Beiträge von Gendra

    Das sieht aber nach wenig aus.. wirst du davon satt?

    Es gab 2 Portionen, ich habe sie nur getrennt frittiert, damit sie nicht kalt werden.

    Vor allem aber war der Hummus extrem sättigend.

    Auch dort sind die SMB doch begrenzt auf die nächsten x Minuten Basalrate, d.h. der Loop haut dir eben nicht auf einmal die volle Insulinmenge für die Mahlzeit rein.

    Das stimmt, allerdings kann diese Menge dann alle 5 min abgegeben werden, d.h. ein einer Stunde kann der Loop im Extremfall 12x MaxBolus (SMB Minuten x Basalrate) abgeben. Wenn der BZ dann wie bei dem Vorfall der FDA einfach bei 280 "fest hängt" dann füllt der Loop so lange auf, bis maxIOB erreicht ist.

    ja aber dafür kalibriert man doch, damit's keine oder möglichst keine Fehlmessungen gibt (und ich dachte, der Loop gibt "höchstens" SMBs ab und leert nicht gleich das ganze Reservoir... hey, da ist dann das brennen von manchen Insulinen ja vielleicht ne Sicherheitseinrichtung :rofl )

    Naja, der Loop sollte ja genug Insulin abgeben können um eine Mahlzeit abzudecken (insbesondere beim "Kein-Bolus-Betrieb). Wenn ich mir die nötige Insulinmenge für eine volle Mahlzeit auf leeren Magen reinhaue dann sollte mein BZ rechnerisch weit im negativen sein.


    ui, was war denn da?

    Es gab nur die Warnung ohne genaue Fallbeschreibung. Was man aus den Infos rekonstruiert hat:

    Jemand hatte einen Libre+MiaoMiao der dauerhaft zu tief gemessen hatte (vermutlich gezogener Sensorfaden). Dieser wurde dann auf den aktuellen (hyperglykämen) BZ kalibriert. Der Libre hat danach dann ne Flatline bei >200 gezogen und der Loop fleißig gegengesteuert. Bei der ersten symptomatischen Hypo hat die Person noch gegensteuern können, bei der zweiten ist sie dann aber in der Klinik gelandet.

    Warum man mit aktiven KHs und bei temporären Zielen trotzdem SMBs nutzen kann, ist mir auch nicht ganz klar. Zumindest bei temp. Zielen erschließt sich mir nicht, warum die Genauigkeit der Werte nicht so wichtig sein soll...

    Die Idee dahinter ist vermutlich, dass man zu diesen (begrenzten) Zeiten eh etwas aufmerksamer ist. Die "Angst" bei den Entwicklern dürfte eine Situation sein, in der z.b. nachts eine Fehlmessung auftritt und der Loop bis ans Limit insulin pumpt.


    Finde die Entscheidung der Entwickler nicht gerade toll. Rauschen lässt sich ja in den Daten erkennen. In so einem Fall könnte man die SMB Funktion zeitweise automatisiert deaktivieren...da sollte man in meinen Augen mehr Zeit reinstecken als in neue Fragen...

    Es gibt nicht den oder die Entwickler, sondern ganz verschiedene Gruppierungen, die jeweils ihre eigenen Gebiete bearbeiten. Auch AAPS und xDrip werden (mit Überschneidungen) seperat entwickelt, der Libre2-Part von xDrip stammt afaik auch von anderen Leuten als der Dexcom-Part.


    Ein Grund für die große Skepsis gegenüber dem Libre (2) wird sicher der beinahe tödliche Zwischenfall mit dem Libre 1 gewesen sein, der zu sehr unrühmlichen Schlagzeilen und einer Warnung der FDA geführt hat.

    Auch wenn ich selbst meine Libre-Kurven glatter finde als vieles, was so vom G6 gepostet wird, so hat der Libre seit diesem Zwischenfall irgendwie das Image als "Frickelsystem" wegbekommen. Das Chaos mit den sprunghaften Werten beim MiaoMiao2 etc. als sie ganz neu rausgekommen waren, hat es auch nicht besser gemacht.

    Tendenziell scheint aber schon der Wunsch der Libre-Entwickler zu sein, die SMB-always auch mittelfristig mit dem Libre zu erlauben. Daher auch der relativ zähe Glättungsalgorithmus und die stark eingeschränkte Kalibrierbarkeit.


    Finde die Entscheidung der Entwickler nicht gerade toll. Rauschen lässt sich ja in den Daten erkennen. In so einem Fall könnte man die SMB Funktion zeitweise automatisiert deaktivieren...da sollte man in meinen Augen mehr Zeit reinstecken als in neue Fragen...

    Genau dafür gibt es aktuell auch einen Pull-Request, den z.b. Hubi gerade austestet. Aber dieser "wartet" halt schon ein paar Monate darauf, eingebaut zu werden. Man muss eben auch bedenken, dass die ganze Software in der Freizeit von den Leuten entwickelt wird und da sicher in der aktuellen Zeit auch andere Dinge auf der Prioritätsliste stehen.

    bisher habe ich immer nach dem Setzen 3IE abgegeben, um zu sehen, ob das Insulin auch ankommt (und die Nadel "gespült" wird und dann halt zügig gefuttert). Wenn ich das jetzt im Closed-Loop machen würde, würde der ja gegensteuern.

    Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

    1. Wenn du das Insulin regulär als Bolus abgibst, dann wird es auch mit berechnet im Loop und er reagiert entsprechend (Basalabschaltung) bzw. verrechnet es dann mit später eingegebenen Kohlenhydraten.

    2. Gibst du das Insulin über die Katheterwechsel-Taste (unter Aktionen), dann wird es nicht mit berücksichtigt und der Loop "weiß" quasi nichts von dem Insulin.


    Welches Szenario besser passt, hängt davon ab, welchen Effekt man erreichen will. Man kann auch eine Kombi aus beiden machen (z.b. Vorab-Bolus für das Essen regulär + Mini-Bolus als Kathererwechsel zum Spülen der Nadel).

    SMB mit dem Libre funktionieren bei TempTargets und/oder aktiven Carbs.

    Die Optionen "SMB immer aktivieren" und "SMB nach Mahlzeiten" funktionieren (in der Originalversion) nicht.

    Den Virus gibt es nur, damit man jetzt in der ganzen Welt Masken verkaufen kann.

    https://rp-online.de/panorama/…einzelhandel_aid-55637831


    Der Söderli will das ...

    Mensch Hr. Söder, bitte meinen Beitrag erst genau lesen, bevor man ihn gleich umsetzt!

    Ich schrieb man solle zuerst Masken für alle zur Verfügung stellen und danach dann die Maskepflicht im ÖPNV einführen.

    Vielen Dank und grüß Gott!

    Heute waren meine zwei Berechtigunsscheine ( mit Bundesadler ) über 2x 6 Masken in der Post, Eigenbeteiligung je 2 Euro, verschickt von der Krankenkasse.

    Was berechtigt Dich? :confused2 Es folgt die uncharmante Frage nach dem Alter. :bigg Oder hast Du eine der relevanten Vorerkrankungen? Dass Typ 1 jetzt Post bekommt, denk ich doch mal nicht?

    Ich bin DMP Kunde, Mitte fuffzig ist wohl kein Kriterium, ansonsten kann ich nur mit Typ 1 dienen.

    Welche Krankenkasse?

    ich habe leider auch noch nichts dazu gefunden, wollte aber in den nächsten 1-2 Monaten mal bei Abbott nachfragen, da ich im April mein neues Rezept (Jahresverordnung) einreichen müsste. Aber vielleicht wäre ja auch eine Möglichkeit, dass ich erst einmal ein Rezept für Quartalsbedarf einreiche?

    Ob das mit dem Quartalsrezept funktioniert, hängt auch etwas von der Krankenkasse ab. Bei mir wurde bisher immer automatisch eine Jahresverordnung daraus gemacht, egal was ich eingereicht habe.


    Wer aber möglichst schnell an den Libre 3 kommen möchte, aber noch ne Verordnung für den 2er hat, wird sicher am Anfang genug Tauschpartner finden. Es düfte recht viele geben (mich eingeschlossen), die erstmal beim 2er bleiben wollen. Ich versuche daher sogar mein Rezept möglich früh einzureichen, um noch nen Jahr an den 2er "gebunden" zu sein.

    Ich messe in der Regel einmal nach dem (abendlichen) setzen eines neuen Sensors und dann meist am nächsten und übernächsten Tag mittags nochmal blutig gegen. Bei diesen Messungen wird dann auch (falls nötig) kalibiert.

    Anschließend mache ich es dann davon abhängig, wie gut der Sensor misst und wie stark ich ihn kalibrieren musste. Wackelige Sensoren kontrolliere ich so alle 2-3 Tage, gut laufende Sensoren nur noch einmal gegen Mitte und Ende der Laufzeit.


    Bei suspekten Werten messe ich natürlich auch blutig gegen aber in 95% der Fälle hatte der Sensor doch recht. Insgesamt komme ich so auf ca. 7 Messungen pro Sensor.


    Edit: Ich erwarte allerdings vom Sensor auch eine Genauigkeit von unter 10 mg/dl insbesondere im niedrigen Bereich. Da ich oft in den tiefen 80ern bin, muss ich sicher gehen können, dass der Wert auch stimmt.

    Ich frage mich, ob man das Insulin nicht über eine Art Stent zuführen könnte.

    Als meine Mutter schwer krank war, wurde ihr so etwas gelegt, zwischen Hals und Schultergelenk hatte sie da einen Zugang wo alle Medis zugeführt worden sind.

    Das wird vermutlich ein (venöses) Portsystem gewesen sein. Da besteht bei Insulin das Problem, dass diese Portsysteme extrem schnell verkleben und nicht mehr benutzbar sind.


    Wäre so ein Zugang nicht auch etwas für uns "Spritzis"?

    Was es für Diabetiker gibt ist der DiaPort. Das ist so ein ähnliches, für Insulin angepasstes System, an das eine Pumpe angeschlossen werden kann. Der Schlauch endet dann in der Bauchhöhle, wo das Insulin sehr gut und schnell aufgenommen werden kann. Allerdings ist damit auch des Infektionsrisiko höher, so dass es wirklich nur dann in Frage kommt, wenn gar nichts mehr anderes möglich ist.

    Gibt dazu auch einen Thread hier im Forum.

    Die ESYSTA-Adapter sind Verbrauchsmaterial und werden mit jedem Austausch der Insulinampulle gewechselt.

    Ernsthaft?? :patsch:

    Dann muss ich meine Einschätzung revidieren, ein sinnlosen Zusatzartikel wird die Krankenkasse sicher nicht bezahlen.