Beiträge von Kappa

    GPS an, zumindest beim Sensorstart

    Bluetooth an

    Mindestens einen Alarm in Libre Link an

    Libre Link Berechtigung Speicher und Standort

    Akkuoptimierung für Libre Link und xDrip aus

    Kein Flugmodus, keine Stummschaltung

    Verbindungsstabilität begünstigen soll, Libre Link und xDrip zu sperren: in der Übersicht der aktiven Apps das Schlosssymbol oder falls das Symbol nicht existiert (zB Samsung) in der Übersicht lange auf das Logo über der App drücken und dann im Kontextmenü App sperren.


    Kalibrieren nur bei Bedarf, wenn deutliche Abweichungen des Sensors vom Blut größer 10 mg/dl. Wenn der Sensor gut läuft, braucht man gar nicht kalibrieren. Zu häufiges Kalibrieren ist ungünstig, da xDrip zwischen den Kalibrierungen der letzten 4 Tage mittelt.

    Gepatcht & xDrip+ sollte die Watch doch auch funktionieren?. Musst halt immer das Handy mitschleppen, aber wer hat sein Handy nie mit? :)

    Ist aber glaub nen riesen Aufwand mit dem patchen was ich bisher kurz überflogen habe.

    Klar, mit xDrip und der gepatchten App funktionieren viele Uhren, auch preiswerte Sportuhren mit langer Akkulaufzeit. Und die gepatchte App kostet nix, deshalb machen es ja auch viele (außer die Apple-Jünger), die Transmitter sind damit obsolet geworden. senra wollte aber unbedingt, dass es auch ohne Handy funktioniert.


    Das Patchen ist eigentlich kein Hexenwerk und in etwa einer halben Stunde erledigt, auch wenn man nicht Informatik studiert hat. Es gibt dazu gute Anleitungen und auch einen YouTube-Video. Es existieren auch zwei verschiedene Patch-Versionen – eine ohne und eine mit Verbindung zu Libre view (Cloud von Abbott). Schwierig ist nur, die entsprechenden Anleitungen in dem riesigen Entschlüsselungs-Thema zu finden. In folgendem Beitrag hatte ich mal entsprechende Links eingestellt:


    RE: BZ auf Smartwatch anzeigen

    Mist dann hab ich 104$ verballert ☺️

    Nicht unbedingt. Laut Angabe des Herstellers soll der MM 1 auch noch mit dem Libre2 funktionieren, allerdings nur mit bestimmten Apps gemäß der Tabelle in folgendem Beitrag:

    RE: Einsteigerfragen zu Freestyle + MiaoMiao + Smartwatch (Erfahrungsberichte gesucht)


    Lies dir am besten mal das ganze Thema durch und/oder wende dich an senra per Konversation. Sie hat es mit einem MM 2 und einer Tic Watch realisiert. Das hat gegenüber Diabox oder der gepatchten App den Vorteil, dass die Werte auch auf der Uhr landen, wenn man das Handy nicht dabei hat.

    Es wäre doch so einfach, eine generelle Stummschaltung zu realisieren wie beim Handy, ggf. zeitlich begrenzt. Aber dann machen sich die Juristen der Hersteller gleich ins Hemd. Die haben scheinbar das Grundprinzip nicht kapiert, dass man in einem Schadenfall nachweisen muss, dass man selbst nicht schuld ist sondern der andere. Die amerikanischen Gerichte belohnen mit ihren Urteilen aber auch jeden Idioten, der sich an einem heißen Kaffee die Zunge verbrennt oder eine Klobürste in den Ar*** steckt.


    Notfalls könnte man ja auch intern in einem nur für den Hersteller zugänglichen Speicher sämtliche Einstellungen protokollieren. Geht ja bei unseren Autos aus Gründen der Produkthaftung auch.

    Ja, das dürfte an der Basalversorgung liegen. Toujeo und Tresiba haben beide sehr flache Wirkprofile. Splitten auf zwei Injektionen bringt daher nichts sondern glättet noch mehr. Anderer Injektionszeitpunkt bringt nur wenig. Hab ich auch probiert, hatte den Anstieg um 4-5 Uhr nachts.


    Durch Zufall habe ich festgestellt, wenn ich Toujeo und Tresiba gleichzeitig 50/50 um 23 Uhr gebe, ist der Anstieg weg.

    ich kame auf diese Idee, da ich gesehen haben, dass es mit den BlueJay funktionieren sollte (s. Bericht unten).

    Die Bluejay ist eine Besonderheit, da auf ihr kein normales Betriebssystem und eine spezielle Version von xDrip (xDrip Core) installiert ist. Deshalb kann man sie direkt als Collector mit dem Dex koppeln, aber auf ihr auch keine weiteren Apps außer xDrip installieren. Irgendwo stand mal, dass die Bluejay von einem Entwickler von xDrip vertrieben wird.

    Vielleicht war der Sensor durch starkes Schwitzen wegen „sportlicher Betätigung“ soweit gelockert, dass er dem Türrahmen nicht mehr standhalten konnte. Wär doch ein Reklamationsgrund. ;)

    Wenn du ihn nochmal scannst, zeigt er „Scannen in 10 Minuten wiederholen“, nach 2 Stunden „Sensor defekt, bitte ersetzen“ und hat die entsprechenden Fehlercodes im Protokoll.8)

    Es düfte recht viele geben (mich eingeschlossen), die erstmal beim 2er bleiben wollen.

    Mir geht es genauso. Solange einer Kopplung des Libre 3 mit xDrip noch nicht möglich ist, bin ich gerne zum Tausch bereit.


    Die meisten Krankenkassen machen mittlerweile generell nur noch eine Jahresverordnung. Das Genehmigungsverfahren scheint extrem rationalisiert zu sein, da es nur noch wenige Stunden dauert. In folgender Liste findet man eine Übersicht:


    krankenkassenliste - Kostenübernahme Libre Stand 08-2020.pdf


    In der Bestätigungsmail meiner letzten Rezept Einreichung stand folgender Passus:

    In der Regel genehmigt die Krankenkasse die Anzahl Sensoren, die Ihr Arzt verschreibt. Einige Krankenkassen erteilen auch direkt eine Kostenzusage für 12 Monate, unabhängig von der Anzahl der verordneten Sensoren. Ihren ganz persönlichen Genehmigungszeitraum finden Sie in Ihrem Kundenkonto unter der Rubrik „Erstattung“

    Quartalsbedarf geht nicht. Wenn mit der KK eine Vereinbarung zur Jahresversorung besteht, wird immer ein Jahr genehmigt, egal was auf dem Rezept steht.

    Dann nenn dein Handy halt Lesegerät. Display und Bedienung sind doch viel besser. Außerdem ist es universell noch für andere Zwecke geeignet.


    Man braucht ja nichts mehr "lesen", also auch kein Lesegerät, Scannen ist nicht erforderlich. Das ist doch der wesentliche Fortschritt.

    Meine Retinopathie konnte erst ab HBA1c Werten von unter 6 gestoppt werden. Es war noch mal ein Wert von 6,0 dabei. Bei dem passierte auch nix. Bei HBA1c Werten zwischen 6,5 bis unter 7 ( meine Standardwerte ohne Libre, Dexcom und FIASP ) verlief sie progredient...

    Das deckt sich eigentlich mit meiner Auffassung. Unter „Norm eines Gesunden“ verstehe ich einen HbA1c von 5,8 % oder weniger. Über die vielen Jahre mit grottenschlechten Werten wurden meine Nieren geschädigt, bis sich eine Albuminurie zeigte – ärztliche Prognose: irreparabel. Nachdem ich den HbA1c auf 6,5 und weniger gesenkt hatte, haben sich meine Nieren aber regeneriert, es gibt keine Eiweißausscheidung mehr.


    Der Knackpunkt am HbA1c ist halt, dass er die Schwankungen nicht abbildet. Auch extreme Spitzen können durch längere niedrige Phasen kompensiert werden. Wichtig ist meines Erachtens eine möglichst hohe TIR und davon möglichst viel Zeit unter 160 (auch nach dem Essen). Ich glaube, wenn einem dies gelingt – sei es durch moderaten KH-Konsum, schnelles Insulin, eating-soon-Effekt, Loop oder wie auch immer – braucht man bei einem leicht erhöhten HbA1c kein schlechtes Gewissen haben.

    Was ich an den HbA1c Werten alleine nicht gut finde - es sagt nicht so viel über die Spitzen aus. ...


    Meine Erklärung - ich hab die Untermieter übers Blut bzw. den korrelierenden Gewebezucker gut gefüttert.

    Meine Vergangenheit verlief identisch zu deiner Anekdote, ergänzt um regelmäßige Pilzinfektionen, für die kein Hautarzt eine Erklärung fand. Allerdings hatte ich damals noch einen HbA1c von 8-9 % (wonach kein Hautarzt mal gefragt hat und ich den Zusammenhang noch nicht kannte). Das alles hat sich gelegt, nachdem der HbA1c unter 7 % fiel – verbunden mit einem Wechsel zu FIASP, das die Spitzen kappte.


    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass alles unter 160 mg/dl harmlos ist, auch wenn der HbA1c nicht exakt der Norm eines Gesunden entspricht.

    habe ich mich zuletzt die Korrektheit der Messwerte angezweifelt. Das Free Style 2 zeigte mir über Stunden Low an. Beim Messen mit Contour - Blutzuckermessstreifen wurden Werte zwischen 70 und 80 angezeigt. Meine Körperwahrnehmung deutete nicht auf eine UZ hin.

    Zur Genauigkeit des Libre gibt es ein eigenes Thema. Dort findest du vielfältige Erfahrungen. In folgendem Beitrag ist das allgemein bekannte Achterbahn-Prinzip verständlich dargestellt, weshalb bei steigenden oder fallenden Zuckerverlauf bei jedem Sensor erhebliche Abweichungen auftreten:

    RE: Freestyle Libre - Erfahrungen mit Messgenauigkeit


    Bei vielen Benutzern zeigt der Libre wie bei mir generell um 15-20 zu niedrig an. Das scheint ein Sicherheitspuffer zu sein. Wenn man dann bei 70 herumkrebst, kann auch schon mal Low angezeigt werden. Diese Abweichung ist systematisch, also ziemlich konstant und kann deshalb gut kalibriert werden.


    Eine häufige Low-Anzeige bei normalen Werten um die 100 oder mehr weist aber darauf hin, dass der Sensorfaden nicht richtig ins Gewebe eingedrungen ist oder der Sensor gelockert bzw. verschoben wurde. Das Phänomen hatte mal jemand, der den Libre mit Fixierband sicherte und intensiv Sport betrieb.