Beiträge von Gendra

    Bei mir funktioniert es irgendwie nicht. Gibt es Hardware/Software die nicht die Voraussetzungen erfüllt? Hab ein Samsung A3 2016 mit Android 7.0.

    Was funktioniert denn nicht? Das Patchen, die App oder die Übermittlung an xDrip.

    ich habe gerade zufällig gesehen, dass du das Patch-Repository eh schon auf Github geforkt hast.

    Das war der erste Versuch selbst einfach die Patches zu bearbeiten, aber das hat nicht so richtig funktioniert.


    Ich habe aber jetzt mal mit dem Tipp von Cinbar ne diff-Datei zwischen dem Originalverzeichnis und meinem Patch erstellt und angehängt.

    Die Datei selbst habe ich aber noch nicht getestet aber ich denke sie dürfte dir weiterhelfen (die Dateipfade sind noch etwas krumm).

    Wichtig ist natürlich noch (wie in der Originalanleitung) die vier smali-Dateien von Github in den entsprechenden Ordner zu legen und die originale APK in den Asset-Ordner.


    Ich denke am einfachsten ist es meinen Patch mit dem Originalpatch zu vergleichen, um nen Gefühl für die Änderungen zu bekommen.

    Dateien

    • patch.txt

      (24,9 kB, 15 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Und wo ist dann die besagte Lebensqualität, wenn man sein Leben ganz (oder zumindest doch einen verdammt großen Teil, mal ganz zu schweigen von den Arztbesuchen und von der Selbsttherapie) nach dem Diabetes ausrichtet um diese Ziele zu erreichen? Und zur Selbsttherapie gehört sicher nicht, das man sein Leben nach dem Diabetes ausrichtet...


    Zumal man z.B. unregelmäßige Arbeitszeiten oder gar Schicharbeit nicht mal eben so ändern kann...


    Wie erwartet habe ich ja eine größere Diskussion angezettelt. Du hast sicher recht, dass man die Lebensqualität nicht zu kurz kommen lassen darf, aber was tatsächlich eine Einschränkung ist und was nicht, ist eben individuell sehr verschieden.

    Ich (persöhnlich) bin überzeugt, dass jemand mit einem A1C von 6,5 besser fährt als mit 7,5, mit ner 6 besser als 6,5 und mit ner 5,5 besser als mit ner 6 usw. Gleiches gilt auch für die TIR, je höher bzw. je kleiner die Spitzen desto geringeres Risiko für Folgeschäden. Das ist meine Meinung und davon lasse ich mich auch nicht abbringen. Und mich interessiert nicht wie es in 30 Jahren aussieht (da muss ich ja immernoch arbeiten) sondern wies in 60+ Jahren aussieht.


    Trotzdem will ich natürlich meine Lebensqualität erhalten und habe z.b. meinen (westeuropäisch ungesunden) Ernährungsstil auch nicht geändert. Wenn ich Bock auf Pizza und Eis habe, dann gibts das auch.

    Andererseits muss ich fürs Essen ja sowieso spritzen, also gebe ich mir da besondere Mühe, rechne (und wiege) mein Essen gut ab und versuche auch meine Faktoren genau auszutesten. Gleiches gilt für den Spritz-Ess-Abstand, da ich meist selbst frisch koche weiß ich ja wanns essen gibt und kann dann entsprechend vorher spritzen.

    Und ich versuche die technischen Möglichkeiten (CGM) zu nutzen und erlaube mir (zum Unmut meines Diabetologen) auch eine straffe Einstellung. Korrigiert wird auf 100 oder tiefer und wenn ich mit den KEs unsicher bin wird lieber zuviel gespritzt und rechtzeitig nochmal was nachgegessen. Abends vorm schlafen z.b. was zu Essen um nicht unter 100 ins Bett zu gehen würde mir nicht in den Sinn kommen, dann lasse ich mich lieber nachts vom Libre wecken.


    Ich meine mein Hba1c bzw. TIR könnte auch noch auch ein klein wenig besser sein, aber ich bin nicht bereit meinen Sport oder mein Essen danach auszurichten. Ich denke aber, nun mit dem CGM auf einem guten Weg zu sein. Und meinem nächsten Wert bekomm ich sowieso erst Anfang Oktober, aber mir ist der TIR auch wichtiger geworden...


    Hoffentlich kommt nächstes Jahr die 670G!

    Ich wollte mit meine Beitrag auch keinesfalls irgendwelche Werte kritisieren oder jemanden auffordern sich anders einzustellen. Ich möchte nur dazu aufrufen sich für sich selbst zu überlegen was man erreichen möchte, was man erreichen kann und was man bereit ist dafür zu investieren.


    Das Wichtigste ist, dass man selbst mit seinen Werten zufrieden ist, egal obs für den Diabetologen zu hoch oder zu tief ist oder was auch immer ist.

    Wir alle hier müssen den Aufwand der Therapie selbst leisten, müssen mit den Einschränkungen die wir uns selbst auferlegen zurecht kommen und wir sind auch diejenigen, die am Ende evtl. die Komplikationen ertragen müssen.

    Deshalb finde ich, dass letzendlich nur wir selbst auch wirklich die Entscheidung treffen können, was unsere Zielwerte sind und wie wir die erreichen können. Der Diabetologe oder irgendeine Expertenkommision mag uns beraten, mag uns Tipps oder Informationen geben, aber die Entscheidung abnehmen kann sie uns nicht.

    Vielleicht mal die Augen auf machen? Was glaubst Du wem die 34 Namen am Anfang gehören?

    Und wenn so Deine Meinung ist, dann weiß ich nicht was ich davon halten soll ;)

    Ich denke mal Rom bezog sich darauf, dass diese Empfehlung von 70% bzw. > 70% TIR gar nicht in dem Konsensuspaper erwähnt wird. Auch ich habe sie dort (trotz Suchfunktion) nicht gefunden. Der einzige Treffen für "70%" ist, dass mindestens 70% der CGM-Daten vorhanden sein sollen.


    Die Zahlen sind zwar ehrgeizig, aber in meinen Augen schon fast wieder unrealistisch. Und ist ein Ziel nicht immer etwas was man zwar anstrebt, aber letztendlich nicht weiß ob man es auch erreicht?

    Hast Du jemals diese 90/95% erreicht und über einen Zeitraum auch gehalten (und ich meine jetzt nicht etwa durchschnittlich)? Da habe ich meine Zweifel. Also warum so etwas überhaupt erst setzen?

    Selbst mit einer Minimed Medtronic 670G Hybrid-Closed-Looped Pumpe dürften solche Ziele nicht ganz einfach sein, wie die Studien zeigen.

    Ich selbst bin ja noch nicht lange dabei und werde sicher noch von Restfunktion unterstützt aber die >90% schaffe ich im Quartalsdurchschnitt schon relativ locker. Einige Vorposter schaffen auch mit längerer Diabetesdauer noch deutliche engere Bereiche.


    Von den DIY-Loopern mit deutlich über 90% in einer 70-160er Range ganz zu schweigen. Und z.b. Grounded mit Low-carb schafft bestimmt auch >90% in 70-140.

    Insofern "machbar" sind diese Ziele schon. Es hängt eben, wie ich oben schon geschrieben habe, davon ab, was man dafür "opfern" möchte.


    Das die Ergebnisse der Zulassungsstudien anders aussehen, liegt vor allem daran, dass hier im Forum natürlich ein hochselektiertes Kollektiv unterwegs ist. "Draußen" in der Welt sieht das ganze nochmal anders aus. Allerdings ist es teilweise schockierend, wie schlecht doch auch viele langjährige Diabtetiker geschult sind und wie wenig manche doch über die eigene Erkrankung wissen.

    Du könntest die von dir angepassten Patch-Dateien entweder einzeln bei https://pastebin.com/ hochladen und hier verlinken oder alles zusammen in ein zip-Archiv packen und hier im Forum als Dateianhang hochladen.

    Das Problem damit ist leider, dass der Rest der Dateien urheberrechtlich geschützt ist und Abbott liest ja auch hier im Forum mit (und hat schon andere Mitglieder identifizieren können). Insofern wäre mir eine Patchdatei in der "nur" die eigenen Änderungen drin sind lieber.


    Etwas besseres fällt mir jetzt auch nicht ein, da ich nicht weiß, wie die Besitzer des GIT-Repositorys mit Pull-Requests umgehen und man davon ausgehen kann, dass die Deaktivierung der konventionellen LibreLink-Funktionalitäten absichtlich von denen so implementiert wurde.

    Das sie es selbst implementieren glaube ich auch nicht, andererseits ist es ja hauptsächlich aus Datenschutzgründen so gemacht worden.

    Pennadeln werden regelhaft mehrfach genutzt, und bei Sensor-Nadeln ist es nichts anderes. Einfach wie gewohnt desinfizieren, ohne Aufregung.

    Zum einen sollten Pennadeln auch nicht mehrfach genutzt werden, zum anderen ist bei der Insulininjektion gerade keine Desinfektion notwendig, weil dem Insulin eine ganze Reihe an hochgiftiger Stoffe beigemischt sind die desinfizierend wirken.


    Bei Sensorfaden hingegen ist i.d.R. eine Beschichtung aufgebracht, die genau das Gegenteil bewirkt, nämlich das Immunsystem zu hemmen, damit der Sensorfaden nicht so stark angegriffen wird. Also die idealen Bedingungen für ein Bakterium, dass sich dorthin verirrt hat.

    Zum anderen bleibt der Faden tagelang in der Haut während die Nadel schnell wieder raus ist und selbst da gibt es hin und wieder ziemlich ekelhafte Infekte wenn nicht zumindest basale Hygienevorschriften eingehalten werden (vor allem bei Pumpenkathetern die länger drinnen bleiben).

    Und dann sind auf der Umfrageseite auch noch verschiedene Tracker aktiv.

    Nicht bei mir, ublock ist recht "gut" konfiguriert. Die haben jedenfalls "Feedback" bekommen, was ich von Datenmissbrauch halte. Und wie gut ich es finde, dass Leute sich selbst mit Closed loop helfen, so lange weder die Kassen noch Medizingerätehersteller da einen Weg finden eine "Plug & Play" Lösung anzubieten. Ja, scheiss Haftungsfrage. Aber auch scheiße, wenn man deswegen nur das zweit- oder drittbeste System nutzt.

    Die Haftungsfrage ist halt leider nicht nur ein bürokratisches Hindernis, sondern hat durchaus auch ihre Berechtigung. Gerade in der aktuellen Zeit wo der Hype ums Loopen immer größer wird, fangen auch immer mehr Leute damit an, ohne wirklich die Risiken zu verstehen bzw. die zwingend notwendigen Faktoren (Basalrate, ISF etc.) ernsthaft auszutesten.

    Und wenn man den Loop sinvoll nutzen will, muss er auch in der Lage sein, ein tödliche Insulindosis abzugeben. Schließlich ist bei mir auch mit normaler ICT jeder Essensbolus potentiell tödlich, wenn ich nicht wirklich danach entsprechend essen würde.


    Dementsprechend denke ich, dass ein kommerzielles System mit den Fähigkeiten der heutigen DIY-Lösungen niemals eine Zulassung bekommen könnte, denn die Sicherheit vor Bedienungsfehlern ist unmöglich herzustellen. Außnahme wären dann Dual-Hormone-Systeme die Fehler mittels Glukagon ausbügeln können.

    Darf ich mal fragen, ob du schon mal so ne deftige Infektion gesehen hast?? Da hätte ich fast kein Mitleid mehr und für evtl. Kosten kommt ja nur die KK auf - ist ja nicht so wild!

    Da man sich den Sensor im Normalfall "körperstammnah" setzt, dürften die Kosten bei einer richtigen Infektion sehr überschaubar sein, da es für eine lebensrettene Amputation eh zu spät wäre.

    Hallo Gendra,


    darf ich fragen, was genau du dort angepasst hast oder ob du deine Anpassungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen würdest?


    Da ich selbst Java-Entwickler bin, habe ich mir den Patch mal kurz angeschaut und gesehen, dass man wohl die Patch-Änderungen an der NotificationChannel-Klasse tlw. wieder rückgängig machen muss, aber bevor ich mich hier weiter einarbeite, wollte ich einfach mal unverfänglich anfragen, ob du deine schon gewonnenen Erkenntnisse mit der Allgemeinheit teilen würdest. :)

    Ich stelle die Änderungen gerne zur Verfügung, wenn es mir gelingt (s.u.) :/


    Was ich gemacht habe war letzendlich, dass ich den Patch manuell durchgegangen bin und quasi alle Teile die nur Funktionen rauswerfen/ausblenden herausgenommen habe und nur die Teile die Funktionen einfügen drinnen gelassen habe. Damit funktioniert die erstellte App auch Problemlos und sendet sowohl an xDrip als auch an LibreView. Getestet habe ich bisher auf 2 Handys mit insgesamt 3 Sensoren.


    Da ich allerdings nicht so der Git-Typ bin und die entsprechenden Patches jeweils manuell und händisch (copy und paste in die jeweiligen Files) eingepflegt habe, habe ich letzendlich nun zwei Dateiordner. Einer mit den smali-Files der gepatchten App und einer mit dem unveränderten Original. Wenn mir jemand verraten kann, wie ich einen Diff-File zwischen zwei Ordnern erstellen kann (oder mir eine Anleitung dazu verlinken kann), stelle ich den Patch auch gerne für andere zur Verfügung.

    Bei mit ist es ähnlich wie bei Mokka.

    Am Anfang misst er meist ca 15-20 Punkte zu niedrig und pendelt sich dann nach den ersten 24 Stunden meist auf ca. 10-15 zu niedrig ein. Im Verlauf der ersten Woche kommt er dann langsam Blutwert immer näher, so dass ab dann die Messungen bis zum Ende fast übereinstimmen.


    Die Abweichungen am Anfang sind zum Glück so reproduzierbar, dass sie sich mit xDrip gut wegkalibrieren lassen.


    @sultanine: Das Problem ist, dass im Laufe der Tragezeit die Enzyme auf dem Sensorfaden immer stärker abgebaut werden. Damit die Werte trotzdem stimmen wird das Rohsignal entsprechend immer mehr verstärkt. Wenn aber dein Körper stärker darauf reagiert als der "Standardmensch" von Abbott, dann reicht diese Verstärkung vielleicht nicht aus und daher sind die Werte zu niedrig.

    Wenn dein BZ nach einer Einheit Insulin um 50 Punkte sinkt, dann ist dein Korrekturfaktor (KF) 50. Da muss nix umgerechnet werden.


    Bei den Mahlzeiten hast du vermutlich einen KE/BE-Faktor z.b. 1,5 oder 0,5 usw.

    Den musst du dann für die DANA in der Tabelle nachschauen oder kannst ihn auch einfach umrechnen mit


    KHF = 10 / KE-Faktor

    bzw.

    KHF = 12 / BE-Faktor


    je nachdem ob du mit KEs oder BEs rechnest.


    Bei einem KE-Faktor von 1,5 wäre das dann KHF = 10 / 1,5 = 6,66 ~ 7

    und bei 0,5 dann KHF = 10 / 0,5 = 20


    AAPS bzw. Nightscout rechnen übrigens auch "umgekehrt" also genau so wie die DANA-Pumpe.

    Ganz ehrlich das war doch keine Einweisung sondern Körperverletzung =O

    Wieso darf jemand überhaupt Schulungen machen, wenn er die Pumpe gar nicht kennt und die Hälfte in der Anleitung nachlesen muss?


    Was den hohen BZ angeht, kann es sein, dass die Gewindestange gar nicht im Motor steckt und der einfach leer dreht und dementsprechend einfach gar nix gepumpt wird? Das würde zu deiner Beschreibung passen.

    Aber immerhin wurde dann auch keine Luft gepumpt (und die Nabel liegt ja auch nicht im Gefäßsystem, so dass du dir über eine Luftembolie keine Sorgen machen musst).

    zum Thema "Insulet" habe ich nicht die geringst Ahnung! Kann darüber mal jemand in klaren kurzen Sätzen den genauen Zusammenhang von Omnipod etc. erklären....!?

    Danke!!!

    cd63

    Insulet ist der Hersteller vom Omnipod.


    Und es scheint eine Patentklage vor dem LG Düssendorf zu geben wo scheinbar Insulet gegen Medtrum klagt. Daher die aktuellen Probleme.

    Wenn etwas klar ist, dann folgendes: Keiner weiß etwas!

    Es müsste sich ja eigentlich rausfinden lassen wer hinter den betroffenen Patenten (EP 1874390 B1 und EP 1335764 B1) steht bzw. was genau da geklaut oder nachgebaut sein soll.


    Edit: Die Patente sind tatsächlich von Insulet und scheinen was mit dem Aufbau der Pumpe zu tun zu haben. (Links oben ergänzt)



    Nur mal eine naive Frage: Könnte es eventuell um den Sensor gehen? Der sieht ja dem Dexcom sehr ähnlich :/

    Es muss nicht umbedingt eine Ahnlichkeit zwischen 2 Geräten sein um die es geht. Die meisten Firmen haben auch eine Menge Patente die selbst gar nicht genutzt werden, aber natürlich trotzdem nicht von der Konkurrenz verwendet werden dürfen.