Beiträge von heikeov

    Ok


    Spray: deutlich schwächere Wirkung als Tabletten/Infusionen/Spritzen
    Salbe: marginale Wirkung, wenn überhaupt

    Das Schema ist für Kortison als Tabletten oder Spritze gedacht!!!
    Bei der topischen Anwendung als Spray oder Salbe ist die Wirkung auf den Blutzucker viel schwächer bis überhaupt nicht vorhanden.
    Du musst vorsichtig ausprobieren, wie viel Insulin du zusätzlich brauchst.
    Du schreibst ja selber, dass dein BZ nur kurz auf 300mg/dl hochgeschossen und dann auf 70mg/dl abgestürzt ist. Da wäre das Kortison-Schema viel zu viel!


    Wie viel Zeit lag zwischen dem Spray und dem 300er Wert? Ist das immer so?

    Für das Verwenden der Pumpe und des CGMs brauche ich Carelink nicht. Kann ich alles direkt mit der Pumpe machen. Sogar einfache Auswertungen sind möglich. Habe ich etwa 3 Monate so gemacht. Ist lästig, aber funktioniert.


    Ich kann die Pumpe auch beim Diabetologen auslesen lassen und mit den CSV-Daten dann meine eigenen Auswertungen machen. Dann hat der Hersteller keinen Zugriff auf meine Daten...


    Ich vermute, dass damit den Anforderungen bzgl. Datenschutz im Sinne des G-BA erstmal genüge getan ist.


    Ich würde es allerdings sehr begrüßen, wenn Minimed die Personal-Version auch als Offline-Version zur Verfügung stellen würde. Technisch ist das kein Problem...
    :whistling: ok für die Genies von Minimed vielleicht schon, wenn man bedenkt wie lange die brauchen, um 'nen trivialen Bug zu beheben...

    Habe im April für 10 Tage zweimal täglich 25mg Prednisolon genommen.



    Ca 3 Stunden nach der ersten Tablette habe ich meine Basalrate auf 150% erhöht, 1,5 Stunde später hatte ich die erste Hypo -> also zurück auf 140 %. Nach weiteren 3-4 Stunden gingen die Werte dann langsam aber kontinuierlich hoch, so dass ich doppelt korrigiert und gleichzeitig die Basalrate alle 1-2 Stunden um weitere 5% Prozent angehoben habe. Während der Zeit lagen meine Werte zwischen 70 und 240 mg/dl.


    Nach 24 Stunden war ich bei 200% Basal, alle Faktoren habe ich dementsprechend angepasst (verdoppelt).
    Von da an waren meine Werte total stabil zwischen 100 und 120mg/dl.
    Nach der letzten Tablette ging es nach ca. 48 Stunden dann ziemlich schnell bergab, so dass ich Basalrate und Faktoren dementsprechend reduziert habe.


    Die folgenden 3-4 Wochen waren dann sehr schwankend - kann vom Kortison kommen, muss aber nicht...

    Habe jetzt nochmal gegoogled... und hoffe es jetzt verstanden zu haben...


    Für uns relevant ist "MVV-RL". Da wird beschrieben unter welchen Indikationen und zu welchen Bedingungen eine Methode angewendet werden darf.


    "§ 137c SGB V" gilt nur für die Anwendung in Krankenhäusern - kann uns also eigentlich egal sein...



    Das klingt jetzt erstmal nach grundsätzlicher Anerkennung, nur die Bedingungen werden noch spannend werden...

    Aus der Tagesordnung:


    "Das Plenum entscheidet über eine Änderung der MVV-RL sowie über eine Einstellung der
    Methodenbewertung nach § 137c SGB V für den stationären Bereich."



    Ich ahne böses, ganz, ganz böses... ;(

    Man kann als Diabetiker, der keine Folgeschäden hat und der keine großen Probleme damit hat, alles auch sofort machen und man muss NICHTS besser sein lassen.

    Ich darf als Diabetikerin nicht jeden Beruf ausüben... und das ist auch wegen der damit verbundenen Risiken grundsätzlich in Ordnung!

    Dafür ist der durchschnittliche Blutzuckerwert in mmol/l fast identisch mit dem HbA1c in %.

    Für `nen durchschnittlichen BZ Wert von 100mg/dl passt es noch ziemlich gut...
    Bei 130 liefert z.B. http://www.hba1c.info einen geschätzten HbA1c von 6.5%, der durchschnittliche Wert in mmol/l liegt bei 7.2.


    Sorry, aber das als "fast identisch" zu bezeichnen, widerspricht meinem mathematischen Denken.
    Das ist ja wie im Physikum der Mediziner: Die kürzen die Kreiskonstante (Pi=3.1415...) gegen die Eulerzahl (e=2.7182...) :arghs:
    Würde allerdings erklären, warum so viele Diabetologen nicht mit beiden Einheiten umgehen können... :P

    Der HbA1c-Wert wird aber auch in 2 verschiedenen Einheiten angegeben. "%" und "mmol/mol" :whistling:


    Und ich traue mich mal zu behaupten, dass die meisten hier "%" bevorzugen - das ist der Wert zwischen 6 und 7, den sich die meisten wünschen :D
    In "mmol/mol" wäre das ungefähr zwischen 42 und 53.
    mmol/mol ist die neu standardisierte Einheit.

    Z.B. > hier <
    wird mg/dl direkt in Bezug zu benötigten KH bei körperlicher Aktivität gebracht.


    Gruß
    Joa

    Das würde aber alles mit dem entsprechenden Faktor auch für mmol/l funktionieren...


    PS: Ich denke - aus reiner Gewohnheit - auch in mg/dl

    Hallo,
    wie Sheldon schon schrieb, aber ein wenig technischer...



    das Messgerät ist für das Betriebssystem kein Speichermedium, sondern ein USB-Gerät, wie z.B. eine Maus, eine Tastatur oder ein Kaffeewärmer :P .

    Dass Insulin an der Nadel entlang wieder rausfließt, hatte ich vor Jahren mit Stahlkathetern. Die habe ich irgendwann wohl nicht mehr vertragen und haben dann fiese große Löcher um die Nadel gemacht. Da war dann aber auch das Pflaster feucht und es hat nach Insulin gemüffelt...


    Im Moment nehme ich Kortison und habe deshalb Bolusmengen von bis zu 20 IE bei 9mm Teflon Katheter. Und da fließt nichts, aber auch gar nichts zurück. Das würde ich im Moment garantiert sehr, sehr schnell merken.


    Anderer Aspekt: Wenn ich mir 25 IE Basal mit `ner Spritze verpasse, müsste das dann doch erst recht wieder rauslaufen. Die Nadel ist nicht länger, die Menge aber sehr viel schneller drin als mit der Pumpe.


    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es auch von der Beschaffenheit des Hautgewebes abhängt, wie viel "Druck" aufgebaut wird.