Liegedauer Minimed Sensor

  • Hallo,


    wollte mich mal nach Erfahrungen mit der Liegedauer der Minimed Sensoren erkundigen. Nutze diese seit 1 1/2 Wochen und kam bisher nur auf 4 bzw. 5 Tage Liegezeit.


    Nach drei Tagen scheint der ISIG Wert unter 10 zu sinken und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit.


    Der Hammer war aber gestern: Zum Mittagessen gab es die Meldung Kalibrierungsfehler. Nach erneuter Messung (ich war noch innerhalb der 12 Stunden) und Eingabe war die VEO aber wieder friedlich. Am Nachmittag waren die Werte zwischen 70 und 130. Als ich abends gemessen habe, zeigte der Sensor 65 mg/dl, tatsächlicher BZ war 262 mg/dl. :7no:


    Die Hotline meint, dass die von mir beschriebene Liegedauer kein Grund für einen kostenlosen Ersatz sei. Sie würden ja nur sagen, dass der Sensor bis zu 6 Tagen liegen bleiben kann. Bei den Preisen für die Sensoren finde ich das aber eine Frechheit.


    Danke vorab.


    clubber 123

  • Ich hatte mal einen Probesensor,Nach dem Anlegen, am ersten Tag Werte in Ordnung. Am zweiten Tag zeigte mir der Sensor trotz normaler Bz Werte immer Werte im Hypobereich an. Rücksprache mit Medtronic.. Neustart. Leider keinen
    Erfolg... Immer Werte um die 50Mg/dl angezeigt.Nochmal bei Medtronic angerufen,
    dann hat mir die Frau erzählt das der Sensor nur funktioniert wenn genug Gewebsflüssigkeit den Sensor umspült und es kann vorkommen das an einigen Stellen nicht genug davon da ist,und dann geht der Sensor halt nicht. Also Sensor am zweiten Tag entfernt.
    die Stelle des Sensor sah auch nicht mehr toll aus trotz Desinfektion.(Ich muß auch die Katheter jeden Tag wechseln...)
    Ich denke das Ich dafür nicht geeignet bin,anscheinend habe Ich zu gute Abwehrkräfte.
    Also 6 Tage kann ich den Sensor garantiert nicht tragen,da würde sich die Stelle entzünden.

  • Zitat von A_Riedl;329375

    I
    Also 6 Tage kann ich den Sensor garantiert nicht tragen,da würde sich die Stelle entzünden.


    Die anderen Sensoren vom Navi oder Dexcom werden deutlich länger getragen, daran kann es m.M. nach nicht liegen.


    LG Wildrose

    Wenn man mit hohem Blutzucker in der Sonne liegt, karamellisiert man dann? :urlaub

  • also ich habe beobachtet wenn der sensor an einer stelle ist wo häufig der katheter gelegen hat (beim rechts händer ist das die linke seite) er eher schlapp macht der eine dexcom sensor hat gerade mal 6 tage durchgehalten dann war ende.
    an der stelle waren auch ganz viele weisse pünktchen.


    und zum tehma liege dauer ich bin sicher nach 3 wochen sieht das auch nicht viel schlimmer aus. jeden sensor den ich rausgezogen hab nach 2 wochen sah die stelle besser aus als mit jedem teflon katheter nach 3 tagen!
    fazit teflon kommt mir nicht mehr in die haut. hoffentlich gehn die punkte irgentwann wieder weg. die sind nämlich nicht schön, machen das der sensor nicht lange hält und verzögern die insulin wirksamkeit manchmal bis auf 1 1/2 stunden

  • Hallo Leonie ich hab die Punkte eher von Stahlnadeln, hab erst nach 9 Jahren von Stahl auf Teflon gewechselt. es sind eben Narben, und die zu verhindern müsste man den Katheter öfters wechseln.

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    puɐʇsɟdoʞ uǝuıǝ ǝpɐɹǝƃ ʇɥɔɐɯ 'uuɐʞ uǝsǝl sɐp ɹǝʍ シ

  • Ich werde dann mal meine Tragedauer vermelden.
    Habe gerade begonnen mal 4 Sensoren zu testen.
    Sensor ist gesetzt und wird morgen früh aktiviert.

  • Das würde mich sehr interessieren; bin auch an einer kontinuirlichen Messung interessiert...
    ...und da ist die Tragedauer nunmal einer der entscheidendenden Punkte. Zumindest wenn man Selbstzahler ist.
    Danke schonmal.

  • So der erste Sensor ist jetzt nach 2 Tagen 16 Stunden mit 2 x Kalibrierungsfehler ausgefallen.
    Werde wohl morgen mal mit Medtronic telefonieren.
    Gestern Abend haben die CGMS Messwerte nicht mit den BZ Werten übereingestimmt und heute Abend auch nicht.
    Tagsüber waren die Werte von CGMS und BZ Messgerät passend.

  • Als Selbstzahler bin ich natürlich an einer langen Liegedauer sehr interessiert. Ich komme durchschnittlich auf knapp 20 Tage Liegedauer pro Sensor. Das Maximum war einmal 60 Tage, aber das ist die absolute Ausnahme, der "nächstbeste" Sensor lag 30 Tage.


    Folgende Einschränkungen sind dabei zu machen:
    - Neulich hatte ich eine Box mit schon abgelaufenem Verfallsdatum, diese Sensoren hielten im Mittel nur ca. 6 Tage.
    - Auch bei guten Sensoren gibt es üblicherweise Phasen mit sehr schlechten Messergebnissen. Typischerweise sieht bei mir der Verlauf so aus, dass ich die ersten 6-10 Tage mit einem Kalibrierungsfaktor von ca. 5 recht gute Sensormesswerte erhalte. Dann folgt eine Übergangsphase von 1-2 Tagen mit kaum brauchbaren Messwerten, anschliessend schwingt sich der Sensor auf einen Kalibrierungsfaktor von ca. 10 ein und liefert wieder ordentliche Sensormesswerte. Jede Kalibrierung, deren Faktor um mehr als 20-30% vom aktuellen Faktor abweicht ist ein Hinweis, dass die Messwerte mit grosser Vorsicht zu geniessen sind, der Kalibrierungsfaktor sich gerade neu einstellt, oder der Sensor am absterben ist.

  • Mal eine generelle Frage, tragt ihr die Sensoren ohne Unterbrechung, also einen nach dem anderen, oder gelegentlich, z.B. einmal im Monat?


    Bin momentan auch am Überlegen, ob ich mir das Starterset kaufen soll, habe letztes Jahr einmal einen Sensor probegetragen und war begeistert.:6yes:


    Viele Grüße,


    Alex

  • Ich trage meine, wenn es etwas zu beanstanden gibt.. Also 6 Tage, dann mal wieder 4 Tage nicht, dann wieder 5 Tage, dann wieder Wochenlang nicht...

  • Zitat von rolfS;331033

    Ich komme durchschnittlich auf knapp 20 Tage Liegedauer pro Sensor. Das Maximum war einmal 60 Tage, aber das ist die absolute Ausnahme, der "nächstbeste" Sensor lag 30 Tage.
    ...
    Typischerweise sieht bei mir der Verlauf so aus, dass ich die ersten 6-10 Tage mit einem Kalibrierungsfaktor von ca. 5 recht gute Sensormesswerte erhalte....


    Das sind ja tolle Zahlen! Ich war schon ganz froh, dass mein vierter oder fünfter Sensor sich erst nach 10 Tagen verabschiedet hat.


    Was meinst Du mit Kalibrierungsfaktor?


    Wo trägst Du die Sensoren?


    Danke + Gruß


    clubber123

  • Hi,


    ich habe auch schon mal einen Minimed-Sensor Probe getragen.
    Allerdings war noch der vorgegebenen Laufzeit Schluß (144 Std? weiß nicht mehr genau).
    Ich fand das alles super. Die Werte haben auch meist recht gut zusammen gepasst, je länger der Sensor lag, umso schlechter ist es aber geworden.
    Leider konnt ich den Sensor auch nach Laufzeitende nicht noch mal neu aktivieren, ließ sich nicht kalibrieren.
    Die Preise sind schon echt stark. Wenn ich aber gar nicht weiter wüsste, dann würde ich es mir dann doch kaufen (und versuchen bei der Steuer abzu setzen).


    Was sind denn das für Sensoren die 20 Tage durchhalten??
    Was kosten die?
    Ist das denn dann auch wirklich noch angenehm zu tragen bei so langer Liegedauer?


    Grüße, Jana

  • Zitat von clubber123;336213

    Das sind ja tolle Zahlen! Ich war schon ganz froh, dass mein vierter oder fünfter Sensor sich erst nach 10 Tagen verabschiedet hat.


    Was meinst Du mit Kalibrierungsfaktor?


    Wo trägst Du die Sensoren?


    Der Kalibrierungsfaktor bestimmt, wie die gemessenen Stromwerte des Sensors in Blutzuckerwerte umgerechnet werden. Die Paradigm zeigt den ISIG-Wert an (Strom vom Sensor). Wenn man den zugehörigen Blutzuckerwert durch den ISIG-Wert teilt ergibt sich der Kalibrierungsfaktor f. Kurz


    f=BG/ISIG


    Ich beobachte immer den Faktor, weil ich so mitbekomme, ob mein Sensor etwas taugt, gerade am Verabschieden ist, oder die Werte z.Zt. halbwegs zuverlässig sind.
    Nach mittlerweile über 30 Sensoren habe ich da ganz brauchbare Erfahrungswerte. Dass der Faktor in den ersten 5-8 Sensortagen bei 5-6 liegt, trifft bei mir bei fast allen Sensoren zu. Wenn ich in der Zeit dann z.B. eine Kalibrierung mit einem Faktor 9 habe, ist Vorsicht angesagt. Ich traue dann den Sensorwerten erstmal nicht mehr, und beobachte, wie sich der Faktor über den nächsten Tag weiterentwickelt. Kann sein er schwingt sich bei ca. 10 ein, dann kann ich so weitermachen. Wenn er langsam weiter steigt Richtung 15-20, gibt er vermutlich den Geist auf. Wenn der Faktor springt, z.B. innerhalb eines Tages mal 10 mal 25 ist, sind die Sensorwerte definitiv unzuverlässig, manchmal fängt er sich aber nach einem Tag wieder und tut dann noch ein paar Wochen. Bei Kalibrierungsfaktoren über 20 meldet die Paradigm übrigens CAL ERROR.


    Ich trage die Sensoren meist am Oberschenkel, etwa mittig zwischen Knie und Hüftgelenk, meist leicht auf der Innenseite. Bauch funktioniert auch, aber den spare ich mir für die Katheder. Rückseite des Arms geht auch gut, aber da habe ich noch nie mehr als 14 Tage Tragezeit geschafft.


    Dann war noch die Frage, ob die Sensoren bei langer Tragezeit unangenehm werden: Bei mir ist Tag 2 oder 3 der unangenehmste, da juckt mich das Pflaster, aber das hört dann wieder auf. Manchmal bekomme ich Entzündungen, z.T. gar nicht an der Einstichstelle sondern unter dem Transponder. Die hab ich manchmal mit Betaisadona und einer Mullunterlage wieder in den Griff bekommen, aber das ist bestimmt nicht jedermanns Sache (kann ziemlich eklig sein). Inzwischen ziehe ich den Sensor eher früher, wenn eine Entzündung beginnt. Aber es geht auch wochenlang ohne irgendwelche größeren Hautprobleme o.ä. Das Pflaster vom Sensor hört bei mir nach spätestens drei Wochen auf zu kleben, dann muss ich beim wechseln eben sehr vorsichtig sein. Da mache ich aber immer ein durchsichtiges Pflaster über alles (Flexifix Meterware), das hält dann wieder bis zu 2 Wochen.

  • Zitat von rolfS;337285

    Nach mittlerweile über 30 Sensoren habe ich da ganz brauchbare Erfahrungswerte. Dass der Faktor in den ersten 5-8 Sensortagen bei 5-6 liegt, trifft bei mir bei fast allen Sensoren zu. Wenn ich in der Zeit dann z.B. eine Kalibrierung mit einem Faktor 9 habe, ist Vorsicht angesagt. Ich traue dann den Sensorwerten erstmal nicht mehr, und beobachte, wie sich der Faktor über den nächsten Tag weiterentwickelt. Kann sein er schwingt sich bei ca. 10 ein, dann kann ich so weitermachen. Wenn er langsam weiter steigt Richtung 15-20, gibt er vermutlich den Geist auf. Wenn der Faktor springt, z.B. innerhalb eines Tages mal 10 mal 25 ist, sind die Sensorwerte definitiv unzuverlässig, manchmal fängt er sich aber nach einem Tag wieder und tut dann noch ein paar Wochen. Bei Kalibrierungsfaktoren über 20 meldet die Paradigm übrigens CAL ERROR.


    Danke für Deine ausführlichen Erläuterungen. Heißt für Dich "Geist aufgeben" der Sensor muss ersetzt werden? Ich hatte schon mehrere Sensoren, die CAL ERROR meldeten, sich dann aber wieder fingen. Ich habe an der VEO den Sensor für 12 - 24 Stunden ausgeschaltet und danach neu gestartet. Einer dieser Sensoren hielt dann noch 10 Tage.

  • So, nun halten die Sensoren länger, aber der MiniLink schaltet nach 7 Tagen ab. Medtronic schreibt zwar in der Bedienungsanleitung, dass der Akku mind. 14 Tage hält, aber die Hotline hat mir gesagt, dass nach 7 Tagen eine Sicherheitsabschaltung erfolgt. Der MiniLink muss dann für 2 Min. in die Ladestation zum Freischalten.


    Mein Problem ist aber, dass wenn ich den MiniLink entferne, kurz Lade und dann wieder verbinde, der Sensor nach ca. 1-2 Tagen den Geist aufgibt. Vermute, er mag das Gefummel beim Entfernen des MiniLink nicht. Fixiere Sensor & MiniLink mit Tegadermpflaster und das klebt ja schon recht gut.


    Hat mir jemand einen Tipp für die Verlängerung der Sensortragedauer? Danke.


    Gruß


    Clubber123

  • Hallo,


    nach 7 Tagen muss ich wie beschrieben den Transmitter aufladen, da die Batterie zwar nicht leer ist, Minimed aber eine Zwangstrennung programmiert hat (ohne das in die Bedienungsanleitung zu schreiben).


    Mein Problem ist nun, dass ich nach dem Aufladen regelmäßig nach 10 - 12 Stunden einen Kalibrierungsfehler bekomme und den Sensor in die Tonne kicken kann, obwohl er zuvor völlig problemfrei lief.


    Ich vermute, dass der Sensor mir das Gewackel beim Trennen von Transmitter und Sensor übel nimmt. Vielleicht auch das Entfernen des Tegaderm Plasters (6x7 cm).


    Hätte vielleicht einer der "Langezitträger" einen Tipp für mich, wie ich den Sensor auch nach der Zwangstrennung nach 7 Tagen am Leben erhalten kann? Danke.


    clubber123

  • Nach 6 oder 7 Tagen lasse ich i.A. das Tegaderm-Pflaster (bzw. Opsite Flexifix) dran, es ist soweit dehnbar, dass ich den Transmitter etwa 3mm vom Sensor trennen kann, und nach ein paar Sekunden wieder verbinde. Das genügt, um die Zwangsabschaltung nach 7 Tagen zu verhindern, aufladen tue ich dann erst nach 12-14 Tagen. Ob das die Bewegung des Sensors im Körper weniger werden lässt, weiss ich nicht, aber es ist für mich bequemer, als das Pflaster wechseln zu müssen.


    Wenn ich einen Kalibrierfehler bekomme, ist das noch lange kein Grund einen Sensor wegzuwerfen. Mindestens ein Neustart wird auf jeden Fall versucht. Ich beobachte eben, wie oben schon mal beschrieben den Kalibrierungsfaktor also f=BG/ISIG. Den errechne ich mir immer überschlägig im Kopf aus den angezeigten Werten, z.B. Blutzucker BG=127, ISIG=24.4, dann ist der Faktor etwa 5.


    Fast jeder Sensor zeigt bei mir das Verhalten, dass der Faktor in den ersten 6-9 Tagen bei ca. 5-6 liegt. Dann muss irgendeine biologische oder chemische Veränderung passieren, die dafür sorgt, dass sich anschliessend der Faktor bei ca. 10 einpendelt (Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber nicht so selten). Der Übergang von Faktor 5 auf Faktor 10 geht aber jetzt nicht abrupt und auch nicht schön gleichmässig, sondern total chaotisch. Das sind meistens etwa 2 Tage, an denen mit den Sensorwerten nicht viel anzufangen ist, kein Wunder da die Faktoren mal 4, mal 10 aber auch 25 sein können. Das wäre auch der typische Zeitraum für Kalibrierfehler. Sobald ich dann beobachten kann, dass sich der Faktor wieder "einschwingt", traue ich den Werten wieder. Dazu gehört: erstens weitgehend konstante Faktoren mind. 2-3 mal hintereinander, also z.B. 8 dann 10 dann 9 und zweitens auch ansonsten plausible Kurven, d.h. Anstiege, wenn man welche erwartet (nach der Mahlzeit), und vor allem abfallende Werte nach Korrektur-Insulin oder Sport. Solange das nicht gewährleitet ist, gebe ich als Kalibrierwerte lieber etwas ein, was für konstante Faktoren sorgt, damit ich nicht durch Kalibrierfehler genervt werde, und ausserdem besser die Sensorentwicklung beurteilen kann: Solange ich für konstante Faktoren sorge, spiegelt die angezeigte Blutzucker-Kurve den ISIG-Verlauf wieder, und der muss zu meinem erwarteten Blutzuckerverlauf passen. Konkret könnte das bedeuten, ich versuche den Faktor auf 10 zu halten (dann müsste die Paradigm bei ISIG 7 einen Blutzucker von 70 anzeigen etc.). Wenn ich jetzt eine Kontrollmessung mache, mit BZ 240, der ISIG zeigt aber 11 an, weiss ich erstens: das gäbe einen Kalibrierfehler, denn 240/11 ist etwa 22 also größer als 20, und ab 20 gibts Kalibrierfehler. Und zweitens weiss ich, die Sensorwerte sind gerade eh nicht zu gebrauchen. Also gebe ich der Paradigm an, ich hätte BZ 110 (um den Faktor bei 10 zu halten), oder auch BZ 210, damit wenigstens kein Kalibrierfehler kommt, aber ich auch auf der Paradigm sehe, dass mein BZ zu hoch ist. Noch wichtiger ist dieses "Austricksen" der Paradigm, wenn sich der Sensor wieder einschwingt. Angenommen, die Paradigm hat sich in der Chaosphase auf einen Faktor 19 eingestellt. Jetzt liefert der Sensor aber gute Werte um Faktor 10. Dann dauert es etliche Kalibrierungen, bis die Paradigm ihren internen Faktor von 19 auf 10 runterkorrigiert, weil dabei immer eine Mittelung zwischen dem alten und dem neuen Faktor passiert: Es würde so etwa 19->15->13->12->11->10 gehen, also 5 Messungen brauchen. Das kann ich beschleunigen, wenn ich entweder den Sensor neu starte, oder wenn ich bewusst einen zu kleinen Faktor eingebe, also z.B. Faktor 5, dann geht es durch die Mittelung schnell Richtung 10.


    Mir ist bewusst, dass das oben geschriebene nicht einfach zu verstehen ist, meine Hoffnung ist, dass es nicht völlig unverständlich ist, und ich kann versichern, dass das Verständnis des Kalibrierfaktors für mich eine große Hilfe ist, um Sensoren lange und zuverlässig verwenden zu können.

  • Zitat von rolfS;349775

    Mir ist bewusst, dass das oben geschriebene nicht einfach zu verstehen ist, meine Hoffnung ist, dass es nicht völlig unverständlich ist, und ich kann versichern, dass das Verständnis des Kalibrierfaktors für mich eine große Hilfe ist, um Sensoren lange und zuverlässig verwenden zu können.


    Danke für Deine ausführliche Antwort. Richtig ist, dass sie kein leichter Lesestoff ist, aber schon Dein erster Beitrag zum Thema Kalibrierungsfaktor hat mir sehr geholfen - nachdem ich dahinter gestiegen bin, wie das System funktioniert. Ähnlich wird es mit der neuen Aufgabenstellung sein.


    Nutzt Du die Pumpe nicht als Tagebuch oder wie machst Du es mit den "falschen" BZ-Werten für den Kalibrierungsfaktor?


    clubber123

  • Hallo liebe CGM'ler,

    Eure Beiträge sind für mich als CGM Neuling sehr, sehr interessant zu lesen. Da habe ich noch viel zu lernen :D
    Seit Mittwoch dieser Woche bin ich in dem Genuss den neuen Enlite Sensor von Medtronic in Verbindung mit der Paradigm auszutesten.
    Bisher nur positive Erfahrungen. Er war ganz einfach und schmerzlos zum Legen und zeigt BZ Werte an, die zu der manuellen Messung passen (grob 20 mg/dl Unterschied).

    Was mich ganz besonders interessiert ist, ob hier ein CGM Träger ist, der die Kosten von seiner Krankenkasse übernommen bekommt.[Blockierte Grafik: http://www.insulinclub.de/images/icons/icon5.gif][Blockierte Grafik: http://www.insulinclub.de/images/icons/icon5.gif][Blockierte Grafik: http://www.insulinclub.de/images/icons/icon5.gif]

    Laut Medtronic wird es in Einzelfällen, je nach Krankenkasse, übernommen. Nach meinen Diabetologen ständen meine Chance sehr gut.

    Die BEK hat (heute) erstmal eine Ablehnung geschickt, wovon ich auch ausging. Widerspruch habe ich nach telefonischer Vorankündigung des Schreibens bereits eingelegt.

    Über Infos bezüglich Kosenübernahme wäre ich sehr dankbar

    Viele Grüße & vorab herzlichen Dank

    PumpenKati

    LG PumpenKati


    „Es ist hier die Rede nicht von einer durchzusetzenden Meinung, sondern von einer mitzuteilenden , deren sich ein jeder als eines Werkzeuges nach seiner Art bedienen möge.“

    J. W. v. Goethe