Beiträge von Quo

    weshalb benutzt du Enlite und G5?

    Ich bin vom Enlite auf den G5 umgestiegen (endlich wieder durchschlafen!), und habe aktuell das G6 (weil preiswerter - bereits der G5 läuft für mich perfekt) beantragt. G5 ist eine Interimslösung mit geschenkten Resten aus der Community. Ganz lieben Dank an alle, deren übrige Sensoren ich auftragen darf und durfte!


    Vom meinen letzten beiden verbliebenen Enlite Sensoren habe ich einen verbraucht, als ich die Zeit überbrücken musste bis ich den G5 Transmitter wieder mit Batterien bestückt hatte, den letzten hebe ich mir auf, um den 600Series Uploader in der nächsten Release zu testen.

    Wie auch immer, die Formel und die Senkraten stehen in einem dicken (Fach-)Buch und sollten nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden bzw. nicht ohne Erklärungen hier eingefügt werden.

    Zumindest die Literaturreferenz sollte jedoch nicht fehlen.... "Ich habe das Buch, aber ich verrate nicht welches, und zitiere es auch nicht" finde ich ... weniger cool.

    Nicht, wenn die eingestellte Basalrate ohnehin aus der Pumpe zu Nightscout hochgeladen wird. OpenAPS macht das so, und auch der 600series uploader. AndroidAPS hantiert mit mehreren Möglichkeiten, darunter auch die Verwendung der Basalrate aus Nightscout.


    Was dem Nightscout Reporter noch fehlt, ist die Berücksichtigung wann welches Basalprofil gültig war.

    (Das handhabt Nightscout auch nicht optimal. aber das liegt auch am Datenmodell).


    Was richtig dargestellt wird, ist weche Basalrate wirklich abgegeben wurde - wichtig ist, in AndroidAPS einzustellen, dass hier absolute Werte hochgeladen werden, denn prozentuale Werte von "oh, welche BR war da nun eigentlich gültig" sind dank fehlender Definition im Datenmodell etwas schwammig.

    Ich habe eine andere Bitte - könnte nicht ein Moderator diesen Thread hier heraustrennen? Mit dem Enlite hat das, wie schon mehrfach bemerkt, so gar nichts zu tun. Ich werfe da keine Steine auf den Fragesteller - er hat das auch in einem passenderen Thread versucht, dort entwickelte sich die Diskussion allerdings bei weitem nicht so lebhaft wie hier...


    Verschieben?

    Ich als Blutig-Messer brauche ca. 6-7 Streifen am Tag. Brauchst Du das auch mit CGM?

    Mit dem Enlite im Schnitt 4-5 Streifen am Tag, also keine große Ersparnis, wegen der beschriebenen "Schikanen".

    Dexcom ist, vor allem mit xDrip, da flexibler. Da brauche ich wirklich nur 2-3 Streifen/Tag

    Die Basalrate holt er sich aus dem Nightscout Profil - selbst wenn Du eine andere verwendest. Für den Nightscout Reporter müsstest Du also Deine Basalrate dort noch einmal eingeben.

    "Ungültiges oder defektes Profil!".

    Hängt davon ab, welches Profil Du nimmst -z.B. lokales Profil aus AndroidAPS, oder eines aus Nightscout.

    Wenn Du ein gültiges Profil formuliert hast (die erste Basalrate nach Mitternacht darf nicht Null sein, mit halbstündigen Einträgen gibt es wohl auch Probleme, etc - lie am besten die Dokumentation dazu durch). musst Du es auch aktivieren, und zwar mit einer Dauer von "0" (Null), damit überhaupt erst einmal ein Default Profil gesetzt ist.

    Mit dem angezeigten Wert würde ich nicht kalibrieren.

    • Enlite2, Originalkonfiguration: da brauchte ich für einige Sensoren mehr Messstreifen zum Kalibrieren, als zum messen ohne CGM für einen ganzen Tag. (alle 30 Minuten laut Medtronic hotline, bis die Kalibrierung endlich akzeptiert wurde, oder der Sensor ganz abgelehnt, dann Sensor neu starten, und von vorne. Rekord: 25 Meßstreifen für einen 2 Tage alten Sensor. Medtronic hat dann den Sensor ersetzt. Die Meßstreifen, auf deren Anwendung sie bestanden, natürlich nicht... Später dann den Tip bekommen, im Menü vorher die ISIG-Historie durchzusehen, ob überhaupt eine Chance besteht, dass die Kalibrierung akzeptiert wird. Viel Drückerei, aber spart erheblich Meßstreifen. <sleepless>
    • Enlite2, mit 600Series Uploader (WIP). Der rechnet auch bei fehlender Kalibrierung mit den ISIG Werten weiter. Damit ist dann absehbar ob die Kalibrierung klappen kann, und ob der Zeitpunkt überhaupt geeignet ist. Damit reichten dann 3 Streifen pro Tag (2-3, aber am ersten Tag will das ja häufiger kaibriert werden, und manchmal passt der Zeitraum einfach nicht. 3 reichen dann wirklich)
    • G5 mit xDrip, xDrip Algorithmus: Rechnet mit der Erstkalibrierung weiter. Da reichte mir, 1x am Tag vor dem Aufstehen bei ohnehin glattem Verlauf eine Kontrollmessung. Abweichung die ersten 10 Tage minimal, danach war das kalibrieren sinnvoll/notwendig. 1 Streifen / Tag.
    • G5 mit xDrip, native mode: der Transmitter besteht auf seinen 2 Kalibrierungen pro Tag. wenn die ausbleiben oder auf sich warten lassen, wird solange in den xDrip Algorithmus zurückgesprungen. 1-2 Streifen pro Tag, da abends selten ein völlig glatter Verlauf da ist. (respektive auch wenn, sich eben Carbs und Insulin die Waage halten)
    • G6 ? Hier würde ich von einer Kontrollmessung pro Tag ausgehen. 100 Streifen/Quartal sollten völlig ausreichen, und geben genug Reserve um auch mal den einen oder anderen einen (Teil-) Tag ohne Sensor zu überstehen.

    Fazit: Wenn Kalibrierungen erzwungen werden, spart das cgm kaum Streifen, da dadurch auch Schrott-Kalibrierungen entstehen, respektive zur Vermeidung dieser auch Kalibrierungen verschoben werden müssen. Das kostet dann ebenfalls Streifen, ebenso herumzickende Sensoren...

    Ich habe noch eine alte Medtronic 722 mit alter Software, die unter IOS mit nem Riley Link gesteuert werden kann. Geht das auch unter AndroidAPS?


    Kurze Antwort: Nein.


    Lange Antwort: Noch nicht.

    Auch hier gibt es einige Leute, die mit viel Engagement dabei sind, die Anbindung der alten Medtronic Pumpen via RileyLink auch an AndroidAPS zu implementieren. Erste Tests von Teilfunktionalitäten laufen, es sind jedoch wesentliche Bestandteile noch nicht implementiert, d.h. "echtes Loopen" ist nicht möglich.


    Nähere Informationen unter RileyLinkAAPS Test instructions

    Um das Handy geht es mir auch nicht, sondern um die nicht aktuelle Software des Handys

    ... die nicht aktuelle Software des Handys musst Du ohnehin komplett ersetzen, da Du für die Verbindung mit der Combo ein Android ab Version 8.1 benötigst. Deswegen auch die Empfehlung ein Telephon zu nehmen, das offiziell von LineageOS unterstützt wird.


    Ab Android 9, und insbesondere bei bestimmten Herstellern greifen dann wiederum übereifrige Optimierungsprozesse den Loop an, und plätten die für den Loop notwendigen Hintergrundprozesse.

    Dann herzlich willkommen im Club :)

    haben Sie Dich im Krankenhaus darüber aufgeklärt, wie sich Aktivität auf Deine Insulinempfindlichkeit auswirkt?


    Ich frage... weil sie das bei mir versäumt hatten... Ich hatte dann die ersten Tage sicherheitshalber vor dem Enkaufen gegessen, nach Anleitung gespritzt, und dann im Supermarkt als erstes das Traubenzuckerregal angesteuert.


    Kurzversion: Bewegung (nicht nur "Sport", sondern viel mehr noch Alltagstätigkeiten wie Aufräumen und anderer Kleinkram) verdoppelt die Insulinempfindlichkeit in etwa. Für Typ1 heisst, das, dass ich, wenn ich mich während des Wirkmaximums des Insulins bewege, nur die Hälfte benötige.


    Für Typ2 gilt das gleiche, allerdings regelt da der eigene Körper ja soweit er kann die Deckung des Insulinbedarfes noch selbst. Mit Bewegung spart er sich dann davon einen Teil.


    Will sagen, neben der großen Unbekannten "wieviel Restproduktion spielt noch mit" hast Du noch mehr Variablen im Spiel :)

    Ich nehme den US Server, der bietet inzwischen auch wieder einen Download der CSVs. Die Dokumentation der Pumpe - auch via Carelink Personal- ist exzellent.

    Was ich sehr schade finde ist, dass die manuelle Eingabe von KH in der Pumpe in den Menüs so tief vergraben ist, dass dann der Traubenzucker etc doch nicht protokolliert wird, und unter Carelink gibt es auch keine nachträglichen Eingabemöglichkeiten.


    Auch fehlt mir die Protokollierung therapierelevanter Ereignisse, wie Einschlafzeitpunkt. (iEine Möglichkeit das zu kompensieren ist der Wechsel auf ein anderes Basalprofil).


    Zumindest unter MacOS funktioniert der Upload in seiner jetzigen Form stabil und unproblematisch.


    Eine Alternative kann der Upload zu Tidepool sein, die Dokumentation dort wird von Mal zu Mal besser, und der Uploader hat keine Probleme die Pumpe über das Messgerät auszulesen.


    So ausführlich wie Carelink ist das jedoch noch nicht.

    ... dito. Auch ich beobachte ein recht heftiges "zweites Wirkmaximum" bei Fiasp. 2 Stunden kommt etwa hin.

    Nur wenn ich aus irgendeinem Grund resistenter bin und das nicht ausreichend berücksichtigt habe (also auch pp höher liege) ist davon weniger zu sehen.

    Ich habe selbst kein Android 9, hatte allerdings von einigen Problemen gelesen. Ob das die finale Aussage dazu war, weiss ich nicht.

    Ansonsten - ruffy ist zickig, die Kontaktaufnahme zur Pumpe und das richtige Pairing zu erwischen ist eine Geduldprobe, da es letztendlich ein zweistufiger Prozess ist. Wenn es ersteinmal steht läuft es jedoch stabil.


    Was prima funktioniert, ist ein altes Allerweltstelephon zu nehmen, das offiziell von LineageOS unterstützt wird. Kostenpunkt für ein Moto G1 der zweiten Generation (immer noch 3.5", aber mit SD-Card slot, der fehlt dem ersten) auf dem Gebrauchtmarkt ca 30 EUR. Damit kann man dann experimentieren...

    Angefangen habe ich auf dem Laufband mit einem Wert von 158. Also stand dem nix im Wege. Es ging dann allerdings recht rapide abwärts und das Eversense zeigte mir nach gerade mal 4 km Werte außerhalb des messbaren Bereichs an: Low, demnach unter 45!!! Blutige Kontrolle ergab aber 67. Auch nicht so der beste Wert, ist mir schon klar gewesen, also habe ich das Training auf dem Laufband abgebrochen. Auch die Werte des Eversense in der nächsten halben Stunde wichen von der blutigen Messung um einiges ab. D. h. konkret: Eversense bei 50 und blutig lag ich tatsächlich bei 69

    hm, blöde Frage - war das noch in der Restwirkung eines Essensbolus? Ich mache das gerne - mit etwas Bewegung während des Wirkmaximums Insulin einsparen. Des öfteren traue ich dann meinem Sensor nicht mehr. Gestern hatte ich nun zwei (G5) Sensoren parallel. Den alten (16 Tage), und den am Vortag frisch gesetztem. Und sie waren sich einig, dass ich ihrer Meinung nach später wieder im Büro mehrere Stunden "bodennah" geflogen bin (Text aus einer anderen Unterhaltung kopiert/angepasst):


    Manchmal glaube ich ja, der Sensor spinnt. Abklang eines 10BE Carb-Eimers (Haferflocken, Rosinen, etwas Hirseflocken und Chia) sowie noch eines Eises zum Nachtisch, nachdem das mit "per Bewegung beim Einkaufen die Spitze flach halten" gut geklappt hatte. Der Parallelsensor (anderer Arm) sagt aber mehr oder weniger das gleiche. zwischenzeitlich mit Kalibrieren versucht, (75) die Sensoren beide ca 10 mg/dl darunter. Krepelt seit fast 3 Stunden auf einer Ebene zwischen 63 und 68 rum, ich sehe allerdings keinen Handlungsbedarf :)



    Kalibrierung haben beide Sensoren angenommen, sind aber bei ihrer Meinung geblieben :). Dann ist das halt so.



    (Auf dem Höhepunkt der Kurve hatte ich noch 2IE nachgeschoben, nachdem im Gruppenmeeting eine Aufwärtstendenz einsetzte. Hätte wahrscheinlich 1,5 gereicht.) Ich finde das nur interessant, das das so lange so gerade läuft :)


    Ich erkläre mir das damit, dass letztendlich der BZ die Glukose, die im Körper zur Verfügung steht, abbildet, und der Sensorglukosewert das, was im Zwischenzellwasser angekommen ist, nachdem sich die gut durchbluteten Direktverbraucher (Leber, Hirn, Muskeln) bedient haben. Dass damit abseits einer Homöostase, wenn in den Stunden nach dem Essen sowohl COB als auch IOB > 0 sind, der BZ höher liegt als der vom Sensor gemessene Wert im Zwischenzellwasser, halte ich für normal.

    Handlungsbedarf hätte ich gesehen, wenn der BZ unter dem Sensorwert gelegen wäre. (Auch da hätte ich das eher als Abbild eines rapiden Stoffwechselgeschehens gesehen, mit echtem Handlungsbedarf, und nicht unbedingt als Messfehler) Und die Nebennieren, die im Zweifelsfall Panik schlagen, hängen messtechnisch am großen Kreislauf.

    ... und von Clarity wiederum können diverse andere Tools das ganze herunterladenund auf ihre Art aufbereiten.

    Beispiele: Tidepool, Sugarmate glance, ansonsten die üblichen Verdächtigen


    Suche nach Clarity und "Dexcom follower" sowie dem Betriebssystem eurer Wahl sollten einiges ausspucken.


    Auch zum Auslesen gehen Alternativen (xDrip (Android), Spike(IOS)), die die Daten an die verschiedensten Systeme weiterreichen können.

    Wenn die Sensoren Mist messen, kann der Loop gar nicht funktionieren.


    Auch mit schlechten Eingangsdaten ist ein Loop machbar, insbesondere wenn er den Träger nur unterstützen soll. ich habe es ausprobiert ;)


    Sensor noise: kann man filtern, und ggf mit längerfristigen Werten stabilisieren. Dann reagiert "der Loop" zwar verzögert und träge, aber unterstützt immer noch. Beispiel (AndroidAPS, mehrfach verlängerter G5 Sensor): Der G5 war nach 20 Tagen eindeutig am Ende der Tragedauer angekommen, ich wollte jedoch sehen, was der Loop mit so etwas macht. (Technische Erklärung: Abfall/Anstieg wird bei soviel Rauschen bei den oref0/1 Algorithmen über 45Minuten gemittelt bewertet, entsprechend vorsichtig wird dosiert).

    • Medtronic steigt meines Wissens aus dem Auto-Mode aus, sobald sie den Sensorwerten nicht mehr trauen.
    • Aus der Erfahrung mit der 640G kann ich sagen, dass bei "falschen" Abstürzen des Sensorglukosewertes die Pumpe (maximal 2 Stunden am Stück) abschaltet, und damit dann eine Basallücke entsteht. Doof, gibt eine ausgeprägte Resistenz am nächsten Morgen, aber sie geben genug, dass auch da keine Katastrophe entsteht.


    Will sagen: Wer misst, misst Mist, und alle, die auf Basis von Messwerten Dosierungsentscheidungen treffen, sollten sich vorher für alle Eventualitäten Strategien zurechtlegen.


    Alle Systeme, die ich bisher selbst gelegenheit hatte zu testen, haben das mit i.d.R mehrfacher Absicherung getan.

    Was hat Medtronic Tolles geleistet, dass man über deren Existenz froh sein kann?

    Sie haben meine geliebte Deltec/Smith Cozmo vom Markt geklagt,

    Smith-zentrische Zusammenfassung: Google Books.


    Mich hätte einmal interessiert, was die immer nur oberflächlich angesprochenen "patent infringements" nun waren. "Echte" eigene Entwickelungen von Medtronic mit entsprechender Erfindungshöhe, oder Banalitäten.


    Ich habe nachgelesen (Urteil). Beide Seiten haben sich soweit ich das herausgelesen habe mit Banalitäten beharkt. Absicherung einer Kommunikation, Kommunikation an sich, Schutz gegen versehentliches Bedienen/Kindersicherung, ...


    Dieser Artikel sieht das perspektivisch:

    Diabetes needs Elon Musk’s way of thinking

    2018-08-15, LOT E258P, Sensor nach 3 Tagen mit Dauer-below-40 ausgestiegen (reale Werte ca 120, ISIG war 7,xx)

    2018-04-05 LOT: K117P


    ... von den weiteren habe ich mir die LOT Nummern nicht aufgehoben. Nachts um 3 ging keiner ran, aber sie würden zurückrufen... Ich habe dagegen optiert um die Uhrzeit die Familie vom Telephon wachklingeln zu lassen.


    Im weiteren kein Karton ohne nicht 2-3 Sensoren, die nur mit rumgezicke liefen (mehrere Stunden rumzicken, dann letztendlich doch Neustart desselben Sensors, danach liefen sie meistens lange genug um die Garantieaussage " 6 Tage" zu erfüllen. Wenn man vom verlorenen Schlaf, und den Datenlücken absieht. Zuverlässig ist anders. Ich habe das dann nicht mehr reklamiert, und war begeistert, mit G5 endlich wieder schlafen zu können.

    Dank xDrip lief da jeder einzelne Sensor über 12 - 15 Tage überaus zuverlässig, Abweichungen zu Kontrollmessungen waren in den ersten 10 Tagen fast immer einstellig, katastrophale Abweichungen wie bei den Enlite 2 kamen nicht vor. Nach dem zehnten Tag fingen die G5 Sensoren an gelegentlich etwas zu streuen, was mit zunehmender Liegedauer zunahm.