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Tiger1982

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1

Sonntag, 7. Januar 2018, 18:14

Sensoren messen ständig zu niedrig.

Hallo,

Ich setze meinen Sensor immer so wie von Abbott angegeben am Trizeps/Oberarm. Nicht unbedingt genau auf den Muskel, aber halt in dem Bereich. Jetzt habe ich seit einiger Zeit gravierende Abweichungen zu den blutig gemessenen Werten. Der Sensor ist dabei immer zu niedrig. Gerade im Moment zB. 81 laut Sensor und 128 laut Blut. Die Werte weichen 20 bis 50 mg/dl ab. Was schon erheblich ist. Wenn der blutige Wert zB. 128 anzeigt, spritze ich nicht, beim Sensor würde ich blutig messen müssen weil es ja sein kann dass ich 148 oder mehr habe.

Die Abweichungen sind übrigens bei konstantem Verlauf der Werte. Bei Abfall oder Anstieg können sie noch gravierender sein, was durch die Verzögerung zu erklären ist.

Hat jemand eine Idee was ich machen könnte? Bin kurz davor das ganze mit den Sensoren einzustellen, da ich das Vertrauen in diese verloren habe. Bei den ersten Sensoren war noch alles ok. Dann habe ich im November erfahren, dass sich mein HbA1C von 5.3 auf 6.6 verschlechtert hat und die Kurven/Werte des Sensors können das nicht widerspiegeln. Ich muss auch sagen, dass ich seit dem 5.3 Wert nachlässig mit dem Vergleich zwischen Sensor und Blut war, sprich nach den ersten 24 Stunden habe ich keinen Vergleich mehr gemacht. Erst nach dem Wert von 6.6 wieder und da sind mir die Unterschiede aufgefallen. Ich gehe davon aus, dass diese schon länger vorhanden sind, denn so kann ich mir auch de Verschlechterung vom HbA1C erklären.

Gruß
Jan

Tommi

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Sonntag, 7. Januar 2018, 18:28

Man darf nicht vergessen, dass es sich um einen Gewebeglucose Wert handelt. Hast Du direkt verglichen oder auch mal 20 Minuten nach der blutigen Messung nochmals gescannt. Dann wird der Unterschied sich vielleicht relativieren.

Und was man auch sehen muss, wenn Du zwei Messgeräte hast und gleichzeitig den BZ misst, können auch 128 und 148 gleichzeitig herauskommen. Das sind Abweichungen innerhalb der Toleranz.

Ich denke man muss sich auf ein Gerät einlassen und die Therapie daran anpassen. Wenn Du immer wieder so genau vergleichst, wirst Du nie zufrieden sein. Nur Grundsätzlich sollte es passen. Also wenn Dein BZ 300 ist und das Libre zeigt 90, dann ist es ein Problem.

Grundsätzlich hat das Libre meines Wissens übrigens keine Zulassung, um den Wert als BZ Korrektur zu nutzen. Dessen muß man sich bewußt sein.
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Hubi

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3

Sonntag, 7. Januar 2018, 18:42

Ist das denn nur ein Sensor, der auf diese Weise abweicht? Wie war es sonst?




Ich habe seit einer Woche einen Sensor dran, der notorisch 30-60 mg/dl zu hoch(!) liegt. Das darf schon wegen Hypogefahr eigentlich gar nicht sein, deshalb kommt der auch morgen früh ab. In der Zwischenzeit habe ich ziemlich viele Vergleichsmessungen gemacht, auch, weil ich momentan an der Basal-Neueinstellung bin und mir der vergeigte Sensor deshalb ziemlich auf die Nerven geht. Wenn der nächste aus derselben Lieferung auch so daneben liegt, reklamiere ich bei Abbot.
Aber das ist bei mir jetzt die absolute Ausnahme; im Normalfall liegen meine Sensorwerte ca. 0-30 mg/dl unter dem Wert der blutigen Messung (je nachdem, wie stabil der BZ gerade ist).
Übrigens habe ich keinerlei Juckreiz unter dem Sensor. Sonst könnte man noch vermuten, dass man aus irgendeinem Grund diesmal eine Hautreaktion hat, die vielleicht auch die Qualität der Messung beeinträchtigt.

Lg Hubi
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Tiger1982

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4

Sonntag, 7. Januar 2018, 20:55

Hallo.

Vielen Dank für die Antworten.

Die ersten Sensoren waren alle super. Da waren die Abweichungen minimal. Da war meine HbA1C auch noch 5.3. Seit ca. September/Oktober ist muss das mit meinen Abweichungen sein. Wirklich regelmäßig kontrollieren tue ich das aber erst wieder seit Ende November. Im Dezember hatte ich dann zwei gute Sensoren bis Ende letzter Woche. Jetzt wieder einen schlechten. Ich vergleiche die Werte immer wenn sie konstant sind. Aber auch immer ca. 15 Minuten nach dem blutigen messen. Die Abweichungen bleiben. Ich nutze das Messgeräte zum Auslesen auch für die blutige Messukg und mein altes Aviva AccuChek. Zwischen beiden Geräten ist die Abweichung vom blutigen Wert nur minimal. Zwischen zwei Geräten sollte dieselbe Messart auch maximal nur 10% betragen. Bei 128 zu 148 ist die schon überschritten.
Übrigens desinfizierte ich auch immer die Stelle vor dem Setzen des Sensors gründlich. Hautreizungen etc. habe ich nicht.

@Tommi
Wenn man mit dem Sensor nicht den BZ Wert korrigieren soll, wozu ist das System dann zu gebrauchen. Auf der Seite von Abbott wird sogar damit beworben, dass man nicht mehr blutig messen muss.

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Ich erwarte nicht, dass der blutige Wert 100 ist und der Sensor mit Max. 10 Minuten später auch 100 ausgibt. Wenn es 110 wären bin ich damit zufrieden. Wenn ich aber am Sensor 100 erhalte und der Wert als konstant markiert ist, der Kurvenverlauf das auch nahelegt und ich aufgrund von Essen, Insulin, Bewegung keine Schwankung erwarte, dann will ich nicht nochmal messen müssen, um sicherzugehen, dass er nicht bei 150 legt und ich korrigieren muss.

Grüße

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Tommi

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Sonntag, 7. Januar 2018, 21:39

Ich nutze die Werte auch zur BZ Korrektur.

Die Werbung ist allerdings "kein routinehaftes Blutzuckermessen mehr"... und "zusätzliches Testen mittels Blutzuckermessgerät ist .... erforderlich"
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Isirany

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Sonntag, 7. Januar 2018, 21:57

Auch von mir ein Hallo in die Runde :)

Ich habe im Moment meinen 2. Sensor in Gebrauch.
Der erste war echt Bombe, die Werte waren +/1. Ich war begeistert :) und hatte kaum Vergleichsmessungen gemacht.
Als Messgerät nutze ich das Contour next, weil ich noch haufenweise Sensoren für dieses habe.

Vor ner guten Woche, genauer gesagt zwischen Weihnachten und Neujahr nun den 2. Sensor gesetzt.
Erste Vergleichsmessung -> Abweichung von ca 40 nach unten.
Meine Kurve war ständig im roten Bereich.
Hier habe ich dann gelesen, dass bei manchen der Sensor auch mal nen Tag gebraucht hatte....
Summa summarum hat es 4 oder 5 Tage gedauert, bis der Sensor "nur noch" ca 10/15 Abweichung hat.
Wegen des langen Wochenendes hatte ich den Sensor ja drauf gelassen, da ich ohne Ersatz nicht einfach tauschen wollte.
Ich hatte Abbott auch geschrieben und am 1. Werktag eine Standardantwort bekommen, in der natürlich auch drin steht, wie man vergleiche soll (natürlich nur mit dem Libre als Messgerät), dass solche Schwankungen in Ordnung sind etc.

Zum Thema Messungenauigkeit:
Als Laborantin hab ich da wohl eine etwas andere Vorstellung als die meisten hier und auch als meine Diaberaterin, mit der ich das auch schon thematisiert hatte. Ich bin gespannt, was sie zu diesem Sensor sagt ;)
Aber wenn mein Nüchternwert bei ca. 100 liegt (blutige Messung), mit dem neuen Sensor nun bei 60 oder 70 sind das 30-40%. Das finde ich enorm viel. Da wäre es mir lieber, den Sensor 1mal alle x Tage zu kalibrieren bzw. zumindest zum Start. Auch wenn es natürlich ohne angenehmer ist.
Gemeinsamer Konsens mit meiner Beraterin war übrigens, dass es ja von 100 auf 130 eigentlich egal ist, von 140 auf 170 ist es aber doch ein Unterschied, weil ich ab 170 korrigieren sollte, bei 140 nicht.

Ich finde etwas schade, dass mich diese Messwerte auch etwas stark aus dem Konzept geworfen haben. Grad die niedrigen Werte. Man verliert auch etwas den Glauben an die Zuverlässigkeit des Libre :(

Donnerstag kommt sowohl der neue Sensor als auch mein Termin zum Besprechen der Daten, mal sehen :)

Liebe Grüße

Isi

freestyler

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Sonntag, 7. Januar 2018, 22:44

Moin moin,

Ich denke mal dass wir hier von einem Grundsatzproblem beim Umstieg auf das Libre reden.

Das Libre ist mehr oder weniger ein "Schätzeisen", das dir über die Verlaufskurve Mittelwerte liefert. Ebenso ist die Messqualität sehr davon abhängig, wo das Libre sitzt. Es wird der Messwert über die Gewebeflüssigkeit bestimmt. Das kann, je nach setztelle und dessen Gewebe sehr unterschiedliche Werte liefern. Ich hatte letztens mit einen Sensor wohl eine Ader getroffen und die Messwerte wahren nahezu gleich zur blutigen Messung. Aber es gab auch Sensoren die waren locker eine Stunde später...

Das Libre ist eben kein exaktes Messgerät sondern nur ein Schätzeisen. Ebenso sind die Tendenzpfeile nicht wirklich aussagekräftig. Sie sind auch nur eine Interpolation der letzten X Mittelwerte. Wenn dein Bz in der Zeit schwankt, dann bekommst du gar keinen Pfeil...

Deswegen keine Panik. Ich habe auch etwas gebraucht bis ich mich ab diese Denkweise gewöhnt habe.
Aber wenn sich das mal gefestigt hat, kann auch die Therapie besser angepasst werden.

@Tiger1982, ich vermute mal dass dein Sensor einfach eine ungünstige Stelle erwischt hat.

@Isirany: Keine Panik. Die Unsicherheit legt sich mit der Zeit.

Gruß

-----
Vom Handy gesendet

Isirany

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Sonntag, 7. Januar 2018, 23:01

Hallo freestyler,

danke für die Motivation. Ich glaub, ich bin ohnehin relativ "entspannt". Aber dank Wochenende/Urlaub auch noch anderer Rhythmus zu solchen Werten........... ist einfach noch schwer abzuschätzen für mich.
Durch das Libre hab ich nämlich gesehen, dass ich scheinbar viel zu wenig gespritzt hab vor meinen Mahlzeiten, da ich gar nicht so oft ans Messen denke, wenn ich was anderes mache (zum Beispiel Arbeit).
Aber wird schon. Und worüber ich mir Gedanken machen, lacht meine Diaberaterin. Danke Restproduktion, ich weiß dich trotzdem zur Zeit nicht einzuschätzen ^^

Ich find es aber trotzdem schlecht für ein Schätzeisen, wenn es anfangs bis zu 40 abweicht, mittlerweile nur noch bis zu 10. Normal würde man im Kopf die ca. 30/40 korrigieren, was aber nach ein paar Tagen zu viel Korrektur wäre.... Ich nutze es ja auch zur BZ-Korrektur, es erleichtert einem das Leben ja schon sehr. Und grad auf Arbeit ist es ein richtiges Ritual jedes Mal das Messgerät auszupacken.

Merkt man an Irgendetwas, ob man eine Ader erwischt hat?
Mein erster Sensor war nach dem Abnehmen etwas blutig unten, vllt war es bei dem ja auch so. Aber ich hab am Arm an sich kein anderes Empfinden mit dem zweiten Sensor.

Da ich morgen wieder einen geordneteren Rhythmus haben, allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche.

Isi

Sophie

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9

Sonntag, 7. Januar 2018, 23:38

Hallo,
ich benutze ja nun auch schon seit einiger Zeit das libre. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist einen Sensor morgens vor dem Frühstück zu setzen. Setze ich einen neuen Sensor vor dem Schlafengehen, dann funktioniert dieser oft auch nach Tagen nicht und zeigt irgendwann nur noch LO an oder pendelt sich bei viel zu tiefen Werten ein.
Seitdem ich den neuen Sensor morgens setze, sind die Werte passend zu den blutigen Kontrollmessungen.
LG

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butterkeks

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Montag, 8. Januar 2018, 08:01

Ich habe auch ständig Abweichungen, oft zeigt das Libre 20 oder 30 mehr an als im Blut, ganz schlimm wenn ich z.B. aus der Dusche komme. Keine Ahnung wieso.


Besonders doof ist es, weil meine BSD noch etwas arbeitet und mein BZ halt in Richtung 80-90 drückt. Bei 130 würde ich etwas Bolus spritzen um die BSD zu entlasten, wenn das aber blutig schon bei 100 oder niedriger liegt, ist das absolut doof.
Nach fast einem Jahr Libre überlege ich mir ernsthaft, ob ich das nochmals will. Gerade auch beim Sport zeigt das Libre oft Phantasiewerte, beim Laufen würde ich mich nicht auf das Ding verlassen wollen.
Der A1c hat sich seit dem Libre verschlechtert, von 5.1 auf 5.3, einfach weil ich vorsichtiger mit Korrekturbolus im Bereich 120 bin.

Tiger1982

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11

Montag, 8. Januar 2018, 08:36

Guten Morgen,

@Tommi
Definiert vielleicht jeder etwas anders, aber keine routinehafte Messung heißt für mich, dass ich nur sehr begrenzt blutig messe. Vielleicht so 2-3 mal am Tag. Würde gerne wissen wie genau Abbott das definiert.

@Butterkeks
Eine Verschlechterung um 0.2 Punkte hätte mich noch nicht mal aufgeschreckt. Eine von 1.3 Pubkten finde ich schon heftig. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal >= 6.0 war.

Im Allgemeinen ist mir klar wie die Werte vom Sensor zustande kommen und wovon diese abhängen können. Auch das morgens die Werte oft zu niedrig sind, weil man vielleicht auf den Sensor gelegen hat oder der Körper ausgetrocknet ist. Wenn ich eine Abweichung von 20-30 zum blutigen Wert hätte, könnte ich damit auch umgehen, aber bei 20-50 ist das schon heftig, zumal ich ab 150 korrigiere.
Nach 2 Tagen hat sich mein aktueller Sensor jetzt scheinbar eingependelt. Bin gespannt wie das weitergeht. Wie Butterkeks denke ich aber auch darüber nach ob dieses System für mich Sinn macht.

Grüße

Arbyter

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Montag, 8. Januar 2018, 09:30

Hab gerade einen Sensor, der meistens um die 30 mg/dl zu niedrig anzeigt. Gelegentlich auch mal bis zu 50 weniger. Das bedeutet, dass ich ungefähr ab realen 70, dem Grenzbereich zur Hypo also, nur noch stumpf LO angezeigt bekomme, ohne einschätzen zu können, wo ich tatsächlich liege. Als Beispiel gerade eben passiert:

Libre Sensor LO (also irgendwas unter 40)
FS Libre blutig 66
MediTouch2 78
Contour Next One 78
(Die blutigen Messungen alle aus dem selben Bluttroffen versteht sich.)

Gut, dass der Slogan "Vorsprung durch Technik" einem anderen Unternehmen gehört.

Leicht frustige Grüße vom Arbyter
Signatur Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

Tiger1982

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Montag, 8. Januar 2018, 09:50

Falls hier jemand einen Sensor wegen falscher Werte reklamieren möchte, weise ich darauf hin, dass nur Sensoren bei denen die abweichenden Werte medizinisch relevant sind, ausgetauscht werden. Als medizinisch relevant werden die Abweichungen bezeichnet, die nach unten gehen. Soll heißen, Sensor zeigt 100 an und die blutige Messung 80 bei konstantem Verlauf (Pfeil ist gerade). 3-5 solcher Abweichungen sind notwendig.

...nur so als Info...

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Montag, 8. Januar 2018, 09:52

@Arbyter
Das entspricht meinem beschriebenen Fall ganz oben. Da mein Sensor sich gerade scheinbar gefangen hat, hoffe ich, dass das so bleibt.

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cheers2

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Montag, 8. Januar 2018, 09:59

Hi all,

mit was messt ihr denn? mit dem Libre Messgerät?. Das funktioniert bei mir auch nicht richtig. Abweichungen zu gross. Wenn Du Xdrip+ nimmst kannst du kalibrieren. Das funktioniert nach zwei Tagen bei mir mit max 10% Abweichung bei Werten zwischen 60 - 200. alles drüber oder drunter sollte man eh blutig verifizieren. Libre hat ein einen eigenen Kalibrierungs Algo drin, der bei manchen besser bei manchen weniger gut funktioniert. Das libre Messgerät nehme ich nur zum Sensor starten.

VG cheers

Tiger1982

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Montag, 8. Januar 2018, 10:09

Hab gerade einen Sensor, der meistens um die 30 mg/dl zu niedrig anzeigt. Gelegentlich auch mal bis zu 50 weniger. Das bedeutet, dass ich ungefähr ab realen 70, dem Grenzbereich zur Hypo also, nur noch stumpf LO angezeigt bekomme, ohne einschätzen zu können, wo ich tatsächlich liege. Als Beispiel gerade eben passiert:

Libre Sensor LO (also irgendwas unter 40)
FS Libre blutig 66
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(Die blutigen Messungen alle aus dem selben Bluttroffen versteht sich.)

Gut, dass der Slogan "Vorsprung durch Technik" einem anderen Unternehmen gehört.

Leicht frustige Grüße vom Arbyter
Hi all,

mit was messt ihr denn? mit dem Libre Messgerät?. Das funktioniert bei mir auch nicht richtig. Abweichungen zu gross. Wenn Du Xdrip+ nimmst kannst du kalibrieren. Das funktioniert nach zwei Tagen bei mir mit max 10% Abweichung bei Werten zwischen 60 - 200. alles drüber oder drunter sollte man eh blutig verifizieren. Libre hat ein einen eigenen Kalibrierungs Algo drin, der bei manchen besser bei manchen weniger gut funktioniert. Das libre Messgerät nehme ich nur zum Sensor starten.

VG cheers
Hi,

Laut Google ist xdrip+ eine App. Ist das korrekt? Wie kalibrierte du denn dann? Ich vermute, du nutzt dann dein Handy zum Auslesen des Sensors.

Gruß

cheers2

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Montag, 8. Januar 2018, 10:41

Hallo Tiger,
ja, da bitte einschlägige dokus lesen, googeln. aber in Kürze. Ja ist eine android App und ich lese mit dem Handy aus (bzw nutze es als CGM mit einem Transmitter). Vorsicht: Je nach Handy kann NFC die Sensoren zerstören (siehe auch Forum hier).

Zum Problem: ständig 50 mg zu niedrig. Deutet auf nicht korrektes setzen des Sensors hin. Wennn das dauerhaft ist. Hotline fragen bevor Du den Sensor abnimmst, wahrscheinlich gegen messen. Dann Austausch.

VG cheers

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Montag, 8. Januar 2018, 12:44

Glimp kann man auch kalibrieren. :ahahaha:
Signatur Nu heppt wie denn schiet ! :D

Tarabas

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Montag, 8. Januar 2018, 21:47


Das Libre ist mehr oder weniger ein "Schätzeisen", das dir über die Verlaufskurve Mittelwerte liefert. Ebenso ist die Messqualität sehr davon abhängig, wo das Libre sitzt. Es wird der Messwert über die Gewebeflüssigkeit bestimmt. Das kann, je nach setztelle und dessen Gewebe sehr unterschiedliche Werte liefern.

Deswegen keine Panik. Ich habe auch etwas gebraucht bis ich mich ab diese Denkweise gewöhnt habe.
Aber wenn sich das mal gefestigt hat, kann auch die Therapie besser angepasst werden.



meiner Meinung nach bist du da viel zu nachsichtig mit Abbott. Wir reden gerade mal über einen gutem Zentimeter im subkutanen Gewebe. Da sollte es am Oberarm, am Bauch, auf der Brust, am Bein überall annähernd gleich sein. Nicht umsonst dürfen andere System dieser Art auch woanders plaziert werden.

Abweichungen liegen mE nach zu 90% in der nicht funktionierenden Qualitätskontrolle bei Abbott begründet. Denn es gibt sie, die wirklich gut und durchgehend gut funktionierenden Sensoren. Und das auch an nicht zugelassenen Stellen.

Zitat

Ich hatte letztens mit einen Sensor wohl eine Ader getroffen und die Messwerte wahren nahezu gleich zur blutigen Messung. Aber es gab auch Sensoren die waren locker eine Stunde später...


Ich bekomme bei guten Sensoren auch ohne jedes Ader-Treffen nahezu blutige Werte. Gute Sensoren können das.

Ganz im Gegenteil: mein aktueller Sensor hat drei Tage völlig rumgesponnen. Und dann breitete sich langsam ein riesen großer blauer Fleck an seinen Rändern aus. sprich ich muß wohl eine Ader getroffen habe. Und das hat ihm ganz und gar nicht gefallen.

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Tarabas

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Montag, 8. Januar 2018, 21:48

Nicht unbedingt genau auf den Muskel, aber halt in dem Bereich.


Zur Sicherheit: Da ist aber schon genug Fettgewebe zwischen Haut und Muskel?

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