Beiträge von Grounded

    Naja, die Message ist ja ne andere. Du kannst durch Reduktion der KH deine BZ Spitzen in den Griff bekommen. Für typ-1 machts das leichter. Aber IMHO ist das richtige Potenzial bei Typ-2. Weil 9 von 10 eben Typ-2 sind.


    Überleg mal 10 Sekunden was das bei einem früh & frisch diagnostizierten bewirken kann. "Steak mit Salat-Diät" kann den sehr lange ohne Sulfonylharnstoffe über die Runden bringen bis ganz von Medis bis Insulin verschonen und bei einem frischen Typ-1 wirds helfen bis die Faktoren leidlich sicher stehen und alles wieder im Lot ist. Je früher du zudem bei leicht erhöhtem HbA1c mit einer Ernährungsumstellung von KH weg reagierst, desto weniger Last geht auf die angeschossene Bauchspeicheldrüse.


    Und was siehst du real? "Hier sind ein paar Pillen, bewegen Sie sich und nehmen Sie ab. Bis nächstes Quartal."

    Wobei es bei Sportlern nicht zwingend auf eine "glatte" Kurve ankommt.


    Meine Wahl wäre Levemir gewesen - unabhängig von der Spritzstelle verzögernd, relativ überschaubarer Zeitraum (zwei Injektionen am Tag sind eigentlich normal, drei nicht unüblich). Wenn du weisst "ich mach wirklich Sport", du kannst eine Dosis schlicht verringern um einen unnötig starken Abfall des BZ bei Sport zu vermeiden.


    Bei richtig lang wirkenden Insulinen wie "Toujeo" oder gar Tresiba haste die Chance "mal eben runternehmen, es macht sich bemerkbar" eben nicht.

    Deckt sich mit meiner Vermutung. Ich muss längere Zeit vor meiner Diagnose mit zu hohen BZ Werten rumgelaufen sein, was vom Blutzuckerprofil sicherlich einem beschissen eingestellten Typ-2 entspricht. Ich hab wirklich jede Infektion mitgenommen die unterwegs war. Einmal beim rasieren geschnitten? Infektion. Einmal U-Bahn fahren? Gerne, hier haben Sie Ihre Erkältung. Und das alles seit Diagnose + Insulin + Werte wieder normal spontan "weg".


    Was "The UK registry appears to categorize 7.7% of people with diabetes as having T1D, compared to France’s 5.6%, which could indicate a truly different prevalence or more expansive standards for defining “Type 1.” angeht - angesichts der Fehlzuweisungen vor allem bei eher "wohlgenährten Typ-2" halte ich das nicht mal für unwahrscheinlich. Wie viele werden beim Hausarzt behandelt? Und die machen öfter diagnostisch ziemlichen Scheiss. Weils bei denen wie in allen Berufen üblich sowohl Generalspezialisten wie Universaldilettanten gibt.

    In Frankfurt ist die Immobilien Branche am zittern, weil sich Büroflächen kaum noch absetzen lassen. Viele Firmen haben Gefallen am Home Office gefunden und sparen sich den Arbeitsplatz.

    dann werden evtl. wieder mehr Wohnungen angeboten!?

    Mit etwas Dusel entspannt das den Wohnungsmarkt deutlich. Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne - es ist ein Unterschied, ob du bei 30-45 min Fahrzeit je Weg 1-3 mal die Woche ins Büro musst oder 5 mal "sicher". Vor allem senkt auch die Zahl der Pendler die Wahrscheinlichkeit von Staus deutlich und das ist, was mich persönlich am meisten anpisst. Weil du eben nicht "sicher" in X Minuten plus 10 min Reserve ankommen wirst.


    Übrigens brauchen auch Kollegen, die direkt in Frankfurt wohnen etwa 30 min um ins Büro zu kommen. ÖPNV, Fahrrad....

    Du kannst mit WD40 soagr Asphalt anlösen und damit einen kleinen Asphaltflecken in Kleidung deutlich größer bekommen ;)


    Spass bei Seite - WD40 ist eine paraffinische Kohlenwasserstofffraktion, quasi "Feuerzeugbenzin in langkettig, was aber noch nicht so lang wie Kerzenwachs ist". Quasi aromatenfrei übrigens.


    Apropos "Chuck Norris":

    Ballistol, Caramba oder WD40 tuts auch. Letzte beiden im Baumarkt, das erste im lokalen Waffengeschäft ;)


    Wobei "Ballistol" auch noch hautpflegende Eigenschaften hat. Darf beim Menschen nicht als solches beworben werden, aber für Tiere ist das "bekannt". https://ballistol.de/produkte/tier/


    Die Produktspecs sind "ziemlich ähnlich", allerdings stammt alles was irgendwie in die Medizin geht aus überprüften Quellen und unterliegt höheren Standards in der Qualitätskontrolle.

    Darum gehts nicht. Es geht mir allgemein um Puffer. Jeder Puffer ist "am Ende" (welchem auch immer) kaum noch leistungsfähig. Egal obs ein KH Speicher bei "den Kohlehydraten" oder obs diese Endothel beim "Insulin" sind.


    Dass es durch die Autoimmunreaktion beeignträchtigt sein soll hab ich nicht unterstellt. Mir gehts ausschließlich um die Kinetik dieser Puffer bzw. dahintersteckenden Regler. Weil ich mein Geld u.a. mit Prozess-Simulationen aus -auslegung verdiene. Ich suche schlicht nach einer Erklärung für meine "relativ" glatten Werte, die sich alleine mit den Mahlzeiten (bzw. daraus resultierenden KH Freisetzungen) und dem Insulin (bzw. seiner Wirkkinetik) eben nicht (alleine) erklären lassen. "Restaktivität" ist halt nimmer.


    Ein Insulinpuffer wie dieser erklärt aber wieso ich bei mir nicht wirklich "Spitzen nach unten habe", denn da ist ein System was in der Lage ist Insulin temporär und sehr begrenzt zu puffern und damit die Freisetzung bzw. "Wirkung" zu glätten.

    Dieses System als "Insulinpuffer" würde auch erklären, wieso man als Typ-1 auf einmal vergleichsweise "Strich" fahren kann. Weil ich kann mir meine BZ-Werte nach dem "klassischen Modell" und der Pharmakokinetik "Insulin->Blutzucker" nicht erklären. Restaktivität ists leider auch nicht wirklich, trotzdem "puffert" da was. Ich war bisher der Ansicht, dass das ggf. durch eine "halbwegs Keto-Ernährung" auch halbgefüllte Glucosespeicher sind, die bei steigendem BZ selbst bei geringem Insulinpegel spontan verstärkt Glucose aufnehmen. Du brauchst zur Erklärung von "leidlich konstanten Phasen" halt etwas, was nicht linear arbeitet bzw. "puffert". Dieser aus dem Artikel beschriebene Insulin-Puffer arbeitet genau andersrum wie meine Annahme über "partiell gefüllte" Glucosespeicher - es wird bei einem "relativen, aber nicht zu hohen Überangebot" halt Insulin auf dem Weg vom Blut in den Muskel gepuffert. Und es ist nicht mal ausgeschlossen, dass sogar beide Mechanismen vorliegen.