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Traute

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 11:15

@ Mg/dl

Ich habe gestern telefonisch einen Sensor reklamiert, war eine Minute in der Warteschleife, die nette Dame sagte mir der Ersatzsensor wird in ca. 5-7 Tagen versendet, heute Vormittag war er schon da :thumbsup:


Bitte schreib mal, was Du da gezaubert hast, das will ich auch können!!!

Bislang läuft es bei mir so ab, dass ich nach ca. 5-10min aus der Warteschleife geschmissen werde. Ausser ein Mal, aber da bekam ich dann eine falsche Auskunft. Und auf mails gibt es keine Antwort.

Ich hab von der Tk bis 07/17 die Bewilligung für Sensoren (war für 1 Jahr). Im März bekam ich von Abbott ne mail, ich solle das neue Rezept schicken. hab ich auch getan und ne Eingangsbestätigung bekommen. Als ich dann anrief, um nachzufragen, ob ich von mir aus nochmal die TK kontaktieren soll, kam ich nicht durch, ca 20 mal versucht und hatte mir den Hammer schon neben das Telefon gelegt...
Dann kam ich durch, der Mitarbeiter meinte, die Anforderung durch Abbott wäre ein Versehen, mein Rezept an die TK zwar schon raus geschickt, aber die würde es wahrscheinlich ablehnen, weil ich noch eine Restversorgung bis Juli hätte. Ich solle, wenn ich die Ablehnung von der TK bekäme, einfach Ende Juni ein neues Rezept schicken.
Ende April bekam ich von Abbott eine erneute Aufforderung für ein neues Rezept. TK rührte sich nicht. Anfang Mai rief ich dann bei der TK an, das Rezept hatte Abbott nie raus geschickt, hätten sie es bekommen, dann hätte sie es positiv bearbeitet und ich hätte bereits eine Zusage für ein weiteres Jahr.
Wo bitte kann ich mit meinem Hammer hin gehen, wo treffe ich den Richtigen von Abbott an??? :cursing:

Ich kann gar nicht sagen, wie wütend ich bin! Jetzt muss ich bei Abbott nachfragen, wo mein Rezept geblieben ist und denen auftragen, es endlich an die TK zu schicken, oder, wenn sie es verschlampt haben, ein neues an sie schicken, in der Hoffnung, dass sie ihren Chiosladen endlich besser in den Griff bekommen!

Sorge tragen für Patienten sieht anders aus!
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Mg/dl

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:12

@Traute, hab nur die Nummer die auf dem Sensorkarton steht vormittags angerufen... Vielleicht ist bei der technischen Reklamation einfach wenig los

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Traute

wgf

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:14

Ach ja, kann mich auch mal einreihen.

Nach der Bewilligung meiner CGM-Sensoren von Abbott sieht es so aus, dass ich vom Fach "Aussichtslos" in das Fach "Funktioniert-noch-nicht" geschoben wurde. :D Immerhin kann die TK jetzt mal nichts dazu, daß es jetzt mit der Lieferung noch nicht klappt. Ich rufe jetzt alle zwei Tage an, wo mein Paket bleibt........

Ich trinke jetzt Kaffee statt Tee... :urlaub
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Traute

Oktober

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:29

FSL oder CGM.............. die hocken da in ihren Büro's u. hecken was aus. Was genau, erfährt man höchstens, wenn man sehr penetrant nachfragt. :D

Ich meine, ich habe z.B. auch schon ziemlich entnervt eine Mitarbeiterin meiner KK angeblafft, ob ich nun jedes Quartal einen neuen Antrag auf Kostenübernahme CGM stellen soll.
Die Antwort: Für mich wäre doch schon längst eine Jahresbewilligung zwischen Hersteller u. KK vereinbart worden!

Soso, aha! Und woher könnte ich als um meine Ausstattung besorgter Patient, der deswegen dauernd nörgeln muß, sowas erfahren?
Vielleicht muß der doofe Patient das ja gar nicht wissen. Sieht fast so aus. Einmal wurde mir ja schon gesteckt, daß ich anhand der Sendungen (was bekam ich) sehen könne, was genehmigt wäre.
Nur, dann brauchen die nicht die beleidigte Leberwurst spielen, sollte sich mal wieder alles etwas zuspitzen u. der Umgangston rüder werden.

Selbst schuld. :whistling:
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Traute

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Ursula1005

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Dienstag, 8. August 2017, 15:40

Irgendwie ist das Chaos bei Abbott wohl immer noch nicht komplett weg... Heute Mittag kam die Mahnung für die Zuzahlung des 2. Quartals - nur eine Rechnung habe ich nie bekommen...

kiwi1e

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Dienstag, 8. August 2017, 18:09

Irgendwie ist das Chaos bei Abbott wohl immer noch nicht komplett weg... Heute Mittag kam die Mahnung für die Zuzahlung des 2. Quartals - nur eine Rechnung habe ich nie bekommen...
Ich habe heute auch eine Mahnung bekommen. Den Text finde ich unverschämt. Liest sich so als hätte ich die Zahlung verbummelt. Erstens habe ich "Abbuchung von der Kreditkarte" freigegeben und zweitens auch nie eine Rechnung erhalten.

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Dienstag, 8. August 2017, 19:07

... und ich hab heut nachgefragt, wo meine quartalssensoren bleiben (rezept am 26.7. gebucht)... und bekam die auskunft, dass sich da was "aufgehängt hat" und der auftrag an die it - abteilung weitergeleitet wird.... und dann kommen meine sensoren.... :confused2

Cindbar

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Dienstag, 8. August 2017, 21:11

Die schicken auch keine Rechnung, sondern nur die Aufforderung, sich auf der Website im persönlichen Konto anzumelden. Dort steht dann, dass man die Zuzahlung bezahlen soll. Dass man eine Email nicht sieht, aus versehen löscht, oder dass sie im Spamfilter ausgesondert wird, kommt ja schon mal vor.

Die Email kommt von der Email Adresse: info_adc@service.freestylelibre.de mit der Benennung "Abbott Diabetes Care Deutschland"

GuruSMI

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Dienstag, 8. August 2017, 21:27

Fordert die Guten doch mal auf, eine CAPA zu öffnen. :rofl
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wurzelsepp

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Eierdieb

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Dienstag, 8. August 2017, 21:42

Ich weiß, der Nerd sagt mal wieder was dazu. Ich hatte bei Abott ein einziges mal Wartezeiten von länger als einer Minute, die war aber heftig mit 15 Minuten. Rechnung bekam ich auch nie.
Habe angerufen und gefragt wo die Rechnung bleibt.
(seid fair, ihr wisst das ihr Abott was schuldig seid)
30 min später war die Rechnung im Postfach.
Ja,sie haben echt Probleme mit der DV.

Man kann aber auch kooperativ sein oder sich stur stellen.

kiwi1e

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Dienstag, 8. August 2017, 22:12

Die schicken auch keine Rechnung, sondern nur die Aufforderung, sich auf der Website im persönlichen Konto anzumelden. Dort steht dann, dass man die Zuzahlung bezahlen soll
Woher willst Du wissen, was ich von Abbott an EMails erhalten habe ?

Meine Quartals-Lieferung vom 1.4. kam 15 Tage nach dem eigentlichen Liefertermin.
In meinem persönlichen Konto wurde die Rechnung erst mit
"Zahlung akzeptiert" und dann überhaupt nicht mehr angezeigt. Und das ist bis heute so geblieben.

Ursula1005

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Dienstag, 8. August 2017, 22:16

Zitat

Man kann aber auch kooperativ sein oder sich stur stellen.


Stell dir vor: ich habe im April auch nach der Rechnung gefragt.

Antwort von der Hotline: die kommt auf jeden Fall separat mit der Post, könnte aber ein paar Wochen dauern...

Statt Post kam dann heute die Mahnung...

Ursula1005

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Dienstag, 8. August 2017, 22:18

Zitat

Meine Quartals-Lieferung vom 1.4. kam 15 Tage nach dem eigentlichen Liefertermin.
In meinem persönlichen Konto wurde die Rechnung erst mit
"Zahlung akzeptiert" und dann überhaupt nicht mehr angezeigt. Und das ist bis heute so geblieben.


Danke! Bei mir war es ganz genauso! Die Rechnung für das dritte Quartal ist eingestellt und auch bezahlt, die vom zweiten Quartal fehlt!

GuruSMI

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Mittwoch, 9. August 2017, 00:00

[quote='Eierdieb','index.php?page=Thread&postID=475640#post475640']Ich weiß, der Nerd sagt mal wieder was dazu.[/quote]Falls Du mich mit Nerd meinst:

Wenn jemand auch nur im Anflug Ahnung von Qualitymanagement in der Pharma/Medizintechnik hat, zuckt bei dem Begriff CAPA zusammen und schluckt den Kloß runter.

CAPA = corrective and preventive action.

Da steckt einiges an Arbeiit drin. Wenn hier auch nur 100 Leute eine CAPA einfordern, fängt die QM-Abteilung von Abbott an, richtig zu rotieren. Bei jeder einzelnen CAPA muß analysiert werden, wie der Fehler aufgetreten ist. Im Anschluß ist es notwendig, zu entscheiden, ob es sich um einen einmaligen oder systemischen Fehler handelt. Daraufhin hat der Bearbeiter Maßnahmen zu finden, mit denen sich diese Fehler beheben lassen. Weiterhin ist festzulegen, welche Maßnahmen notwendig sind, daß der Fehler nicht erneut auftritt. Das Ganze ist von der Fehlermeldung/CAPA-Eröffnung bis zum Schliessen im Sinne des GDP zu dokumentieren. Mit 100 Capa's kann man 4 Mitarbeiter für Wochen auslasten.

Ich habe es zwarscherzhaft gemeint, als Ratschlag aber durchaus ernst gemeint. Auch wenn die Hotline von Abbott (aus eigener Erfahrung) nicht wirklich weiß, um was es sich handelt. Aber da hilft ein formloses Schreiben an die QM-Abteilung von Abbott.

Der Leiter QM bei Abbott ist/war (Es lebe Tanfe Google):

Andreas Beck
Abbott GmbH & Co.KG

Max-Planck-Ring 2
65205 Wiesbaden

Ich für mich habe entschieden, daß ich das FSL nicht brauche. Ich habe nach einem Jahr das Feldexperiment bis zum Erscheinen eines neuen Systems ad acta gelegt. Wenn es korrekt messen würde, wäre es ein richtig gutes System.

Ein Brief von jedem hier, der Probleme hat, an diese Stelle, und es passiert wirklich was.
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Edett

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55

Mittwoch, 9. August 2017, 10:07

Irgendwie ist das Chaos bei Abbott wohl immer noch nicht komplett weg... Heute Mittag kam die Mahnung für die Zuzahlung des 2. Quartals - nur eine Rechnung habe ich nie bekommen...
Und ich bekam gerstern (mal wieder) die Aufforderung, ein neues (Jahres-)Rezept einzureichen.
Hab ich aber vor 2 - 3 Monaten schon, als ich ebendiese Aufforderung viel zu früh bereits bekommen hatte.

Das Chaos nervt bzw. verursacht doch immer Unsicherheit.
Nur aus diesem Grund würde ich mir ein neues Gerät eines Mitbewerbers, wenn endlich mal eins auf den Markt kommt mit hoffentlich einem anderen Vertriebsweg, ernsthaft anschauen.
Signatur Die meisten Dinge gehen nicht durch Gebrauch kaputt, sondern durch putzen.
(Erich Kästner)

Holzwurm

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56

Mittwoch, 9. August 2017, 12:12

Das Abbott die IT Probleme nicht in den Griff bekommt, finde ich auch lächerlich. Aber mittlerweile müsste das hier auch jeder mitbekommen haben. Also warum nervös machen lassen, einfach die E-Mails deaktivieren.
Vor Ablauf der Jahresfrist einfach im Account den Prozess neu starten. Die Quartalslieferung erst dann bezahlen, wenn man die benötigt.

Aber für mich ist das System immer noch ein Segen. Ich möchte nicht meht ohne. Die abweichenden Werte können auf lange sicht nicht so schlecht sein, weil mein hba1c seit der Nutzung viel besser geworden ist.

GuruSMI

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57

Mittwoch, 9. August 2017, 13:51

Betrachtet das Problem doch mal logisch.

Ihr habt Probleme mit dem Hersteller. Statt den Königsweg zu wählen, schreibt Ihr euch hier die Finger wund. Beschwert und jammert über die immer gleichen Probleme.

Was erwartet Ihr? Daß die Jungs von Abbott hier über eure Abrechnungsprobleme lesen und sofort alles umkrempeln? Daß die Leute von Abbott freiwillig eine Stange Geld in die Hand nehmen und die komplette IT umstrukturieren, nur weil 10 oder 20 User Probleme haben und trotzdem dem Produkt weiterhin die Treue schwören? Ihr seid in der Wirtschaft Traumkunden. Abbott absolut hörig.

Warum sollte eine Frau Merkel Ihre Politik ändern, wenn sie trotzdem garantiert gewählt wird? Der Leidensdruck derart gering ist, daß man trotzdem im üblichen Kästchen das Kreuz macht.

Abbott ist eine Firma Ihr ist vom Staat auferlegt, Geld zu verdienen. Sprich. Mehr einzunehmen als auszugeben. Die Margin sollte möglichst hoch sein. Beim Preis kann man nicht viel drehen. Da hat man Verträge mit den KK. Also dreht man an den Ausgaben. Und die werden so weit wie möglich gedrückt.

Einen Prozess zu ändern kann mal locker ein Mannjahr kosten. Also mal so nebenbei 150000 Euronen und mehr.

Im einfachsten Fall:
Im Programm werden ein oder mehrere Parameter angepasst. Da diese Änderung auch andere Programmteile beeinflussen könnten, wird die komplette Software neu validiert. Das ganze muß komplett dokumentiert werden. Meistens ändert sich damit auch ein Arbeitsprozess. Also muß auch dieser angepasst werden. Alle Mitarbeiter, die mir diesem Prozess auch nur im entferntesten in Berührung kommen, müssen neu geschult werden, damit sie etwas zu diesem Arbeitsprozess beitragen dürfen. Ich sagte alle und meinte alle. Wenn nötig auch die Dame am Empfang oder der Mann vom Housekeeping. Eine derartige Änderung ist zumeist intern nicht zu stemmen. Da fehlen die entsprechenden Spezialisten (z.B. Prozessberatung, CSV).. Also kommen bei der Ausgabenseite auch noch Freiberufler hinzu. Das sind für Externe mal locker 100€ die Stunde oder, um es als Projekt zu sehen, 100.000€.

Ich könnte jetzt das Ganze beliebig weiter in die Tiefe treiben. Aber breche mal besser ab. Wie gesagt. Das war der einfachste Fall. Richtig teuer wird's wenn eine Individual-Software oder auch MySAP da mit reinschwingt.

Ihr sagt Schwachsinn? Ich hatte mal ein Projekt bei einem Medizintechnikunternehmen. Die wollten nur ein Programm zentralisieren. Die produzieren Marknägel, Knochenplatten etc. Bei der Produktion muß man immer wieder gewisse Maße bestimmen. Diese Werte wurden in einer Software erfasst, um erkennen zu können, ob ein Produktionsfehler einmalig ist (z.B. ein falsch eingespanntes Werkstück) oder systemisch (z.B. ein Fehler im CNC-Programm). Ein Programm also, das gar nichts mit dem Produkt zu tun hat. Es dient einer Fehleranalyse. Diese Firma wollte also der bisher 9 lokalen Server einen einzelnen in der Zentrale. Kein Problem. Die neue Architektur habe ich binnen zweier Tage definiert, schriftlich und aufgebaut. Die Änderung des Betriebshandbuches schlug mit weiteren drei Tagen zu. Die Änderung der Arbeitsbeschreibungen (SOP) an sich war auch relativ fix. Nach einigen Meetings einigten wir uns auf einen Arbeitsprozess. Allein die Übersetzung vom Deutschen in die anderen Sprachen (Englisch, französisch, italienisch) und das kontrollieren der Übersetzungen dauerte etwa länger. Dann kam das erste kompliziertere. Welcher Mitarbeiter hat auch nur im entferntesten mit dem Arbeitsprozess zu tun. All jene mußten für den neuen Arbeitsprozess geschult werden. Bei allen mußte auch die entsprechende Schulungsdokumentation erweitert werden. Da man das Stückchen Software geändert hat, mußte zudem die Software neu validiert werden. Also es mußte geschaut werden, ob die Software auch das macht, was sie machen soll. Hierzu gibt es ein Standardvorgehen. Am Ende der Umstellung gab es vier neue Leitz-Ordner (Ohne die Schulungsnachweise der Mitarbeiter) voll mit Papier. Die Auditoren vom TÜV.. die wiederum meine Arbeit kontrollieren, wollen alles dokumentiert und archiviert wissen. Software ist bekanntermaßen flüchtig. Insgesamt beauftragte man mich hier für 9 Monate in Vollzeit vor Ort. Zusätzlich meine Reisekosten zu den 9 Niederlassungen quer durch DACh, nach GB und den USA.

Das Ganze nur für ein kleines Stückchen Software zur Fehleranalyse. Wie sieht wohl so eine Arbeit aus, wenn es um ein Abrechnungsprogramm in MySAP geht? Ich will gar nicht wissen, wie viele Mannjahre da rein fließen. Und Ihr denkt, daß man einen derartigen Aufwand ohne größeren Druck durchführt?
Signatur слава ukraina

Eierdieb

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58

Mittwoch, 9. August 2017, 14:11

Ich weiß, der Nerd sagt mal wieder was dazu.
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Da steckt einiges an Arbeiit drin. Wenn hier auch nur 100 Leute eine CAPA einfordern, fängt die QM-Abteilung von Abbott an, richtig zu rotieren. Bei jeder einzelnen CAPA muß analysiert werden, wie der Fehler aufgetreten ist. Im Anschluß ist es notwendig, zu entscheiden, ob es sich um einen einmaligen oder systemischen Fehler handelt. Daraufhin hat der Bearbeiter Maßnahmen zu finden, mit denen sich diese Fehler beheben lassen. Weiterhin ist festzulegen, welche Maßnahmen notwendig sind, daß der Fehler nicht erneut auftritt. Das Ganze ist von der Fehlermeldung/CAPA-Eröffnung bis zum Schliessen im Sinne des GDP zu dokumentieren. Mit 100 Capa's kann man 4 Mitarbeiter für Wochen auslasten.

Ich habe es zwarscherzhaft gemeint, als Ratschlag aber durchaus ernst gemeint. Auch wenn die Hotline von Abbott (aus eigener Erfahrung) nicht wirklich weiß, um was es sich handelt. Aber da hilft ein formloses Schreiben an die QM-Abteilung von Abbott.

Der Leiter QM bei Abbott ist/war (Es lebe Tanfe Google):

Andreas Beck
Abbott GmbH & Co.KG

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Ich für mich habe entschieden, daß ich das FSL nicht brauche. Ich habe nach einem Jahr das Feldexperiment bis zum Erscheinen eines neuen Systems ad acta gelegt. Wenn es korrekt messen würde, wäre es ein richtig gutes System.

Ein Brief von jedem hier, der Probleme hat, an diese Stelle, und es passiert wirklich was.
Nein, keine Bange. Mit "Nerd" meinte ich mich selbst :)

Eierdieb

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Mittwoch, 9. August 2017, 14:14

Zitat

Man kann aber auch kooperativ sein oder sich stur stellen.


Stell dir vor: ich habe im April auch nach der Rechnung gefragt.

Antwort von der Hotline: die kommt auf jeden Fall separat mit der Post, könnte aber ein paar Wochen dauern...

Statt Post kam dann heute die Mahnung...
Das ist natürlich wirklich eine Sauerei :arghs:
Ich hoffe es sind keine Mahngebüren angefallen ? Wenn doch denen mal etwas Stress machen am Telefon.

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kiwi1e

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Mittwoch, 9. August 2017, 15:13

Aber für mich ist das System immer noch ein Segen. Ich möchte nicht mehr ohne.
Das sehe ich genau so und möchte das Freestyle Libre auch nicht mehr missen.

Die ersten drei Quartalslieferungen verliefen einwandfrei. Mit der April-Lieferung in diesem Jahr begannen dann die Probleme, leider .....

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