Beiträge von Ostler

    Wenn du deinen Wohnsitz in Deutschland nicht aufgibst, kannst du deine Versicherung behalten. Du meldest dich in AT bei der GKV und sagst denen das so. Die regeln das dann untereinander. Du hast ein Hauptangestelltenverhältnis in AT, bist in AT auch versichert aber auch in Deutschland. (...) A1

    Je nachdem, wo dein Lebensmittelpunkt liegen wird, wird das auch bewertet. Da du aber nicht vorhast, deinen Lebensmittelpunkt zu verlagern geht das so echt gut. Du hast somit sämtliche Möglichkeiten in Österreich, aber auch weiterhin, wie gewohnt, deine Ärzte und Behandlungen in Deutschland zu verfolgen.



    LG

    Nein.

    Mit Alkohol kannst du die Gluconeogenese über die Leber reduzieren und damit den Basalbedarf dämpfen oder womöglich sogar eine Zeit lang auf Null setzen. Ohne Insulin jedoch "verhungern" deine Körperzellen, weil sie keine Glukose mehr aufnehmen können (mit Ausnahme von Gehirnzellen und Muskelzellen).


    Das kann also, wie auch immer, nicht ewig lang gutgehen. Wie lange, hängt sicher von sehr vielen individuellen Details ab.

    Also ähnlich wie beim Fasten. Man setzt sich in die Ketose und verhungert. Der Blutzuckerwert ist besser als jemals zuvor, Hab1C ein Traum. Trotzdem gehts nicht, ohne Insulin.


    Deswegen mein übler Kommentar mit dem Alkohol. Und dennoch kann man mit sehr wenig oder ohne Insulin einen guten BZ - Wert haben. Das ist ja mehr oder weniger die Ausgangssituation dieses Threads.

    Den gab es garantiert, ohne Insulin kannst du sonst so viel fasten wie du willst und wirst trotzdem nicht mehr Herrin des ansteigenden Blutzuckers werden

    Das halte ich für ein Gerücht. Ich denke schon, und das soll keine Anleitung sein, kann man schon seinen Blutzucker ohne fremdes Insulin regulieren. ( z. B. Alkohol ) Allerdings ist das bei Typ1 nicht so geil, weil ... .

    schwächer sendender BT-Sender nicht die Lösung sein.

    Das muss aber beim Empfänger am OmniPod liegen. Da scheint die extremst abgeschirmt eingebaut zu sein, oder die billigste Antenne, die man so finden konnte. Ich habe mit dem G7 keine Probleme, natürlich mit dem Handy.


    Bei mir geht das Signal durch eine 36,5cm Altbau Steinwand durch. Am Anfang des G7 gab es mal Probleme mit dem Sender, die aber lange schon behoben sind.

    Ich habe meine Ernährung umgestellt :bigg Der Reis ist heute auf der anderen Seite :essen:


    Ich würde erst "sowas" essen, dann den Reis des Todes. Dann hat das Insulin vlt. noch ne Chance in den ersten 2 Stunden, den Untergang etwas hinauszuzögern.

    Dazu ne halbe Flasche Vodka und deine Leber stellt den Betrieb ein und du fällst in den UZ. Nix Tod - best Werte


    ::-)8o

    "Noch", das stinkt bei 2022 als Diagnosejahr noch nach Restaktivität.

    Da ist nichts mehr, auch keine Gegenregulation.

    Ich habe die Zeit gehabt zu testen, wie das Tresiba bei mir wirkt. Ich kann mich darauf verlassen, dass es nach 8 Stunden um eine IE pro Stunde runterzieht. Das geht ca. 4 Stunden und hört auf. Ich hab schon getestet, was passiert, wenn ich das Tresiba weglasse -> ich schieße auf 400+

    Ich trage die Sensoren auch am Oberarm, aber vorne.

    Vorteile: man liegt nicht drauf und die Verbindung zum Smartphone ist besser (trage zwar den Libre, aber den Test G7 hatte ich auch vorne am Oberarm).

    Vorne ist doch der Muskel. Funktioniert das verlässlich? Ich bin eher schlank gebaut. (...)

    Ich hebe keine 100kg dafür 10kg 100 Mal. Laut den Sensorenherstellern, da sind sie ja alle gleich, soll der Sensor ins Unterhautfettgewebe.

    Compression-Lows!

    So sehr ich auch von den Werten vom G7 begeistert bin und ihn lobe, so sehr macht er mich jeden Tag wach. Ich hab schon eine sogenannte Eisschulter und auch rückn deswegen. Wenn die Werte nicht so verlässlich wären...


    Ich trage ihn am Oberarm - du scheinst eine sehr gute Stelle gefunden zu haben, wo du nich draufliegst. Ich werde aber bald mal den Oberschenkel oder was anderes probieren

    Für mich bedeutet der Diabetes mittlerweile ein ständiges neues Anpassen auf die Situation (und dabei möglichst auf Falscheinschätzungen und Rage-Boli zu verzichten). Es ist und bleibt anspruchsvoll.

    Aber wie jebir schon schrieb: Wir sind hier im Club der Anspruchsvollen. Ich bekomme in der Dia-Praxis auch immer nur begeisterte Lobeshymnen bei gleichzeitiger persönlicher Unzufriedenheit...

    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe allein hier durch das Forum viel gelernt, was kein*Dia*fee geschafft hat - ich schätze den Austausch sehr!

    vana

    Du musst das alles für dich individuell austesten. Der Luxus eines Diabetikers ist wohl Zeit! Wenn du die hast, dann teste dich aus, über 10 Tage z. B. . Du gestaltest dir dein Leben und musst der den die das Kohlenhydrate bestimmen können, die dich am Leben halten und entsprechen handeln. Wir brauchen Insulin und müssen spritzen (T1). Wenn ich 10 Stunden als Industriekletterer malochen würde, müsste ich ein Kasten Cola hinter mich herziehen um mir mal eine IE zu gönnen um meine Organe mit Energie zu versorgen. Etc.... ...

    Also bei mir ist Bewegung ein Gamechanger. Bin ich ein paar Tage faul, brauch mein Insulin auch 1,5 Stunden, bis es kommt. Mit Bewegung schiebts mich schon nach 30 Minuten runter. Auch mein Basal geht hoch. Bei Tresiba nicht sehr hilfreich und es dauert immer eine Woche, bis ich mich neu eingestellt habe. Dazu kommt, dass ich auch dachte, mein Insulin wär umgeschlagen, ist es aber nicht. Unser Begleiter ist leider eine Diva!

    (...)

    Das eine Mahlzeit mehr als 2 Stunden brauch, bis sie ankommt schaffe ich nur, wenn es eine feucht fröhliche Nacht gab. Dann hat mein Magen anscheinend keine Lust - sehr gefährlich!


    LG