Beiträge von petzi

    Die Muskelschmerzen haben ungefähr vier Wochen nach der Umstellung auf Tresiba angefangen und haben sich sogar noch gesteigert. Sie waren wirklich extrem. Ich bin im Juni mit Tresiba gestartet - über die Sommerzeit und während meines Urlaubs. Auch hatte ich keine Grippe, die Muskelschmerzen hätte auslösen können. Zudem bin ich trainiert (seit über 10 Jahren Kieser-Training !)

    Als ich Tresiba abgesetzt habe, waren die Muskelschmerzen nach ca. 5 Tagen praktisch weg. Im Internet habe ich nach Nebenwirkungen von Tresiba gegoogelt und auch den Hinweis zu den Muskelschmerzen gefunden, die nicht einmal so selten sind laut Studie.


    Die schmerzenden Muskeln hatte überall, nicht nur in den Oberschenkeln oder Beinen. Eigentlich wie bei einer Grippe. Aber wie gesagt, seit ich wieder Toujeo nutze, alles wieder normal.

    Nun ist es vier Wochen her, dass ich von Tresiba wieder auf Toujeo umgestellt habe.


    Fakt ist, dass ich über 1, 5 Kilo abgenommen habe - ohne Diät (!) und wieder das Gewicht habe, das ich über Jahre hinweg unter Toujeo hatte. Bei mir hat Tresiba in der Tat zu einer Gewichtserhöhung geführt. Es könnten Wassereinlagerungen gewesen sein. Auch fand ich, dass ich unter Tresiba ein ständiges Hungergefühl hatte.


    Was aber noch viel unangenehmer war: keine stabilen Werte unter Tresiba. Frühmorgens immer Unterzucker. Gegen Spätmittag oft unerwartet hohe Zuckerwerte. Ich vermute, bei Menschen mit einem Beruf, der zwischen viel Unterwegssein und Schreibtisch pendelt, passt Tresiba nicht so gut.

    Und ich hatte sehr starke Muskelschmerzen (Muskelkater). Auch das ist jetzt komplett verschwunden.


    Im Tresiba-Beipackzettel stehen eben diese Nebenwirkungen drin, die mich voll erwischt haben: Gewichtszunahme, Ödeme, Muskelschmerzen.

    Petzi, sind Deine Wassereinlagerungen zurückgegangen?

    Hast Du das Insulin gewechselt?

    Werde, falls Interesse, von meinen Erfas berichten.

    So, Nightmarepause:) beendet, Euch einen schönen Tag trotz Regen.

    Georg

    Ich habe vor 5 Tagen wieder auf Touejo umgestellt - ohne meinen Diadoc zu fragen. Ich hatte noch drei Pens Toujeo im Kühlschrank, die ich zum Glück noch aufgehoben hatte.


    Das Tresiba hat bei mir auch muskelkaterähnliche Schmerzen im ganzen Körper verursacht. Die sind wie weggeblasen, seit ich wieder Toujeo spritze. Auch die Wassereinlagerungen haben sich verringert. Aber natürlich sind es erst 5 Tage und das Touejo muss sich noch einpendeln.


    Warum habe ich vor vier Monaten überhaupt auf Tresiba gewechselt? Nun, das hatte mit den vielen positiven Erfahrungen hier im Forum zu tun. Auch mein Diadoc hat Tresiba empfohlen. Er meinte aber, dass ich nicht wechseln müsse, da ich auch unter Toujeo gute Werte habe.


    Leider gehöre ich wohl zu den wenigen, die Tresiba körperlich nicht vertragen. Ich tat mich auch schwer damit, dass Tresiba eher träge wirkt. Mal bin ich sportlich sehr aktiv, mal fesselt mich die Arbeit an den Schreibtisch. Das führte dazu, dass ich das Basalinsulin auf meine Aktivitäten nicht so variabel
    abstimmen konnte.


    Zur Ergänzung: Toujeo nutze ich schon seit es auf dem Markt ist - d.h. es hat sich bei mir gut bewährt. (Bin seit 2013 Typ 1). Ich wurde damals auf Lantus eingestellt und bin dann gleich auf Toujeo umgestiegen, als dies möglich war.


    Von Tresiba erhoffte ich mir noch mehr "Komfort", d.h. weniger Hypos. War aber nicht der Fall - eher im Gegenteil.

    Ich habe nach der Umstellung von Toujeo auf Tresiba (im Juli) auch vermehrt Wassereinlagerungen in den Beinen und Oberschenkeln beobachtet. Bei Toujeo war das zwar auch ganz leicht da, aber nicht so ausgeprägt wie jetzt.


    Ich nehme außer Insulin keine Medikamente. Auch körperlich ist nach dem letzten Befund vom Diabetologen (ebenfalls Juli) bei mir alles okay. Also keine Nierenschäden o.ä.


    In der Tat stehen Ödeme unter Nebenwirkungen im Tresiba-Beipackzettel. Das Symptom soll nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden. Ich werde jetzt mal ein paar Monate abwarten.


    Ich weiß, dass ich zu Wassereinlagerungen neige. Ist einfach eine Veranlagung in unserer Familie. Besonders in der Schwangerschaft war das sehr ausgeprägt. Aber das ist nun auch schon über 20 Jahre her :-)

    Auf den Portalen diverser Krankenkassen findet sich inzwischen der BMI nach Alter gestaffelt.


    Aber leider ist das in der Auswertung meines Diabetologen noch nicht angekommen. Die Praxis berücksichtigt das Alter nicht. Ich bin 59 Jahre alt und mein aktueller BMI liegt bei 25 - hier fängt aber bei der "Normaltabelle" bereits das leichte Übergewicht an.


    Nach der Alterstabelle hat man indes mit einem BMI zwischen 23 und 29 noch Normalgewicht.

    Es gibt ja inzwischen auch eine BMI-Tabelle die das Alter berücksichtigt.

    Hier eine Link zur TK:

    https://www.tk.de/service/app/…bmirechner/bmirechner.app


    Dazu heißt es, dass das Alter relevant sei, da sich das Normalgewicht mit dem Älterwerden verschiebe. Etwa ab 40 Jahren verändere sich der Stoffwechsel und die Körperzusammensetzung. Man nehme im Alter "ganz natürlich" an Gewicht zu, das Normalgewicht verschiebe sich und damit der empfohlene BMI.


    Doch mit fortschreitendem Alter sinke das Körpergewicht wieder, denn ältere Menschen bauten verstärkt an Muskelmasse ab, die schwerer sei als Fett. Das führe zu einem geringeren Gewicht, sodass der BMI bei älteren Normalgewichtigen fälschlicherweise auf Untergewicht hindeuten könne.

    Es gibt ja nichts Leckereres als das ultimative Diabetiker-Frühstück: Ein frisches knuspriges Brötchen mit Butter und Honig - das sind die Sachen, bei denen ich den D. hasse X(


    Ich esse immer mal wieder ein halbes Brötchen mit Honig, wenn ich z.B. beim Hotelfrühstück eine Honig-Portion sehe. Ein ganzes Glas haben wir aber nicht mehr zu Hause. Das gönne ich mir einfach - trotz Diabetes

    Auch mit 11 IE Tresiba bin ich immer noch nah an Hypos, selbst nach leicht reduzierten Bolus-Faktoren. Ich traue mich nur noch nicht, die Bolusgaben noch mehr zu kürzen...


    Aber es ist ja immer schwierig, für so eine Umstellung Geduld aufzubringen. Auch wenn Toujeo gegenüber Lanuts bereits super war, so ist Tresiba jetzt superduper :-)

    Ich habe jetzt letzten Samstag von Toujeo auf Tresiba (abends um 19 Uhr Spritzzeitpunkt) umgestellt. Mein Diadoc hat mir geraten, von vormals 17 IE Toujeo auf 14 IE Tresiba zu gehen. Und die ersten drei Tage müsse ich die bei Tresiba entstehenden hohen BZ-Werte mit Bolusinsulin ausgleichen.


    Was aber ist passiert: ich hatte nach der Umstellung ständig mit Hypos zu kämpfen. Deshalb habe ich Tresiba am nächsten Tag gleich auf 13 IE gesetzt. Immer noch UZ. Dann 12 iE reduziert und bin jetzt bei 11 IE angekommen - mit immer noch tagsüber niedrigen Zuckerwerten.


    Jetzt gehe ich dazu über und passe vorsichtig die Bolusfaktoren an. Bisher brauche ich statt Faktor 1,5 nur noch Faktor 1 bis ca. 1,2 je nach Tageszeit.


    Bisheriges Fazit: ich bin super zufrieden mit Tresiba :)

    Hi Markus,

    ich habe noch Restbestände von Toujeo und muss (leider) noch bis Juni warten, bis ich umstelle. Also "demnächst" stimmt so nicht ganz ;-)

    Ich werde demnächst von Toujeo auf Tresiba umsteigen. Das Rezept habe ich schon.


    Eine Frage an die Nutzer: Hat sich durch Tresiba euer Hba1C verbessert?

    Aber wenn ich etwas verhindern kann, dann sollte man das doch auch machen. Find ich.

    Als meine Tochter geboren wurde (1993) war es damals üblich, dass Babys täglich Fluorid-Tabletten bekommen. Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass das heute nicht mehr gemacht wird weil es sogar schädlich ist.