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Drakke

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Donnerstag, 10. November 2016, 13:01

Zu ersten Mal habe ich gerade den Sensor des G5 ausgetauscht. Sofort, nachdem der neue drin war, kam die Anzeige: "Sensor bald tauschen."



Ist das immer noch die Anzeige für den alten Sensor?
Du musst den Sensor erst stoppen, dann neue Sensor setzen und dann wieder starten.

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wofi

Drakke

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Donnerstag, 10. November 2016, 13:12

?? Musste du 2 Stunden warten?
Und dann 2mal Kalibrieren.

elektra

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Donnerstag, 10. November 2016, 15:16

Erfahrungsaustausch Dexcom G4/G5

Hallo Ihr Lieben,

Da die Gemeinde der CGMS-Nutzer ja stetig wächst, denke ich ist ein Erfahrungsaustausch nützlich. Ich selber nutze seit 1 Woche das G5. Zuvor habe ich schon G3 und G4 genutzt. Ohne CGMS würde ich kaum noch klar kommen :-)

Noch bin ich Selbstzahhler, hoffe aber die Krankenkasse wird das Ganze noch übernehmen.

Drakke

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Donnerstag, 10. November 2016, 17:01

?? Musste du 2 Stunden warten?
Und dann 2mal Kalibrieren.

Das soll wohl nur bei der sog. Erstkalibrierung nötig sein. Jetzt zeigt er wieder normal den Wert an, ohne Tauschaufforderung.

Das muss du jedes mal machen, wenn du einen neuen Sensor setzt. ( also: Sensor stoppen, neuen Sensor setzen, dann Starten nach 2 Stunden 2 mal Kalibrieren.)

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Oktober

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helmama

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Donnerstag, 10. November 2016, 21:11

@Oktober

Du hast "Sensor stoppen" am Empfänger gedrückt? Danach neuen Sensor gesetzt und am Empfänger "Sensor starten" bestätigt? Danach Wartezeit runterlaufen lassen und dann gemäß Aufforderung vom Empfänger die Doppelkalibrierung vorgenommen?

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DerWurstkuchen

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Freitag, 11. November 2016, 12:25

Also 2 Stunden Pause ist normal bei Sensorstart. Hattest Du direkt nach Ablauf der 2 Stunden die Doppelkalibrierung gemacht?

Jakla

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Freitag, 11. November 2016, 20:29

Meins liegt bei meinem Doc, bekomme es aber erst am 21.11. :-( Ohne Einweisung/Schulung von Nintamed dürfen die das nicht rausrücken. Den Freestyle Navigator und die Combo gab es auch ohne Einweisung...

Blechmann

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Freitag, 11. November 2016, 23:16

...bin ja mal gespannt, denn meins wartet auch auf mich. :rolleyes:

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Samstag, 12. November 2016, 01:29

Also 2 Stunden Pause ist normal bei Sensorstart. Hattest Du direkt nach Ablauf der 2 Stunden die Doppelkalibrierung gemacht?

Ich schrieb von mehr als zwei Stunden jenseits des Kalibrierungsvorganges. Von Meßpausen, die es auch so schon hin u. wieder gab. Einfach so...

(Wenn der Doppelblutstropfen angezeigt wird, kalibriere ich natürlich u. lasse es nicht so.)
Also noch mal: Du hattest die normalen zwei Stunden Messpause nach dem Aktivieren des neuen Sensors und dann noch mal weitere 2h 40 min Messpause nach der Doppelkalibrierung?
Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, dass du so viele Messaussetzer hast, vor allem noch mit einem nagelneuen sensor..

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helmama

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Sonntag, 13. November 2016, 14:23

Das Messgerät habe ich immer dabei, auch wenn ich einen Sensor trage. Der Sensor ist schnell mal hinüber durch versehentliches Abreißen oder oder oder
Ohne Messgerät gehe ich nicht aus dem Haus.

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lorenz93

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Sonntag, 13. November 2016, 14:26

Die Aussetzer sind äußerst komisch. Hast du den Empfänger immer an dir? Bei meinem G4 mit xDrip kommts auch mal zu abbrüchen, wenn ich den Sensor am Bauch hab und den Empfänger im Rucksack mit Laptop drin. Die Reichweite kann in der Realität ganz schnell sinken.
Vielleicht hast du auch wirklich ein Montagsgerät erwischt.

Und ja. Messgerät würd ich immer mitnehmen.

übringens wohn direkt in Offenbach;-)

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Montag, 14. November 2016, 12:07

Ohne Messgerät gehe ich nicht aus dem Haus.

Zitat

Messgerät würd ich immer mitnehmen.
Hmm..... dann kann ich es ja wieder dauerhaft nutzen. Denn den anderen Zweck, für den ich das CGM vorgesehen hatte (die UZ-Warnfunktion), die erfüllt es ja nach Herstellerangaben möglicherweise nicht. Jedenfalls soll man sich explizit nicht darauf verlassen u. das tue ich auch nicht. Würde ich jetzt auch bei einem extra-geprüften Ersatzgerät nicht mehr.
Das Vertrauen ist leider im Eimer.

Ikebana

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Montag, 14. November 2016, 12:25

Wenn das Gerät in Ordnung ist, sind auch die Alarme zuverlässig (Ausnahme Verbindungsabbruch und ???). Natürlich ist es ärgerlich, wenn man ein defektes Gerät bekommen hat, aber das wird ja getauscht.

Ich gehe in der Regel ohne Messgerät aus dem Haus. Inzwischen sogar für bis zu 8 Stunden. Dann kalibrire ich halt vorher. Natürlich nicht, wenn der Sensor ganz neu ist oder sehr alt und schon mal ausgesetzt hat. Aber bei einem zuverlässigen Sensor traue ich mich das. Wenn er trotzdem ausfällt bin ich natürlich blank, aber dann schätze ich halt. Es ist egal, wenn die Einstellung mal ein paar Stunden nicht so gut ist. Hypoglykämien nehme ich wahr, sonst geht das natürlich nicht.

CGMs sind nicht 100%ig, damit muss man sich abfinden. Zumindest derzeit. Man bekommt etwa 95% und für den Rest braucht man Mut zur Lücke. Wenn man die Dinger einige Zeit hat, lernt man das einzuschätzen. Mir geben 95% CGM jedenfalls ein 100%ig gutes Gefühl. Aber das hat auch etwa ein halbes Jahr gedauert. Die Zeit muss man sich nehmen.

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karlhof

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Montag, 14. November 2016, 12:43

Wenn das Gerät in Ordnung ist, sind auch die Alarme zuverlässig (Ausnahme Verbindungsabbruch und ???). Natürlich ist es ärgerlich, wenn man ein defektes Gerät bekommen hat, aber das wird ja getauscht.

CGMs sind nicht 100%ig, damit muss man sich abfinden. Zumindest derzeit. Man bekommt etwa 95% und für den Rest braucht man Mut zur Lücke. Wenn man die Dinger einige Zeit hat, lernt man das einzuschätzen. Mir geben 95% CGM jedenfalls ein 100%ig gutes Gefühl. Aber das hat auch etwa ein halbes Jahr gedauert. Die Zeit muss man sich nehmen.
Also von 100%ig ist das Dexcom G4 sehr sehr weit entfernt. Abweichungen von 60 mg/dl nach oben oder unten sind schon mal möglich. Und damit kann ich mich wirklich nicht darauf verlassen dass eine Hypo zuverlässig angezeigt wird.

Das ???-Problem setzt dem ganzen noch die Krone auf. Nicht dass die gemessenen Werte womöglich nicht stimmen; ich bekomm ja nicht mal mit, dass der Empfänger gerade keine Werte empfängt die er auswerten könnte.

So oder so ist mit dem Teil keine zuverlässige Hypowarnung zu erreichen. Wofür dann der ganze, kostspielige Aufwand?

VG

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linus

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Montag, 14. November 2016, 12:49

So oder so ist mit dem Teil keine zuverlässige Hypowarnung zu erreichen. Wofür dann der ganze, kostspielige Aufwand?


Ich bin sicher, bei anderen Leuten läuft der Dexcom -Sensor wesentlich zuverlässiger. So ist es auch mit dem Enlite oder mit dem Libre. Nicht alle Sensoren laufen für jeden gleich gut. Muss man eben ausprobieren und hoffen, dass einer dabei ist, der zuverlässig ist. ;)
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Montag, 14. November 2016, 12:58

Also von 100%ig ist das Dexcom G4 sehr sehr weit entfernt. Abweichungen von 60 mg/dl nach oben oder unten sind schon mal möglich. Und damit kann ich mich wirklich nicht darauf verlassen dass eine Hypo zuverlässig angezeigt wird.


Die Meinung kann ich nicht teilen. Auch wenn ich keinen G4 Empfänger hab, sonder nur ein xDrip, gehe ich davon aus, dass die Algorithmen mehr oder weniger gleich arbeiten.
Ich hab bei ordentlicher Kalibrierung( gründlichst Händewaschen und trocknen , je nach Abweichung 2. mal Messen, richtiger Zeitpunkt) Abweichungen von < 5mg bzw <5%. Meistens sogar nur 2-3 mg Abweichung. Selbst bei steigenden oder fallenden Werten hält sichs echt in Grenzen. Ist natürlich auch stark von der Charge abhängig.

Hast du schonmal versucht zu reklamieren bei den Abweichungen?

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andrala

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Montag, 14. November 2016, 16:51

Abweichungen von 60 mg/dl nach oben oder unten sind schon mal möglich. Und damit kann ich mich wirklich nicht darauf verlassen dass eine Hypo zuverlässig angezeigt wird.



Und genau das muss man einschätzen lernen. Solche Abweichungen kommen selten vor, wenn dann bei neu engesetzten Sensoren. Also korrigiere ich nicht mit Insulin ohne blutig kontrolliert zu haben. Auch darf man Hyposympthome nie ignorieren.
Hypowahrnehmungsstörungen resultieren meist daraus, dass man häufig und längere Zeit einen viel zu niedrigen Wert nicht bemerkt und der Körper sich daran gewöhnt. Mit CGM kommt das nicht vor. Dass das CGM ausgerechnet dann auf ??? geht, wenn Du eine Hypo hast, kann passieren, ist aber unwahrscheinlich und wird deshalb nicht ständig passieren. Das gleiche gilt für größere Abweichungen. Dadurch bleibt die Wahrnehmung erhalten bzw. verbessert sich wieder.

Den Umgang mit CGM muss man auch lernen und es nimmt einem das Management und das Mitdenken nicht komplett ab. Es unterstützt aber sehr gut. Mehr, auch ein völlig zuverlässiges Closed Loop System ist beim derzeitigen Stand der Technik nicht drin. Daraus darf man aber nicht den Schluss ziehen, dass es nichts taugt.

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Montag, 14. November 2016, 18:50

Daraus darf man aber nicht den Schluss ziehen, dass es nichts taugt.

Wenn der Hersteller schreibt: "Unser Produkt ist technisch fehlerhaft. Vorsicht bei der Handhabung..... es kann lebensgefählich sein.", dann taugt es erstmal nicht. Vielleicht in späteren, besseren Zeiten (hoffentlich). Aber momentan eben nicht.

CGM als Idee kann man ja gut finden.

Karli

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Montag, 14. November 2016, 20:33

Mehr, auch ein völlig zuverlässiges Closed Loop System ist beim derzeitigen Stand der Technik nicht drin.


Und beim Closed-Loop System muss man dann auch bedenken, dass das auch nur die Werte aus einem CGM zur Berechnung der Insulinmenge verwendet. Und wenn das CGM anfangs, am Ende oder zwischendrin aus irgendwelchen Gründen nicht korrekt misst, weiß der Computer des Closed Loop das ja gar nicht und berechnet eventuell falsche Insulinmengen oder schaltet unnötigerweise die Insulinzufuhr ab.
Dennoch wird es irgendwann (Hybrid-) Closed Loop geben, bzw. gibt es seit September mit der 670G offiziell vom FDA zugelassen in den USA ja schon.
Wenn man ein technisches System zur Unterstützung anschaltet, sollte man dennoch seinen Kopf nicht ausschalten. ;)

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lorenz93

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Montag, 14. November 2016, 23:42

Mehr, auch ein völlig zuverlässiges Closed Loop System ist beim derzeitigen Stand der Technik nicht drin.
Es gab schon mehrere erfolgereiche Studien zu closed loop Systemen. Auch gibt es ein open source Projekt(openAPS) was sich vielversprechend anhört und mehr als überzeugende Ergebnisse liefert( das was man zum sehen bekommt). Es basiert auf kurzen temporären Basalratenänderungen und ist Software- und Pumpenseitig limitiert, kann also nicht das Reservoir auf einmal in einen reinpumpen. Bei Ausfällen läuft die normale Basalrate einfach weiter.

Ein System bei dem die Boli wegfallen ist zwar möglich aber ich bezweifle, dass man damit eine vernüftige Einstellung hinbekommt. Dafür ist der time lag bei intersteriler Messung einfach zu groß bzw. die verfügbaren Analoga wirken zu langsam um das zu kompensieren.

Wenn man ein technisches System zur Unterstützung anschaltet, sollte man dennoch seinen Kopf nicht ausschalten. ;)
Gerade wenn man solche System benutzt, erhöht sich immer der mentale Therapieaufwand. Je mehr Input, desto mehr Möglichkeiten für Therapieentscheidungen.

Mal zu einem anderen Thema:

Gibts hier jemanden der mit Pfalsterallergie bzw. Hautreaktionen beim Dexcom zu kämpfen hat? Bin leider auch gegen jegliches Folienpflaster und Fixomull strech allergisch. Cavillon funktioniert auch nicht so wie es soll.

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