Wie Cortisonkorrektur an Tag 2-5?

  • Hallo,

    gestern gab's Cortison (Triam) ins Schultergelenk, das im Gegensatz zu Dexamethason systemisch wirkt.

    Ich (Typ 2, Pen, ICT, Tresiba, FIASP) hab mich nach dem Teupe Schema, das ich aus dem Internet hatte gerichtet. Das passt soweit, hilft mir aber nur am Tag der Spritze.

    Im Artikel, den ich habe, wird für alles weitere auf ein HR-Schema verwiesen, das ich nicht kenne und auch nix zu finde im Netz.

    Faktoren und Basalinsulin hab ich in Absprache mit meiner Diabdok erhöht. Bin heute schon dauernd am Korrektur spritzen und hab, obwohl ich so gut wie nix gegessen hab. heute trotzdem soviel FIASP zur Korrektur intus wie normalerweise mit Essen.


    Kann mir jemand weiterhelfen, mit diesem HR-Schema von Teupe?


    8)Ich merke, beim Diab steh ich echt auf Regeln.

  • Ich habe im Februar ebenfalls Triam in die Schulter gespritzt bekommen (hat leider keine Verbesserung gebracht). Ich habe ca. 10 Tage meine Basalrate auf 130% erhöht, da ich nicht wusste wie viel gespritzt wurde. Es waren noch Korrekturen nötig, so dass ich beim nächsten Mal mehr anpassen muss. HR steht für Hormonresistenz.

    Gute Besserung und Erfolg mit der Spritze!

    Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok.

    Hildegard Knef

  • Ich bekomme regelmäßig diese Spritzen und handle auch nach Teile.

    Allerdings kann es trotzdem bis zu 4 Tagen dauern, bis sich der Zucker wieder gefangen hat.

    Ich spritze die Werte dann aggressiv herunter, auch mal bis zur Grenze der Unterzuckerung, um die Resistenz zu brechen.

    Und ich versuche so wenig wie möglich zusätzlich Kohlenhydrate zu essen. Auch Sport, wenn möglich, wirkt manchmal Wunder.

  • Sultanine, dann kennst du das ja aus Erfahrung. Noch 2-3 Tage ;(, dann ist mein Urlaub um und ich hatte davon nix als Chaos.

    Was besagen denn die Regeln im HR-Schema?

  • Also ein HR Schema kenne ich auch nicht.

    Ich spritze die errechneten Einheiten nach Teupe in den angegebenen Abständen am Tag der Spritze und anschließend reagiere ich nur auf die Werte, dann allerdings meist mit mindestens der doppelten Korrekturmenge. Damit hat sich der Zucker bei mir am 3 oder 4 Tag wieder gefangen.

    Es ist mir nur selten gelungen, dass schneller in den Griff zu bekommen.

  • Ich denke, wir bzw. ich handeln schon nach Schema B.


    Da werden, zusätzlich zu den normalen Insulindosen zum Essen, bestimmte Mengen (die müssen nach dem persönlichen Bedarf errechnet werden) über 9 Stunden verteilt, gespritzt.


    60 % 3 Stunden nach Injektion und dann nach weiteren 3 Stunden 25 % und wieder nach 3 Stunden 15 % (bei Normalinsulin)


    Was ich allerdings bis heute nicht verstanden habe, in dem Schema steht für folgendes: "Bei schnellerem Analoginsulin werden diese Dosen über je 2 Stunden verzögert abgegeben."


    Ich denke, damit ist Apidra oder Fiasp gemeint. Meint er nun, statt 2 Stunden betragen die Abstände nur 2 Stunden (so habe ich das verstanden) oder soll das Insulin zwar alle 3 Stunden aber über 2 Stunden gesplittet werden.


    Vielleicht habe ich einen Knoten im Gehirn und es gibt jemanden, der den entwirren kann:)