Beiträge von Szaladin

    Es hilft auch, sich anzugewöhnen, nen kleinen (link) hinter jeder Quelle anzufügen. Lieber einmal zu oft als zu selten. Und ggf. hilfts dem PageRank Rating einer Quelle auch (wenn auch nur als Tropfen aufm heißen Stein).

    Am Samstag Post von Abbott, dass meine Versorgung mit Libre 2-Sensoren um "weitere 12 Monate verlängert wird.....", oder falls ich dies NICHT wünschen würde, mich schnellstmöglich mit dem Kundenservice in Verbindung setzen solle.

    war bei mir auch so. Sie Post 15.4. Kann man stornieren, braucht für das FSL3 aber ein neues Rezept. Mir wurde von der TK gesagt, bei Abbott stornieren aber der KK Bescheid sagen, sonst genehmigen sie nicht, da das Rezept in einem bereits genehmigten Zeitraum liegt.

    Bei einem Kumpel von mir wurde auch diese "FSL2 für ein Jahr mehr" Sache gemacht. Weiß aber nicht, wie er damit umgegangen ist.

    [user='44942']

    Noch eine Frage, die sich mir stellt: Warum kein Stacking ohne Pumpe? Nur aufgrund der Gefahr eines Unterzuckers? Wenn ich nach einer Stunde nach dem letzten Schuss ungeplant einen Joghurt essen möchte, dann mache ich das. Und spritze dazu, was mir der Bolusrechner (der ja weiß, wann das letzte Insulin gegeben wurde und wie viel noch aktiv ist) vorgibt, natürlich nach Erfahrung mal eine IE weniger oder mehr, wenn es mir nötig scheint. Bisher fahre ich (noch?) ganz gut damit.

    Mit "Stacking" meinen die Looper folgendes, was dich momentan gar nicht betrifft:


    Die Kurven für die Wirksamkeit der schnelleren Insuline sehen in etwa so aus:


    Wenn du alles manuell machst, sind diese "Rattenschwänze" hinten raus quasi kaum von Bedeutung.


    Ein Looper oder AID-System-Nutzer hat aber die Situation, dass sein System die ganze Zeit in kleinen Dosen oder Anpassungen der Basalrate korrigiert. Und dazu muss der Rechner/das Handy/das AID-System genau wissen, wie viel Insulin schon (und noch) an Bord ist. Und viele von diesen "flachen Rattenschwänzen" können sich beachtlich Summieren. Und da diese Loop/AID Systeme ja mittels Computer-Algorithmen laufen müssen diese auch einen möglichst genauen Input haben.


    Bei konkreten, einzelnen Spritzungen oder auch mit diskreten Boli an der Pumpe kommen diese langen Enden so wenig zu tragen, dass manche Bolus-Rechner die Insulin-Wirkung nach 2-3 Stunden einfach abschneiden. Und so auch super funktionieren.


    Daher ist das Phänomen des "Stackings" für dich momentan nicht relevant.

    Alle Forenmitglieder hier, die noch die 90er als Diabetiker mitbekommen haben, werden bei der Frage vermutlich Flashbacks an "die alten CT-Zeiten" bekommen.


    Da hat sich die Frage gar nicht gestellt, da gab es drei oder vier feste Spritzzeiten, mit festen Mengen, festen Mahlzeiten (ob Hunger oder nicht).


    (Was natürlich nicht heißt, dass es nicht Fälle gibt, wo CT nicht sinnvoll wäre. Aber ich hab als Kind noch so einige ältere Ärzte mitbekommen, die flexibleres Spritzen oder Pumpen "dann ihren Nachfolgern" überlassen wollten.)


    Die einfachste Antwort wäre wohl:


    Wenn du viele Mahlzeiten isst oder viele Anlässe zum Korrigieren hast, wirst du auch frequent spritzen müssen. ¯\_(ツ)_/¯


    Kompliziertere Antwort wäre dann:


    An sich sind viele Boli nix schlimmes. Viele Looper nutzen teilweise hunderte "Mikro-Boli" pro Tag, um den Blutzucker zu steuern. Allgemein lässt sich aber folgende Überlegung machen:


    Die Wirkungskurve vom schnellen Insulin ist grob zwei Stunden lang für nicht-Looper (kein Stacking). Nach dem Prinzip "8 Stunden Maloche, 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Freizeit" bist du 16 Stunden am Tag bei Bewusstsein. Wenn du bei jedem Bolus erstmal konservativ 2 Stunden im Mittel wartest, bevor du reagierst... kommst du auf 8 Möglichkeiten, Insulin mit Sicherheit abzugeben "dass da nichts im System gerade ist, was noch etwas tun könnte".


    Ist natürlich eine sehr verallgemeinerte Rechnung. Aber geht ja in die Größenordnungen von allen vor mir postenden rein. Grob.


    Wichtig beim Bolus ist halt, dass du den Überblick über all das Insulin behältst, was noch im Körper steckt. Und dass du ordentlich die Einstichstellen wechselst. Nicht nur wegen der Wirkung, sondern auch aufgrund kosmetischer Gründe (wenig Wechsel von Stellen und Nadeln können häßliche Nachwirkungen im Hautgewebe haben - auch über längere Zeit! Und das kommt manchmal ganz plötzlich).



    Es gibt keine Allgemein-Regeln, die komplett alles dir direkt vorgeben können in der ganzen Diabetes-Geschichte. Laut deinem Profil unter dem Foren-Avatar ist dein Diabetes ja noch richtig frisch. Viele von diesen ganzen Zusammenhägen miut dem Diabetes erschließen sich mit Zeit und Erfahrung. Und jeder Diabetes ist anders, kommt ja noch dazu.


    Passend hierfür:


    Ha, 7.2%. Ich bin sehr begeistert. Nach all den Jahren mit desaströsen Werten endlich vernünftige Werte.


    Hier mal meine Entwicklung der letzten Quartale:


    (2021 vor dem "In Angriff-Nehmen" des Diabetes)


    (Open Loop)


    (im Closed Loop)


    Nächsts Ziel: Beim "Naschen" Abends mehr auf die Carbs achten, oder wenigstens Zählen, damit der Loop zurecht kommt. Kann gerade nicht sagen, ob die Faktoren da stimmen, wenn da immer die Fressorgien sind :D

    Hab nächste Woche meinen nächsten Quartalstermin.


    Werde wegen Fiasp fragen, da das wegen der Dash kein Problem sein sollte.


    Werde aber mal "um den Brei herum" fragen, ob ich nicht auch ein Rezept für Lyumjev bekommen könnte. Hab ja beide noch nicht ausprobiert.

    Ich meinte eigentlich mit einer Spritze (ist da nicht eine bei den Pods dabei?) das Insulin aus dem Pen ziehen und damit den Pod befüllen. Habe zumindest vor vielen Jahren schonmal gelegentlich Einmalspritzen aus dem NovoRapid Einmalpen gezogen wenn ich länger weg war und den Pen nicht mitnehmen wollte. Sollte doch beim Lyumjew KwikPen genauso klappen hoffe ich.

    Ah, dann hatte ich das falsch verstanden. Ja, da ist eine Einwegspritze dabei extra dafür. Die lässt sich auch nutzen, um bei nem verbrauchten Pod den Schaltkreis zu deaktivieren, damit der tote Pod nicht durch ne Fehlschaltung zum "Kreischer" wird :)

    Zitat

    Hallo zusammen,

    Moin!

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    da mein Arzt und ich die ICT bei mir als ausgereitzt ansehen

    und ich schon seit Jahren mit einem HbA1c von 9,X rumlaufe möchte ich nun das Thema Pumpe angehen.

    Dass Arzt und du beide beim Thema Pumpe d'accord seit, ist schonmal gut. 👍


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    Geraten wurde mir auf jeden Fall ein AID System zu verwenden, da ich eine teils sehr schwankende Insulinsensitivität habe.

    Ich bin mit einem ähnlichen System unterwegs wie du es planst. Ich hatte schon mit einigen Schwankungen zu kämpfen, ein AID kann da schon eine Menge leisten um insgesamt die Spitzen abzurunden. So ist jedenfalls mein Eindruck. Mein HBA1C war auch in der Gegend unterwegs - aber auch, weil ich nicht gut mit dem Diabetes umging. Das Loopen hat da eher zwei Effekte gehabt: Das "Abbremsen der Spitzen" (was ich auch bemerkt habe, als ich offen geloopt habe als ich mal den PDM nutzen musste) und das intensivere Beschäftigen mit dem Diabetes.


    Wenn du dich noch mit deinen Sensitivitäten, Basalrate oder anderen Dingen beschäftigen musst, könnte AAPS auch sehr frustrierend werden. (Wie Hype schon anmerkte.)


    Zitat

    Eine Pumpe mit Schlauch kommt für mich eigentlich nicht in Frage, ich hatte eigentlich direkt an den Omnipod gedacht.

    Zum Thema "Schlauchlose" gibt es gerade auch keine Alternative hier in D. Geschweige denn mit Loop.


    Falls dein Experiment mit der DASH auf längere Frist nicht erfolgreich läuft, hier eine Überlegung von mir (die ich bei dem Wechsel von Combo auf Dash hatte):


    Die Insight hat ein AID-System, das weniger Wartung braucht als AAPS. Da hat man zwar weniger Kontrolle, aber es sollte gehen. Die Insight ist auch so fernsteuerbar, dass sie fast wie eine Pod-Pumpe irgendwo am Körper mit nem Bein-Band oder Armband tragbar wäre. Problematisch hier, dass die Insight in naher Zukunft vom Markt verschwindet. Wie die Lage mit der Zulassung des AID von der Insight mit Lyumjev und/oder Fiasp ist, kann ich aus dem Stand auch nicht sagen.


    Am Horizont ist ja die Accu Chek Solo. An sich scheint das ne tolle Pumpe zu werden. Wie das mit der AAPS-Steuerung aussehen wird - gute Frage. Und wie da die Planung mit einem AID ist, ist mir auch nicht bekannt. :/



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    Mein Arzt meinte dann beim letzten mal, da der Omnipod Out-of-the-Box keinen Loop hat solle ich mir mal Android APS anschauen.

    Also habe ich mich in den letzten drei Monaten intensiv damit beschäftigt und nutze nun folgendes Setup:

    Smartwatch <--- xdrip <--- Build your own Dexcom App G6 ---> AndroidAPS ---> Nightscout

    Dann bist du aufs Loopen mit AAPS schon ordentlich vorbereitet. Nice.


    Zitat

    AndroidAPS nutze ich natürlich derzeit mit einer virtuellen Pumpe und habe die Tutorials durchgearbeitet und denke das ich damit gut zurecht komme.

    Hast du die Objectives auch durchgearbeitet, die einen closed Loop beinhalten? Theoretisch sollen die nicht mit einer virtuellen Pumpe gemacht werden.


    Zitat

    Als nächstes habe ich vor, mir einmal ein Paket mit 10 Omnipod Dash auf eigene Kosten zu kaufen und dann bei meinem nächsten Termin in 3 Monaten mit meinem Arzt zu besprechen und wenn ich gut zurecht komme den Antrag bei der Kasse stellen (TK).

    Wenn dir die Kosten für die 10 Pods nicht weh tun, spricht da erstmal nichts gegen aus praktischer Sicht.


    Zitat

    Als Bolus Insulin nutze ich Lyumjev, es sollte doch auch möglich sein den Pod mit der Spritze aus dem Pen zu befüllen oder ?

    Ich glaube das Lyumjev ist offiziell nicht für den Dash zugelassen oder ? Nutzt das jemand im Dash ?

    Die Frage ist, wie lange dein Pen braucht, um 200E in den Pod zu drücken. Und ob der Druck aus dem Pen da überhaupt passt. Könnte nervig sein.


    Zitat

    Sollte doch alles so funktionieren oder habe ich etwas übersehen ?

    Nen guten Überblick hast du anscheinend schon. Wenn du auf eigene Faust die Pods anschaffst, kannst du theoretisch prüfen, ob das alles passt. Sich ggf. mehrere Jahre an eine Pumpen-Verordnung zu binden ist immer ne nervige Entscheidung. Melde gerne hier mal zurück, wies lief - falls du das Omnipod-auf-eigene-Faust experiment startest.

    Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten. Ich erspar uns mal das ganze Zitieren und ergänz einfach mal:


    Das mit der Bewegung ist nicht unbedingt neu, aaaaber seit 2020 sitze ich schon deutlich mehr zuhause - wie die meisten von uns. Ich versuch das durch 2-3 Mal Sport in der Woche zu mitigieren (Fitnessstudio direkt gegenüber hat auch Vorteile). Subjektiv ist der Bedarf an einer "Sport-BE" schon deutlich größer als in den letzten 20 Jahren.


    Den Trick mit dem "Traubenzucker runterspülen" werd ich mir merken. Ich nutze seit geraumer Zeit so Gel-Stifte, da ich die Dextro-Plättchen nicht mehr sehen kann und die 75er Packung Liqui-Fit echt preislich geht. Da trinke ich meist eh schnell was hinterher - die sind geschmacklich ja echt intensiv.


    Allgemein hab ich das Gefühl, dass größere Mahlzeiten "länger satt halten". Ob da schon was mit dem Darm ist, will ich nicht mutmaßen. Besonders, da ich seit einigen Jahren eigentlich schon wegen großen Schlucken aus der Depresso-Tasse trinke und bisher alle Klinik-Besuche wegen der Seuche bisher gescheut hatte. Das spielt ja in den Appetit auch rein. Könnte aber auch möglich sein, dass das Essen länger verweilt. Ich behalte das mal im Auge.


    Zu den IOB: Ja, das kann sein. Es gibt Tage, wo der Loop relativ viel IOB anhäuft, obwohl theoretisch keine COB sein sollten. Ich werf mal ein Auge drauf, ob das immer nach größeren Mahlzeiten geschieht.

    Hallo zusammen,


    ich hab ja jetzt auch schon einige Zeit den Typ 1. Und seit geraumer Zeit, besonders seit dem Loopen, beschleicht mich das Gefühl, dass die Aufnahme von KH echt langsam geworden ist.


    Da habe ich mich gefragt... kann sich sowas ändern? Hat da wer Erfahrungen?


    Ich habe das Gefühl, ich müsste mittlerweile nicht nur die "fettigen Pizzas" vom Insulin/eCarbs her strecken, sondern auch große Mahlzeiten allgemein. (Alles über 5 BE.)


    Und daher rauscht mir der BZ die letzte Zeit auch trotz Loop öfters mal ab, gerade beim herumlaufen in der Stadt / Einkaufen / Arbeit. Besonders nach dem Mittag.


    Mit den langsamen "Hauptmahlzeiten" hab ich ja kein Problem, e-Carbs sei dank. Aber was mich jetzt wirklich frustiert hat, war, dass selbst eine "Unterzuckerungs-Cola" gestern einfach mal gefühlt ne 3/4 Stunde gebraucht hat um den BZ flach zu legen/den Trend umzukehren.


    Ich dachte immer, in Wasser gelöste Zucker seien so unglaublich schnell - daher sind Softdrinks und Apfelsaft ja gerade die "Klassiker" neben TZ und Banane.


    Kann die Absorption von KH mit der Zeit schlechter werden? Gerade im Hinblick auf autonome Neuropathie?


    VG

    Bei mir läuft sie flüssiger als vorher.


    Das mit der Wartbarkeit ist ja ein wichtiger Faktor. Aber ist auch zu beachten, dass eine Menge Funktionalität eingebaut wurde / Grundbedingungen für weitere Änderungen geschaffen worden sind.


    Hier mal eine Übersicht, was da alles passiert ist:

    Und nochmals: Die Web-Api ist nicht neu, die gibt es auch für das G6 schon. Aber nur in den USA und nur für einzelne, zertifizierte Anwendungen. Nichts mit DoItYourself-Lösungen.

    Hab ich gesehen. Kann doch sein, dass ein zertifizierte Anwendung ggf. schneller exploited werden kann als die G7-App selbst. Hauptsache Werte für den Loop. Wenigstens für nen offenen.


    und für Leute mit schlechter Netzabdeckung auf Arbeit unbrauchbar :|

    Deswegen schrieb ich ja auch:

    Zitat

    Zwar doof, dass man im Netz sein muss (und dass die Dexcom Share Server laufen müssen), aber besser zum Überbrücken als nix.

    Was mir gerade noch eingefallen ist:


    Vielleicht läuft das "Folgen" via Dexcom Share weiterhin über Nightscout/AAPS/XDrip. Für die Looper wäre das interessant, wenn sie vom G6 auf G7 "zwangs"umgestellt werden.


    Zwar doof, dass man im Netz sein muss (und dass die Dexcom Share Server laufen müssen), aber besser zum Überbrücken als nix.

    Klar, es gibt eine Menge Updates. Aber nicht jedes Update zieht eine Änderung der Dokumentation mit sich.


    Ich bin ja schon zurückgerudert. Die readthedocs waren ja da, nur nicht gut zu finden. (Siehe oben.)


    Mein Meckern hat sich von "Es gibt keine Manual" zu "Die Info-Lage ist etwas konfus" verschoben. Ich find xDrip doch auch toll.