Beiträge von Arbyter

    Ich sehe das ganz einfach: Wenn es dir damit gut geht und dein Arzt mit den Blutwerten zufrieden ist, dann finde ich Spritzen nach Schema völlig in Ordnung.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Typ 1 ist durchaus schwieriger zu handhaben

    Trotzdem ist auch ein Typ 1 mit einem BZ von 110 mg/dl weiter von der Hypo entfernt als einer mit 80 mg/dl. Ich sehe nicht, was der Diabetestyp daran ändert. Und noch kurz zum 'schwieriger zu handhaben": Meine Frau hat 15 Jahre vollständig ohne BSD gelebt. Darf ich mir daher anmaßen zu sagen, dass ich auch ein wenig Erfahrung mit dem schwierigen Diabetes habe?


    Zielwert nach oben anpassen stelle ich mir lustig vor

    Um jedes Missverständnis auszuschließen: Es ging mir nicht ansatzweise darum, deine Therapieentscheidungen in irgendeiner Weise in Zweifel zu ziehen. Warum auch, es läuft doch super bei dir. Es ging mir um eine mögliche Reaktion von Herrn TKK oder Frau MDK, wenn jemand mit HbA1c 5,0 % Hypos als Grund für die Notwendigkeit eines CGM anführt. Vielleicht habe ich mich da etwas unklar ausgedrückt. Sorry.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    evtl. ein Unterschied der Typ 1er zu den Typ 2ern!!

    Abhängig vom Typ?


    Der Unterschied eines HbA1c von 5 % zu 6 % bedeuten einen Unterschied beim BZ-Durchschnitt von etwa 30 mg/dl. Wer im Schnitt eben diese 30 mg/dl höher liegt, hat mehr Spielraum nach unten, bevor er eine Hypo erleidet. An welcher Stelle sollte da der Diabetestyp eine Rolle spielen?


    Interessierte Grüße vom Arbyter

    Hypos mögen oft ein gutes Argument sein, aber ich glaube nicht bei einem HbA1c von 5%. Da müsste eigentlich doch jeder, der nicht mehr auf dem Baum schläft, sagen, Zielwert/-bereich nach oben anpassen, und das Hypoproblem ist Geschichte. Was allerdings nicht ausschließt, dass man einen Sachbearbeiter oder MDK'ler erwischt, der doch eher auf den Baum gehören würde :pflaster:


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Genügend Ersatzsensoren bei 7 Stück im Quartal ist aber auch schlecht möglich

    Nö, ist ganz einfach. Die Firma Abbott zum Beispiel verkauft solche Sensoren. Die kann man direkt bei denen bestellen.

    Also nehme ich mehr Krempel mit als sonst, vollkommen inakzeptabel

    Ach so. Entschuldige bitte. Das wusste ich nicht.

    Tja, wenn das "vollkommen inakzeptabel" ist, dann akzeptierst du offenbar lieber, gebenenfalls ohne "Krempel" da zu stehen. Deine Entscheidung.


    Viel Glück wünscht der Arbyter

    nach Italien in den Urlaub liefern die nicht, wüstte man auch nicht was ich dann machen soll, so der Support von Abbott.

    Oh, da hätte ich eine Idee. Einfach deinen Erfahrungen zur Haltbarkeit entsprechend genügend Ersatzsensoren einpacken und/oder genügend Teststreifen und ein Blutzuckermessgerät. Letzteres wäre sowieso empfehlenswert, denn was machst du, wenn dein Scanner baden geht?


    Liebe Grüße vom Arbyter

    An Hirn (ich meine als Gericht) kann ich mich aus Kindertagen auch noch erinnern. Auch daran, dass es in einer Pfanne lag, also offenbar bei uns gebraten wurde. Und ich weiß auch noch, dass ich es damals gern mochte. An den Geschmack selbst habe ich allerdings überhaupt keine Erinnerung mehr. Ist aber vielleicht auch gar nicht so schlimm, denn ich hätte keine Idee, wo ich das hier in der Nähe noch zu kaufen bekäme.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Ich zitiere von meinem Beipackzettel zu Novorapid:

    Nur zur Kenntnisnahme und nicht als Aufforderung zum Nachmachen erinnere ich kurz an mein Experiment, gestartet im Januar 2018 mit Auflösung im September 2018. Ungehöriger Weise erlaube ich mir, mich selbst zu zitieren:

    Ich habe im Januar hier angekündigt, eine Ampulle meines Novorapid längere Zeit ohne Kühlung aufzubewahren und dann auf Wirksamkeit zu testen.


    Besagtes Pen-Fill lag nun etwa 8 Monate bei Zimmertemperatur herum. Das Thermometer (ungeeicht), welches an gleicher Stelle gelagert wurde, zeigte eine maximal erreichte Themperatur während dieser Zeit von 38 °C an.


    Dieses Insulin nutze ich nun seit vorgestern. Ergebnis: Ich kann keine Veränderung in der Wirkung feststellen.


    Danke an Geri für den Anstoß zu diesem Experiment.

    Liebe Grüße vom Arbyter

    Ich frage mich halt immer, ob man mit so hohen Ansprüchen bei anderen Firmen glücklicher wird....

    Wäre, wenn man wollte, sicherlich alles leistbar. Aber wenn der ganze Kram dann das Doppelte kostet, und die Kassen sich mit Händen und Füßen gegen eine Kostenübernahme wehren, ist auch nicht viel gewonnen.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Ihr seht das zu eng, Freunde. So lang in der Draufsicht noch die Farbe des Tellers zu erkennen ist, ist auch noch Platz nach oben. 8o


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Kichererbsen habe ich noch nicht versucht, aber so was kenne ich von mir bei Linsen in größeren Mengen. Die kann ich besser mit langsamem Insulin (Levemir) abdecken, als mit schnellem. Aber die Möglichkeit fällt bei dir wegen der langen Wirkdauer des Tresiba leider aus.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Geht man mit nem hohen BZ ins Bett, so bleibt er dabei längere Zeit oben. Kannst dir ja mal die Stunden ausrechnen. Das hat sehr vermutlich einen Einfluß.

    So isses! Entscheidend für's HbA1c ist nicht wann welcher Wert vorlag, sondern wie lange.


    Das ist auch einer der Gründe, warum so viele hier im Forum die Möglichkeiten der kontinuierlichen BZ-Messung sehr schätzen. Sei es nun ein echtes CGM oder das Libre. Da ist annähernd nachvollziehbar, wie der BZ-Verlauf tatsächlich war, sprich, wie lang welcher Wert vorlag.


    irgendwie sagt der HbA1c für mich dann doch nichts brauchbares aus.

    Als der Test Anfang der 1990er Jahre massentauglich wurde, war es ein enormer Schritt, überhaupt etwas zu haben, dass ein Gesamtbild über die Qualität der Einstellung der letzten 8 - 12 Wochen zeigt. Da war man froh und weit weniger kritisch als heute. Er war auch darum wichtig, weil ein Laborwert vom Patienten durch Lügen nicht beeinflussbar war. So hat er sich einfach als die Messlatte schlechthin etabliert. In vielen (auch Ärzte-)Köpfen bis heute. Dennoch weiß inzwischen auch der interessierte Nichtmediziner: Das Ganze hat seine Schwächen. Und etlichen Mitmenschen sind andere Größen viel wichtiger geworden als der HbA1c selbst (z. B. die Zeit über/unter/im BZ-Zielbereich oder die Standardabweichung als Maßstab für die Schwankungsbreite).

    Aber auch wenn kurze Spitzen keine Auswirkungen auf den HbA1c haben, so hat das trotzdem Auswirkungen auf den Körper.

    Die Frau ist einfach nur gut!!! :thumbup:


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Man wird definitiv nicht sehen, wann du die 180 hat. Es ist möglich, dass man nicht einmal sieht, dass du sie überhaupt hast. Entscheidend dafür ist, wie lange du sie hast.


    Gemessen wird im Grunde die Menge der Glucose, die an das Hämoglobin dauerhaft gebunden wurde. Zu Beginn, wenn sich die Glucose ans HB anlagert, kann sich diese Verbindung (je nach dem, wo man liest) 3 - 4 Stunden lang auch wieder lösen. Erst danach findet eine festere Verbindung mit dem Hämoglobin statt, die nicht mehr gelöst wird. In der Konsequenz heißt das: Eine kurzzeitige, also schnell wieder auf 'normal' zurückgehende Spitze, zeigt sich im HbA1c-Wert kaum bis gar nicht. Bleiben die 180 noch die halbe Nacht auf dem Tacho, wird das definitiv ein höheres HbA1c bedeuten.


    Und da die Erythrozyten mit dem darin enthaltenen Hämoglobin eine Lebensdauer von 8 - 12 Wochen haben, ist das der Zeitraum, für den eine Aussage getroffen werden kann. HbA1c schlecht = BZ-Einstellung der letzten 8 - 12 Wochen schlecht. HbA1c gut = BZ-Einstellung vielleicht gut, vielleicht auch nicht.


    Liebe Grüße vom Arbyter