Blutzucker anders aus blutenden Wunden

  • Ich habe jetzt schon einiges hier über alternative Messstellen gelesen.


    Aber was mich interessiert - auch wegen meiner Spritzenphobie - was ist mit dem Blut, was aus einer Wunde kommt. Z.B. ein Kratzer, sich in Finger schneiden, etc. Ist dort der Blutzucker anders? Weil von der Logik her, wenn es blutet, brauche ich ja nicht extra pieksen, sollte es keinen großen Unterschied geben..

    Weiß da jemand was darüber??

  • Es könnte sein dass ich das eventuell unter Umständen :blush: mal ausprobiert habe, als ich mich das letzte Mal auf die Schnauze gelegt habe. So nach dem Motto, Jugend forscht.

    Kein Unterschied festzustellen.

    Allerdings bevorzuge ich doch den fingerpieks, tut weitaus weniger weh. :bigg

    Liebe ist, wenn beide vom Waldspaziergang zurück kommen.

  • Es könnte sein dass ich das eventuell unter Umständen :blush: mal ausprobiert habe, als ich mich das letzte Mal auf die Schnauze gelegt habe. So nach dem Motto, Jugend forscht.

    Kein Unterschied festzustellen.

    Allerdings bevorzuge ich doch den fingerpieks, tut weitaus weniger weh. :bigg

    :rofl


    ich habe immer wieder so einen blutigen Ausschlag und da würde es natürlich Sinn machen, wenn es geht. Selbstverletzen, um um den Pieks rumzukommen, habe ich nicht vor. Da würde ich auch den Fingerpieks bevorzugen ;)

  • Ausschlag bedeutet evt., dass nicht nur reines Blut aus der Wunde kommt ➡️ Falsches Messergebnis.


    Dasselbe trifft auch auf zu geringe Stichtiefe und daraf folgendes Quetschen am Finger zu. Dann kommt statt Blut ein Zellwasser-Blutgemisch auf den Teststreifen ➡️ Falsches Messergebnis.

  • Aus eigener Erfahrung letzte Woche - blutende Wunde an der Hand - aus Neugier dort gemessen -Ergebnis 160 - direkt danach am Finger gemessen - Ergebnis 120

    Könnte aber auch daran liegen, dass das Umfeld der Wunde nicht ganz so klinisch rein war.

  • Ausschlag bedeutet evt., dass nicht nur reines Blut aus der Wunde kommt ➡️ Falsches Messergebnis.


    Dasselbe trifft auch auf zu geringe Stichtiefe und daraf folgendes Quetschen am Finger zu. Dann kommt statt Blut ein Zellwasser-Blutgemisch auf den Teststreifen ➡️ Falsches Messergebnis.

    Heißt falsches Messergebnis immer zu niedrig? Oder kann man es gar nicht sagen, mal zu hoch, mal zu niedrig, mal ganz komische Werte??

  • Genau das ist mir passiert, Blut oder eben ein bisschen Zellwasser aus dem Finger gequetscht , Messwert 91,trotzdem ich das Messgerät kaum festhalten konnte vor zittern.

    Ausserdem zeigen verschiedene Messgeräte bei mir recht unterschiedliche Ergebnisse an.

    Werde mal bei der nächsten Messung bei der Diabetologin gegenmessen,

  • Ich weiß nicht, ich weiß nicht... ob diese Überlegungen zielführend sind. :pupillen: Ganz viele von uns hatten gar nicht die Zeit, darüber nachzudenken, wie sie sich nun am besten in den Finger pieken, um die erste eigene BZ-Messung hinzubekommen.


    Du erwägst doch nicht ernsthaft, Blut von einem blutigen Ausschlag zur Messung zu nutzen?

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • Ich weiß nicht, ich weiß nicht... ob diese Überlegungen zielführend sind. :pupillen: Ganz viele von uns hatten gar nicht die Zeit, darüber nachzudenken, wie sie sich nun am besten in den Finger pieken, um die erste eigene BZ-Messung hinzubekommen.


    Du erwägst doch nicht ernsthaft, Blut von einem blutigen Ausschlag zur Messung zu nutzen?

    Genau , es ist auf alle Fälle angenehmer als wenn die Sprechstundenhilfe bei der Hausärztin eine Nadel in die Mitte der Fingerkuppe kloppt.

    Danach gab es immer drei helle Brötchen und nachmittags Kuchen,

    Spaß beiseite es gibt schlimmeres, und selbst das Spritzen ist angenehmer als ich dachte,

    also nur Mut...

  • Du erwägst doch nicht ernsthaft, Blut von einem blutigen Ausschlag zur Messung zu nutzen?

    Also mir kam theoretisch die Idee, ob es möglich wäre. Hab verstanden, dass es schwierig wäre bzw. nicht sinnvoll beim Ausschlag generell zu messen. Aber wenn ich mich zufällig schneide oder kratze wäre es ggf. eine Alternative, anstatt mich dann noch zusätzlich zu pieksen.

    Das erstmal theoretisch zum Hintergrund meiner Frage am Vormittag.


    Jetzt momentane Überlegung, ich habe das Akku Chek endlich da. Möchte einfach austesten, wie das jetzt mit Testen funktioniert. Juckt mir richtig in den Fingern. Traue mich aber im Moment definitiv nicht, mich zu pieksen. Deshalb würde ich heute mal einfach versuchen, sollte noch eine Stelle vom Ausschlag zufällig bluten, daraus zu messen. Immer hinter dem Hintergrund, dass ich weiß, dass es nicht der korrekte Wert ist. Aber eine Richtung wird der Wert doch anzeigen, denke ich mal. Oder liege ich damit komplett falsch?

  • Einfach mal aus Spass ausprobieren und irgendwann auch mal mit dem Finger vergleichen.

    Dann siehst Du ja den Unterschied.

    Ohrläppchen soll ja auch gehen..

    Hatte anfangs auch Angst aber alles kein Problem.

  • Das klingt ja nach einer super BZ einstellung mit nem „groben richtwert“ :thumbup::wacko:


    Mal davon abgesehen, dass es mir auch etwas seltsam vorkommt, dass du über längere zeit immer wieder ausschläge hast, die tropfenweise blut absondern :/ hast du auch eine hautarzt-phobie?

  • Wenn du nur wissen willst, ob du zu hohe Werte hast, kannst du auch einfach deinen Urinzucker testen. Immer wenn der Blutzucker über 160...180 mg/dl liegt, dann zeigen die Urinteststreifen an, dass Zucker im Urin ist. Damit sparst du dir das Blutzuckermessen, kriegst aber trotzdem mit, wenn der Zucker zu hoch ist. Bis 1980 war das noch die einzige mögliche Methode, mit der wir unseren Diabetes kontrollieren konnten. Heute scheint das Verfahren schon fast vergessen zu sein.


    Blutzuckermessung aus einem nässenden, blutenden Ausschlag ist totaler Blödsinn. Mach dich nicht lächerlich. Dann lass es lieber ganz bleiben. Eine Alternative habe ich dir gerade genannt.

  • wie verhalten sich die Effekte der Wundheilung auf den BZ?

    da passiert ja auch einiges...


    Genau das ist mir passiert, Blut oder eben ein bisschen Zellwasser aus dem Finger gequetscht , Messwert 91,trotzdem ich das Messgerät kaum festhalten konnte vor zittern.

    Ausserdem zeigen verschiedene Messgeräte bei mir recht unterschiedliche Ergebnisse an.

    Werde mal bei der nächsten Messung bei der Diabetologin gegenmessen,

    deshalb glaubt meine Schwiegermum auch dem mit dem niedrigsten Wert...


    ich hab gelernt, dass ich bei einem bleiben soll, was ja auch logisch ist, da auch diese Geräte einer gewissen Messungenauigkeit unterliegen dürfen. ebenso natürlich ist es, dass verschiedene Blutstropfen verschiedene Werte anzeigen.



    Ausschlag bedeutet evt., dass nicht nur reines Blut aus der Wunde kommt ➡️ Falsches Messergebnis.


    Dasselbe trifft auch auf zu geringe Stichtiefe und daraf folgendes Quetschen am Finger zu. Dann kommt statt Blut ein Zellwasser-Blutgemisch auf den Teststreifen ➡️ Falsches Messergebnis.

    Heißt falsches Messergebnis immer zu niedrig? Oder kann man es gar nicht sagen, mal zu hoch, mal zu niedrig, mal ganz komische Werte??

    falsch ist falsch.

    wenn du Fieber messen willst und dein Thermometer zeigt 26°C an - wie verwertest du diesen falschen Wert? hast du nun Fieber oder nicht?


    ich glaub im anderen Beitrag war das, dass das "Probepieksen" nicht geklappt hat oder?

    hast du es mal mit ner Orange oder ähnlichem

  • Das klingt ja nach einer super BZ einstellung mit nem „groben richtwert“ :thumbup::wacko:


    Mal davon abgesehen, dass es mir auch etwas seltsam vorkommt, dass du über längere zeit immer wieder ausschläge hast, die tropfenweise blut absondern :/ hast du auch eine hautarzt-phobie?

    Ich habe einen Termin beim Hautarzt Anfang Juni. Bisher ging es immer wieder weg, aber es kommt hat auch immer wieder. War vor zwei Jahren mal beim Hautarzt, der hat gesagt, was dieser Ausschlag ist.

    Das ist eher so, dass es halt Ausschlag ist und ziemlich juckt und kratzt man nur wenig, kommt meistens schon Blut. Aber ja ich habe verstanden, so sollte man nicht messen.

  • Wenn du nur wissen willst, ob du zu hohe Werte hast, kannst du auch einfach deinen Urinzucker testen. Immer wenn der Blutzucker über 160...180 mg/dl liegt, dann zeigen die Urinteststreifen an, dass Zucker im Urin ist. Damit sparst du dir das Blutzuckermessen, kriegst aber trotzdem mit, wenn der Zucker zu hoch ist. Bis 1980 war das noch die einzige mögliche Methode, mit der wir unseren Diabetes kontrollieren konnten. Heute scheint das Verfahren schon fast vergessen zu sein.


    Blutzuckermessung aus einem nässenden, blutenden Ausschlag ist totaler Blödsinn. Mach dich nicht lächerlich. Dann lass es lieber ganz bleiben. Eine Alternative habe ich dir gerade genannt.

    Ich weiß in dem Moment sicher, dass ich drüber liege. Habe ein sehr gutes Körpergefühl und merke schon deutlich wenn die Nierenschwelle überschritten wird. Jedoch weiß ich nie, wie hoch ich jetzt wirklich liege. Also ob noch 180 oder im unteren oder oberen 200er Bereich, vllt sogar drüber?


    Aber ja, das mit dem Ausschlag messen hat sich jetzt sowieso erledigt. Habe es gerade probiert. Da kommt sofort Messfehler. Vllt lag es aber auch daran, dass ich erst dreimal den Messstreifen falsch herum ins Messgerät gesteckt habe :confused2


    Soviel zu total einfach das Messgerät, hat super Anleitung, die alles erklärt. Nur für mich nicht. Typisch irgendwie :patsch:

  • Aber nur, weil Du oft zur Toilette musst, muss das nicht bedeuten, dass Dein BZ zu hoch ist. Das ist alles Rätselraten, wirklich.

    Du hast ja während solch einer Phase auch noch nie den Urinzucker getestet, oder?

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • Ich könnte mir vorstellen, daß Du aufgrund Deiner Phobie blockierst.... meine Idee: Schaue Dir wirklich mehrere Videos dazu an, eventuell einfach mehrfach, bis Du Dich etwas sicherer fühlst....

    Daß Du die Stechhilfe ohne Nadeln nicht bedienen kannst, ist schon bedenklich... vielleicht solltest Du sie zu Deinem Therapeuten mitnehmen und dort mit ihm probieren? Oder eben in der Diapraxis....

  • Aber nur, weil Du oft zur Toilette musst, muss das nicht bedeuten, dass Dein BZ zu hoch ist. Das ist alles Rätselraten, wirklich.

    Du hast ja während solch einer Phase auch noch nie den Urinzucker getestet, oder?

    Das nicht. Aber es sind genau die gleiche Symptome und Art der Symptome, wie ich bei meinem positiven OGTT hatte. Deshalb kann es nur davon kommen.

  • Ich könnte mir vorstellen, daß Du aufgrund Deiner Phobie blockierst.... meine Idee: Schaue Dir wirklich mehrere Videos dazu an, eventuell einfach mehrfach, bis Du Dich etwas sicherer fühlst....

    Daß Du die Stechhilfe ohne Nadeln nicht bedienen kannst, ist schon bedenklich... vielleicht solltest Du sie zu Deinem Therapeuten mitnehmen und dort mit ihm probieren? Oder eben in der Diapraxis....

    Ich habe es jetzt doch OHNE Nadel geschafft, mal sozusagen am Finger zu probieren. :):)

    Erst in der Luft, dann die Kappe abgemacht um ganz ganz sicher zu sein, dass da wirklich keine Nadel drin ist und mir mal den Auslösemechanismus angeschaut. Und dann mehrfach so gedrückt um mich an die Federung und das Geräusch zu gewöhnen. Dann an anderen Gegenständen und jetzt mehrfach einfach so am Finger.


    MIT Nadel sieht das ganze dann natürlich nochmal anders aus. Hab jetzt die Idee, dass sie mir morgen in der DiaPraxis helfen könnten. Ich nehme die Stechhilfe, drücke sie an den Finger, drücke auch den Knopf bis zum ersten Widerstand und jemand hält etwas die Hand/Finger fest, damit ich nicht wegziehe und drückt meinen Finger beim Auslöser dann ganz runter. So könnte es klappen. Mal schauen, ob sie es mitmachen in der Praxis:/


    Ist es eigentlich irgendwie schlecht, wenn man erst bis zum ersten Widerstand nur drückt dann kurze Pause und dann erst richtig, so dass dann erst der Stich ausgelöst wird?? Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.