Wieviel BZ Streifen bekommt ihr noch?

  • Laut Medtronic gibt es keine Einschränkung der Teststreifenverordnung für CGM Träger. Ich komme mit 300 Teststreifen im Quartal hin.

    Fuhh, für heute genug Menschen in den Wahnsinn getrieben. Morgen ist auch noch ein Tag :bigg

  • Ursprünglich 500, hab aber freiwillig auf 300 reduziert da ich am Tag eines Sensorwechsels zwar ~8x messe, aber dann bis zum nächsten Sensor nur noch 3-4x.

  • Mit dem angezeigten Wert würde ich nicht kalibrieren.

    • Enlite2, Originalkonfiguration: da brauchte ich für einige Sensoren mehr Messstreifen zum Kalibrieren, als zum messen ohne CGM für einen ganzen Tag. (alle 30 Minuten laut Medtronic hotline, bis die Kalibrierung endlich akzeptiert wurde, oder der Sensor ganz abgelehnt, dann Sensor neu starten, und von vorne. Rekord: 25 Meßstreifen für einen 2 Tage alten Sensor. Medtronic hat dann den Sensor ersetzt. Die Meßstreifen, auf deren Anwendung sie bestanden, natürlich nicht... Später dann den Tip bekommen, im Menü vorher die ISIG-Historie durchzusehen, ob überhaupt eine Chance besteht, dass die Kalibrierung akzeptiert wird. Viel Drückerei, aber spart erheblich Meßstreifen. <sleepless>
    • Enlite2, mit 600Series Uploader (WIP). Der rechnet auch bei fehlender Kalibrierung mit den ISIG Werten weiter. Damit ist dann absehbar ob die Kalibrierung klappen kann, und ob der Zeitpunkt überhaupt geeignet ist. Damit reichten dann 3 Streifen pro Tag (2-3, aber am ersten Tag will das ja häufiger kaibriert werden, und manchmal passt der Zeitraum einfach nicht. 3 reichen dann wirklich)
    • G5 mit xDrip, xDrip Algorithmus: Rechnet mit der Erstkalibrierung weiter. Da reichte mir, 1x am Tag vor dem Aufstehen bei ohnehin glattem Verlauf eine Kontrollmessung. Abweichung die ersten 10 Tage minimal, danach war das kalibrieren sinnvoll/notwendig. 1 Streifen / Tag.
    • G5 mit xDrip, native mode: der Transmitter besteht auf seinen 2 Kalibrierungen pro Tag. wenn die ausbleiben oder auf sich warten lassen, wird solange in den xDrip Algorithmus zurückgesprungen. 1-2 Streifen pro Tag, da abends selten ein völlig glatter Verlauf da ist. (respektive auch wenn, sich eben Carbs und Insulin die Waage halten)
    • G6 ? Hier würde ich von einer Kontrollmessung pro Tag ausgehen. 100 Streifen/Quartal sollten völlig ausreichen, und geben genug Reserve um auch mal den einen oder anderen einen (Teil-) Tag ohne Sensor zu überstehen.

    Fazit: Wenn Kalibrierungen erzwungen werden, spart das cgm kaum Streifen, da dadurch auch Schrott-Kalibrierungen entstehen, respektive zur Vermeidung dieser auch Kalibrierungen verschoben werden müssen. Das kostet dann ebenfalls Streifen, ebenso herumzickende Sensoren...

    Einmal editiert, zuletzt von Quo () aus folgendem Grund: Fazit

  • Ich bekomme weiter meine 500 im Quatal, werde aber das nächste Quatal weniger aufschreiben lassen, da ich gut hingekommen bin und noch ein paar Packungen über habe.

  • azit: Wenn Kalibrierungen erzwungen werden, spart das cgm kaum Streifen, da dadurch auch Schrott-Kalibrierungen entstehen, respektive zur Vermeidung dieser auch Kalibrierungen verschoben werden müssen. Das kostet dann ebenfalls Streifen, ebenso herumzickende Sensoren...

    Das erstaunt mich jetzt schon. :pupillen:

    Ich als Blutig-Messer brauche ca. 6-7 Streifen am Tag. Brauchst Du das auch mit CGM?

  • Ich als Blutig-Messer brauche ca. 6-7 Streifen am Tag. Brauchst Du das auch mit CGM?

    Mit dem Enlite im Schnitt 4-5 Streifen am Tag, also keine große Ersparnis, wegen der beschriebenen "Schikanen".

    Dexcom ist, vor allem mit xDrip, da flexibler. Da brauche ich wirklich nur 2-3 Streifen/Tag

    Einmal editiert, zuletzt von Quo ()

  • weshalb benutzt du Enlite und G5?

    Ich brauche 2-4 Teststreifen, auch weil ich wegen Kalibration nicht nachts geweckt werden möchte. Aber keinesfalls wegen irgendwelcher Schikanen, die hier berichtet werden....

    Am 1. Tag eines neuen Sensors kann häufigeres Messen vorkommen, gegen Ende messen die meisten Sensoren identisch wie der BZ-Teststreifen.

    cd63

  • weshalb benutzt du Enlite und G5?

    Ich bin vom Enlite auf den G5 umgestiegen (endlich wieder durchschlafen!), und habe aktuell das G6 (weil preiswerter - bereits der G5 läuft für mich perfekt) beantragt. G5 ist eine Interimslösung mit geschenkten Resten aus der Community. Ganz lieben Dank an alle, deren übrige Sensoren ich auftragen darf und durfte!


    Vom meinen letzten beiden verbliebenen Enlite Sensoren habe ich einen verbraucht, als ich die Zeit überbrücken musste bis ich den G5 Transmitter wieder mit Batterien bestückt hatte, den letzten hebe ich mir auf, um den 600Series Uploader in der nächsten Release zu testen.

  • Meine Praxis hat 1 mal nur 100 Streifen verschreiben wollen, seither wieder ohne Probleme 300-400 p. Quartal.


    Argumente:

    - vorgeben, nicht ständig die CGM zu nutzen

    - Ausdruck eines Tagebuches vorlegen, auf dem die (hohe) Anzahl der Kalibrierungen zu sehen ist, um einen Sensor zum Laufen zu bringen (z. B. bei "widerspenstigen" Sensoren/Liegeplätzen)

    - durch längere Sensor-Nutzungsdauer benötige ich kein komplettes Jahres-Rezept und spare daher Kosten


    Tipp:

    Wenn der (neue) Sensor nicht recht laufen will: Rausziehen, System neu zusammenbauen und an anderer Stelle neu setzen (klappt beim Navigator II super, tw. auch beim Enlite). Dann sollte er laufen, und es verlängert die Sensor-Nutzungsdauer enorm.