Sind meine Inselzellen tot?

  • alma

    Das Insulin habe ich schon von meiner Diabetologin verschrieben bekommen habe aber im Grunde mich nicht an ihre Dosierungsanweisung bei jeder Mahlzeit 6 Einheiten gehalten sondern mit Hilfe des Internets meine Faktoren nach und nach ermittelt und die Dosis je nach Menge des Essens angepasst später habe ich auch darauf gedrängt zusätzlich basal Insulin zu bekommen um die Sulfonylharnstoffe nicht mehr zu nehmen

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen :bigg

  • Hättest Du mir geschrieben, wie du gemerkt hast, dass deine Remission vorbei war, wäre ich dir sehr dankbar gewesen.

    Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob meine Remission vorbei ist.

    habe mich nicht zum Spaß wieder hier angemeldet. Ich habe große Schwierigkeiten meinen Blutzucker zu stabilisieren und erhoffe mir hier ganz ehrlich Hilfe und keine Abwertung des Typ 2 die so schon mit einem Haufen Vorurteilen zu kämpfen haben.

    Wie Du meinst. Ich wollte Dich ja nicht abweisen. Sollte nur ein gut gemeinter Ratschlag sein. - Tut mir leid, wenn er doof ankam.


    (Gegen den Vorwurf der "Abwertung" verwahre ich mich allerdings ausdrücklich!)

    Einmal editiert, zuletzt von Ove ()

  • Das mit den C Peptid Werten ist aber auch so eine Sache. Bei mir wurden die das letzte mal vor ein paar Jahren in der Reha untersucht.

    Bei der Besprechung mit dem Arzt kam dann die Aussage das meine geringen Insulinmengen eigentlich nicht erklärlich wären bei so wenig Restproduktion.

    Aber ändern kann man sowieso nichts daran. Muß man dann eben mit Leben.

    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
    Kannst du es nicht lösen, mache auch kein Problem daraus!

  • Ich habe schon bei alle ForumThemen bei insulinclub gefragt. 🤯

    Was ist mit mir.🤦‍♂️

    Ich bin Typ1 2.5 jahre und immer noch in Remisionfase.

    Ich habe 3 Antykörper die gegen insulin endekt sind,

    dazu 1.7% C-peptid immer noch vorhanden.

    Zwar das ändert bei mir nicht dass ich Diabetiker bin.

    Nur frage, was hat verursacht bei mir Diabetes .Geht nicht aus den Kopf.

    C-peptid hat mir nur gesichert dass meine BSD immer noch Insulin produziert. :thumbup:;)

  • Markus99

    Im Internet wird bei der Definition von Diabetes Typ 1, je nach Quelle oft von „keine oder sehr wenig Eigenproduktion von Insulin“ geschrieben.


    Ich denke auch dass es bei dem einen oder anderen mehrere Jahre bei einer Restaktivität bleibt, oder dass es gar hin und wieder leicht aufflackert.


    Das kann ich jetzt mit expliziten Quellen nicht belegen, aber bei der Netzrecherche findet man solche Berichte, Meinungen, Äußerungen usw.


  • Ich habe bei der Reha erfahren dass nach 35 Jahren Typ 1 immer noch etwas „tropft“. Die Ärztin und ich haben etwas verwundert geschaut. Jetzt weiß ich aber, warum ich schwer einzustellen war. Nun funktioniert es.

  • Bei mir scheint nach all den jahren auch noch ein kleines bisschen restaktivität da zu sein. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass mein Insulinbedarf wenn ich mal ganz extremes Low Carb (< 10 g/Tag) mache, fast auf null geht. War nach einiger zeit bei 2 IE lantus am tag, was in dieser dosis ja eigentlich gar nicht über 24 h wirken kann und 0,5 bis 1 IE Novo Rapid mit komplett stabilen Werten im Normbereich. C-Peptid wurde soweit ich weiß nie bestimmt.

  • DerWurstkuchen

    C-peptid wahr bei mir festgestellt wo ich Endokrinologe gebeten habe.

    Nicht bei der Diagnose.


    Jo, wäre sicher kein problem das mal bestimmen zu lassen. Sehe da aber keine notwendigkeit. Bringt mir ja nichts den wert zu kennen. Außer vielleicht die gewissheit: irgendwann könnte es noch schlimmer werden ;)


    also erspare ich meiner krankenversicherung diese kosten in der hoffnung, dass andere versicherte im selben tarif auch nur die leistungen in anspruch nehmen, die sie benötigen.


    Das richtet sich jetzt überhaupt nicht gegen alma oder dich. Wer aus seinem c-peptid wert nützliche erkenntnisse ziehen kann, der kann den ja gerne bestimmen lassen, finde ich absolut legitim. Ich sehe nur für mich persönlich keinen nutzen.

  • Bei mir scheint nach all den jahren auch noch ein kleines bisschen restaktivität da zu sein. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass mein Insulinbedarf wenn ich mal ganz extremes Low Carb (< 10 g/Tag) mache, fast auf null geht. War nach einiger zeit bei 2 IE lantus am tag, was in dieser dosis ja eigentlich gar nicht über 24 h wirken kann und 0,5 bis 1 IE Novo Rapid mit komplett stabilen Werten im Normbereich. C-Peptid wurde soweit ich weiß nie bestimmt.

    bist du überhaupt Diabetiker???:bigg

    cd63

  • Bei mir scheint nach all den jahren auch noch ein kleines bisschen restaktivität da zu sein. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass mein Insulinbedarf wenn ich mal ganz extremes Low Carb (< 10 g/Tag) mache, fast auf null geht. War nach einiger zeit bei 2 IE lantus am tag, was in dieser dosis ja eigentlich gar nicht über 24 h wirken kann und 0,5 bis 1 IE Novo Rapid mit komplett stabilen Werten im Normbereich. C-Peptid wurde soweit ich weiß nie bestimmt.

    bist du überhaupt Diabetiker???:bigg

    cd63


    Ich kann mich noch ganz an den anfang meiner diabetikerkarriere erinnern. Da hatte ich, damals mit 16 oder 17, als der Insulinbedarf wegen der remissionsphase plötzlich viel kleiner war, mal die hoffnung der diabetes könnte jetzt einfach verschwunden sein und hab abends den bolus und das basalinsulin (damals actrapid und protaphane) einfach weggelassen. Mein BZ hat mich dann am nächsten morgen unmissverständlich eines besseren belehrt. Ich denke auf einen erneuten auslassversuch lasse ich es nicht ankommen ^^

  • na, dann - bleib dran!:(---am Ende isses doch Typ 2!?8|

    cd63

    Macht ja dann nichts. Habe ja jetzt hier gelernt, dass Typ 1 und Typ 2 nach ein paar Jahren eh zu einem Gemeinschaftstyp verschmelzen :bigg

    Wo hast du das gelernt? Verschmelzen kannst nur du mit dir selbst, wenn du einen Typ2 dazu bekommst.8o Wenn nichts mehr kommt, gibt es keinen Unterschied in der Therapie, aber deshalb sind es doch völlig verschiedene Typen. Oder habe ich irgendwas verpasst?:/

  • Ich lief 9 Jahre lang als Typ 2, bevor ich, weil unzufrieden mit dem Langzeitwert, selbst zum Diabetologe ging.


    Dann, Überraschung, Typ 1, Lada.


    Das erklärte auch, warum Metformin gar nicht wirkte. Gott sei Dank hatte ich noch keine Spätfolgen und seit dem einen Langzeitwert zwischen 6,3 und 6,7.

  • na, dann - bleib dran!:(---am Ende isses doch Typ 2!?8|

    cd63

    Macht ja dann nichts. Habe ja jetzt hier gelernt, dass Typ 1 und Typ 2 nach ein paar Jahren eh zu einem Gemeinschaftstyp verschmelzen :bigg

    Wo hast du das gelernt? Verschmelzen kannst nur du mit dir selbst, wenn du einen Typ2 dazu bekommst.8o Wenn nichts mehr kommt, gibt es keinen Unterschied in der Therapie, aber deshalb sind es doch völlig verschiedene Typen. Oder habe ich irgendwas verpasst?:/


    Ich hatte gehofft die Ironie in meinem Post wäre offensichtlich.

    Wieso sollte es keinen Unterschied mehr in der Therapie geben, wenn die ß-Zellen ausgebrannt sind? Die Insulinresistenz löst sich dann ja nicht auf einmal in Luft auf. Und die kann man selbstverständlich weiterhin behandeln, egal ob das Insulin vom Körper oder von außen kommt.

  • Macht ja dann nichts. Habe ja jetzt hier gelernt, dass Typ 1 und Typ 2 nach ein paar Jahren eh zu einem Gemeinschaftstyp verschmelzen :bigg

    Wo hast du das gelernt? Verschmelzen kannst nur du mit dir selbst, wenn du einen Typ2 dazu bekommst.8o Wenn nichts mehr kommt, gibt es keinen Unterschied in der Therapie, aber deshalb sind es doch völlig verschiedene Typen. Oder habe ich irgendwas verpasst?:/


    Ich hatte gehofft die Ironie in meinem Post wäre offensichtlich.

    Wieso sollte es keinen Unterschied mehr in der Therapie geben, wenn die ß-Zellen ausgebrannt sind? Die Insulinresistenz löst sich dann ja nicht auf einmal in Luft auf. Und die kann man selbstverständlich weiterhin behandeln, egal ob das Insulin vom Körper oder von außen kommt.

    Eine Insulinresistenz wird mit Insulin behandelt. Was anderes hilft da auch nicht. Hört die Bauchspeicheldrüse auf zu arbeiten, muss zugeführt werden. Hat man dann noch eine hohe Resistenz, dann muss man Unmengen an Insulin spritzen.

  • Wo hast du das gelernt? Verschmelzen kannst nur du mit dir selbst, wenn du einen Typ2 dazu bekommst.8o Wenn nichts mehr kommt, gibt es keinen Unterschied in der Therapie, aber deshalb sind es doch völlig verschiedene Typen. Oder habe ich irgendwas verpasst?:/


    Ich hatte gehofft die Ironie in meinem Post wäre offensichtlich.

    Wieso sollte es keinen Unterschied mehr in der Therapie geben, wenn die ß-Zellen ausgebrannt sind? Die Insulinresistenz löst sich dann ja nicht auf einmal in Luft auf. Und die kann man selbstverständlich weiterhin behandeln, egal ob das Insulin vom Körper oder von außen kommt.

    Eine Insulinresistenz wird mit Insulin behandelt. Was anderes hilft da auch nicht. Hört die Bauchspeicheldrüse auf zu arbeiten, muss zugeführt werden. Hat man dann noch eine hohe Resistenz, dann muss man Unmengen an Insulin spritzen.

    was macht dann Metformin? wäre ja dann sinnlos, das T2ern zu verschreiben, wenn sie für ihre Resistenz "nur" Insulin bräuchten....