Alles anzeigenDito.
Ich wäre fast geneigt, eine Spende für "Teer und Federn" zu leisten um die Abbott Manager nebst Qualitäter zu gescheiten bzw. sinnvollen User Requirement Specifications nebst Risikobetrachtung zu ähm "motivieren".
Ob Abbott nicht klar ist, dass die sich eine Menge Arbeit sparen könnten, wenn es eine saubere Unterscheidung zwischen "therapierelevanten Daten" und "nice to have, schadet niemandem wenns fehlerhaft ist" gibt.
Edit: Der (offene) API Ansatz wie in der Petition gefordert/angeregt ist eine sehr saubere Lösung. Export an was auch immer, der Hersteller macht genau bis zum API alles nach GMP/Medizinprodukteverordnung und gut ists. Dann schreibste in die Anleitung "wir garantieren für die Richtigkeit bis NOTIFICATION und/oder WIDGET, das war es. Alles andere ist "Frontend", was Nettes, das aber im Gegenzug nicht Medizinprodukt mehr ist und daher "mal eben" angepasst werden kann. Wenn zum Beispiel ein Fehler gefunden wird und/oder eine gute/neue Idee bzw. ein neues Feature wie bei einer neuen Apple/Android-Version aufkommt.
Bisher und alles unter GMP? Du musst ALLES anpassen / prüfen - Spezifikationen ändern nebst "Impact-Analyse", dann die neuen/geänderten Routinen bzw. Änderungen der Architektur skizzieren, "alles" programmieren nebst Code-Review machen und dann erst kommen die Hardware-Tests ... irrer Aufwand. Fragt nicht, woher mir das aus der Pharmaindustrie bzw. deren Prozessautomatisierung "bekannt" vorkommen könnte.
Die Trennung wirst du so einfach nicht hin bekommen. Weil das nicht nur Medizinprodukte und die Regulatorik betroffen ist sondern auch die DGSVO für die Daten. Und da wirst du um die Gesamtverantwortung für die Software und alles Auswertungen nicht drum herum kommen. Und deshalb wird Abbott das immer wieder zu machen.