Hallo an alle!
Erstmal hoffe ich, dass es okay ist, hier zu schreiben - habe keine wirklich passende Kategorie gefunden, daher hier. Falls nicht gewünscht, leitet mich gerne weiter. ![]()
Das wird weniger ein "ich habe eine Frage"-Thread, als meine Erfahrung bisher zu berichten und, vor allem mit der Hoffnung, Neudiagnostizierten (natürlich aber auch anderen) einen Lichtblick zu geben.
Einige haben ja vielleicht schon etwas Ahnung, wie es um mich gestanden hat, wer nicht, kann sich bei Interesse gerne den Roman Morgens noch ein Schokocroissant, Abends dann Insulin (Fahrlässiger Arzt??) hier durchlesen. Um es kurz zu erklären: Ich war 3 Jahre ungeschult und ohne Ahnung Diabetikerin ~ Spritzen nach dem Essen zum Peak, ohne jegliche Faktoren (oder dem Wissen, was diese überhaupt machen), ... ich war quasi, selbst nach 3 Jahren Diabetes, eine Neudiagnostizierte - hach, jetzt kann ich da doch etwas drüber schmunzeln.
Ja, wie der Titel dieses Threads schon sagt - es hat sich EINIGES bei mir getan. ![]()
Kurz und knapp: Die Schulung und Einstellung im Klinikum für 1 Woche war das BESTE was mir in Bezug auf den Diabetes passieren konnte.
Es ist nun so, dass ich mit meinem liebevollen Monster laufe, statt vor ihm weg. (Eine kleine Anekdote zu einem meiner Lieblingssongs, der nun retrospektiv gut auf den Diabetes passt
).
Ich kann nun wieder alles essen, was mir lieb ist und weiß, wie ich dafür spritzen muss. Ich habe die Angst vor Hypos verloren, weil ich gelernt habe, wie man mit ihnen umzugehen hat. Hohe Werte korrigieren? Kein Problem. Auch Einkaufen gehen (oder allgemein körperliche Aktivität) ist nun keine Leidenssache mehr.
Ich muss dazu jedoch ausdrücklich sagen, dass die Schulung zwar gut war, ich aber ohne die Hilfe eines Leidensgenossen im Klinikum (mit dem ich nun tag täglich auch weiterhin Kontakt habe), nicht so viel verstanden hätte. Dafür ist leider in der Schulung (oder zumindest, wenn man mit den Problemen, wie ich sie hatte reingeht) nicht die Zeit. Diesem Menschen verdanke ich daher wirklich mein Leben, denn nur mit dem Verständnis das mir von ihm beigebracht wurde, kann ich wieder "normal" leben. Vielleicht wäre dies in einer Reha auch gewesen, wo man natürlich mehr Zeit hat, das kann ich nicht beurteilen.
Dennoch war die Schulung sehr gut, BESONDERS die Einstellung der Faktoren. Hut ab vor den Ärzten des Dresdner Klinikums. ![]()
Von keinen Faktoren zu welchen, die so gut passen, einfach wow.
Ich durfte sogar während des Aufenthalts den G7 ausprobieren und habe mich verliebt. Werde mich nun drum kümmern, ob ich trotz der noch laufenden Versorgung mit dem Libre irgendwie zum Dexcom wechseln kann, weil einfach für mich passenderer Sensor.
Natürlich bin ich nun erst knapp 2,5 Tage raus und sollte daher nicht voreilig beurteilen, dass Zuhause jetzt auch alles klappt. Aber bisher scheints gut zu gehen. Und mit allem, was ich nun weiß, wird's auch irgendwie einigermaßen hinhauen
Ich bin ja jetzt gewappnet.
Daher, für alle, die einen Lichtblick suchen: es gibt ihn. Egal wie düster es scheint. Ich war kurz vorm aufgeben. Jetzt gebe ich dem Ganzen doch nochma' ne Chance. Oder mehrere, weil wird sich ja stetig verändern. ![]()
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Ich werde als Kommentar mal eine kurze Plus- und Minuspunkte Liste für das Klinikum aufführen, für die, die es interessiert - besonders Leute aus dem Raum Dresden und Umgebung (falls es hier welche gibt). Wie gesagt, falls falsche Kategorie hier, tut es mir echt leid. Wollte das nur mit anderen teilen einfach und ein Lebenszeichen geben.
Antwortet ja gerne, kein Problem, wenn das ein Meinungssaustausch-Thread wird, meinerseits.
Beiträge von vana
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Eigentlich kommt der Sensor ja auf die Rückseite des Oberarms, da ist er eigentlich ziemlich sicher vor Türrahmen 😉
Ich wechsel auch immer die Seite und habe den Sensor ca. 2 Jahre. Bei mir sind auch auf beiden Seiten Narben erkennbar. Ist es mir aber wert bei den ganzen Vorteilen, die der Sensor mit sich bringt.
Ja genau, deshalb bevorzuge ich ja die Rückseite der Oberarme 😅 da kommt man ja eigentlich nie hin.
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trage den libre seit markteinfuehrung also etwa 10 jahre. Offensichtliche Narben habe ich nicht.
wechsel mal den arm. mal nicht ganz nach laune und auch welche seite ich derzeit bevorzugt schlafe. dann kommt natuerlich die andere seite dran.
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Uh, da werde ich mal reingucken. Danke dir für den Link. Bin erstaunt, wo die Leute alles Sensoren platzieren - würde ich mich vielleicht nicht mal trauen (Oberarme sind bei mir schon der Ort, wo ich - als tollpatschiger Mensch - am wenigsten hängen bleibe). Schaffs ja auch immer Türrahmen mitzunehmen, erst vor kurzem die Türklinke in die Hüfte gerammt 🤣.
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Update: habe den Sensor entfernt, er hat sich einfach nicht eingependelt. Bei Abbot angerufen, kriege auch zwei neue (ohne zurückschicken zu müssen - wobei ich die eh weggeworfen habe ups) - die Dame war scheinbar echt kompetent und konnte helfen, sie meinte, sobald der Sensor weh tut und der Schmerz nicht nach einer Stunde nachlässt, entfernen, damit es nicht zu Entzündungen kommt zum Beispiel. Vollstes Verständnis und auch der Rat, dass man dem Sensor dann nicht noch ne Chance geben soll, da der zu funktionieren hat und wenn nicht, man garantiert Ersatz bekommt 👍.
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Ich habe jetzt 19:22 zu Abend gegessen und 5 Einheiten gespritzt.
Im Moment null Anstieg bin bei 124 Wert.
Beim spritzen war ich bei 138 .
Es gab Vollkornbrot und Kartoffeln aus der Pfanne mit Lachsfilet.
Ich hab das Gefühl, wir haben den selben Diabetes 🤣 auch bei mir zurzeit aus Unwissenheit die Mittags- und Abendmahlzeit nur.
Meine bisherige Erfahrung (da ich ja zurzeit wirklich immer das selbe esse) - manchmal ist er nach einer Stunde bis 2 Stunden nach dem Essen beim Peak, manchmal, wie heute zum Beispiel, war das Essen wie bei dir nach einer Stunde bei 160-170. Startwert auch immer zwischen 120-140.
Habe zwar keine Lösung bisher um zu helfen, aber sind beide also definitiv nicht allein & das ist doch auch schonmal was 😊👍
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Bei mir kommt das auch an und wann vor, aber nach kurzer Zeit ( 12 Stunden) regelt sich der Sensor wieder ein.
Wenn nicht ist er dann einfach beim Duschen abgefallen und wird kostenlos ersetzt.

Ja, leider wird meiner, wie gesagt, von Tag zu Tag ungeregelter.

So viele „Narben“ von Sensoren dürftest Du ja noch nicht haben…
Direkt die gleiche Setzstelle solltest Du meiden, aber 1cm daneben geht natürlich.
Am besten die Hand des Armes, wo der Sensor hinten hinsoll, auf die entsprechend andere Schulter legen, dann wird die Haut gespannt.
Wenn der Sensor schmerzt, entfernen.
Beurteilen kann ich das leider natürlich schwierig, um konkret zu antworten, da ich nicht weiß, was "so viele" Narben wären ~ ich trage aber seit der Diagnose vor 3,5 Jahren kontinuierlich die Sensoren. Natürlich sind ganz alte Narben auch weg, es sind aber bestimmt so ca. +- 5 Wunden zurzeit auf jeder Seite.
Danke für den Tipp mit dem Straffen, das habe ich bisher tatsächlich nicht gemacht! Habe sonst den Arm einfach gehoben, aber nicht mit gestraffter Haut gesetzt.Schmerzende Sensoren kratzen irgendwo einen Nerv an oder haben eine Ader getroffen. Entferne ich alsbald, auf jeden Fall dann, wenn die Werte nicht mehr stimmen.
Ich bin sehr dünn und darf den Sensor nur am linken Arm tragen. Die Stellen sind sehr begrenzt aufgrund des fehlenden Fettgewebes. Also wechsel ich zwischendurch an den Bauch und nach 3 - 4 Durchgängen wieder zurück an den Arm.
Dein Wechsel von arm zu Arm ist also generell richtig.
Die Kunst ist, eine passende Linie zu finden, an der man sicher setzen kann ohne Probleme. Das findet man nur mit ganz viel ausprobieren raus.
Nimm es nicht so ernst, wenn mal was daneben geht. Die Ruhe und die Erfahrungen kommen schon mit der Zeit. Diabetes ist stetiges Lernen, wie das Leben selbst.
Na super, den jetzigen habe ich ja nur gesetzt, weil ich davor wohl ein Blutgefäß oder so getroffen habe - jetzt treff' ich nen Nerv oder Ader. Das ist ja wie Minesweeper

Bin auch sehr dünn, meine Ärmchen haben, wie bei dir, kein Fettgewebe sondern einfach nur hängende Haut.
Mit dem Setzen am Bauch bin ich nicht so vertraut, weiß also nicht, ob das was für mich ist zum jetzigen Zeitpunkt. Aber vielleicht ist es ja was für die Zukunft, danke! -
Hallo zusammen, vielleicht könnt ihr ja helfen.
Situation:
- aktueller Sensor misst kontinuierlich zu niedrig (ständig UZ-Alarm)
- blutig Messen ist nicht mal ansatzweise im UZ Bereich
- Sensor wurde Do.-Abend gesetzt, "Einstell-Zeit" also definitiv durch
- Wird mit jedem Tag mehr ungenauer, als genauer
- Unterschied zw. Kapillar und Gewebe ist mir klar (Wertabweichung & Zeit) ; Sensor passt sich dennoch nicht an
Im Bild sieht ihr, was ich meine.
- Würde Sensor wechseln (habe hier gelernt, dass vorher setzen und nachher aktivieren gut ist)
Frage:
macht es etwas aus, den Sensor am selben Arm zu platzieren (ist das der Grund für die Fehlmessung?) und vor Allem, habt ihr auch Narben von den alten Sensoren (und macht es etwas aus, diese erneut zu punktieren)?
Problemchen:
- Beide Oberarme haben Narben der alten Wunden quasi
- Bei jeder Sensor-Entfernung hat Einstichstelle getrocknetes Blut und eine Kruste
- Versuche (wie beim Spritzen) bei neuem Sensor diese Stellen nicht zu treffen; Oberarm-Fläche aber halt nur begrenzt groß natürlich
- Wechsel normalerweise immer die Arme, aber war diesmal nicht möglich, weil ursprünglich neuer Sensor kurz nach Setzung geblutet hat und Kleber nicht mehr geklebt hat
[Stelle Bild meiner Arme zur Verfügung, falls benötigt]
Zusatzinfo:
- Jetziger Sensor tut weh (sonst nie)
- Stelle am und um Sensor Berührungs- und Druckempfindlich (selbst ohne Berührung z.T.)
- Im Forum älteren Beitrag gesehen, dass niedrige Werte von Sensor kommt der nicht tief genug im Gewebe ist; Schmerz fühlt sich eher an, als wäre er zu tief
Ich habe diesmal mit Stichpunkten versucht, meine sonst ewigen Romane kurzzufassen, ich hoffe, das ist angenehmer für euch zum Lesen und Helfen!
Vielen Dank schonmal, ich würde mir erst ein paar Meinungen einholen, bevor ich den Sensor wechsle und ggf. wieder einen Sensor verschwende (wäre dann jetzt aus der neuen Lieferung sonst der Dritte
) -
Also ich trinke auf jeden Fall zu wenig - das allerdings schon immer. So Werte, wie der Sensor mir zurzeit angibt, hatte ich aber noch nie. Ich gehe immer mehr davon aus, dass dieser nicht ganz zu läuft und vertraue gerade auf das blutig messen. Sollte der morgen weiter so komisch sein, werd ich ihn wohl ersetzen und bei Abbott nach 2 neuen fragen.
Hatte deshalb heute auch echt ein starkes Problem - der Sensor zeigte mir konstant eine Unterzuckerung an, niedrigstes 64. außer Herzklopfen hatte ich aber keine Symptome, und die könnten halt gut von meiner Panik in dem Moment gekommen sein. Mein Arzt hat wohl gemeint, dass ich bei einem Wert von unter 90 nur die halbe Dosis Bolus spritzen soll, was aber bei 1er Schritten beim Novo nicht geht.. Finger war bei 114, so dass ich normal hätte spritzen können.. wusste nicht, was ich tun soll, habe dann nur 1 KE Nudeln gegessen ohne zu spritzen. Dabei vergrößert sich aber mein Verdacht, dass ich noch eine Menge Restfunktion und/oder zu viel Basal hab, da er auch wieder gefallen ist (ging nur bis 190 hoch, was er sonst mit Spritzen bei 100g Nudeln macht) - hab etwas Sorge und hoffe, dass die Nacht jetzt in Ordnung wird..
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Das wurde damals, in dem Seminar das Abbott anbietet aber gesagt, das man auf keinen Fall zuwenig trinken soll.
Gerade als T1 sollte man genug trinken. Sagt Dir der begriff Nierenschwelle etwas. Wenn die überschritten ist brauchst Du noch mehr Flüssigkeit.
Ach, super, noch eine Info die mir also nicht mitgegeben wurde, als mir der Sensor auf den Arm gepackt wurde bei der Diagnose (auch wenn das in einem Seminar gesagt wurde, hätte das doch ein wichtiger Hinweis des Diabetologen sein sollen IMO). Habe bisher nicht gewusst, dass es ein Seminar gibt - dachte ich benutze das Ding schon richtig, also nie damit auseinandergesetzt.
Vielen Dank für die Info! Da achte ich doch erst recht mehr aufs Trinken.
Ja, nebenbei lerne ich durch Buch und Jörg Möllers Seite das mit der Nierenschwelle. Auch davor nie gehört vom damaligen Arzt. Puh. -
Trinkst Du ausreichend? Das beeinflusst den Sensorlauf.
Ich trinke nicht mal annähernd ausreichend.. Gut zu wissen, dass sowas das beeinflusst, danke!
Aber auch das ist gerade im Wandel, extra eine Flasche gekauft, die mich ans Trinken erinnern soll. -
Das kann man pauschal nicht beantworten, man sollte auch das große Ganze beachten. Wenn Du z.B. 3 Stunden nichts gegessen hast und die Kurve vom Libre relativ waagerecht verläuft und dann die blutige Messung 180 zu Libre 120 ergibt, würde ich von der goldenen Mitte (150) ausgehen und darauf beruhend meine Entscheidung treffen.
Übrigens ist es ein Trugschluß zu denken, daß wenn der Sensor einmal zu viel oder zu wenig misst, daß das dann für die gesamte Tragedauer gilt. Hatte ich erst kürzlich, daß der Sensor nach 4 Tagen Tragedauer 1 Tag dabei hatte, wo er konstant zu wenig gemessen hatte. Am nächsten Tag war wieder alles gut. Und jetzt frag mich bitte nicht warum

Oh, ja die Info habe ich vergessen - das war gestern Abend 3-4 Stunden nach dem Abendessen. Blutige Messung 3 Std. lang (also je +1 Stunde nach dem Essen) bei ~170, während der Sensor 140, 130, 120 angezeigt hat.
Wo es mir dann aber aufgefallen ist, dass etwas definitiv nicht stimmen kann, ist als der Sensor eben 184 angezeigt hat und am Finger 120-110 und runter. Der Finger war bei 184, weil ich (lustiger, dummer Anfängerfehler, ups) bei der Notfallapotheke ein neues BZ-Messgerät geholt habe (das aktuelle Contour Next, mein bisheriges war noch das Contour Next One & dachte, mein altes wäre vllt. kaputt). Habe auf dem Gerät 98 gesehen, mir (zum Glück nur) ein Plättchen Traubenzucker rein (da war ich noch unterwegs von der Apotheke Heim und wollte nicht, dass in der halben Stunde Fahrt plötzlich der BZ sinkt beim Fahren).
Ich komme heim, messe nochmal, Gerät zeigt 99. Dann fällt meinem Mann auf, dass da ein Punkt zwischen den Zahlen ist. Ich habe mir also bei einem Wert von 170 TZ rein
das neue Gerät zeigt mmol/L an und nicht mg/dl.
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Ich geb dem Sensor mal jetzt noch etwas eine Chance und schaue dann, ob ich ihn wechsel. Blöd ist nur, dass das bereits der 2. ist, den ich vor 2 Tagen gesetzt habe, da ich beim ersten wohl falsch gesetzt habe und der so lang geblutet hat, dass sich die Klebefläche gelöst hat und ich nen neuen setzen musste
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Alles anzeigen
Beim Vergleich der Werte Sensor/blutig gemessen solltest du unbedingt folgende Punkte beachten:
Der Trendpfeil muß waagerecht sein
Sowohl Messgerät als auch Sensor haben Toleranzen von bis zu 15%
Der Sensor hinkt ca. 15-20 Minuten hinterher
Jeder Finger bringt einen anderen Wert
nicht gereinigte Finger verfälschen den Wert
der Trageort kann auch die Messwerte beeinflussen
zuwenig Flüssigkeitsaufnahme kann den Sensor auch beeinflussen
Danke dir nochmal für eine Bestätigung, worauf zu achten ist, lieber höre ich sowas von einem erfahrenen Diabetiker als von einer Google-Suche!

Es verwirrt mich nur etwas, weil der Sensor sich nach den 15-20 Minuten nicht fängt und einen ähnlichen Wert anzeigt, sondern zurzeit kontinuierlich bei +-90 rumhängt, während der Finger bei ~120 ist. Ich hatte es bisher so verstanden, dass man im Zweifelsfall auf die Fingermessung vertrauen soll, da diese genauer ist.
Und das gestern die Abweichung von 180 Finger zu 120 am Sensor war, ist schon beunruhigend - denn bei 180 würde ich nichts essen, bei 120 schon
Worauf würde man sich denn letztendlich verlassen um Therapie-Entscheidungen zu treffen, wenn jeder Finger anders ist, aber auch das blutig messen 15% Toleranz hat? -
Erstmal vielen Dank an euch alle! Die Antworten nehmen mir die Sorge weg, mir war lediglich einfach nur nicht bewusst, ob so ein Wert so soll oder kann!

Leider lässt sich bei der Libre App zwar eingeben, was man gegessen und gespritzt hat, sieht dies dann aber in einer anderen Unterkategorie (dort nur Werte des BZ zum jeweiligen Zeitpunkt) und nicht in Verbindung mit der gesamten Kurve. Deshalb sieht ihr bei dem Bild nur Notiz-Icons am Rand.
Jedenfalls, und da ist es mir nun unangenehm euch gefragt zu haben, sieht es Wohl so aus, als wäre mein Sensor defekt. Meine Kurven sehen zwar oft so aus, aber der aktuelle Sensor vom Bild wurde vor 3 Tagen gesetzt - 1. Tag UZ-Alarm 2 mal nachts, weil ich wohl drauf lag. Aber gestern ganz katastrophal, Sensor zeigt 120 an und ich war bei 180 am Finger (mit zwei Messgeräten getestet). Heute mehrmals UZ Alarm (auf der Kurve nun nicht zu sehen?), obwohl am Finger nicht mal nahe der 100.
Fühl mich jetzt blöd, vielleicht stimmt die Kurve oben gar nicht..
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Die Brezel wird doch aus Weizenmehl gemacht. Und was ist Dinkel und auch Emmer, beides so gelobte Getreidesorten? Es sind nur alte Weizensorten. Von daher solltesich trotz Vollkorn kein sehr großer Unterschied zum normalen Weizen ergeben.
Roggen hat schon ein anderes Verhalten auf den Blutzucker, Hafer noch mehr. Erst recht in der Form von Haferflocken.
Oh.. Deshalb habe ich nie einen Unterschied zwischen den Vollkornnudeln und den Hartweizennudeln bemerkt.
Ich dachte, Vollkorn geht langsamer ins Blut UND macht nicht so krasse Spitzen - habe mich schon gewundert und dachte, mein Diabetes ist mal wieder besonders. Habe ich wohl missverstanden beim recherchieren, huch peinlich.
Habe auf der Packung immer nur gesehen weniger Zucker und KH... was ja wahrscheinlich bedeutet, man könne mehr von den Vollkornnudeln essen bei gleicher IE
Ich fühl mich plötzlich erleuchtet. -
Ich wäre Aufgestanden und gegangen für immer, denn so geht man nicht mit Menschen um.
Das finde ich auch. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nur nicht besser, dass der Arzt fernab von hilfreich und kompetent war. Es schien mir halt normal und da es so wirkte, dass meine Therapie angeschlagen hat, war mir auch nicht bewusst, dass da einiges an Behandlung gefehlt hat.
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Es bezog sich natürlich auf den Satz "dann gibt's die, die sich einfach immer mehr spritzen und spritzen und dann mit Kuchen vollfressen"
Wir hier sind Typ 1 Diabetiker und nicht Typ 2 die schlecht eingestellt sind.
Wie auch schon bei dem Satz beschrieben, das war die Aussage des Arztes. Damit sollte verdeutlich werden, dass dieser Arzt - selbst wenn es Typ 2 Patienten sind, die eigenverantwortlich „falsch“ essen - es eher für richtig hielt, herablassend zu reden, als zu helfen. Womit sich auch zeigen sollte, dass meine Erfahrung, keine Hilfe von ihm bekommen zu haben, bestätigt ist, wenn der schon so über andere seiner Patienten spricht, denen er ja eigentlich deutlich machen sollte, ihre Erkrankung ernst zu nehmen. Das Wort „vollfressen“ war ein 1:1 Zitat.
Hab auch im Gesundheitswesen gearbeitet - aber weil ich helfen wollte, nicht fürs Geld.
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Und sei nicht so unfreundlich.
Entschuldigung? Also, bei allem Respekt, ich bin jemand, der fast nie unfreundlich zu irgendwem ist, selbst wenn man sich mir gegenüber nicht freundlich verhält. Daher verstehe ich nicht ganz, was an meiner Antwort (oder Antworten) unfreundlich war, ich habe sogar zugestimmt, dass ich etwas so nicht aussagen wollte und die Person Recht hat. Und dann sogar versucht, deeskalierend zu wirken, indem ich erklärt habe, dass dies meine Erfahrung war. Und der Satz, falls dieser gemeint sein sollte, war die Aussage des Arztes, der herablassend über Diabetiker gesprochen hat. Ich saß ja vor ihm und das war kein 'freundlicher Hinweis'.
Dass sich der Tonus einer Nachricht nicht herauslesen lässt, ist mir bewusst. Deshalb empfinde ich auch einige der Nachrichten mir gegenüber nicht freundlich, wo, wie ich finde, deutlicher ein unfreundlicher Tonus herauszulesen ist, als bei mir. Da dies aber subjektiv ist, werfe ich das doch keinem vor über Text und gehe erstmal von einer Missempfindung meinerseits aus?
Sollte ich in diesem Forum hier nicht erwünscht sein, hey okay. Muss man nur sagen. Ich bin da kein Jammerlappen. -
Hallo an alle, ich versuche mich diesmal kurzzufassen. Sollten mehr Infos benötigt werden, fragt gerne.
Kann es normal sein, dass der BZ Nachts so bei 100 rumschwirrt? Ich hatte bisher keine nächtliche Unterzuckerung zum Glück, aber wenn ich die Kurve am nächsten Morgen so betrachte, macht mir das zurzeit jede Nacht Angst, mit Werten zwischen 110 - 160 schlafen zu gehen, dass nicht doch was passiert. (Ja, der Alarm ist an - anderes Thema aber.)
Auf dem Bild sieht ihr, dass ich nicht mit tiefen Werten schlafen gegangen bin, weshalb sich mir die Kurve auch nicht ganz erklärt. So ist das ca. jede Nacht. Ich würde gerne einfach wieder sorglos schlafen gehen wollen. (Ich habe die App gestern neuinstalliert und daher keine weiteren Kurven zu zeigen, da die Daten weg sind)
Durch einige Antworten der User hier auf mein Diabetes, steht die Vermutung auch meinerseits im Raum, ob ich nicht zu viel Basalinsulin spritze. Ich wüsste nur nicht, woran sich das erkennbar macht.
Oder ihr könnt mir zumindest die Kurve erklären, die verwirrt mich nämlich wirklich ein wenig.
Danke für eure Antworten und liebe Grüße
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Ein Arzt kann aber nicht den ganzen Tag daneben stehen und gucken, was du machst und was du isst.
Wenn du dich nicht selbst informierst, kann er dir nur stumpf ein Spritzschema erstellen.
Ich habe damals "Gut leben mit Typ 1 Diabetes" und "Kalorien mundgerecht" empfohlen bekommen, und es wurde überprüft, ob ich Dreisatz rechnen kann. Außerdem wurde der Zielwert mit 150 in den ersten Wochen hoch angesetzt, damit ich etwas Sicherheitspuffer hatte.
Damit musste ich klar kommen.
Natürlich, das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich kann nur von meiner Erfahrung mit dem damaligen Arzt sprechen, die doch sehr kalt und gleichgültig seinerseits war und somit gar keine Hilfe. Es wirkte mehr wie ein "schon wieder ein Diabetiker" (was sich auch in seiner Aussage widergespiegelt hat "Ja, dann gibt's die, die sich einfach immer mehr spritzen und spritzen und dann mit Kuchen vollfressen")