Beiträge von Rom

    Gestern zweiten Sensor gesetzt und auch dieser zeigt wieder 25-30mg zuviel an :cursing: UZ gerade bemerkt blutig 62 G6 92mg ist zum kotzen, dachte das so etwas nach dem Libre der Vergangenheit angehört.


    Möchte nicht nach 20 Stunden schon kalibrieren

    Und wieso nicht?


    Ich messe jeden morgen 1x blutig gegen und kalibriere bei einer Abweichung von mehr als 5 mg/dl. Das funktioniert super, ich hatte danach noch nie Probleme mit den Sensoren.

    Dass man den G6 nicht kalibrieren muss, halte ich mittlerweile für ein Märchen. Bei mir gilt das erst so ab Tag 5-6. Vorher laufen alle Sensoren zu hoch. Ist aber vielleicht bei jedem anders.

    Markus99 Ich messe und kalibriere deshalb normalerweise morgens direkt nach dem Aufstehen, da mein BZ-Verlauf über Nacht sehr gleichmäßig bei 90-110 liegt und sich damit min. 6-7 Std. kaum geändert hat.

    Der erste Tag nach dem Setzen war bei mir tatsächlich auch ein Problem. Ich hatte dann versucht, den Sensor schon einige Stunden vor der Aktivierung zu setzen, in der Hoffnung, dass er sich dann beim Start schon beruhigt hat. Hat mich aber nicht wirklich überzeugt.

    Nach meiner Erfahrung ist es für mich am besten, den Sensor zu einem Zeitpunkt zu setzten, an dem mein Blutzuckerverlauf gleichmäßig und ohne große Anstiege oder Abfälle verläuft. Ich kalibriere dann den Sensor direkt, nachdem er den vierten, fünften Wert angezeigt hat (da ist er bei mir meist 40-50 mg/dl zu hoch) und eine Stunde später nochmals (unter Umständen hat sich der blutige Wert in dieser Zeit noch nicht einmal groß geändert). Danach hatte ich bisher keine großen Probleme mehr. Die Abweichungen hielten sich danach gegenüber den blutigen Werten immer im Bereich kleiner 10 mg/dl.

    Und ja, ich weiß, dass man den G6 angeblich nicht kalibrieren muss. Das halte ich aber eher für eine zu optimistische Annahme. Dazu sind wir alle zu unterschiedlich in Bezug auf unsere Körperchemie.

    Ich hatte noch keinen Sensor, der die Haltbarkeit von 10 Tagen unterschritten hat. Ich wechsle normalerweise am Wochenende, so dass die Laufzeit 14 Tage ist. Der jetzige sitzt ausnahmsweise schon etwas länger (Tag 17) und wird heute gewechselt, obwohl die Kontrollmessung heute morgen G6 110 zu blutig 108 war. Maximum Laufzeit war bis jetzt 19 Tage, minimum 10 Tage.

    Ich habe eben einen neuen Sensor gesetzt, der den gleichen Code wie sein Vorgänger hat. Ging problemlos, obwohl zwischen dem Beenden der Sensorsitzung und dem Start der neuen keine 5 Minuten lagen. Allerdings starte und beende ich die Sensoren immer mit dem Dexcom-Lesegerät. Evtl. ist diese Konstellation etwas problemloser.

    Hab es gerade getestet. Ich kann mich problemlos in clarity einloggen.


    Beim Hochladen von Daten aus dem Lesegerät habe ich manchmal Fehlermeldungen und Abbrüche. Nach einem Neustart des Rechners und des Lesegeräts funktioniert es dann problemlos. Das automatische Hochladen aus dem Handy funktioniert problemlos.


    Zur Sensorlaufzeit:

    Bis jetzt hatte ich noch keinen Sensor, der die 10 Tage nicht durchgehalten hat. Die meisten laufen bei mir länger;), da ich einen 14-Tage-Wechsel bevorzuge.

    Boah wie geil! Wie geht das denn, wenn der Normalwert bei <5,7% liegt?

    Und Du bist ganz sicher das Du Diabetes hast? Denn danach dürftest Du ja eigentlich gar kein Diabetes haben. :rofl:rofl:rofl Wer weiß vielleicht bist Du sogar nur ein Simulant???

    Sorry, aber da kann ich einfach nur noch sarkastisch sein.

    Klar, ich hau mir das Insulin so 4 - 5 mal am Tag nur zum Spaß rein :patsch:


    ... aber damit ist von meiner Seite aus die Diskussion auch beendet, da ich einsehe, dass wir wohl sehr unterschiedliche Ansichten und Einstellungen haben und jedes weitere Wort nur Zeitverschwendung wäre.

    Vielleicht mal die Augen auf machen? Was glaubst Du wem die 34 Namen am Anfang gehören?

    Und wenn so Deine Meinung ist, dann weiß ich nicht was ich davon halten soll ;)

    Lieber House,

    ich habe die 34 Namen auch gelesen. Allerdings habe ich danach nicht aufgehört zu lesen, sondern das gesamte Konsenspapier durchgelesen.


    Du hattest geschrieben:

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird! :P

    Lest das Mal dazu:


    "Zeit im Zielbereich“ statt HbA1c-Wert: Was internationale Experten raten

    Ich habe nur angemerkt, dass dieser Expertenrat nur auf der blood sugar lounge und nicht im darin zitierten Konsenspapier zu finden ist. Genau dies wird in dem Artikel aber suggeriert.


    Wie Gendra auch festgestellt hat, ist im Konsenspapier nirgends die Rede von 70% TIR! Nur der Bereich 70-180 ist definiert. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.


    Die Zahlen sind zwar ehrgeizig, aber in meinen Augen schon fast wieder unrealistisch. Und ist ein Ziel nicht immer etwas was man zwar anstrebt, aber letztendlich nicht weiß ob man es auch erreicht?

    Hast Du jemals diese 90/95% erreicht und über einen Zeitraum auch gehalten (und ich meine jetzt nicht etwa durchschnittlich)? Da habe ich meine Zweifel. Also warum so etwas überhaupt erst setzen?

    Bitte schön, z.B die letzten 90 Tage. Und glaube mir, ich ordne sicher nicht alles dem Diabetes unter. Ich treibe durchaus Sport, esse recht gerne kohlenhydratreich und auch sehr oft auswärts, wobei dann schätzen angesagt ist. HbA1c beim Arzt war dann übrigens 5,4 (ohne Pumpe und ohne Loop, allerdings mit CGM).

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird! :P

    Diesen "Expertenrat" findet man aber nur im Artikel auf der Blood Sugar Lounge. In dem zugrunde liegenden und dort zitierten internationalen Konsenspapier ist davon meiner Meinung nach nichts geschrieben. Dort ist zwar der TIR-Bereich 70-180 mg/dl empfohlen, eine empfohlene Zeit in diesem Bereich ist nicht definiert.

    Als Empfehlung ist angegeben: "4. Percentage of time in target range: 70–180 mg/dL (3.9–10.0 mmol/L) (default); 70–140 mg/dL (3.9–7.8 mmol/L) (secondary); individual targets closer to the physiological range can be defined, depending on age, comorbidities, and/or patient adherence."

    Die einzige Stelle, an der ich die 70% erwähnt finde, ist: "11. Data sufficiency: 70–80% of possible CGM readings over a 2-week period." Da geht es aber nur um die Vollständigkeit der Daten.


    Für mich persönlich würde ich 70% TIR (70-180) nicht als Ziel definieren, obwohl ich gerne recht kohlenhydratreich esse. Ich strebe da in normalen Zeiten eher mindestens 95% an. Im Urlaub kann es dann auch mal 90% als Ziel sein. Und außerdem bedeutet für mich ein Ziel auch nur, dass ich anstrebe es zu erreichen und nicht, dass ich es immer erreichen muss. Falls das Ziel nicht erreicht wird, ist das auch kein Beinbruch aber der/ein Anstoß über die Behandlung nachzudenken.


    Nach Widerspruch wollen die jetzt ein handschriftlich geführtes Tagebuch.

    So wie ich das sehe, hast du ein Dexcom G6. Drucke doch einfach die Tagesverläufe aus dem Clarity aus und schreibe an ein paar passenden Stellen handschriftlich Kommentare dazu (z.B.: Krank, unerklärlicher Absturz, Anstieg, ... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt :evil:) und schicke denen das ganze zu. Ich glaube nicht, dass die heutzutage noch "handschriftlich" fordern können. Ich musste bei medizinischen Dienst auch schon ein Tagebuch abgeben und das war damals komplett digital mit Excel geführt.

    Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Hinzu kommt dass der Gewebezucker eh dem blutigen Wert um ca. 15 Minuten hinterherläuft. Man fühlt jetzt und sieht's an der Kurve eh erst später.

    Richtig, der Gewebezucker läuft dem BZ hinterher. Aber, wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet das rt in rtCGM "real time", weil der angezeigte BZ-Wert von Dexcom über den bisherigen Verlauf sozusagen vorausberechnet wird. Man sieht das auch daran, dass sich ein angezeigter Werte 5 Min. später mit dem nächsten Wert teilweise nochmal ändern kann. Der angezeigte Wert sollte also weitestgehend dem aktuellen BZ-Wert entsprechen.

    Aber unabhängig davon betrifft das meine morgendlichen Messungen zur Kalibrierung nicht, da ich nachts einen sehr gleichmässigen BZ-Verlauf habe. Anstieg ca. 10 mg/dl und morgens irgendwas zwischen 90 und 110. Der Blutzucker und der Gewebezucker sollten sich also in den 5-6 Nachtstunden angeglichen haben.:) In Zeiten in denen der Blutzucker stark schwankt, würde ich das Dexcom nie kalibrieren.

    Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Nochmal zum Thema Abweichungen:

    Heute morgen Dexcom 118, blutig 116 - läuft perfekt!

    397Seth und Sheldor : Ich gebe euch vollkommen recht! Wenn die Abweichung bei 10 mg/dl bleiben würde, würde ich auch nicht kalibrieren. Bisher war es bei mir allerdings so, dass ohne Kalibrierung der Fehler am ersten Tag ca. 10 mg/dl, am 2.Tag dann ca. 20 mg/dl und am 3. ca. 30 mg/dl war. ... Und das ist mir definitiv zu viel, da ich nachmittags oft mit Werten im Bereich 80-100 unterwegs bin. Deshalb habe ich bisher die ersten Tage auch kleinere Abweichungen korrigiert und ab Tag 4 war dann die Abweichung max. 5 - 10 mg/dl und deshalb i.O., dann kalibriere ich auch nicht mehr.

    Ohne Kalibrierung laufen die G6-Sensoren bei mir - immer - mit zu hohen Werten. Die ersten 4-5 Tage sind das normalerweise ca. 10 mg/dl je Tag. Ich messe deshalb morgens 1x blutig und kalibriere, falls die Abweichung > 5 mg/dl ist.

    Bei der Aktion ging es mir nicht darum, das einmalige kalibrieren zu vermeiden, sondern darum, die Sprünge im Verlauf wegzubekommen, die das Dexcom bei mir nach dem Setzen veranstaltet hat. Z.B. innerhalb von 30 Min. von ca. 150 mg/dl auf ca. 30 mg/dl (blutig kontrolliert waren das dann 75 mg/dl) und in den nächsten Minuten dann wieder auf 130 mg/dl.