Beiträge von Rom

    Boah wie geil! Wie geht das denn, wenn der Normalwert bei <5,7% liegt?

    Und Du bist ganz sicher das Du Diabetes hast? Denn danach dürftest Du ja eigentlich gar kein Diabetes haben. :rofl:rofl:rofl Wer weiß vielleicht bist Du sogar nur ein Simulant???

    Sorry, aber da kann ich einfach nur noch sarkastisch sein.

    Klar, ich hau mir das Insulin so 4 - 5 mal am Tag nur zum Spaß rein :patsch:


    ... aber damit ist von meiner Seite aus die Diskussion auch beendet, da ich einsehe, dass wir wohl sehr unterschiedliche Ansichten und Einstellungen haben und jedes weitere Wort nur Zeitverschwendung wäre.

    Vielleicht mal die Augen auf machen? Was glaubst Du wem die 34 Namen am Anfang gehören?

    Und wenn so Deine Meinung ist, dann weiß ich nicht was ich davon halten soll ;)

    Lieber House,

    ich habe die 34 Namen auch gelesen. Allerdings habe ich danach nicht aufgehört zu lesen, sondern das gesamte Konsenspapier durchgelesen.


    Du hattest geschrieben:

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird! :P

    Lest das Mal dazu:


    "Zeit im Zielbereich“ statt HbA1c-Wert: Was internationale Experten raten

    Ich habe nur angemerkt, dass dieser Expertenrat nur auf der blood sugar lounge und nicht im darin zitierten Konsenspapier zu finden ist. Genau dies wird in dem Artikel aber suggeriert.


    Wie Gendra auch festgestellt hat, ist im Konsenspapier nirgends die Rede von 70% TIR! Nur der Bereich 70-180 ist definiert. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.


    Die Zahlen sind zwar ehrgeizig, aber in meinen Augen schon fast wieder unrealistisch. Und ist ein Ziel nicht immer etwas was man zwar anstrebt, aber letztendlich nicht weiß ob man es auch erreicht?

    Hast Du jemals diese 90/95% erreicht und über einen Zeitraum auch gehalten (und ich meine jetzt nicht etwa durchschnittlich)? Da habe ich meine Zweifel. Also warum so etwas überhaupt erst setzen?

    Bitte schön, z.B die letzten 90 Tage. Und glaube mir, ich ordne sicher nicht alles dem Diabetes unter. Ich treibe durchaus Sport, esse recht gerne kohlenhydratreich und auch sehr oft auswärts, wobei dann schätzen angesagt ist. HbA1c beim Arzt war dann übrigens 5,4 (ohne Pumpe und ohne Loop, allerdings mit CGM).

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird! :P

    Diesen "Expertenrat" findet man aber nur im Artikel auf der Blood Sugar Lounge. In dem zugrunde liegenden und dort zitierten internationalen Konsenspapier ist davon meiner Meinung nach nichts geschrieben. Dort ist zwar der TIR-Bereich 70-180 mg/dl empfohlen, eine empfohlene Zeit in diesem Bereich ist nicht definiert.

    Als Empfehlung ist angegeben: "4. Percentage of time in target range: 70–180 mg/dL (3.9–10.0 mmol/L) (default); 70–140 mg/dL (3.9–7.8 mmol/L) (secondary); individual targets closer to the physiological range can be defined, depending on age, comorbidities, and/or patient adherence."

    Die einzige Stelle, an der ich die 70% erwähnt finde, ist: "11. Data sufficiency: 70–80% of possible CGM readings over a 2-week period." Da geht es aber nur um die Vollständigkeit der Daten.


    Für mich persönlich würde ich 70% TIR (70-180) nicht als Ziel definieren, obwohl ich gerne recht kohlenhydratreich esse. Ich strebe da in normalen Zeiten eher mindestens 95% an. Im Urlaub kann es dann auch mal 90% als Ziel sein. Und außerdem bedeutet für mich ein Ziel auch nur, dass ich anstrebe es zu erreichen und nicht, dass ich es immer erreichen muss. Falls das Ziel nicht erreicht wird, ist das auch kein Beinbruch aber der/ein Anstoß über die Behandlung nachzudenken.


    Nach Widerspruch wollen die jetzt ein handschriftlich geführtes Tagebuch.

    So wie ich das sehe, hast du ein Dexcom G6. Drucke doch einfach die Tagesverläufe aus dem Clarity aus und schreibe an ein paar passenden Stellen handschriftlich Kommentare dazu (z.B.: Krank, unerklärlicher Absturz, Anstieg, ... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt :evil:) und schicke denen das ganze zu. Ich glaube nicht, dass die heutzutage noch "handschriftlich" fordern können. Ich musste bei medizinischen Dienst auch schon ein Tagebuch abgeben und das war damals komplett digital mit Excel geführt.

    Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Hinzu kommt dass der Gewebezucker eh dem blutigen Wert um ca. 15 Minuten hinterherläuft. Man fühlt jetzt und sieht's an der Kurve eh erst später.

    Richtig, der Gewebezucker läuft dem BZ hinterher. Aber, wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet das rt in rtCGM "real time", weil der angezeigte BZ-Wert von Dexcom über den bisherigen Verlauf sozusagen vorausberechnet wird. Man sieht das auch daran, dass sich ein angezeigter Werte 5 Min. später mit dem nächsten Wert teilweise nochmal ändern kann. Der angezeigte Wert sollte also weitestgehend dem aktuellen BZ-Wert entsprechen.

    Aber unabhängig davon betrifft das meine morgendlichen Messungen zur Kalibrierung nicht, da ich nachts einen sehr gleichmässigen BZ-Verlauf habe. Anstieg ca. 10 mg/dl und morgens irgendwas zwischen 90 und 110. Der Blutzucker und der Gewebezucker sollten sich also in den 5-6 Nachtstunden angeglichen haben.:) In Zeiten in denen der Blutzucker stark schwankt, würde ich das Dexcom nie kalibrieren.

    Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Nochmal zum Thema Abweichungen:

    Heute morgen Dexcom 118, blutig 116 - läuft perfekt!

    397Seth und Sheldor : Ich gebe euch vollkommen recht! Wenn die Abweichung bei 10 mg/dl bleiben würde, würde ich auch nicht kalibrieren. Bisher war es bei mir allerdings so, dass ohne Kalibrierung der Fehler am ersten Tag ca. 10 mg/dl, am 2.Tag dann ca. 20 mg/dl und am 3. ca. 30 mg/dl war. ... Und das ist mir definitiv zu viel, da ich nachmittags oft mit Werten im Bereich 80-100 unterwegs bin. Deshalb habe ich bisher die ersten Tage auch kleinere Abweichungen korrigiert und ab Tag 4 war dann die Abweichung max. 5 - 10 mg/dl und deshalb i.O., dann kalibriere ich auch nicht mehr.

    Ohne Kalibrierung laufen die G6-Sensoren bei mir - immer - mit zu hohen Werten. Die ersten 4-5 Tage sind das normalerweise ca. 10 mg/dl je Tag. Ich messe deshalb morgens 1x blutig und kalibriere, falls die Abweichung > 5 mg/dl ist.

    Bei der Aktion ging es mir nicht darum, das einmalige kalibrieren zu vermeiden, sondern darum, die Sprünge im Verlauf wegzubekommen, die das Dexcom bei mir nach dem Setzen veranstaltet hat. Z.B. innerhalb von 30 Min. von ca. 150 mg/dl auf ca. 30 mg/dl (blutig kontrolliert waren das dann 75 mg/dl) und in den nächsten Minuten dann wieder auf 130 mg/dl.

    So, ich hatte ja in Post 1.058 und 1.062 angekündigt, dass ich versuche, den Sensor einige Stunden vor dem Start zu setzen, um die Sprünge der angezeigten Werte, die bei mir nach dem Start auftreten zu vermeiden/reduzieren.

    Ablauf war folgender:

    Gestern Abend ca. 22:00 Uhr den neuen Sensor gesetzt, der alte Sensor mit der Transponder lief auf der anderen Bauchseite weiter. Den frisch gesetzten Sensor habe ich abgedeckt (Gaze + Pflaster), damit kein Schmutz eindringen kann.

    Heute morgen ca. 6:00 Uhr den alten Sensor deaktiviert und den Transponder umgebaut auf den neuen Sensor. Den neuen Sensor gestartet und die 2 Stunden Aufwärmzeit abgewartet.

    Erster Wert des Sensors 173 mg/dl - blutig gegengemessen 129 mg/dl

    Dexcom mit diesem Wert kalibriert.

    Die Kurve des Sensors läuft seither ohne irgendwelche Sprünge sauber. Eben nochmal blutig nachgemessen. Die Abweichung ist minimal.

    Ich werde das jetzt weiter beobachten. Scheinbar sorgt die erhöhte Liegezeit vor dem Start des Sensors bei mir für eine geringere Auswirkung des Setztraumas.

    Vereinfacht mal den Ablauf erklärt:

    auf dem PC https://clarity.dexcom.eu/ aufrufen

    Sprache auswählen

    Heimanwender auswählen

    Sofern noch nicht vorhanden ein Dexcom-Konto anlegen

    Beim Dexcom-Konto anmelden

    Es geht die clarity-Seite auf

    Oben links Upload-Anweisungen aufrufen, dort sind die weiteren Schritte erklärt.

    USB Kabel war bei deinem Empfänger dabei (Ist schön grün:))

    Samsung Galaxy S9 knapp 500,--

    Ticwatch E2 ca. 160,--

    Die Kombi ist 10% über deinem Wunschpreis, läuft bei mir aber super mit der Original-Dexcom-App.

    Alternativ das Galaxy S8 (ist auch auf der Kombatibilitätsliste von Dexcom), sollte ca. bei 400,-- liegen, dann wäre es im Budget.

    Ich finde die Laufzeit von 10 Tagen auch nicht gerade anwenderfreundlich. Teilweise dehne ich die Laufzeit auf 14 Tage aus. Verlängerung dann am 7. oder 8. Tag. Wie schon geschrieben, haben die Sensoren bei mir ab ca. Tag 5 - 6 keine Abweichungen zur blutigen Messung. Das bleibt auch an den 4 Verlängerungstagen so. Das hat jetzt den Vorteil, dass ich eine kleine Reserve habe, falls ein Sensor vorzeitig ausfällt. Das erspart dann den Anruf bei Dexcom (und damit vieeeel Zeit).

    Bauerndiplom

    Scheinbar ist mein Körper bezüglich des Setztraumas etwas anderer Meinung als der Dexcom-Algorithmus . Bei mir laufen die Sensoren die ersten Stunden nicht sauber. Deshalb der Versuch. Ich werde dann berichten, ob es was gebracht hat. Wird aber erst in ca. 8 Tagen soweit sein.