Beiträge von Maja2003

    Das funktioniert nur wenn es nicht der 1. Sensor ist ;-)

    Ich hatte mir einen Probesensor von Abbott zusenden lassen, um zu testen, ob das etwas für mich ist.


    Wobei das das Problm nicht gelöst hätte. Die Wrte sind einfach konstant locker um 40 zu niedrig.

    Gut zu wissen, vielleicht muss man nur etwas hartnäckig bleiben. Früher wollten sie bei großen Abweichungen immer 3 Vergleichsmessungen unter bestimmten Zeitabständen haben.

    Ich denke, sie ware nett zu mirt weil ich erst Kunde werden möchte. ;-)


    Die Außenränder fangen an fleddrig zu werden. Schau mer mal wann er von dannen fleddert.


    Hat mal jemand einen FSL 2 NACH Ablauf des MHD aktiviert?

    Das mit dem Kalibrieren klingt interessant. Mit dem Thema tunen muß ich mich mal befassen. Mit einem gewissen Standardunterschied käme ich auch klar. Das dann auf die Insulindosierung umsetzen ist eine Übungssache. Ich gehe mal von aus, dass die Diab.Docs das auch noch auf dem Schirm haben.

    Meiner Hausärztin habe ich heute gesagt, sie soll sich die Kurve einfach 40 höher vorstellen. Die kennt mich seit über 20 Jahren und weiß, dass das Hand und Fuß hat wenn ich sowas sage. Aber mach das mal mit einem Arzt der dich nicht kennt.


    Ich denke ich mache mit dem Libre 2 weiter und warte gespannt auf den Libre3. Der müßt ja eigentlich bald auf den Markt kommen.
    Wenn das dann wieder nix traugt, werde ich mal Dexcom6 testen. Den kann man meines Wissens kalibrieren.

    Ich habe heute bei Abbott angerufen und bekomme einen neuen Sensor. Das hat ein wenig Diskussionen gegeben aber dann gehts auf einmal doch ;-)


    Ich kann schon was mit meinen Werten anfangen. Sie sind nur meistens um 40-50 zu tief, 1x am Tag rafft er es einen Wert anzuzeigen, den man als korrekt ansehen kann.


    Ich hab jede Nacht eine Hypo die keine ist, Werte FSL zwischen 50-55, blutig bei 100-105 ;-) Ignoriere ich mittlerweile einfach weil das Körpergefühl dazu fehlt.


    Der Sensor Faden müßte eigentlich tief genug im Gewebe liegen, manipulieren bringt nichts.


    Ich finde das System eigentlich gut, auch mit der Software und LibreView. Ich arbeite nur mit dem Handy. Was mich ein wenig stört ist die fehlende tägliche Kalibrierung. Wenn der Sensor justierbar wäre, hätte ich vermutlich das Problem nicht, denn die Abweichungen sind doch recht konstant. Bis auf die kleinen Diskrepanzen wegen dem unterschiedlichen Medium, die noch on top kommen.

    Der neue Sensor mißt ganz schön chaotische Werte, teilweise bis zu 50% niedriger, manchmal erzielt er einen Treffer ;-)

    Ich gebe ihm Zeit bis morgen sich "an meinen Arm zu gewöhnen"


    Das der interstitielle Zcker und der Blutzucker nicht immer dieselben Werte anzeigen ist klar, aber 50% Unterschied darf nicht sein. Ich zeichne mal ein paar Tage auf und dann sollte abbott ein Wort dazu sagen.

    .Man muss nicht alles glauben, was die Hersteller (insbesondere meist nicht besonders fundiert mit Wissen ausgestattete Service-Hotline-Mitarbeiter) einem erzählen wollen.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Die gesamte Mail zeigt, dass man mein konkretes Problem nicht erkannt hat, weil es nur die üblichen Standardtipps gab. Mit anderen Worten: Die Anfrage hätte ich mir sparen können.

    Ich habe auch nichts anderes erwartet.

    Messwertverfälschung wegen des überdeckten Lochs gibt es dadurch nicht. Ich frage mich immer wieder, wieso sich dieses Gerücht so hartnäckig hält.


    Abbott selbst sagt das. Ich hatte ungefähr zeitgleich zu meiner Anfrage hier auch bei Abbott angefragt:

    Zitat von aus Mail von Abbott

    Bitte beachten Sie hierbei, dass ein Verband oder Tape zur Fixierung nach der Anbringung des Sensors benutzt werden kann, das Loch in der Mitte des Sensors aber nicht überdeckt werden darf.

    Danke für deinen Beitrag. Das mit dem Spraydosendeckel ist eine super Idee. Ich schaue mir das mal an sobald ich einen Sensor real vor mir habe. Ggf. kommt auch der 3D Drucker zum Einsatz.


    Zum Thema Haare rasieren: Aus beruflichen Gründen hab ich durchaus viel mit Pflastern kleben, Ablösen verhindern zu tun.

    In einem Zeitraum von 2 Wochen können Haare einen Kleber durchaus zur Verzweiflung bringen bis hin zur vorzeitigen Aufgabe.

    Ohoh wenn ich hier einen Beitrag gelesen und mir meine Gedanke dazu gemacht habe, kommt der nächste Beitrag und alles schaut wieder anders aus.


    Da hilft wohl nur die try and error Methode ;-)


    Kinesio Tapes halten bei mir genauso wenig wie Spezialmaterial aus anderen medizinische Bereichen.


    3d Drucker ist ein gutes Stichwort. Sollte ich im Auge behalten.


    Sport und Tape ist auch ein guter Hinweis. Ich mache zwar nicht intensiv Sport bin aber 3x wchtl., mindestens im Fitnessstudio (wenn denn wieder offen) Bei meinen oft armbetonten Übungen kann ich mir gut vorstellen, dass das Probleme bereiten könnte.

    Ich kenne FSL derzeit nur aus der Theorie und habe mir einen Testkit bei Abbott bestellt.

    Mein Problem:
    Aufgrund langjähriger Cortisontherapie habe ich eine extrem trockene Haut. es bilden sich kaum sichtbare winzige Schuppen, jedes Pflaster, auch auf der Profischiene fällt nach ca. 3 Tagen spätestens ab weil keine funktionsfähige Klebefläche mehr vorhanden ist. Ein Pflaster schaut nach 3 Tagen so aus, als hätte ich eine frische Klebefläche mit Mehl überstäubt und so funktionsunfähig gemacht.


    Eine Anfrage an Abbott gab mir auch kein zufriedenstellendes Ergebnis. In der Antwort war folgender Satz enthalten:

    Zitat

    Zusätzliche medizinische Verbände/ Tapes können von Ihnen angebracht werden, dürfen jedoch auch erst wieder nach Ablauf des Sensors mit dem Sensor zusammen entfernt werden.

    Für mich heißt das, dass ich zwar mit einer zusätzlichen klebenden Befestungsmöglichkeit agieren darf, diese aber auch 2 Wochen aushalten muß, was definitiv nicht funktionieren wird. Vielleicht habe ich das ganze aufgrund meiner derzeit nur theoretischen Sichtweise falsch verstanden. Vielleicht sehe ich aber auch nur vor lauter Bäumen gerade den Wald nicht.


    Gibts hier jemand der auch mit derartigen Problemen zu kämpfen hat und eine praktische Lösungen gefunden hat?

    Entscheidend sollte vor allem die Fahrtauglichkeit sein. Präziser steuern bedeutet ja nicht, dass man z.B. von Hypos sicher verschont bleibt.

    In vielen ambulanten Pflegediensten fährst du locker deine 30 Kandidaten in einer Schicht an.

    Ich habe bis vor meinem Totalausfall 2014 ca. 20 Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet.

    Stress hast du auf beiden Schienen mehr als genug. Ambulant bist du im Prinzip Einzelkämpfer. Stationär ist teamplay gut möglich, insofern das Personal dazu in der Lage ist. Ist auch nicht überall gegeben.

    In der ambulanten gibt es häufig keine Teilzeitstellen. Dort fährt man dann weniger Tage eine Vollzeittour. Da müßtest du gezielt darauf achten, dass man eine Teilzeittour einrichtet.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Du Dir durch das fehlende Basalinsulin Resistenzen in Deine Therapie baust, die zu denen des Cortisons noch hinzu kommen

    Auch wenn Du morgens mit einem normalen BZ wach wirst, kann trotzdem über die lange Nachtphase schon ein Insulinmangel entstehen, der Dich dann morgens einholt und Dir dann entsprechende Probleme macht. Ich würde es an Deiner Stelle auch mal mit einem Basalinsulin probieren oder mit einer Pumpe, gerade bei den Cortisonbelastungen, die da noch hinzu kommen.

    Du sprichst genau das an was für mich noch ein riesengroßes Rätsel ist. Und leider bringt es auch überhaupt nichts, das Thema mit dem jetzigen Diabetologen zu erörtern. Der blockt alles ab, geht rudimentär von den Fakten aus und von den Lehrbüchern. Wenn ich in all den Jahren eins gelernt habe, dann ist das, das mein Körper möglichst viel tut, um die ganzen klugen Aussagen in Lehrbüchern möglichst zu boykottieren.

    Fakt ist, dass mein BZ morgens nicht ansteigt wenn ich kein Cortison nehme. Das habe ich gezielt ausprobiert. Der Wert mit dem ich in die Nacht gehe ist wie zementiert und ändert sich erst, wenn ich KH zuführe oder Cortison. Meine Bauchspeicheldrüse ist nicht total tot, nur dem extremen Insulinbedarf durch die Folgen der Cortisontherapie mittlerweile nicht mehr gewachsen. Ich bin kein Typ 1 wo die Betazellen zerstört sind.

    Ich erkläre mir den starken morgentlichen BZ-Anstieg mit Aktivitäten der Leber, angeregt durch das Cortison. Hinzu kommt eine immense Resistenz, die das Insulin gar nicht dort ankommen läßt wo es eigentlich seine Arbeit verrichten müßte. Es sind dann einfach nicht genug Rezeptoren verfügbar, sodaß es extrem schwierig ist, den BZ gescheit zu senken.


    Ich glaube, das diese Resistenz in direkter Korrelation zum Cortison steht. Das Resistenzverhalten scheint sich im Tagesverlauf zum positiven zu ändern, ich brauche im Tagesverlauf deutlich weniger Insulin um denselben Effekt zu erreichen.


    Jetzt kommt das Basisinsulin ins Spiel. Das Basisinsulin hat eine festgelegte Wirkkurve, die über einen Zeitraum von ca 12-24 Std., je nach Insulin abläuft. Ich arbeite derzeit mit der Vorstellung, das diese Wirkkurve nicht dem tatsächlichen Bedarf meines Körpers entspricht. Zumal ich auch den Eindruck habe, dass die Bauchspeicheldrüse begrenzt noch zeitweise mitmischt.


    Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Basistherapie. Ich werde das mit Sicherheit auch ausprobieren, zumal ich auch nicht sicher bin, ob das Szenario, was ich beschrieben habe, so überhaupt abläuft. Vielleicht liege ich auch total falsch. Ich brauche für das Projekt Basalinsulin einen passenden Diabetologen ;-) Der aktuelle ist dafür schlichtweg der falsche Ansprechpartner. Das ist in Arbeit.


    Ziel ist die Insulintherapie zu optimieren, HBA1 sollte wieder unter 6,5 liegen. Ich möchte zumindest ein Freestyle Libre haben, damit ich die Tageskurve gescheit im Auge haben kann. Derzeit habe ich auch noch das Problem, dass als Diagnose derzeit wahrscheinlich Typ 2 angegeben ist. Wenn das so bleibt sind die Karten noch schlechter bei der Kasse.


    Morgen werde ich bei Abbott mal einen Probesensor anfordern.

    Ob ich mich mit einer Pumpe anfreunden könnte weiß ich nicht. Ich gehe derzeit davon aus, dass mir die Kasse das niemals bezahlen wird.

    Aus deinen Ausführungen lese ich heraus, dass du das Kortison zu einem anderen Zeitpunkt nimmst, vielleicht kommt daher der zeitliche Unterschied in der Wirkung. Der Körper schüttet ja in den frühen Morgenstunden am meisten Cortisol aus und deswegen wird empfohlen, zu dem Zeitpunkt auch das Medikament zu nehmen.

    Bei mir wird aufgrund der Dauertherapie mit Cortison nichts mehr ausgeschüttet. Die Nebennieren legen sich einfach auf die faule Haut und lassen die Tablette die Arbeit machen. Aus diesem Grund muß man auch eine Cortisontherapie immer ausschleichen, wenn es nicht gerade nur um eine kurz Zeit ging, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, wieder die Eigenproduktion zu aktivieren. Ich muß wegen meiner Langzeittherapie davon ausgehen, dass die Eigenproduktion nicht mehr anspringen wird, ich also nie wieder ohne Cortisongabe leben kann. Ca. 3-3,5 mg Predisolon entsprechen der Menge an Cortisol, die der Körper normalerweise eigenständig zur Verfügung stellen würde.

    Ich nehme das Cortison früh morgens, ab 5 Uhr, derzeit meistens um 6 Uhr, weil ich dann in der Regel eine Phase habe wo ich kurz wach werde. In diesem Zeitraum würde auch auf natürlichem Weg die Cortisolproduktion starten. Ich passe mich also dem natürlichen Rhythmus an. Vorteil ist, dass ich die für Rheumatiker typischen Anlaufschwierigkeiten morgens nicht mehr habe. Das mache ich seit etlichen Jahren so, weil es auch mal eine Zeit gab, wo ich nicht berentet war und morgens einfach fit sein mußte.


    Ich habe zum Glück keinerlei Probleme mit dem Magen. *aufHolzklopf

    Danke für euer Feedback. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Menschen reagieren.

    Die schlimmste Phase ist bei mir ab 2 Std. nach der Cortieinnahme und dann ca. 6 Std. lang. Da muß ich richtig reinklotzen mit Insulin. 1 mg Prednisolon bedeutet 1 IE, also 10 IE. Dann schlafe ich noch eine Runde und 3 Std. später zum Frühstück (ca. 24 g KH) gibts nochmals 10 IE.


    Ich habe schon solange ich Probleme mit dem BZ habe, durch das Cortison nach mittag eine Phase mit niedrigen Werten gehabt, wo ich auch jetzt mit Insulintherapie kein oder kaum Insulin brauche. Außerdem brauche ich über Nacht kein Insulin. Deswegen habe ich Abstand von einer Basistherapie genommen. Mein Wunsch war deshalb, dass ich gezielt jede KH Aufnahme separat bearbeiten kann. Kann natürlich auch sein, dass ich mit meinen Gedanken falsch liege. Das hätte ich gerne mit meinem Diabetologen besprochen. Aber leider haperte das an der fehlenden Kommunikationsbereitschaft von seiner Seite aus. Aber egal, ich habs derzeit akzeptabel in Griff und alles weiter und die Feinarbeit wird die Zukunft bringen.


    Berücksichtigen muß man bei mir, dass ich auch noch andere gesundheitliche Probleme habe. Das erfordert einen ruhigen Tagesablauf ohne viel Druck. Wenn das nicht in einem gewissen Mindestmaß möglich ist, zuviele beschränkende Einflüsse auftreten, läuft einfach zuviel schief, dann entstehen Kettenreaktionen die nicht entstehen sollten.