Beiträge von Grounded

    Für mich wäre die Frage, ob bei dem (vermutlich) frühen Stadium nicht ein sehr langsames Langzeitinsulin (Grundlast) wie Tresiba als Entlastung der Bauchspeicheldrüse angezeigt ist und zugleich eine kohlehdyratarme Ernährung um die Blutzucker-Spitzen rauszunehmen. Weil auch das bedeutet eine hohe Insulinausschüttung je Zeiteinheit und damit Stress für die Reste, was mal in deiner Bauchspeicheldrüse Insulin produziert hat. Mit etwas Dusel verlängert es die Zeit bis man den "vollen Spaß" abbekommt.

    Naja, 5.5 ist schon etwas erhöht, wenn auch nicht hoch. Ich hab keine Ahnung wie lange ich mit deinen Werten rumgelaufen bin (weil keine Ahnung dass...), aber es hat mich erwischt. HbA1c vor 6 Jahren bei 13. Ging innerhalb eines Quartals.


    Dein C-Peptid spricht jedenfalls gegen Typ-2. Die "höheren Spitzen als üblich" für eine eingeschränkte Kapazität. IMHO brauchst du nur abwarten bis du insulinpflichtig wirst.

    Und ich sach noch, mach ein MMORPG daraus, Sei in der besseren Hälfte aller Diabetiker, ein Punkt, beste 10% drei Punkte. Irgendwann haste dann dein Handtuch.


    Zitat von neues Spiel: "Legends of Diabetes"

    Jetzt neu. Nach Leage of Legends, World of Warcraft und World of Tanks - das neue, 24/7 Onlinespiel.


    Kontrolliere deinen Blutzucker, sei besser als das Monster in dir. Widerstehe Versuchungen, zähme das Monster, schlage alle anderen! 24h am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Wenn kein Schaltjahr ist. Auch im folgenden Jahr!


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    Als Radiospot taugts glaub ich. Mit ca 7 Mio Betroffenen auch eine nicht unwesentlich große Gruppe "Spieler" als Klientel.

    Übrigens wegen "war da" mal mit Gratinkäse und Gouda versucht - geht auch. Muss kein Mozarella sein. Wenn ichs nicht wüsste, den Unterschied schmeckt man nicht.

    Ich nutze auch nach 6 Jahren immer noch https://fddb.info/ als Informationsquelle. Eigentlich "zum Abnehmen" gedacht, aber die allermeisten Lebensmittel sind mit den Nährwertangaben drin.


    Beispiel der Erdbeeren:

    https://fddb.info/db/de/lebens…dbeeren_frisch/index.html


    100 g (100 g)

    Brennwert:
    134 kJ

    Kalorien:
    32 kcal

    Protein:
    0,8 g

    Kohlenhydrate:
    5,4 g

    Fett:
    0,4 g



    Faustregeln wo man aufpassen muss: Alles mit Getreidemehl, völlig egal ob "Weissmehl" oder "Bio-Dinkel-Vollurkorn", Reis, Kartoffeln, Nudeln natürlich und das neben "klassischem Zucker" wie eben in Süßkram.


    Vergleichsweise unproblematisch: Fisch/Fleisch, alles mit "Linsen, Bohnen, Gemüse und Käse/Nüsse. Achtung: Milchprodukte wie Milch, Joghurt.... haben 5% Milchzucker, der ist zu berechnen. Wird aus der Milch aber ein Käse gemacht, haben sich dessen bakterien den Zucker bereits geschnappt. Mozarelle, Gouda & Co haben quasi "null".


    Und es macht IMMER die Menge. "Das Stück Zucker im Kaffee beim Kuchen" macht den BZ nicht kaputt. Es ist der Kuchen. Scheissegal ob "Diätkuchen" oder klassisch.


    Ansonsten: Kopf hoch, das wird.

    Vielleicht sollte Abbott aus den Daten ein multiplayer Onlinespiel machen. Jeder Tag, den du in der "besseren Hälfte" verbringst gibt dir nen Punkt. Biste unter den 10% besten bekommste von mir aus 2. Und irgendwann eben ein Badetuch oder ne Rolle Klopapier.


    Es gibt so viele Scheissspiele, da kommts auf eins mehr oder weniger auch nicht an ;)

    Naja, man sieht aber auch was preislich möglich ist. Ich zweifel, dass Abott in FR je Sensor "draufzahlt". Aber wie gut dass wir in DE die Einkaufsmacht unserer vielen Kassen und kassenärztlichen Vereinigungen haben....


    Übrigens danke für die Info - diese Preise erklären ganz gut, wieso Kassen das Libre ggf. als "freiwllige Leistung" (haha...) übernommen haben. Weil versuch mal 37€ für 28 Tage mit unseren(!) Teststreifenpreisen zu unterbieten. Geht IMHO nicht wenn einem der BZ auf Dauer am Herzen liegt.

    Diese Abweichungen des Laborwertes nach oben sind typisch. Sie bestätigen, was viele feststellen, die den Libre regelmäßig kalibrieren. Einige Tage der Laufzeit ist er nahe am blutigen Messwert, die meiste Zeit aber um 20-25 mg/dl zu niedrig. Die Abweichung ist aber ziemlich systematisch, also schön gleichbleibend.

    Das stimmt. ich hatte aber auch Sensoren, die anfangs 25 drüber lagen und gegen Ende 25 drunter. Meistens ists mir egal, Hauptsache "in range" und "stabil". Als Seitenschläfer nutze ich aber das Libre 1 Messgerät, weil das eben KEINE Alarme hat. Und mich nicht wecken würde, nur weil ich (mal wieder) auf dem Sensor liege.

    Ich hab die dumme Befürchtung, die wissen nicht auf was die sich regulativ eigentlich einlassen.


    So gerne ich "Openinsulin" sehen würde (auch als Benchmark für das Insulinkartell als Abzocke der Kunden in den USA), du wirst das nicht stemmen.


    Was IMHO viel eher gehen würde - du suchst dir einen qualifizierten Betrieb, der das TECHNISCH herstellen kann und über qualifiziertes Equipment sowie Personal und ein akzeptables QM System verfügt. Du gründest eine Non-Profit Organisation, die dann ein brauchbares Insulin lizenzrechtlich regelt und dessen Vertrieb übernimmt....


    Der Effekt wäre der gleiche - wenn du ein "sauberes Insulin" zu einem sehr günstigen Kurs bereitstellen kannst, dann werden die Kunden eben nicht mehr Kartellpreise der Großen akzeptieren müssen. Egal ob das ein aktives Kartell oder passive Absprachen sind. Wie "wir erhöhen alle mal um X% im Jahr, die Konkurrenz zieht wie immer mit". Ähnlich unserer Benzinpreise.


    Ich arbeite übrigens im Bereich Anlagenbau-Pharma. Und hab schon zwei Pharma-Anlagen selbst "in Betrieb genommen", jedenfalls Teile davon und kenn mich im Bereich der Qualifizierung von Anlagen ganz gut aus. Übrigens sind 200-300 Mio Budget Euro schneller weg als du gucken kannst. Und Kostenüberschreitungen von 100% zu einer belastbaren Kostenschätzung durch "Shit & Stupididy happens" auch kein Problem.


    Bei der Preisdifferenz Europa-USA frag ich mich eh, wieso nicht Insulin aus Europa schlicht in die USA "importiert" wird. Auch ein nennenswerter Handlingaufschlag machts immer noch weit billiger als alles, was in den USA aktuell angeboten wird.

    Ich nutze so "Neopren Bandagen" mit Klett als Schutz gegen "verschieben". Weil sich genau nix mehr verschiebt wenn das Ding "abgetaped" ist. Aber: Nur nachts (Seitenschläfer) oder wenn ich weiss, dass "verschiebende Kräfte" ansetzen. Wie zum Beispiel meine dicke Motorradjacke samt Ellenbogen-Protektor.


    Der "Senior Arm Guard" sieht für mich ganz OK aus. Librefix hab ich, taugt für mich "ein Scheiss". Weils eben nur andrückt, aber keinen Schutz gegen "irgendwas bleibt dran hängen" bietet.

    Sind das die Jahre, wo eine Frau den Ehemann auswechselt?


    Bei mir ist "fühlt sich warm an" eher ein Zeichen für einen zu hohen BZ. Je höher der ist, desto wärmer fühlt sich die aktuelle Temperatur an.

    Grounded (du bist glaube ich Chemiker? ... oder verwechsel ich da was?)

    Yep. Und mache ab und zu meine Analytik selbst. Alles unter +/-5% Fehler um den Messwert herum kannste dir bei den Geräten abschminken. Und immer beachten - quasi alle Analysengeräte haben eine höhere Reproduzierbarkeit als Genauigkeit. Man kann als Bogenschütze eine 1a "Gruppe" schießen und die liegt trotzdem nicht in der Mitte der Scheibe ;)

    49% unter 70BZ - okay... ich krieg schon die Flatter wenn ich es nur lese... Stmmt das?

    Egal obs stimmt - wenns stabil ist - du merkst nichts negatives. Hatte ich während meiner Remissionsphase nachts über stetig. Mit jenseits 12h Abstand zur letzten Basalinsulin-Injektion.

    Es gibt zudem eine Streuung von gerät zu Gerät. Die absolute Genauigkeit beim HbA1c ist etwa 5-10%. Also wenn du eine 5.5 hast, dann kann das theoretisch alles zwischen 5.0 und etwa 6.0 sein, wahrscheinlicher ist 5.25 bis 5.75.


    Ich liege mit meinen Libre HbA1c Vorhersagen etwa 0.3 UNTER denen der blutigen Messung. Und ich weiss aus einer Vergleichsmessung bei einem anderen Arzt, dass dieser eher weniger als meine Diapraxis misst. Aber grundsätzlich liegen die Vorhersagen nicht schlecht. Das letzte Zehntel einer einzigen Messung sagt eh nichts... Schaffste das 3-5 mal, dann kannste langsam nen gleitenden Mittelwert nehmen ;)

    Hm, seit meiner Typ-1 vor genau 6 Jahren wiege ich recht konstant 72 +/-2 Kilo. Das Gewicht, was ich Anfang 30 hatte. Maximal 10 Kilo vor der LADA drüber - ich hab nie mehr als 82 Kilo gewogen, was bei knapp 1.85m "ok" ist.


    Spricht IMHO für eine KH-reduzierte Diät, weil TIR bei wenig Amplitude wegen "wenig KH" leichter im Zielbereich zu halten ist. Was auch dem HbA1c entgegenkommt, vom "mental efford" nicht zu sprechen. Letztes ist MEIN Hauptargument für eine KH-arme Ernährung. Es ist einfacher, entspannter.