GuruSMI

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Freitag, 27. Januar 2017, 13:11

OmniPump. Irgendwelche Kenntnisse?

Mein DiaDoc, genauer die DiaAssi eröffnete mir gestern, daß ich mal intensiv über die Insulinpumpe OmniPump von Ypsomed nachdenken solle. Da ich extrem sensitiv auf Insulin reagiere, möchte man mir wohl diese neu auf den Markt gekommene Insulinpumpe auf die Backe drücken. Bisher bin ich mit der ICT unterwegs. In meiner nunmehr knapp einjährigen Diabesteskarriere habe ich jedoch mit der Pumpentherapie keinerlei Erfahrungen gesammelt.

Meine Therapieform ist die ICT. Momentan spritze ich als Bolus Humalog. meine Faktoren sind 0/1/1/1 bei den Korrekturen 120/30 tagsüber sowie 140/40 ind der Nacht. Ich messe huaptsächlich mit dem Freestyle Libre. Als Basal habe ich 26iE Toujeo um 2200 Uhr +/-2h. Ich bin zwar Typ1, aber es scheint, daß meine Bauchspeicheldrüße wieder etwas Arbeit aufnimmt.

Das einzige was ich zu der Pumpentherapie weiß, ist die Tatsache, daß Basal wegfällt, da die Pumpe dies über das Bolusinsulin regelt. Aber...

Was habe ich von der OmniPump zu halten? Ich habe hier im Forum nichts hierzu gefunden.
Was ändert sich im Ablauf?
Wie funktioniert das Ganze bei Mahlzeiten? Bisher futtere ich ja und spritze dann anhand der zugeführten KE.
Brauche ich anderes Meßequipment? Muß das BZ-Meßgerät irgendwie mit der Pumpe gekoppelt sein?


Wie Ihr seht, bin ich hier ein richtiger Novize. Keine Ahnung und kein Plan. Und darauf basierend soll ich eine Entscheidung treffen...

Bereits jetzt einne Dank für iure Hilfe.
Signatur слава ukraina

ECO

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Freitag, 27. Januar 2017, 13:21

So wie ich das sehe bist du doch Super Eingestellt.
Frage, willst Du denn eine Pumpe haben?
Signatur Gruß Hans :hihi:

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Wattwurm

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Freitag, 27. Januar 2017, 14:01

Meinst Du die Ypsopump oder den Omnipod? In der Funktionalität sind die unterschiedlich.

Wenn es Dir um grundsätzliche Funktionen von Pumpen geht, wäre auch die Pumpenfibel aus dem Kirchheim-Verlag eine Möglichkeit, um sich zu informieren oder ein Besuch im Pumpencafe. https://www.pumpencafe.de

VelaPuerca

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Freitag, 27. Januar 2017, 14:34

Hi,

meinst du den Omnipod? Das ist eine schlauchlose Pumpe, von der Funktion her aber genauso wie die Schlauchpumpen.

Der Hauptvorteil (zumindest für mich, ich bin auch sehr insulinsensibel) an der Pumpe ist, dass du die Basalrate ganz genau einstellen kannst (also für jede Stunde eine kleine Dosis schnellwirkendes Insulin, z.B. Humalog). Dadurch gibt es keine Wirkgipfel wie teilweise beim Basalinsulin.

Beim Essen läuft alles genau so wie jetzt - nur dass du das Bolusinsulin nicht spritzt, sondern die entsprechende Menge in die Pumpe eingibst - auch hier kann genauer dosiert werden, bei Pens gibt es ja meistens (zumindest war das zu meinen ICT-Zeiten so) nur 0,5er Schritte, mit der Pumpe kannst du die Nachkommastelle ganz genau einstellen (z.B. 3,1 IE).

Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Pumpe überhaupt nicht mehr vorstellen (kam aber mit der ICT auch überhaupt nicht klar... Dawn-Phänomen, zu hohe Insulinempfindlichkeit, ständige Hypos durch Insulinüberlappungen usw.).... falls du aber mit der ICT zufrieden bist und gut eingestellt bist, könntest du natürlich weiter spritzen. Ist auch die Frage, ob die Pumpe bei einer guten Einstellung überhaupt genehmigt wird.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass du mal eine Pumpe probetragen kannst?

Liebe Grüße und gute Entscheidungsfindung!!

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GuruSMI

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Freitag, 27. Januar 2017, 18:00

Sorry für den Fehler. Ich meinte die Pumpe mit Kanüle. YpsoPump heißt sie. Habe sie kurz ansatzweise beim DiaDoc gezeigt bekommen. Mit iconbasiertem Touchscreen. Sieht ganz schnuckelig aus. Allerdings schien das Ding nicht richtig zu gehen. Es biepste laufend wegen eines Fehlers.

Danke für den Link. Es ist diese Pumpe: [url]https://www.pumpencafe.de/mylife-ypsopump.html[/url]

Gut eingestellt würde meine Therapie nicht nennen. Habe z.b. heute mittag min. 7KE gegessen. Habe da bei einem PräPrantialwert von 180 4iE gespritzt. JetT Zittere ich und liege bei ca. 80mg. Es gibt Tage, da liege ich morgens tief, bin dann mittags bei 200 und drei stunden später wieder bei 80mg. Und dies ohne Spritzen von Bolusinsulin. Die Basalrate passt laut DiaDoc aber scheinbar.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »GuruSMI« (27. Januar 2017, 18:11)


Nani77

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Sonntag, 29. Januar 2017, 09:46

Was ich nicht so ganz verstehe, warum man nach nur einem Jahr Diabetes eine Pumpe empfiehlt!?!

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass die KK da nicht mitspielt oder nur SEHR kompliziert, ist doch die Therapie noch lange nicht ausgereizt nach einem Jahr!

Ich gehe sogar davon aus, dass Du noch in der Honeymoonphase bist, weil Du sehr unterschiedlich reagieren zu scheinst!

Ich kann Dir die Pumpenfibel wärmstens empfehlen! Ich hab mir die auch gekauft, als bei mir das erste Mal die Pumpe ins Gespräch kam... Es geht darin lange nicht nur um Pumpen, es geht um das Wissen drumherum und ich habe wahnsinnig von diesem Buch profitiert!

Leider habe ich es seit dem ständig irgendwo verliehen, sonst hättest Du es mal haben können

Cindbar

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Sonntag, 29. Januar 2017, 22:57

Gut eingestellt würde meine Therapie nicht nennen. Habe z.b. heute mittag min. 7KE gegessen. Habe da bei einem PräPrantialwert von 180 4iE gespritzt. JetT Zittere ich und liege bei ca. 80mg. Es gibt Tage, da liege ich morgens tief, bin dann mittags bei 200 und drei stunden später wieder bei 80mg. Und dies ohne Spritzen von Bolusinsulin. Die Basalrate passt laut DiaDoc aber scheinbar.

Wieviel Insulin (Bolus und Basal) spritzt du denn an einem durchschnittlichen Tag?

GuruSMI

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Montag, 30. Januar 2017, 13:10

Cindbar; 26iE Basal + ca. 6-8iE Bolus.

Nani77: Eine Remissionsphase ist ziemlich ausgeschlossen. im Dez. 2015 erhielt ich die Diagnose. Da gab es bereits kein nachweisbares C-Peptid mehr. Auch Antikörper (Autoimmunversion) fand man keine. Dementsprechend war wohl eine BSP-Entzündung die Ursache für meinen DM. Die letzten Bauchschmerzen hatte ich aber im Frühjahr 2013. Für den DM-Start zu diesem Zeitpunkt sprach sowohl mein übermäßiger Durst, der gegen Ende 2015 so richtig einsetzte als auch meine Neuropathie an meinen Füssen (kommt nichtt von jetzt auf jetzt).

Mein DiaDoc hat durch das FSL festgestellt, daß ich morgens hypersensibel auf mein Insulin reagiere. Da aber der BZ-Wert trotz Brötchen und Marmelade nicht ansteigt, wurde meine Faktor auf Null gesetzt. Ich bin allein schon wegen einer Magenlähmung schwer einstellbar. Keiner weiß, wann mein Magen die Nahrung durchläßt. Auch habe ich den LuxuraHD Pen in Nutzung, da er ja einer der wenigen Pens ist, die auf 0.5iE dosieren können.

Wie das mit dem Antrag funktioniert, genauer, wie der Prozess gestaltet ist, ist für mich ein nachrangiges Problem. Ich soll mich Pro oder Contra einer Pumpe entscheiden. Und um dies zu tun, sollte man wissen, was sich ändert und was gleich bleibt. Und genau diesbezüglich versuche ich mich zu informieren. Also eine Basis für eine Entscheidung aufbauen. Sollte ich mich für eine Pumpe entscheiden, wird danach das Thema Anträge wichtig. Probleme segmentiert man und löst die einzelnne Segmente einzeln. ;)
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wiewaldi

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Montag, 30. Januar 2017, 14:52

Cindbar; 26iE Basal + ca. 6-8iE Bolus.


Hallo Guru !

Dein Bolus-Basalverhältnis ist ziemlich weit von einem "normalen" Niveau (=50/50) entfernt.
Natürlich gibt es individuelle Abweichungen, aber ca. 70/30 ist schon heftigt und erklärt auch
Deine BZ Berg- und Talfahrten.

Dein Magen- Darmprobleme können natürlich hier eine weitere Ursache sein; das kann ich jedoch nicht beurteilen.

Zur Pumpe : Deine Dia-Beraterin scheint auf Ypsomed zu stehen !? Wie Du im Pumpencafe gesehen hast gibt es
auch noch andere Hersteller.

Die Ypsopump ist scheinbar erst seit Januar 2017 auf dem Markt !!! undich kann nur eindringlich davor warnen
als Neuling auf diesem Gebiet eine Pumpe zu nehmen, die sich noch nicht am Markt bewährt hat bzw.
von der es noch keine Infos von Diabetikern gibt, die schon Erfahrung mit dieser Pumpe haben.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass neu an den Markt gebrachte Pumpen oft noch mit Kinderkrankheiten
behaftet sind. Als Pumpenneuling stehst Du bei eventuell auftretenden Pumpenproblemen dann auf dem Schlauch.

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Herbie

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Montag, 30. Oktober 2017, 15:07

Mal ein kurzes Update dazu. Ich habe bei Ypsomes nachgefragt, wann die selbst befüllbare Patrone und die App kommen sollen. Hier die Antwort.

"Vielen Dank für Ihre Anfrage und das damit verbundene Interesse an unseren Produkten.



Die Zertifizierung des mylife™ YpsoPump® Reservoirs konnte entgegen unserer Erwartungen bisher nicht abgeschlossen werden. Ypsomed hat die
vollständige Dokumentation für die Zulassung eingereicht, kann jedoch im Moment nichts unternehmen um den Prozess zu beschleunigen. Grund für
die Verzögerung der Zertifizierung ist eine Auflage der Behörde an unsere Auditier- und Zertifizierungsstelle. Wir sind nun darauf angewiesen, das unsere Zertifizierungsstelle diese Auflagen zügig erfüllt.

Leider können wir aus diesem Grund keinen verlässlichen Erscheinungstermin für das mylife™ YpsoPump® Reservoir nennen.

Sobald wir die CE-Zertifizierung durch unsere Auditier- und Zertifizierungsstelle erhalten haben, ist das mylife™ YpsoPump® Reservoir lieferfähig. Wir werden Sie in diesem Fall umgehend informieren.



Unsere mylife™ App, mit integriertem Bolusvorschlagsrechner, wird Ihnen voraussichtlich zum Jahreswechsel 2017/2018 zur Verfügung stehen. Für
Ihr optimales Therapiemanagement möchten wir Sie zukünftig mit unserer mobilen Anwendung, ergänzend zu unserer mylife™ Software, optimal
unterstützen.

Gerne werden wir Sie bei Verfügbarkeit kontaktieren.



Bei Fragen sind wir gerne für Sie da. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr unter der kostenlosen Servicenummer
0800 9 77 66 33."

Damit ist sie für mich im Augenblick uninteressant. Ansonsten finde ich die Pumpe gar nicht so schlecht.
Signatur Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

Wenn Du tot bist, bist Du tot und merkst es nicht, es ist nur schlimm für die anderen.....genau so ist es wenn Du doof bist.. :hihi:

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