutz gibt es da noch erheblichen Nachholbedarf, erklärte der Dlf-IT-Experte Peter Welchering (...)"


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=474053

    https://ondemand-mp3.dradio.de…0200404_1630_baa889b3.mp3

    Warum nimmst Du nicht die 100er BD Micro Fine Plus weiter? Die gibt es noch immer parallel ...

    Hallo Zuggo,

    so werde ich das machen. Ich hatte halt beim letzten Rezept nicht genau hingeschaut, und als die Lieferung kam war ich auch noch ohne Vorbehalte....:laub

    Die Federkraft meiner Pens packen die dünne Nadelstärke offenbar nicht. Ich belasse die Pens nun länger in der Haut und warte ab. (Ja, die Nadeln schraube ich nicht gleich ab, ich nutze sie mehrfach. Erst mit den neuen "Pro"-BD-Nadeln habe ich nun ein Nachtropfen derart häufig.)

    Hallo,



    Ende letzten Jahres habe ich erstmalig die für mich neuen Pen-Nadeln der Firma "BD" erhalten. Seither habe ich mitunter Probleme mit nachtropfendem Insulin in meinen Novo-"Echo"-Pens. Ich halte es für möglich, dass die Nadeln dünner sind und die Federkraft der Pens

    dafür nicht ausreicht.

    Im Ergebnis muss ich den Pen deutlich länger in der Haut belassen, damit das jeweilige Insulin (NovoRapid bzw. Fiasp) nicht nachtropft und

    bin darüber tendenziell unzufrieden.


    Habt Ihr ähnliches bemerkt oder andere Erfahrungen mit diesen Nadeln?



    Danke!

    Unter der Überschrift "Mit Homöopathie gegen Diabetes?" steht unter dem unteren Link zu "Glycowohl", dass es (ich verkürze mal) nach deren Meinung keine überzeugenden Belege gebe, dass dieses rezeptfreie Mittel gegen Diabetes helfe oder die Bauchspeicheldrüse schütze. Die Werbung dafür sei aber legal und offenbare "Lücken im deutschen Arzneimittelrecht, die dringend geschlossen gehören." Einfach mal dort nachlesen.

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/?schlagwort=Glycowohl

    Hallo House, ich hatte ganz vergessen auf Deinen Hinweis vom Dezember einzugehen...!:hmmz:


    Das AGP besteht - so habe ich es bisher verstanden - aus dem

    Median,

    der TiR (Time in Range, Zeit im Zielbereich) sowie

    IQR (Inter Quartil Range, 50% aller Werte im 25.-75. Perzentil) und

    IDR (Inter Dezil Range, 80% aller Werte zwischen 10. und 90. Perzentil).

    Beide Bereiche sollten möglichst schmal bleiben.


    Interessant ist nun der (schnelle) Überblick: zur Suche möglicher Ursachen und den Konsequenzen bei zu breitem

    IQR: Änderung Insulindosis, der KE- und/oder Korrekturfaktoren

    IDR: verhaltensbedingt durch kein/zu wenig Insulin zu Mahlzeiten, falschem SEA, unregelmäßiger Tagesablauf, Bewegung, Alkohol

    IQR und IDR: sowohl Insulindosierung anpassen und Verhaltensänderungen.


    Das AGP erweitert m. E. den Blick auf das eigene Profil und ermöglicht auch anderen Personen (Arzt) eine fundiertere Einschätzung als ein reiner HbA1C.


    Für ein gutes Programm gebe ich gern auch Geld aus, aber (noch) bieten leider SiDiary und Diabass kein AGP incl. IQR und IDR.

    Habt Ihr mal versucht den Sensor/Sender am Liegeplatz zu massieren? Nicht zu zaghaft aber dennoch so, dass das Gebilde schön weiterklebt. Bringt einiges.

    Falls in den nächsten Stunden eine Besserung des BZ-Verlaufes sichtbar ist und weniger "Flattern" auftritt war tendenziell eher der Liegeplatz ursächlich schuld, nicht so sehr der Sensor selbst.

    Wohl erscheint nach Euren mehrfachen Beschreibungen der Guardian 3 insgesamt empfindlicher zu sein als der Enlite (2).

    Danke Euch!


    Ich versuche das mal für mich zusammenzufassen (bitte korrigiert mich):


    - CareLink (Medtronic) AGP Nein (Standardglucosetag, Median; aber kein IQR und IDR)

    (Immerhin kann ich online eine .csv erzeugen. Da ich in meinen iPod (fernüberwacht von Medtronic mit

    MaaS360, also von K-Kasse als Monitor zum Guardian erhalten) nichts eintippe sollte die BZ-Kurve

    datenschutztechnisch eher wertlos sein.)


    - LibreView (Abbott) AGP Ja, aber kein Einlesen mit .csv; zudem nicht frei erhältlich- smartpix 3.1 (AccuChek) AGP Ja, aber kein Einlesen mit .csv

    - SiDiary 6.2 (Sinovo) AGP Nein (kein IQR und IDR), aber Einlesen mit .csv möglich

    - Diasend (glooko) AGP (warsch.) Ja, kein Einlesen mit .csv

    - Diabass 5 (Mediaspects) AGP Nein (nur in "Pro"-Version für Praxen/Kliniken), Einlesen mit .csv möglich

    - Nightscout AGP Ja (Perzentil grafisch sichtbar; Danke Steve 8x8 und Cindbar); Da werde ich

    mich mal einlesen. Dann muss ich noch schauen, wie ich dort die .csv einbringen kann.

    Danke Steve8x8 und House,


    können Nightscout und Sidiary auch so etwas wie IQR und IDR darstellen? Zumindest bei Sidiary hatte ich auf die Schnelle dazu nichts aussagekräftiges gefunden.

    Könnt Ihr bitte mal nachsehen? Dank!


    Gruß

    Hallo,


    die kontinuierliche Glucosemessung (CGM) bietet mit den Datenmengen die Möglichkeit, ein ambulantes Glukoseprofil (AGP) zu erstellen. Die darin enthaltenen Auswertungen mit Median, Time in Range (TIR), Interquartil- (IQR) und Interdezil-Bereich (IDR) sind sehr interessant. Bekannt ist mir dafür bisher nur Abbotts "Libre View".


    Leider bietet mein CGM Guardian von Medtronic mit dem "Care Link" nur eingeschränkte Auswertungen, und das auch nur online über auswärtige Server. Abbotts "Libre View" gibt es wohl nur zusammen mit dem "Freestyle Libre" und auch nur online, und die ältere (auf Win10 installierbare) Abbott-Software "CoPilot" des CGM "Navigator" habe ich zwar, erzeugt aber kein AGP. "Diabass" 5 propagiert ein AGP, scheint es aber tatsächlich nur in der "Pro"-Version für Praxen zu geben.


    Gibt es eine (idealerweise installierbare) Software, die ein AGP erstellen und mittels .csv gefüttert werden kann? Immerhin könnte ich mit Medtronics "Care Link" eine .csv erzeugen.


    Hat jemand einen Tipp? Danke! :woot:


    Grüße!