Beiträge von Steve8x8

    Das Problem ist gelöst, nun will die Lösung nur noch dokumentiert werden.

    Es ist ja alles beschrieben in den https://ns.10be.de:${port}/api-docs/, aber wenn man nicht alltäglich mit ASN1 & friends oder der dort verwendeten Syntax zu tun hat - und dann auch noch über minimale Ungenauigkeiten und Unvollständigkeiten stolpert -, dann kann sich der Lösungsprozess doch sehr in de Länge ziehen.


    Falls ich also in den nächsten Wochen mal Zeit habe (und das ganze noch sauber in Python aufzuschreiben schaffe) ...


    Update: Es ist doch Ruby geworden, mit Python werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr warm. Ich bastle momentan an ein paar Routinen, die offline erfasste Daten für Nightscout aufbereiten und hochladen. Kommt alles auf github.

    Man muss doch Kurven und Bolus und gegessene KE in eine Dokumentation bekommen!

    Ich bin auch noch am Suchen - in den letztet paar Wochen hat sich (mir) die Kombination von xDrip mit Nightscout für die Erfassung der Kurven (einschließlich Contour-Next-One für die blutigen Werte) als am geeignetsten gezeigt, aber wie man dort KH, Bolus und Basal reinbekommt, habe ich in der relativ kurzen Zeit noch nicht rausfinden können.


    Ich fahre also noch mehrspurig, einerseits mit der Contour-App für die spontanen Dinge (KH, Insulin - die dann irgendwie bei NS als "treatments" ankommen sollten, das aber noch nicht tun) und mit Nightscout und dem jeweils passenden Uploader für das {F,C}GM, aber da steht die Konsolidierung ja auch noch aus.

    So lange frickle ich recht zeitaufwendig mit viel bash-Scripts und ein bißchen gnuplot was zusammen, das sich zum Vorzeigen eignet.

    Stimmt nicht ganz - das Lesegerät war der Meinung, dass Dir nur 13 Tage und 23 Stunden zustehen (die eine Stunde Aufwärmzeit wird mitgezählt). Wenn man nicht rechtzeitig vor Ablauf der Zeit scannt, ist man auch Neese. (Und es scheint auf volle Viertelstunden abgerundet zu werden.)

    Wer 11 Stunden mehr haben wollte, benutzte mit dem Libre 1 die Glimp-App.


    Nichtsdestotrotz, Glückwünsche zum Zieleinlauf - das ist heutzutage nur noch wenigen vergönnt!

    Naja, immer noch liegen die Patch-Dateien bei hunderten Leuten auf dem Rechner rum, und ein git-Repository, das gelöscht ist, schadet den lokalen clones nicht übermäßig. Selbst wenn der gesamte Verzeichnisbaum komplett geleert wird...

    Linux Torvalds hatte damals schon recht, "backups are for wimps, real men let others make copies".

    Die genannten Gründe leuchten ein. Aber Abbott schneidet sich mit dieser Strategie auch ins eigene Fleisch, da der Libre 2 mit der gepatchten App zum kleinsten CGM am Markt und damit hochattraktiv wird. Dies hat auch Systemwechsler und damit neue Kunden zur Folge.

    Wieviel Prozent der Libre-2-Nutzer nutzen die originale App, weil (a) sie nichts vom Patch wissen oder (b) es ihnen egal ist, was mit ihren Daten passiert?

    (In irgendeine Zwischenkategorie fallen die Nutzer der halb-gepatchten Variante, die mit XDrip reden kann, wenn sie nicht gerade nach Hause telefoniert...)

    Ich spekuliere mal, wir hier sind in der Minderheit, so wie Liegeradfahrer und Gentoo-Benutzer.

    Das Problem ist vermutlich immer mal wieder aktuell, daher ein Update, trotz des vorgerückten Alters:

    Ein kürzlicher Versuch, einen Next Link an einen RasPi 3B mit Android 9.0 (von konstakang.com, mit nano-GApps) anzuschließen, endete mit einem Einfrieren des Systems. Da man die GApps auch nicht so schnell wieder komplett loswird (ein großer Teil war schon deaktiviert), wurde das Experiment abgebrochen und statt dessen kam ein 7 Jahre altes Tablet (mit Kitkat 4.4.4) zum Einsatz, das den Job hervorragend machte und eine separate Buchse fürs Netzteil hat.

    Hier wird ein Sony Xperia Z (ohne Nummer) vorgeschlagen - beim Z5compact scheint aber OTG nicht zu gehen, und ob das beim Z anders ist, ist nicht ganz klar (ich habe keins, und 50€ mag ich für den Erkenntnisgewinn gerade nicht ausgeben)...

    In der zweiten Woche mit meinem zweiten (und vorerst letzten) Libre1-Sensor (Bericht hier) bin ich auf Nightwatch gestoßen, genauer auf den Service ns.10be.de (danke, Martin, so musste ich nicht alles selbst erfinden) und habe Glimp konfiguriert, die Daten dort hochzuladen.

    Leider hat das nur für die neuen Messwerte geklappt. Die alten liegen mir aber in diversen Formaten vor (CSV direkt von Glimp, Dump vom Libre-Lesegerät - und die letzten paar hundert blutigen Messungen mit dem ContourNextOne habe ich auch noch).


    Hat schon mal jemand Daten "per Hand" (Script) zu Nightscout hochgeladen und mag mir ein paar Tricks verraten?

    Die API-Dokumentation ($server/api-docs/, swagger.yaml) ist zwar ganz hübsch und vermutlich exakt, aber nicht gerade als Kochrezept geeignet, wenn man sonst nur Mäuse schubst und bestenfalls mal wget aufruft...

    Wer's schon hat, ist "fein raus", bis die App überarbeitet wird - dann muss sich wieder jemand* hinsetzen und einen neuen Patch basteln. Und außer lobenden Erwähnungen nichts dran verdienen...

    Heute früh, ich wollte nur wie immer die letzten git-commits ziehen, bekam ich eine Fehlermeldung beim "originalen" Libre2-patched-App Repository. Irgendwas mit DMCA. user...resu hat tatsächlich keine Daten mehr auf github liegen - oder hat er sich nur umbenannt? (DMCA, also vermutete Copyrightverletzung, ist ja die große Keule.)


    Gleich mal einen fork von Tinos deutlich ausführlicherem Patchscript machen...

    Ob es dem Sensor was ausmacht, wenn ich beim Schlafen drauf liege? Aber es ist ja der Transmitter auf dem Sensor.

    Du meinst, der Transmitter drückt noch zusätzlich auf den Sensor? Hm, da ich auch Seitenschläfer bin, könnte das ein KO-Kriterium sein. Beim Libre hatte ich "nur" 20-40 mg weniger als normal, er hat sich aber schnell wieder erholt...

    Analysiert Senseonics vorzeitig ausgefallene Sensoren? Womöglich ist der Sensor ja noch OK und es liegt am Gewebe, das durch den Druck (flacher Transmitterboden, zylindrischer Sensor) irgendwie leidet? Da gibt es ja leider keine Umtauschmöglichkeit...