DANA Luerlock - Anpassung standard Luer mit Rechtsgewinde auf Linksgewinde

  • Die Rapid-D Link von Roche funktionieren prächtig mit der Dana-Pumpe. Dafür brauche ich keine Alternative. Allerdings sollen auch neue Stahlkatheter kommen; der sog. Duo. Vorab Muster sind schon gesehen worden nur ist die Frage ob diese auch noch heuer auf den Markt kommen.

    Die Teflons sind meiner Meinung nach das Problem; aber wie gesagt ab dem 4. Quartal gibts ne gute Lösung dafür.

  • Stahl oder Teflon? Bisher konnte mich IME-DC / Sooil von keinem ihrer Produkte überzeugen.


    Edit: habs schon gefunden. Teflon, damit für mich unbrauchbar.

    Warum sind Teflon für dich unbrauchbar? (Nur der Interesse halber) ich persönlich finde die ein wenig angenehmer zu tragen, bin aber auch sehr schlank.

  • Morgen,


    in der FB Geuppe wird berichtet, dass die Adapter die Pumpe beschädigen und soll auch schon passiert sein. Daher bin ich aich davon weg und verwende jetzt die Ypsomed Stahlkatheter. Die sind super, weil nur 0,26mm Nadeldurchmesser und das Pflaster sowue das Anbringen seines Gleichen sucht. Aber die MyLife Infusionssets gibt es nur als koppelbare Lösung. leider. Hält nicht ordentlcih die Kupplung, irgendwas ist ja immer. Die Ypsomed haben Luerlock rechts und müssen vorher mit der Anspitzermethode vorbereitet werden.

    Alles klar! Bin jetzt auch am warten auf die inset II für die Dana. Habe die aber auch so an meine Dana bekommen mit dem Skalpell. Hat gut geklappt und trage die jetzt schon viel lieber als die soft release. Bleibe bei Teflon auf jeden Fall. Liebe Grüße

  • Warum sind Teflon für dich unbrauchbar? (Nur der Interesse halber) ich persönlich finde die ein wenig angenehmer zu tragen, bin aber auch sehr schlank.

    Es gibt allgemein das Risiko, daß die Teflonkatheter beim Setzen entweder etwas zusammengeschoben werden, während die Nadel noch sitzt, oder aber nach dem Entfernen der Nadel im Gewebe abknicken können (bei Bewegung, Druck auf die Setzstelle o.ä.)

    Der andere Punkt ist, daß sie um einiges dicker sind als Stahlkatheter und dadurch eine größere Narbenbildung im Gewebe nach sich ziehen. Das merkt man i.d.R. langezeit nicht unbedingt, aber ich z.B. hatte nach 20 Jahren Teflonkatheter so vernarbte Haut (was man optisch kaum sieht, nur mit einer Lupe), daß ich auf Stahl wechseln mußte und selbst damit waren die Setzstellen leider so wenige, daß ich die Pumpe jetzt ganz abglegt habe - ob nur für eine Zeit, wird sich noch zeigen -

    Das ist also ein Problem der Nutzungsdauer.

    Wer beide Kathetersorten verträgt, hat ja die Wahl ;)

  • Teflon Katheter sind breiter. IdR 0,61mm wohingegen die Sure-T mit 0,33mm oder die myLife MicroOrbits mit 0,26mm sehr viel dünner sind. Auch sind die hinterlassenen Trauma beim Teflon nicht ohne, von der Narbenbildung im Stechkanal nicht zu schweigen. Es gibt da eine schöne Abhandlung drüber daher bin komplett auf Stahl gewechselt und Teflon für mich keine Option mehr. Dies muss aber jeder für sich selbst entscheiden.


    Edit Lilimaus war schneller. Ja, das ist das Teflonthema. Stahl schneidet sauber hinein, Teflon reißt sich hinein. Wie Lilimaus schreibt je öfter Teflon desto schlechter wird das Insulin resorbiert wegen den Narben.

  • Habe mit Teflon keine Probleme, wenn man die Tragezeit (empfohlene 2 Tage) nicht überschreitet (auch wenn man sie laut Hersteller sogar 3 Tage tragen dürfte). Bei Stahl sind die Schmerzen derart extrem (gerade weil die Nadel starr und fest und nichtbiegbar ist), dass sich bereits nach einem Tag die Einstichstelle entzündet und bei der Hitze merkt man Stahl deutlich eher (zumindest kommt es mir so vor). Aber jeder Jeck und jede Haut ist anders.

    Low carb - high Energy

    No sugar - no pain

  • Es gibt allgemein das Risiko, daß die Teflonkatheter beim Setzen entweder etwas zusammengeschoben werden, während die Nadel noch sitzt, oder aber nach dem Entfernen der Nadel im Gewebe abknicken können (bei Bewegung, Druck auf die Setzstelle o.ä.)

    Der andere Punkt ist, daß sie um einiges dicker sind als Stahlkatheter und dadurch eine größere Narbenbildung im Gewebe nach sich ziehen. Das merkt man i.d.R. langezeit nicht unbedingt, aber ich z.B. hatte nach 20 Jahren Teflonkatheter so vernarbte Haut (was man optisch kaum sieht, nur mit einer Lupe), daß ich auf Stahl wechseln mußte und selbst damit waren die Setzstellen leider so wenige, daß ich die Pumpe jetzt ganz abglegt habe - ob nur für eine Zeit, wird sich noch zeigen -

    Das ist also ein Problem der Nutzungsdauer.

    Wer beide Kathetersorten verträgt, hat ja die Wahl ;)

    Oh! Das war mir bis dato garnicht bewusst das das so einen großen Unterschied zu Stahl macht. Bin erst seit 2 Jahren (vergleichsweise kurz zu anderen alten Hasen hier in Forum) Typ 1er und fand die Stahlkatheter doch sehr unangenehm das ich schnell auf die Teflon nach Erhalt meiner kleinen Dana umgestiegen bin. Das ging so weit das Autofahren wegen des Gurts der auf meinen Bauch drückte zu schmerzhaft war. :-( bin wohl nicht so der stahl-typ. Naja ich werde das auf jeden Fall Mal beobachten wie die Narbenbildung so bei mir ausfällt

    Danke für die schnellen Antworten auch @mirage und beste Grüße :)

  • Habe mit Teflon keine Probleme, wenn man die Tragezeit (empfohlene 2 Tage) nicht überschreitet (auch wenn man sie laut Hersteller sogar 3 Tage tragen dürfte). Bei Stahl sind die Schmerzen derart extrem (gerade weil die Nadel starr und fest und nichtbiegbar ist), dass sich bereits nach einem Tag die Einstichstelle entzündet und bei der Hitze merkt man Stahl deutlich eher (zumindest kommt es mir so vor). Aber jeder Jeck und jede Haut ist anders.

    Die schmerzen kann ich bestätigen wie oben beschrieben ^^ bis jetzt habe ich auch noch keine Probleme. Das hängt aber denke ich Mal auch stark von der Nutzungsdauer von Pumpe insgesamt ab.

  • Naja ich werde das auf jeden Fall Mal beobachten wie die Narbenbildung so bei mir ausfällt



    Ja, schau mal mit einer guten Lupe an den Stellen, an denen Du die Katheter bevorzugt setzt... bei mir sehe ich da winzige kleine weiße Punkte... wie es im Gewebe selbst aussieht, weiß ich natürlich nicht.

    Die Schmerzen bei Stahl gibt es ab und zu - ich weiß nicht, welche Nadellänge Du bei Stahl hattest, aber ich habe zuletzt 6 mm Länge verwendet und hatte damit so gut wie keine Probleme. Allerdings sollte man dann bei größeren Bolusmengen eventuell einen verzögerten Bolus geben, damit das Insulin gut aufgenommen werden kann und nicht zurückläuft....

    und Stahlkatheter sollten alle 2 Tage gewechselt werden - wenn sie super sitzen, gehen auch mal 3 Tage... vielleicht probierst Du nochmal welche aus? Langfristig sehe ich da einen großen Vorteil...

    alles Gute :)

  • Allerdings sollte man dann bei größeren Bolusmengen eventuell einen verzögerten Bolus geben, damit das Insulin gut aufgenommen werden kann und nicht zurückläuft....

    Auch wenn es etwas off-topic ist hätte ich als Pumpeninteressent mal ne Frage dazu:

    Ich habe schon mehrmals gelesen, dass gerade bei kürzeren Nadeln der Bolus nicht zu groß sein darf, sonst läuft das Insulin wieder raus. Wie groß darf den typtischerweise ein Bolus sein, weil bei größeren Mahlzeiten kommen schon schnell mal > 10 IE zusammen? Kriegt man da schon Probleme? Und gibt es da Unterschiede zwischen Stahl und Teflon?

  • Mir wurden dazu einmal "soviel IE wie die Nadel in mm lang ist" als sehr grobe Schätzgröße genannt.

    Wichtiger ist in dem Zusammenhang, dass je größer die auf einen Schlag injizierte Insulinmenge ist, desto länger wirkt der Bolus auch nach.

    (Das kann bei einem großen Bolus auch durchaus beabsichtigt sein).

    Eine pragmatische Empfehlung ist daher, je nach Zusammensetzung der Mahlzeit nur soviel sofort zu geben, wie innerhalb der ersten Stunde resorbiert wird, und den Ret des Bolus über einen verlängerten Bolus zu verteilen.

    Beispiele

    • 10BE in Haribo: So schnell wirkt das Insulin nicht, eine verlängerte Wirkung ist auch nicht wünschenswert, denn so lange wirkt das Haribo nicht... Örtliches splitten (einen Teil mit dem Pen an anderer Stelle injizieren, einen Teil mit der Pumpe) kann den Wirkeintritt beschleunigen ohne die Wirkdauer zu verlängern.
    • 10BE in Haferflocken: passt bei mir gut mit dem gesamten Bolus sofort.
    • 10BE in Kartoffelpuffer (durch Fett verzögert): passt bei mir mit der halben Insulinmenge sofort, und dem Rest über eine Stunde verteilt.
    • 10 BE in Pizza: passt bei mir mit der halben Insulinmenge sofort, und dem Rest über vier Stunden verteilt.
  • Naja ich werde das auf jeden Fall Mal beobachten wie die Narbenbildung so bei .. vielleicht probierst Du nochmal welche aus? Langfristig sehe ich da einen großen Vorteil...

    Ich werde mir das Mal anschauen mit eine Lupe wenn ich später zuhause bin. Jetzt interessiert es mich auch :P und in der diapraxis nehme ich mir dann auch Mal wieder stahl mit zum testen. Hatte da aber auch schon die 6mm damals. Aber das war auch zu Beginn meiner Pumpentherapie und vielleicht war da auch das ungewohnte was den Schmerz gemacht hat.

  • Wir verwenden 4,5mm und 5,5mm Länge, mehr nicht. Alles darüber kann schmerzhaft sein.


    By the way, mehr als 7U sollte man mit der Pumpe doch eh nicht mit einem Mal geben. Wenn mehr Us genötigt werden, dann lieber Splitten mit Pen. Das soll den Grund haben, dann es im umliegenden Gewebe nur eine Menge X Gewebsflüssigkeit vorhanden ist und das Insulin in der Gewebsflüssigkeit zu Monemeren zerfällt, damit der Körper es nutzen kann. Na ja, wenn dann mehr als 7U appliziert werden, muss erst Gewebsflüssigkeit nachfliessen und es kann dann länger dauern bis bei gewünschte Menge ≥7U x X Insulin der Wirkmechanismus einsetzt.

  • Es gibt da eine schöne Abhandlung drüber

    Hast Du zu der eine zitierfähige Quelle? Würde mich interessieren...

    Ist zwar wohl nicht das, was mirage81 meinte - aber passt zu diesem Thema mit den Verletzungen durch Teflon-Katheter:


    https://www.diabetes-kids.de/i…d=73085&Itemid=4157#81388


    Es ist allerdings sowas von off topic, wenn es um Linksgewinde der Dana geht, dass ich anrege, damit einen neuen Thread zu eröffnen.