Beiträge von lunaiko

    Ich benutze auf dem iPhone


    LibreLink (hauptsächlich zur Übergabe der Daten an LibreView)

    DiaBox

    MySugr


    LibreLink benutze ich aktuell nicht für eine Therapieentscheidung, weil es mir deutlich zu niedrige Werte ausgibt. DiaBox kann ich mit den blutigen Werten vom Accuchek Guide Kalibrieren und die Werte sind schon sehr nah beieinander.

    Nachdem in dieser Woche der HbA1c, der über meinen Diabetologen im Labor gemessen wurde, wieder mal deutlich von dem von der Libre-App angezeigten abwich (6,9% vs 6,2%) messe ich wieder viel blutig gegen.

    Der blutige Wert ist jeweils deutlich höher als der der APP. Klar, es dauert, bis der gleiche Wert im Gewebe ankommt, aber diese Abweichungen sind dauerhaft und liegen teilweise bei über 30%.


    Jetzt versuche ich, DiaBox auf dem iPhone mit den blutigen Werten zu kalibrieren. Bisher scheint das ganz gut zu gehen…

    Ich habe eben noch mal im Thread über den Umgang mit Impfverweigerern gelesen. Und jedes mal, wenn ich das mache, bin ich schon irgendwie geschockt.


    Corona, die Maßnahmen zum Schutz und das Verweigern derselben spaltet die Gesellschaft schon, seitdem die Pandemie Fahrt aufgenommen haben. Und da ist es völlig egal, wo ich unterwegs bin. Ob bei Facebook, hier, im RL. Menschen, die vor Corona fast sowas wie Freunde waren, werden plötzlich zu Gegnern, die nicht selten auch unterhalb der Gürtellinie operieren. Habe ich selbst erlebt. Erzähle ich, dass ich vollständig geimpft bin? Eher nicht und wenn dann nur im RL.

    Menschen, die sich gegen eine Impfung entscheiden, geht es da nicht anders. Auch diese werden zT aufs übelste angegangen.


    Gestern war ich aktuell auf einem Stammtisch meiner Krebsmädels. Da wurde von mehreren quasi gefeiert, dass man in verschiedenen Bereichen über eine Impfpflicht spricht. Mein Einwand, dass dies einen massiven Einschnitt in die Grundrechte bedeutet, hatte zur Folge, dass ich fast schon Klassenkloppe befürchtet habe. Immerhin wurde ich als Impfgegner beschimpft.


    Konstruktiv ist gerade beim Thema Corona schon lange nichts mehr.

    Das, was da gerade hier (und auch anderswo) passiert, ist möglicherweise die Extremform dessen, was die anonyme Kommunikation schon seit Jahren hervor bringt. Und die teilweise sehr aggressive Schreibe findet man dann auch in Bereichen, die eigentlich immer nett und gemütlich erlebt wurden.

    Ich gehöre hier sicher nicht zu den aktivsten und habe zu etlichen Themen rein gar nichts beizutragen, weil sie mich einfach nicht betreffen (Pumpen etc). Aber ich denke, dass ich durchaus einige Erfahrung in Sachen Internet/Foren mitbringe.


    Mein Eindruck ist, dass je größer und präsenter das Internet wurde, sich auch der Ton verschärft hat. Man ist anonym unterwegs und meint, dass man alles das, was man im RL nicht kann, hier jetzt raus hauen kann.

    Ob sich daran etwas ändern läßt? Ich bin da eher skeptisch.


    Ich habe hier bisher niemanden blockiert und behelfe mich damit, dass ich einzelne Beiträge nicht lese oder, wenn es mir zu dumm wird, aus einem Thema aussteige.

    Ne, das 6er hatte definitiv kein NFC. Jedenfalls nicht für Sachen außerhalb von ApplePay.


    Ich bin seinerzeit genau deswegen auf das 8er umgestiegen.

    Beim Diashop bekomme ich immer genau das, was rezeptiert ist. Da wurde bisher noch nie irgendwas ausgetauscht.


    Das „aut indem“ ist auch wohl eher für Medikamente gedacht, wenn es ein ganz bestimmter Hersteller sein soll. Das habe ich bei einem Rezept vom Onkologen immer angekreuzt, weil ich bei anderen Herstellern mehr Nebenwirkungen habe. Da geht es um die Trägerstoffe, die sich unterscheiden können.


    Wieso ein Shop für Diabetikerbedarf einfach so die Produkte austauscht, kann ich nicht nachvollziehen. Finde ich auch nicht ok.

    Bei mir ist es im Moment umgekehrt. Seit 4-5 Tagen schmiert mein BZ ständig ab. So extrem kenne ich es auch bei Hitze nicht.


    Mein Basal habe ich schon um 1/3 reduziert und Bolus spritze ich aktuell max 75%, bei schon niedrigem Ausgangswert teilweise auch gar nicht. Ich kann es mir nicht wirklich erklären.


    Hab schon überlegt, ob es sowas wie eine zweite Remisson gibt

    Mir passiert es ziemlich oft, dass ich erst beim Essen oder danach den Bolus spritze. Ich vergesse einfach immer den Pen bei mir zu haben. Zu Hause ist das ja noch einigermaßen zu regeln. Aber es passiert mir auch, wenn ich raus gehe und auswärts esse.


    Mehrmals die Woche verpeile ich den Bolus komplett.


    Ist Vergesslichkeit eigentlich eine Indikation für ne Pumpe? Mein Onkologe schreibt mir bestimmt ein Attest, dass das eine Nachwirkung der Chemo ist ☺️

    Seitdem ich DiaBox installiert habe, mag ich nicht mehr darauf verzichten, den Wert direkt auf der Watch sehen zu können.


    Da ich gerade erst wieder eine Jahresverordnung bekommen habe, wird es für mich dann wohl April/Mai 2022 werden, bevor ich das FSL3 in den Händen habe. Und bis dahin gibt es hoffentlich auch wieder Lösungen für alle Begehrlichkeiten.

    Ich war bei der Diabetes-Diagnose 39 und lief dementsprechend ohne weitere Diagnostik als T2. Damals wog ich bei 1,66m unter 60kg und hab etwa 4 x die Woche Sport gemacht (Kampfsport und Ausdauertraining).


    Meine damalige Hausärztin stellt mir ein Rezept über Urin-Sticks aus, was ich dankend abgelehnt habe. Eine Schulung wurde angeleiert, zu dem Termin kam aber die Diabetes-Beraterin gar nicht. Also zeigte die Sprechstundenhilfe mir ein paar bunte Tafeln. Hätte man sich auch schenken können.


    Insgesamt war damit dann der Part meiner Ärztin beendet und ich stand mit diesem Diabetes allein da.

    Als Krankenschwester hatte ich Zugang zu einem Messgerät und hab ab und an mal gecheckt. Immer erhöhte Werte aber vor allem pp ging der BZ durch die Decke.


    Ein neuer Hausarzt nahm sich dann ein paar Jahre später der Sache an und meinte dann irgendwann, dass ich Metformin brauche. Damit bin ich dann ein paar weitere Jahre durch gekommen.


    Es hat mich immer total genervt, dass ich immer im Blindflug unterwegs war. Alle 3 Monate DMP bietet ja nicht gerade Raum für schnelle Entscheidungen.


    Nach meinem Umzug zurück ins Münsterland bin ich dann bei meinem jetzige Doc gelandet. Und aus dem T2 wurde dann irgendwann der LADA.

    Mit der Einstellung auf Insulin und der damit verbundenen Möglichkeit, den BZ selbst zu messen (wegen ICT), hat sich einiges geändert. Zunächst mal hab ich endlich mal sehen können, wie sich KH auf den BZ auswirken und wo man was drehen kann. Und mit dem Insulin war die Zeit des völligen Verzichts dann auch endlich vorbei.


    Toll ist die Diagnose nach wie vor nicht, aber mit dem FSL und Insulin doch wesentlich einfacher zu bewältigen als früher.

    Ich bin im Rahmen meiner „intensivierten“ Krebsnachsorge auch öfter im MRT und konnte mich inzwischen mit der Praxis darauf einigen, dass ich mit dem Sensor rein gehe. Er wird zusätzlich mit einer Binde gesichert und das Risiko für einen Ausfall liegt (natürlich) bei mir. Bisher gab es da allerdings noch nie ein Problem. Weder, dass der Sensor mit dem MRT kommunizierte noch dass die Werte anschließend Schrott waren.

    mellituso,


    ich kenne das Libre schon ein bißchen. Das ist jetzt meine 4. oder 5. Jahresverordnung ☺️


    Bei dem Libre 3 bin ich nach allem, was hier bisher berichtet wurde, erst einmal zurückhaltend.

    Die Möglichkeiten, die sich eröffnen *könnten* sind sicher toll. Aber nur, wenn Abott sie auch zugänglich macht. Und danach sieht es ja im Moment eher nicht aus. Ich denke, da bin ich aktuell mit dem Libre 2 plus DiaBox besser aufgestellt.

    Bei mir wurde die Libre-Verordnung letzten Monat noch von der TK für 1 Jahr durchgewunken.


    Letztendlich ist der Sensor ja sogar günstiger als Teststreifen (wenn ich 10x pro Tag Messe)

    Unter iOS läuft der Libre 2 nicht länger. Jedenfalls bei mir nicht. Ich hab jetzt grad den 3. Sensor unter DiaBox am Start.


    Den Libre 1 kann man mit DiaBox wohl verlängern (bis zusätzlich 14 Tage).

    Eigentlich wollte ich mich hier gar nicht einmischen...


    Der TE benutzt im Topic den Begriff „Insulin-Resistenz“.


    Da kann man sicher mit einer Umstellung der Ernährung was reißen. Aber eben nicht immer genug. Und dann klappt es eben auch nicht mehr mit der Gewichtsreduktion, da der Körper immer und immer wieder neue Zellen (bevorzugt Fett) bildet um die Glucose doch noch in die Zellen zu bekommen.


    Ein Typ 2 bzw. eine Insulinresistenz kann man auch als T1 entwickeln. Dann hat man eben Läuse UND Flöhe. Die Therapie wird Imho dadurch aber erschwert, da es nicht mehr „nur“ mit der gewohnten Substitution von Insulin getan ist. Man muss viel mehr beachten und kann nicht immer alles zufriedenstellend im Griff haben. Das, worüber man sich kaum bis keine Sorgen machen muss, ist eine Ketoazidose.


    Klar hat das Medikament NWs. Aber das weiß sowohl der TE als auch sein Arzt sicher auch, ohne dass sie Hinweise darauf aus der Ferne brauchen

    Ich benutze jetzt seit einigen Tagen die Pendiq-Nadeln und bin damit absolut zufrieden. Nix wackelt, kein Abknicken der Nadel beim Einstich... ich denke, ich werde dabei bleiben.

    Am 26. bin ich zum Impfen bei meinem DiaDoc/Hausarzt und da bitte ich ihn, mir die zu rezeptieren.

    Ich habe auch so meine Probleme mit der Akzeptanz. Mit dem Diabetes, mit dem Krebs, mit den Depressionen. Alle 3 Erkrankungen machen mir mein Leben schwerer, als es sein müßte.


    Es ist aber auch gut, dass die Wissenschaftler das alles auch nicht akzeptieren. So bleiben sie dran und suchen weiter nach Möglichkeiten, unser Leben zu vereinfachen, die Erkrankungen hoffentlich irgendwann heilen zu können.


    Dann, erst dann könnte ich das alles wirklich akzeptieren. Es hat mich erwischt, ich lassen es behandeln und bin es dann los. Mit einer begrenzten Zeit an Unannehmlichkeiten könnte ich mich deutlich besser arrangieren.

    Die Differenzen sind schon ziemlich krass. Da wäre ich auch sehr verunsichert. Und Sinn macht es ja auch nicht, wenn die Werte nicht stimmig sind. Da muss man dann eher keinen Sensor tragen.


    Bei mir sind es nur geringe Abweichungen zwischen Libre und blutig, weshalb ich eigentlich gar nicht mehr blutig Messe und mich komplett auf das Libre verlasse.

    Die ersten Erfahrungen hab ich inzwischen machen können.


    Die Box ist insgesamt stabil und verfügt über eine Klappe, durch die man die unbenutzten Nadeln entnimmt. Die unterscheiden sich erst einmal nicht von den meisten anderen Nadeln.

    Die sind silikonbeschichtet, 3-fach geschliffen und der Einstich ist schmerzlos.


    Interessant wird es nach der Benutzung, das die Pendiq-Box den Abwurfbehälter direkt mit liefert. Man muss die Spitze des Pen schon mit einigem Druck in die Öffnung pressen, wo sie dann gut fest sitzt. Nach Herausdrehen des Pens schließt man die Klappe und die benutzte Nadel wird nach unten gedrückt und fällt in den Behälter.


    Auch ohne den zusätzlichen Komfort bin ich mit den neuen Nadeln schon zufrieden. Beim Aufschrauben auf den Pen wackelt und verkantet sich nichts. Es fühlt sich so an, wie es sich anfühlen sollte.


    Bilder und Videos kann sich jeder selbst ergoogeln, wenn er/sie möchte ☺️


    Beim nächsten Kontakt mit meinem DiaDoc werde ich ihn bitten, mir die zu rezeptieren.