Arbyter

Mitglied

  • »Arbyter« ist männlich

Beiträge: 205

Diabetes seit: 2001 (T2)

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Novopen 4

BZ-Messgerät: Meditouch 2

CGM/FGM: gelegentlich FSL

Software: Excel Bastelei

Danksagungen: 262

  • Nachricht senden

81

Montag, 19. Februar 2018, 10:07

ich denke, direkt als Patient mal mit der Kasse zu reden, ist ein guter Ansatz

Sicher ist es immer das Beste, an der Stelle zu arbeiten, die Probleme macht. Es gibt hier allerdings reichlich alte Threads aus Zeiten als noch weitaus weniger Menschen mit Knopf am Arm rumliefen. Grundtenor, wenn sich jemand an die Krankenkasse wandte, war aus meiner Erinnerung eigentlich immer: Für den Arzt herrscht im gesetzlichen Rahmen Therapiefreiheit. Der Arzt entscheidet, wie viele Teststreifen nötig sind und die darf er auch verordnen. Kein Problem, muss ggf. begründet werden. Ist ja aber eh, wenn überhaupt, nur ein Nebenkriegsschauplatz.

Den Ansatz Reduktion der KH finde ich bezogen auf Don Juans BZ-Schwankungen momentan den erfolgversprechendsten (außer vielleicht einer Closed-Loop-Lösung). Hab ich während meiner Einstellungsfindung auch genutzt. Motto: Wo nicht viel passiert, kann auch nicht viel falsch laufen. Vielleicht hülfe das auch Don Juans Werten in ein ruhigeres Fahrwasser zu kommen.

Daumendrückende Grüße vom Arbyter
Signatur Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Don Juan

karlhof

Mitglied

  • »karlhof« ist männlich

Beiträge: 1 209

Diabetes seit: 1972

Therapieform: Insulinpumpe

Pen/Insulinpumpe: Accu Chek Spirit Combo

BZ-Messgerät: Accu Chek Aviva Connect

CGM/FGM: Dexcom G5

Software: Dexcom Clarity, diasend

Danksagungen: 558

  • Nachricht senden

82

Montag, 19. Februar 2018, 12:19

Meine Empfehlung an dich Don Juan:

Lass die Sache mit dem Libre sein und miss wieder blutig. Für den einen taugt das Libre, für den anderen eben nicht. Ich bekomme das mit meinem Dexcom G5 auch hin wenn ich es darauf anlege, dass ich Abweichungen von 80 mg/dl im Vergleich zur blutigen Messung habe. Aber ich rege mich nicht darüber auf sondern versuche die Ursachen zu begreifen. Wer nur die absolut gemessenen Werte ansieht wird mit einem Libre oder CGMS nichts anfangen können. Da ist es vielleicht besser nur 4-5 Mal am Tag einen Wert zu bekommen und danach zu auch zu therapieren.

Wenn man mit einem System unzufrieden ist soll man es einfach nicht mehr nutzen. Da hilft auch kein Austausch des Readers etwas. Und der Ärger und der Aufwand mit der Vergleicherei entfällt auch.Ich habe das nie gemacht, dass ich das Libre gegengemessen habe; ebenso wenig wie jetzt das CGM.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Zuckerstück

Don Juan

Mitglied

  • »Don Juan« ist männlich
  • »Don Juan« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 107

Diabetes seit: 2007

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Pen

BZ-Messgerät: FreeStyle InsuLinx, FreeStyle Lite

CGM/FGM: FreeStyle Libre

Software: Auswertung: Abbott-Software / Archivdoku: TreeLine

Danksagungen: 28

  • Nachricht senden

83

Dienstag, 20. Februar 2018, 04:51

Fazit 2. Teil

Ok, zuerst einmal vielen Dank für Euren Input - ich denke mal daß ich bei mir nun erst mal den Resetknopf drücken muß, hat sich doch in den letzten Wochen alles ein wenig in die Richtung "Neurose 3. Grades" bei mir entwickelt.
Aus einer anfänglichen durch Hardware hervorgerufenen Verwirrung ist ja nun ein ungeahntes Paket geworden welches mich in sich immer weiter gesteigerten Aktionismus getrieben hat - Stopp und zurück auf die Erde bevor die ganze Geschichte zur Obsession wird!

Zitat von »Isirany«
ich denke, direkt als Patient mal mit der Kasse zu reden, ist ein guter Ansatz


Sicher ist es immer das Beste, an der Stelle zu arbeiten, die Probleme macht. Es gibt hier allerdings reichlich alte Threads aus Zeiten als noch weitaus weniger Menschen mit Knopf am Arm rumliefen. Grundtenor, wenn sich jemand an die Krankenkasse wandte, war aus meiner Erinnerung eigentlich immer: Für den Arzt herrscht im gesetzlichen Rahmen Therapiefreiheit. Der Arzt entscheidet, wie viele Teststreifen nötig sind und die darf er auch verordnen. Kein Problem, muss ggf. begründet werden. Ist ja aber eh, wenn überhaupt, nur ein Nebenkriegsschauplatz.
Diese ganze Teststreifennummer ist ja eigentlich im Ursprung gar nicht die Frage hier gewesen, die wurde aus einem anderen Fred, in dem ich mich mal verwundert darüber geäußert habe was so an Mengen verschrieben wird, hier mit hineingetragen und hat sich irgendwie hier ins Themenzentrum geschoben. Ich weiß - ist alles lieb gemeint - aber ist tatsächlich nur ein "Nebenkriegsschauplatz" - gut ausgedrückt :) !

Ich habe auch heute mit der Kasse telefoniert - und die Auskunft war daß man mir keine Auskunft geben kann da das NICHT Sache der Krankenkassen sei, sondern immer von der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung der jeweiligen Bundesländer mit den Kammer ausgehandelt wird - der Arzt also seine Verordnungen nicht vor den Kassen rechtfertigen muß sondern sich nach den jeweiligen Empfehlungen der KVs richten sollte. Nähere Auskünfte kann und will man nicht erteilen.

Und dann habe ich mich gefragt - warum mache ich das eigentlich?

Liebe Leute - mag ja sein daß es hier bei diversen Ärzten Unterschiede in der Handhabung dieser Regeln gibt - OK - es mag ja auch sein daß für viele Patienten die Kostenfrage eine monatlich existentielle ist und danach der passende Arzt gesucht oder bis auf den letzten Cent gekämpft werden muß, sicherlich gibt es auch Leute die über Bedarf aus den Ärzten rauskochen was geht und dann das Zeug verscherbeln - alles möglich, aber mir jetzt ehrlich gesagt Wurst !!!

Ich hab echt keinen Bock meine Zeit und Nerven deswegen zu belasten, bin nicht der Typ der alles mit nimmt was möglich sein könnte und hab andere Baustellen die für mich wichtiger sind - und der Blick auf meine momentane Zuckerlage ist so eine. Ich kaufe mir was ich benötige - und gut ist es, auch wenn das einige nicht verstehen wollen. Ich muß deswegen nicht verhungern, da gibt es sicherlich Menschen die da in einer schlechteren Lage sind wie ich - was ich schlimm finde und mir durchaus immer wieder mal bewußt mache um verdammt nochmal in der Realität zu bleiben.
So - der Teil ist durch.

Den Ansatz Reduktion der KH finde ich bezogen auf Don Juans BZ-Schwankungen momentan den erfolgversprechendsten

Ja - habe ja auch schon den Gedanken gehabt und werde mich bemühen diese Richtung mal ernsthafter zu beleuchten - fange aber gerade an mich da einzulesen - und einige Rezepte die ich entdeckt habe machen mir Angst :arghs: - ich sag nur "Hüttenkäse" - bah !

Meine Empfehlung an dich Don Juan:

Lass die Sache mit dem Libre sein und miss wieder blutig. Für den einen taugt das Libre, für den anderen eben nicht. Ich bekomme das mit meinem Dexcom G5 auch hin wenn ich es darauf anlege, dass ich Abweichungen von 80 mg/dl im Vergleich zur blutigen Messung habe.

Auch dieser Gedanke war zwischendurch schon da - aber offengestanden habe ich nichts gegen das Libre - im Gegenteil - ich habe durch dieses Teil einige sehr erhellende Erkenntnisse gewonnen die mir durch die blutigen Momentaufnahmen nie bewußt gewesen sind! Auch das der Sensor da eine gewisse Abweichung hat war mir ja klar - ich habe aber von der Blutigmeßfunktion im Libre-Reader mehr erwartet - diese war es die mich zweifeln ließ - nicht der Sensor!

Da mir aber nun in den letzten Tagen klar wurde wo der Mangel liegt kann ich natürlich nun auch anders damit umgehen.
Im übrigen hat sich der Gerätetausch durchaus gelohnt - das neue Teil hat eine deutlich bessere Verarbeitung als das alte Teil und auch so extreme Abweichungen im 100er Bereich wie vorher gehabt sind - in immerhin bis jetzt 5 Tagen - noch nicht aufgetaucht.

Aber ich rege mich nicht darüber auf sondern versuche die Ursachen zu begreifen.

Ich habe mich nicht aufgeregt - ich war Verunsichert - das ist ein Unterschied.
Wer nur die absolut gemessenen Werte ansieht wird mit einem Libre oder CGMS nichts anfangen können

Und das zeigt mir daß Du mich offensichtlich nicht wirklich verstanden bzw richtig gelesen hast - keine Ahnung wie ich es in x Antworten hier noch anders darlegen kann :?:


Da ist es vielleicht besser nur 4-5 Mal am Tag einen Wert zu bekommen und danach zu auch zu therapieren.
Weil genau das nicht bei mir funktioniert hat habe ich ja das Libre an den Arm genagelt...
Und der Ärger und der Aufwand mit der Vergleicherei entfällt auch.Ich habe das nie gemacht, dass ich das Libre gegengemessen habe; ebenso wenig wie jetzt das CGM
Also - ich bin froh daß ich das gemacht habe - denn sonst hätte ich vermutlich ein ganz anderes Problem.

===========================

Also nun - ich denke mal daß ich mich vorerst mal wieder auf den Weg begebe den ich im Dezember begann - Libre als Monitor und InsuLinx für die Insulingabenmessungen.
Auch an die Low Carb Küche werde ich mich mal schrittweise heran tasten - immerhin konnte ich ja schon einen sehr kleinen Schritt in die richtige Richtung gehen - mal sehen ob es mit den Werten weiter nach unten geht - das wäre ja schon mal etwas.
Schaun wir mal - dann sehn wir's schon... ;)

Liebe Grüße aus München
Euer
Don Juan
Signatur Ulrich Pleitgen
1. November 1946 - 21. Februar 2018

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Don Juan« (20. Februar 2018, 05:16)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Arbyter, Herbie

Facebook

Infos







Stammtisch