Erfahrungsaustausch Enlite mit 640G

  • Entschuldigung, dann ist es ja ok, wenn Medtronic mit uns Katz und Maus spielt. Genau das ist es, was die so sicher macht. Wenn alles funktioniert, nützt es mir auch. Zum funktionieren gehört aber eine anständige und vernünftige Versorgung mit Hilfsmitteln, die zuverlässig funktionieren, was der Enlite nicht tut, dafür sind die Abweichungen zwischen Bz und Sensor manches Mal viel zu groß.

    Ich weise nur mal auf das Gebahren bei dem neuen 3er Sensor. Da kriegen die ersten Probanden mal eben den Transmitter geschickt, dann Pause und warten. Jetzt, einige Zeit später, kommen bei den ersten auch mal ein paar Sensoren an. Ist das In Ordnung? Ich sage nein.

    Früher ging es auch ohne Pumpen. Dieses neue Abhängigkeitsverhältnis ist wie eine Pest. Demnächst ist es wie bei Apple, sobald ein neues Gerät auf den Markt käme, was einem echten Closed Loop entspräche, würden wahrscheinlich massenhaft Diabetiker mit dem Rezept in der Hand in einer Schlange vor der Tür stehen und das Gerät persönlich abholen wollen (am besten ein 3-Man-Zelt mitnehmen). Hoffentlich würde es dann auch vernünfitg funktionieren. (Vorsicht, das wäre [oh, Entschuldigung] ist Ironie);) Warum wird der Enlite wohl von Fachleuten, die ihn noch vor 2 Jahren bejubelt haben, inzwischen nicht mehr empfohlen?

    Gruß Heiner

  • ich kann deinen Ärger durchaus verstehen............und dieses Abhängigkeitsgefühl...eigentlich ist es schon kein Gefühl mehr, nervt jeden!

    Aber bei mir funktionierte der Enlite, bis auf wenige Ausnahmen...warte seit Februar auf eine Ersatzlieferung, die ich nun nicht mehr brauche!

    Bei mir funktioniert auch der Guardian 3 super.........kaum eine Verzögerung der Werte!

    Ich finde nur die Infrastruktur dieser Firma entsetzlich - die braucht Konkurrenz. Und so übel finde ich die Medtrum nicht - warten wir´s ab!

    Im übrigen klagen die G6-Nutzer auch schon - musst mal dort lesen!

    cd63

  • Früher ging es auch ohne Pumpen.

    du kannst ja gerne wieder auf ICT umsteigen.


    Ich denke, jede Firma hat ihre Macken und Probleme. Und Kompromisse muss man immer irgendwo eingehen.

    Ein Medizinprodukt mit Macken ?darf das sein ? Bei meiner Gesundheit möchte ich keine Kompromisse eingehen .

    Der Weg ist das Ziel

  • Früher ging es auch ohne Pumpen.

    du kannst ja gerne wieder auf ICT umsteigen.


    Ich denke, jede Firma hat ihre Macken und Probleme. Und Kompromisse muss man immer irgendwo eingehen.

    Entschuldige bitte, aber worum geht es hier? Bei Mediziprodukten gibt es keine Kompromisse. Was soll hier überhaupt ein Kompromiss? Hier darf es keine geben. Ich entscheide mich für eine Pumpe weil ich das für sinnvoll erachte. Ich entscheide mich für ein CGM aus dem selben Grund. Ich erwarte termingerechte Versorgung und funktionierende Geräte und keine Versorgungsengpässe. Da stehe ich zu auch. "Entschuldigung wir können zur Zeit nicht liefern." darf es nicht geben.

    Mir fehlen fast die Worte.

  • man muss hier deutlich unterscheiden:

    Medtronic liefert z.B. schlecht, das ist eine Seite, die die ganze Struktur negativiert!

    Das Produkt finde ich persönlich o.k.!

    Heiner, du gehörst leider zu den 5 %, wo der Sensor nicht funktioniert...........da hast du eine andere Sicht, logisch - aber das Medizinprodukt geht bei den meisten! Und wenns mal nicht geht, bekommt man theoretisch, glücklicherweise auch manchmal praktisch, Ersatz!

    cd63

  • Ich gehöre auch zu den 5% und behaupte es sind mehr. Ich bin auf Grund des nicht Funktionierens des Sensors wieder umgestiegen. Ich hab’s 3 Monate versucht.

    Die Pumpe läuft super und mit Lieferproblemen habe ich auch keine Erfahrung.

    Der Weg ist das Ziel

  • man muss hier deutlich unterscheiden:

    Medtronic liefert z.B. schlecht, das ist eine Seite, die die ganze Struktur negativiert!

    Das Produkt finde ich persönlich o.k.!

    Heiner, du gehörst leider zu den 5 %, wo der Sensor nicht funktioniert...........da hast du eine andere Sicht, logisch - aber das Medizinprodukt geht bei den meisten! Und wenns mal nicht geht, bekommt man theoretisch, glücklicherweise auch manchmal praktisch, Ersatz!

    cd63

    Ich stimme da Karlinchen zu. Wie kommst Du auf 5 %? Die Sensoren sind zu unzuverlässig und haben manchmal - trotz regelmäßiger Kalibrierung - Abweichungen oberhalb der angegebenen 20 % Tolleranz. Das ist im übrigen nicht meine Sicht, das sind Tatsachen, von denen meine Diabetologin ebenfalls weiß. Sie war damals eine absolute Befürworterin der Marke Medtronic. Sie hat all meine Kritikpunkte bestätigen können und empfiehlt Medtronic nicht mehr. Wenn es Dich nicht betrifft, ok. Ich gönne Dir und jedem das Glück. Wenn es mal passiert, kein Problem. Wenn es andauernd passiert, rastet man irgendwann aus. In der Phase bin ich. Vertrauen, das man einmal verspielt hat, ist sehr schwer wieder zurückzugewinnen (von meinen daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen mal ganz abgesehen). Ich spiele nicht mit meiner Gesundheit aber Medtronic. Ich hätte das Recht dazu, Medtronic hat es absolut nicht!

    Gruß Heiner

  • und wo gibt es Daten, dass es mehr sind?
    das Feedback im Forum ist für mich da nicht repräsentativ.


    Und ich hab nie gesagt, dass Medtronic schlechte Ware liefern darf oder soll.

    Ich meinte lediglich, dass es überall Macken gibt.


    Es wurde hier sehr oft die Logistik bemängelt - und ich frage mich halt, ob das bei anderen Firmen wirklich besser läuft. Ich habe da zu wenig Erfahrung - hatte auch bisher auch mit Medtronic keine Probleme, dies weiter in Anspruch nehmen zu müssen als für die normalen Verbrauchsmaterialien.


    Genauso gibt es beim G6 Leute, bei denen er problemlos durchläuft - bei anderen zickt er nach 7 oder 8 Tagen mit nem Fehler rum.


    Irgendeinen Kompromiss muss man fast immer gehen.


    Und ich fände es schade, wenn das System Minimed mit Enlite für den ein oder anderen, der überlegt, das richtige System wäre, wegen der Hetze (und ja, so kommt es bei mir an), dieses System nicht wählt.

    Denn es hat definitv nicht jeder Probleme damit.

  • Wie kommst Du auf 5 %?

    das sagte ein Wissenschaftler am Samstag in Bad Kissingen, als ihm die Frage einer ehemaligen Nutzerin gestellt wurde, bei der der Enlite auch nicht funktionierte.

    Du kannst ja eine Umfrage starten....aber meistens ist das nicht aussagekräftig und würde dir in deiner Situation auch nicht helfen können!

    cd63

  • Bei mir laufen die Sensoren übrigens auch wirklich gut!

    Ich hatte in 4 Jahren 6 defekte Sensoren, die alle problemlos getauscht wurden.

    Die Sensoren laufen bei mir im Schnitt 12-13 Tage und die Abweichungen sind gering.


    Medtronic ist allerdings ein echter Chaoshaufen und die Qualität hat in den letzten Jahren leider abgenommen. Seit ich meinen Kram über DiaExpert bestelle, hat die Versorgung fast immer geklappt (Ausnahme waren die Reservoirs vor einigen Wochen...)

  • Genauso gibt es beim G6 Leute, bei denen er problemlos durchläuft - bei anderen zickt er nach 7 oder 8 Tagen mit nem Fehler rum.

    Das ist richtig, aber mal anders herum gefragt: Es gibt viele, die einen G6 haben, aber irgend eine Pumpe (evtl auch Medtronic). Kennst du irgend jemanden, der einen Enlight hat aber KEINE Medtronic Pumpe? Geht gar nicht? Mag sein ... aber genau das ist mein Punkt. Geschlossene Systeme ohne Alternativen/Ausweichmöglichkeiten ist immer problematisch, was aber leider (fast) alle Hersteller betrifft. Da muss von der gesamten Industrie (hoffentlich) bald ein Umdenken kommen. Alle wollen ihr Geschäft optimieren, in Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Art von Protektionismus, der ist immer schlecht, für alle. ;)

    Seit 5/14: DANA Insulinpumpe (inkl. Android-App); seit 3/17: AndroidAPS/Closed Loop; seit 28.7.18 AAPS 2.0 mit SMB ; seit 5.12.18 G6 nativ in XDrip+ bzw. AAPS;
    DANA-Facebook-Seite

  • Genauso gibt es beim G6 Leute, bei denen er problemlos durchläuft - bei anderen zickt er nach 7 oder 8 Tagen mit nem Fehler rum.

    Das ist richtig, aber mal anders herum gefragt: Es gibt viele, die einen G6 haben, aber irgend eine Pumpe (evtl auch Medtronic). Kennst du irgend jemanden, der einen Enlight hat aber KEINE Medtronic Pumpe? Geht gar nicht? Mag sein ... aber genau das ist mein Punkt. Geschlossene Systeme ohne Alternativen/Ausweichmöglichkeiten ist immer problematisch, was aber leider (fast) alle Hersteller betrifft. Da muss von der gesamten Industrie (hoffentlich) bald ein Umdenken kommen. Alle wollen ihr Geschäft optimieren, in Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Art von Protektionismus, der ist immer schlecht, für alle. ;)

    Genau das ist das Grundübel. Um das zu erkennen muß man aber bereit sein, über den eigenen Tellerrand zu gucken. Selbst wenn ich der einzige wäre, was ich nicht bin, der diese Probleme zur Zeit mit Medtronic hat, ist es ein Problemfall zuviel. Es sind keine Kartoffeln, die ich bei Medtronic kaufe. Die Konsequenzen muß in dem Fall ich tragen, also habe ich auch das Recht mich darüber zu ärgern. Aber danke linus und andere, dass es noch mehr Leute gibt, die bereit sind über den eigenen Tellerrand zu gucken. Darüber hinaus noch eins, man kann das Gerät und seine Funktionen sicherlich unabhängig vom Hersteller betrachten. Mir erschließt sich nur nicht der Sinn. Wenn ich dem Hersteller Schlamperei und Unzuverlässigkeit vorwerfen muss, wie kann ich dann seinen Geräten gegenüber Vertrauen aufbringen?

    Gruß Heiner

  • Genauso gibt es beim G6 Leute, bei denen er problemlos durchläuft - bei anderen zickt er nach 7 oder 8 Tagen mit nem Fehler rum.

    Das ist richtig, aber mal anders herum gefragt: Es gibt viele, die einen G6 haben, aber irgend eine Pumpe (evtl auch Medtronic). Kennst du irgend jemanden, der einen Enlight hat aber KEINE Medtronic Pumpe? Geht gar nicht? Mag sein ... aber genau das ist mein Punkt. Geschlossene Systeme ohne Alternativen/Ausweichmöglichkeiten ist immer problematisch, was aber leider (fast) alle Hersteller betrifft. Da muss von der gesamten Industrie (hoffentlich) bald ein Umdenken kommen. Alle wollen ihr Geschäft optimieren, in Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Art von Protektionismus, der ist immer schlecht, für alle. ;)

    soweit ich weiß, stellt Dexcom aber keine Pumpen her oder? und mit anderen Firmen zusammenarbeiten ist auch immer schwierig, weil jeder sich in den Vordergrund stellen will.


    natürlich müsste Konkurrenz her. aber da es diese Konkurrenz für so ein System noch nicht gibt, gibt es dennoch Leute, die davon profitieren.

    und auch das ist "normal", dass irgendjemand der erste ist und es lange dauert, bis noch jemand nachzieht.


    aber hat man dann dieses Konkurrenzprodukt.... ich glaube, auch da gäbe es genauso Probleme.


    ich befürworte nicht medtronic an sich, aber mir geht das hier grad einfach gegen den Strich, wenn jemand sagt, er braucht das System und dann versucht wir, diese Person zu überzeugen, wie schlecht doch Medtronic ist. es wirkt wie so ein "einreden" auf mich.


    und egal welches Produkt man nutzt, man muss den für sich passenden Weg damit finden.


    Heiner hat sich ja auch schon für Dexcom entschieden. ich bin gespannt, wie dieser Sensor dann so läuft.

  • und egal welches Produkt man nutzt, man muss den für sich passenden Weg damit finden.

    Da gebe ich dir Recht, und wenn es eben nicht geht, muss man das System wechseln. 640G plus Low Glucose Suspend mit Enlight ist sicher das technisch versierteste System, das im Hilfsmittelverzeichnis steht (und in der Regel eben auch finanziert wird). Wenn's funktioniert, ist gut. Wenn nicht, wird's komplizierter, dann muss man sich was Eigenes stricken, das kann dann aber auch gleich viel mehr. ;)

    Seit 5/14: DANA Insulinpumpe (inkl. Android-App); seit 3/17: AndroidAPS/Closed Loop; seit 28.7.18 AAPS 2.0 mit SMB ; seit 5.12.18 G6 nativ in XDrip+ bzw. AAPS;
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  • ich befürworte nicht medtronic an sich, aber mir geht das hier grad einfach gegen den Strich, wenn jemand sagt, er braucht das System und dann versucht wir, diese Person zu überzeugen, wie schlecht doch Medtronic ist. es wirkt wie so ein "einreden" auf mich.


    und egal welches Produkt man nutzt, man muss den für sich passenden Weg damit finden.


    Heiner hat sich ja auch schon für Dexcom entschieden. ich bin gespannt, wie dieser Sensor dann so läuft.

    Hallo Isirany,

    es tut mir leid, das du das so verstanden hast. Mir liegt es fern, andere zu irgendetwas aufzustacheln. Ich habe nur versucht Dinge und Probleme anzusprechen, die ich in meiner Selbsthilfegruppe mit anderen Medtronicnutzern, bei meiner Diabetologin und auch selbst im Laufe der letzten 2 1/2 Jahre erfahren habe und muasste. Man begibt sich mit der Pumpe in eine Zwangssituation, aus der man für einige Jahre im Zweifelsfall nur schwer wieder raus kommt. Und in dieser Art Abhängigkeitsverhältnis und vor dem Hintergrund, dass es sich in unserem Fall um Medizinprodukte handelt habe ich im Laufe mindestens der letzten 15 Jahre leider viel übles erlebt. Zusagen, die nicht gehalten wurden und werden, Lieferungen, die wie bei Medtronic nicht erfogen oder zu spät, falsche Produkte die geliefert wurden usw. Ich stehe dazu, das geht nicht. Ich habe jetzt seit 51 Jahren Typ I und glaube mir, relativ frei von Folgeerkrankungen. Ich möchte auch gerne, das das noch möglichst lange so bleibt. Ich habe meine Schulung für die Medtronic Pumpe incl CGM bei einem Diabetesberater gemacht, der damls ein absoluter Befürworter der 640G war. Seit 2 Jahren hat er gewechselt und das nicht nur mit Dingen zu tun, die ich anprangere.

    Du bist seit 1 1/2 Jahren im Club der Betroffenen. Ich hoffe, dass Du in deiner Pumpenzeit von derartigen Erfahrungen verschont bleibst. Ich hätte sie auch lieber nicht machen müssen, denn das geht an die Gesundheit.

    Gruß Heiner

  • Und ich fände es schade, wenn das System Minimed mit Enlite für den ein oder anderen, der überlegt, das richtige System wäre, wegen der Hetze (und ja, so kommt es bei mir an), dieses System nicht wählt.

    Denn es hat definitv nicht jeder Probleme damit.


    Ich war einer der ersten hier in Österreich mit der 640 plus Sensor und bin noch immer begeistert von den Vorteilen die dieses System bietet, so es eben funktioniert. Meine Wahrnehmung ist es aber, dass sich die Produktqualität - und dazu zählt auch die Lieferbereitschaft und das Kundenservice – wesentlich verschlechtert hat.


    Ich glaube auch weiterhin, dass es für viele das richtige System sein kann, empfehlen werde ich es aber nicht (mehr).

    Das einzig Beständige ist der Wandel

  • Hey Heiner, es tut mir aufrichtig leid zu lesen, dass Du in der Vergangenheit so viele negative Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Diabetes machen musstest.

    Ich freue mich aber für Dich, dass Du nach 51 Jahren Typ1 weitestgehend frei von Folgen bist!

    Allerdings sehe ich diese ganze Diskussion weitestgehend so wie Isirany, auch wenn Sie noch ein Frischling ist 😉😊

    Natürlich ist der Umgang mit dem Diabetes eine Art Abhängigkeit, dass steht außer Frage. Eine Änderung der Perspektive verändert aber manchmal ganz gravierend die Einstellungen zum Problem.

    Für mich war und ist meine Veo 544, nie nie nie, eine Zwangssituation und/oder eine Abhängigkeit gewesen, sondern von Anfang an eine Bereicherung der ich viel Lebensqualität und eine signifikant stabliere BZ-Einstellungen verdanke!

    Trotzdem kann gut nachvollziehen, von was du sprichst, denn ich habe von 2012 bis 2014 die zu meiner Pumpe passenden Enlight-Sensoren inkl. Transmitter privat finanziert und täglich getragen. Jeder der mal eine Rechnung darüber aufgestellt hat weiss, dass man da bei einem Betrag von ca. 10-12€ pro Tag ist. Obwohl das System damals schon sub-optimal funktioniert hat und bei weitem nicht alles positiv war, so hatte es für mich trotz allem mehr Vor,- als Nachteile.

    Der Punkt ist: Ich bin nicht mit Medtronic, Enlight, Roche, Dexcom, Sooil, x-Drip, AAPS oder Spike, Loop und mit oder ohne Schlauch, verheiratet und ich muss auch niemandem etwas empfehlen. Ich kann mich innerhalb meiner Möglichkeiten frei entscheiden mit welcher der Perlen ich gehen will!

    Die Sicht auf die Dinge ist entscheidend.

  • Der Punkt ist: Ich bin nicht mit Medtronic, Enlight, Roche, Dexcom, Sooil, x-Drip, AAPS oder Spike, Loop und mit oder ohne Schlauch, verheiratet und ich muss auch niemandem etwas empfehlen. Ich kann mich innerhalb meiner Möglichkeiten frei entscheiden mit welcher der Perlen ich gehen will!

    Die Sicht auf die Dinge ist entscheidend.

    Genau das ist der Punkt. Am Anfang fehlt einem zwangsläufig noch die Erfahrung. Man entscheidet sich dann für ein System, an das man dann 4 Jahre (so zumindest die alte Regel, ohne mit der KK Probleme zu bekommen) gebunden ist. Dann macht man langsam im laufenden Betrieb seine guten oder schlechten Erfahrungen. Sind sie schlecht und so empfinde ich sie, will man vielleicht vorzeitig wechseln. Da machen meistens weder die gesetzlichen noch die privaten KK mit. Dann bleibt man aber auf den nicht unerheblichen Kosten sitzen, und zwar in voller Höhe der Anschaffungs- und Folgekosten. Das kann sich kaum einer leisten, ich auch nicht. Das ist zur Zeit meine Sicht. Es sind keine Scheuklappen, die meine Sichtweise einengen, sondern die finanzielle Realität. Was mich einfach ärgert, ist im wesentlichen das Verhalten der Firma (Lieferprobleme) und die aus meiner Sicht zu häufigen technischen Probleme bei den Sensoren.

    Ich hatte ursprünglich gehofft, dass die 640G i.V.m. den Sensoren mein Leben und Berufsleben etwas erleichtert. Leider ist genau das Gegenteil der Fall.

    Gruß Heiner