Grundinformationen zur Insulinpumpe - Wichtige Auswahlkriterien

  • Mich hat ja seit der Reha der Gedanke an eine Pumpe festgesetzt. Meine DiaPraxis würde mich auch beim Antrag unterstützen, auch wenn wir noch eine eindeutige medizinische Begründung brauchen bei meinen super BZ-Werten wird es schwierig.


    Jedenfalls wurde ich heute auch gefragt, ob ich schon eine bestimmte Pumpe ausgesucht hätte. Ich habe darauf gemeint grundsätzlich gefällt mir die OmniPod, weil die ja schlauchlos ist.

    Da wurde mir aber abgeraten und einige Argumente dagegen genannt.


    Bei Pumpencafe habe ich auch in der Übersicht jetzt gesehen, dass anscheinend die Omnipod keinen dualen Bolus haben soll. Und dann scheidet sie für mich auf jeden Fall aus.


    Gezeigt wurde mir dann noch die Insight. Aber da bin ich mir noch total unsicher. Zudem gibt es ja noch einige andere Pumpen. Habe jetzt hier schon einige Themen durchgelesen. Und auch den Pumpen-O-Mat (Link hier irgendwo im Forum) sowie halt Pumpencafe.


    Aber irgendwie bin ich grade komplett überfordert mit den Vor- und Nachteilen.

    Ich weiß gar nicht, was alles wichtig ist zu beachten. Habe dazu leider auch keine gute Seite gefunden, wo halt auch von jeder Funktion die Vor- und Nachteile erklärt werden.


    Kann mir irgendjemand entweder eine Internetseite empfielen oder vielleicht könnt ihr mir ja auch als Anfängerin ein wenig helfen, welche Funktionen wichtig sind.


    Das einzige was ich weiß, dass für mich ein geringe Basaleinstellung wichtig ist und halt normaler/verzögerter/dualer Bolus sowie das Absenken/Erhöhen der Basalrate.

    Aber für alle anderen Einstellungen/Funktionen etc. bin ich grade überfordert. Was ist notwendig, je nach eigener Situation notwendig, was ist Luxus??

  • Also was ich schonmal gerne lese : Meine Praxis würde mir dabei helfen. Meine erste Antwort von meinem Diabetologen war : Zu hohe Kosten für die Krankenkasse.


    Grundsätzlich gibt es folgende Pumpen auf dem Markt.


    640G , die sowieso jetzt irrelevant wurde durch die 670 g mit Hybrid Closed Loop und passendem CGM Guardian 3

    Vorteile : Unterbrechung vor einer UZ, gibt mehr Insulin ab wenn Sie merkt , dass du mehr Insulin brauchst. Aber nur eine bestimmte Menge mehr(Am Anfang). Sie nutzt quasi die Informationen aus den letzten Tagen. Beispiel ich fing mit0,125 Einheiten an beispiel jede 10 oder 5 Minuten . Jetzt gibt sie auch bei höheren werte sogar bis zu 0,325 Einheiten ab.

    80% IM Zielbereich in den letzten 30 Tagen. Geschätzter Hba1c 6,5 laut Carelink.

    Nachteil Manche Bemängeln die Genauigkeit mit dem neuen Guardian. Allerdings nur die , die mit der 640g arbeiten und dem Guardian 3 Ich habe bis jetzt keine schwäche bemerkt. Nachteil du kalibrierst mindestens 2x am Tag blutig


    Omnipod,


    Gut schlauchlos PDM ist der letzte dreck , sorry wenn ich das jetzt so sage. Demnächst kommt die Dash Fernbedienung sieht meiner Meinung nach genau so Billig aus

    Vorteil beim Omnipod man kann Loopen mit passendem CGM (das ist aber eine DIY Variante)

    Manche Bemängeln , dass sie nach 2 Tagen den Pod wechseln müssen.

    Kann Probleme geben , wenn du mehr Pods im Jahr brauchst bzw von KK zu KK unterschiedlich. Ein Pod sollte so um die 3 tage halten da passen 200 Einheiten Insulin rein.


    Insight

    Sehe hier keine vorteile Roche hat sich mit der Insight gegen ins Aus geschossen


    Dana RS

    - DIY AAPS Loop möglich mit Dexcom. Muss man aber selber basteln,

    - steuerbar via Handy

    Negativ keine Verbindung mit CGM , wenn man nicht selber basteln möchten


    Mylife Ypsopump

    Kleine und diskret , aber mehr nicht



    Neue Pumpe die aufm Markt kommt Tandem TSlim

    Arbeitet in Kombination mit dem Dexcom und Unterbricht die Versorgung im Falle einer Unterzucker. Kann in den nächsten Monaten evlt auch auf IQ controll geupdatet werden (Dies ist aber evlt noch ein bisschen weit weg) Sie würde quasi von alleine Mikroboli abgeben , genau so wie die 670g , aber dazu noch Korrekturen falls der Blutzucker zu hoch ist.

    Steuerbar via Handy , was für mich ein großer Pluspunkt ist.

    Dexcom das beste CGM aufm Markt.


    Nun ich hab ja die 670G hatte in den letzten 30 Tagen noch keinen Wert über 250+ und werte von 250 halten nicht lange an. Ist schon ein gutes System Muss ich schon zugeben. Manchmal nervt mich dann doch das Kalibrieren. Aber wenn ich jetzt so sehe , was für ein Langzeit wert sich schon aus den letzten 30 Tagen ergibt , bin ich schon zufrieden. Mich reizt trotzdem die Tandem t Slim. Steuerbar via Handy ist für mich ein großer Punkt.

    War in den letzten Tagen krank bzw bin es immer noch und die Pumpe hält mich erstaunlicherweise sehr Stabil.

  • danke für die Infos zur Koppelung mit CGM.

    Ich bin noch ziemlich am Anfang mit allem.

    Erstmal würde ich die Pumpe ohne CGM Koppelung Loop etc nutzen.

    Aber vllt in zwei drei Jahren und deshalb würde ich mir die Möglichkeit jetzt nicht komplett verbauen wollen.


    Weitere Grundfragen die mir gerade kommen: wie viele Basalratenprofile sind unbedingt nötig?

    Und gibt die Pumpe stündlich Basal ab oder noch häufiger?

  • Ein CGM in 2-3 Jahren zu benutzen würde ich nicht empfehlen. Es sei denn , du bist so überfordert mit der Technik. Es ist alles ganz easy und die Koppelung mit dem CGM macht die 670g erst interessant. Oder die Tandem dann , wenn sie Verfügbar ist. Außerdem kannst du daraus eine bessere Einstellung erreichen.


    Fiasp passt in jeder Pumpe rein.


    Die Pumpe gibt innerhalb einer Std die basal rate ab(also nicht jede Std sondern jede 10Minuten oder jede 5) , die in den Basal Einstellungen bzw Profil hinterlegt ist. Man kann verschiedene Basal Profile einstellen für die Arbeit , oder fürs Wochenende.1 Basal Profil muss hinterlegt werden. Am Anfang wird das , was du an (Langzeitinsulin genannt Basal ) spritzt quasi auf 24std verteilt. Das ist dann so eine grobe Einstellung im laufe der Woche wirst du dann testen , ob die hinterlegten Einheiten so passen , oder nicht.


    Beispiel


    Basal Rate von 17-20Uhr

    17:00 0,500

    18,00 0,600

    19:00 0.700

    20:00 0,800

    21:00 0,750

    22:00 0;700



    Dann merkst du beim Test , dass dein Blutzucker steil noch oben steigt ab 17 uhr Bevor der Basaltest schon beendet werden kann , musst du ihn beenden weil du um 20:00 Uhr schon bei 210 angekommen bist.Wenn dir die Bedienungen für Basal test unbekannt sind , kann ich gerne nochmal hier was posten.

    Änderungen werden dann vor 17 Uhr vorgenommen. 16 uhr wäre hier dann zum beispiel gut. Man erhöht dann immer in 10% Schritte.

    Am nächsten Tag dann nochmal testen. So wird dann die Einstellig immer feiner und genau angepasst. Deswegen ist eine Pumpe auch so interessant man kann eine viel bessere Einstellung erreichen.

  • Die Auswahl der "richtigen" Insulinpumpe ist sehr individuell. Ich finde so richtig beurteilen was man will, kann man erst wenn man schon Erfahrung mit der Pumpentherapie hat.


    Meine erste Pumpe habe ich daher einfach nach der Optik ausgesucht, die Veo hat mir einfach am besten gefallen.


    Ich habe mich jetzt für die Dana RS entschieden, weil sie mit dem Handy steuerbar und loopfähig ist.


    Schlauchlos kam für mich nicht in Frage, zum einen weil ich keine Lust auf eine Beule unter der Kleidung habe, zum anderen weil mir die zu viel Müll verursachen und nur ein Katheter existiert (und der ist auch noch aus Teflon).


    Die Medtronic ist mir viel zu klobig. Ausserdem würde ich auch nicht deren CGM nutzen wollen. Auch die 670G wäre für mich keine Option, da der selbstgebaute Loop doch wesentlich flexibler ist.


    Die Ypsomed ist zwar schick, bietet aber für mich zu wenig Funktionen.


    Die Accu Check Pumpen haben beide den Bolusrechner nur in der Fernbedienung und ich habe keine Lust auf noch ein zusätzliches Gerät.


    So, das waren einfach mal meine - ganz persönlichen- Gründe. :-)

    Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!

  • Als ich vor 10 Jahren meine erste Pumpe bekommen habe gab es nur die Accu-Chek Spirit (Vorgänger der Combo), eine Medtronic Veo und die Animas 2020.


    Die Spirit konnte ich ziemlich schnell ausschließen, weil sie im Vergleich zur Animas meiner Ansicht nach keine Vorteile hatte und sie mir auch optisch überhaupt nicht gefallen hat - ist natürlich Geschmackssache.

    Die Entscheidung zwischen der Veo und der Animas war dann schwer.


    Am Ende war das entscheidende Argument die Tatsache, dass es für die Animas mit ihrem Luer-Anschluss eine viel größere Auswahl an Infusionssets gab als für die Veo.


    Ich als Pumpenneuling hatte ja noch überhaupt keine Ahnung welche für mich am besten funktionieren und ich hatte Angst dass ich mit den paar Infusionssets von Medtronic nicht zurechtkomme.




    Beim nächsten Pumpenwechsel konnte ich mich viel schneller entscheiden weil ich schon genau gewusst habe was ich brauche und was nicht, aber das ist natürlich total individuell.

    Eine perfekte Pumpe gibt es sowieso nicht, es gibt immer ein paar kleine Details die besser sein könnten.


    Ein paar Sachen, über die ich mir bei meiner letzten Pumpenwahl Gedanken gemacht habe:


    - für mich ist es wichtig, dass ich in den Bolusrechner der Pumpe manuell Blutzuckerwerte von jedem beliebigen Messgerät oder CGM eingeben kann

    und dass die Pumpe nicht nur mit einem Messgerät "zusammenarbeitet".



    -wie sollen die Daten ausgelesen werden? Idealerweise kann man am Ende alle Daten (Insulindosen aus Pumpe, Werte von Messgerät und CGM) mit demselben Programm anzeigen/auswerten, ansonsten wird es etwas unübersichtlich.


    Wie wichtig ist es dass ich noch individuelle Notizen speichern kann? Das geht auch nicht mit jedem System. Im Moment mache ich alles über Nightscout und bin damit sehr zufrieden.



    -Anzahl Basalprogramme: Ich habe ein ziemlich ausgeprägtes Dawnphänomen und verwende deswegen verschiedene Basalprogramme, abhängig davon wann ich früh aufstehe.

    D.h. ich habe ein Programm A wenn ich um 6 Uhr aufstehe, Programm B wenn ich bis 9h schlafe usw.. Die meisten Pumpen haben mindestens 4 Programme, die YpsoPump hat nur 2.

    Das würde mir persönlich nicht ausreichen.

    Bevor ich angefangen habe zu loopen hatte ich 3 verschiedene Programme.



    - In welchen Zeitblöcken kann ich eine temporäre Basalrate einstellen: Bei der Animas z.B. ging das in 30-Minuten-Schritten, da habe ich öfters mal bei zu niedrigen Werten die Basalrate für 30 Minuten auf 0% gesetzt.
    Für den Sport waren 90 Minuten Basalreduzierung ideal (45 Minuten vorher + 45 Minuten Training).

    Bei der Dana RS, die ich jetzt habe, gehen nur 60-Minuten-Schritte. Das ist etwas unpraktisch. Ist durch den Loop aber kein Problem mehr.


    - höchste temporäre Basalrate: bei den meisten Pumpen liegt das das Limit bei 200% bis 300%. Die Dana RS kann z.B. maximal 200% abgeben und manchmal reicht das bei mir nicht mehr.

    Wenn ich z.B. richtig stark erkältet bin brauche ich normalerweise mehr als das doppelte von meinem normalen Insulinbedarf. Genauso jeden Monat bevor ich meine Periode bekomme - da brauche ich auch ein paar Tage lang etwas mehr als 200%.

    Normalerweise (d.h. ohne Loop) müsste ich dann halt selber alle paar Stunden einen zusätzlichen Bolus abgeben. Mit Loop kann ich mein Profil auf bis 400% stellen.



    - Batterien: Am Anfang empfand ich es noch als Vorteil wenn eine Pumpe normale AA Batterien verwendet anstatt Spezialbatterien. Inzwischen ist mir das aber egal.



    - ob man eine Pumpe mit Fernbedienung braucht hängt davon ab wie/wo die Pumpe getragen wird. Ein Pumpenträger der die Pumpe fast ausschließlich in der Hosentasche trägt wird eher auf eine Fernbedienung verzichten können als jemand der öfters Hosen/Röcke/Kleider ohne Taschen anhat.


    Dabei muss man aber auch beachten dass bei einigen Pumpen nicht alle Bolusarten über die Fernbedienung verfügbar sind.




    Die Insulinpumpenfirmen haben auf ihren Internetseiten die komplette Bedienungsanleitung der Pumpen zum Download. Es lohnt sich sicher da mal reinzuschauen, weil da dann wirklich alle Funktionen genauer erklärt werden.


    Bei Omnipod kann man sich auch einen kostenlosen Probepod bestellen.

  • Ein CGM in 2-3 Jahren zu benutzen würde ich nicht empfehlen. Es sei denn , du bist so überfordert mit der Technik. Es ist alles ganz easy und die Koppelung mit dem CGM macht die 670g erst interessant. Oder die Tandem dann , wenn sie Verfügbar ist. Außerdem kannst du daraus eine bessere Einstellung erreichen.

    Also als Neuling wäre ich damit komplett überfordert. Momentan habe ich noch das FSL 1. Wenn die Verordnung im Juni endet, wird es erstmal wahrscheinlich wieder das FSL2. Sollte ich dann damit Probleme haben, oder wegen Pumpenkoppelung wäre mein Favorit dann das Dexcom G6. Alle anderen CGM Geräte bringen für mich entscheidene Nachteile. Keine lange Tragezeit, notwendige Kalibrierungen etc.

    Die Pumpe gibt innerhalb einer Std die basal rate ab(also nicht jede Std sondern jede 10Minuten oder jede 5) , die in den Basal Einstellungen bzw Profil hinterlegt ist.

    Danke für die Erklärung. Muss ich dann bei der minimalen Basalrate nach der Abgabe je Stunde schauen, oder die jede 5 Minuten?? Und ist bei der Basal/Bolusabgabe die Einheit U gleichzusetzen mit IE?? Fragen über Fragen:(


    Die Auswahl der "richtigen" Insulinpumpe ist sehr individuell. Ich finde so richtig beurteilen was man will, kann man erst wenn man schon Erfahrung mit der Pumpentherapie hat.

    Ja vor dem Problem stehe ich gerade. Und momentan gibt es ja so viele unterschiedlichen Pumpen. Wobei ich die möglichst beste Pumpe für mich momentan finden möchte. Schließlich muss ich mit dieser min. 4 Jahre verbringen..

    Ich habe mich jetzt für die Dana RS entschieden, weil sie mit dem Handy steuerbar und loopfähig ist.

    Bei der Dana habe ich momentan auch bisher noch keine entscheidenden Nachteile feststellen können. Deshalb ist die Dana momentan auch eine meiner Favoriten. Aber mal schauen.

    Die Medtronic ist mir viel zu klobig. Ausserdem würde ich auch nicht deren CGM nutzen wollen.

    Ich würde auch gerne als CGM wenn nicht mehr Libre den Dexcom nutzen.

    Die Accu Check Pumpen haben beide den Bolusrechner nur in der Fernbedienung und ich habe keine Lust auf noch ein zusätzliches Gerät.

    Okay, das wusste ich nicht. Nur das der Bolusrechner nur mit blutigen Werten funktionert. Deshalb für mich ein Minuspunkt. Zwei Geräte ist natürlich auch nicht so praktisch..

    Ich als Pumpenneuling hatte ja noch überhaupt keine Ahnung welche für mich am besten funktionieren und ich hatte Angst dass ich mit den paar Infusionssets von Medtronic nicht zurechtkomme.

    Darüber muss ich mich auch noch informieren. Von Accu Chek gibt es auch schräge Katheter, aber keine Ahnung ob von anderen Firmen auch. Stahl oder Teflon. Definitiv nur mit Setzhilfe. Wie ist die aufgebaut, etc. Aber ich denke, erst sollte ich ein zwei Pumpen als Favoriten haben, und dann kann ich wegen Katheter schauen, weil da gibt es denke ich ja viele verschiedenen, oder?

    Ein paar Sachen, über die ich mir bei meiner letzten Pumpenwahl Gedanken gemacht habe:

    Danke für die Gedanken, da sind auch etliche Punkte dabei, die für mich bedeutsam sind.

    Bei Omnipod kann man sich auch einen kostenlosen Probepod bestellen.

    Habe ich schon gefunden. Das werde ich mir mal bestellen. Danke für den Tipp, wobei die Omnipod wegen fehlenden Dualmodus bei mir ziemlich nach unten gerückt ist.

    Ich habe so ein Probe-Kit von der YpsoPump bekommen. Also ein Katheter der nur aus Pflaster und Ansteck-Dings besteht, keine Nadel, Schlauch und ein Plastik-Kasten, der von Größe und Gewicht der Pumpe entspricht. Damit kann ich mal probieren, ob ich mit einer Schlauch-Pumpe klarkomme.

  • Kleiner Tipp von mir.

    zuerst rausfinden, was Du unbedingt brauchst / haben willst und was gar nicht.

    Mach dir ne Liste.

    z.B.

    Klein

    Leicht

    per App bedienbar

    Kompatibel mit verscheidenen Kathetern / CGM / Apps usw.


    Dann im Pumpencafe, die Übersicht studieren.

    Ich habe mir dann eine Gegnüberstellung gemacht, was jede einzelne Pumpe kann.

    Ich hatte dann 4 Pumpen die dann in der engeren Wahl lagen. Also vier Abteile auf dem Din A4 Querformat.

    Was gut war bekam einen grünen Haken, was mies für mich war, einen roten.

    Die beiden Pumpen, die am meistengrüne Punkte hatten, habe ich mir dann von meiner Diabetesberaterin zeigen, vorführen und erklären lassen.

    Meistens fällt danach die Wahl leichter...


    Viel Erfolg beim Finden!

    Denken hilft ! :/


    Macht dich "DAS" glücklich ?


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o

  • Wenn ich das alles so lese klingt die Kombi Libre+Omnipod eigentlich perfekt für dich, dann müsstest du quasi gar keine Nadel mehr sehen...


    Soweit ich mich erinnere, hat der Omnipod auch sowas wie einen Dualbolus. Mindestens einen verlängerten, dann könntest du vor dem Essen einen kleinen Normalbolus abgeben und anschließend einen verlängerten.

    Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!

  • Ich habe gerade angefangen so eine Tabelle in Word zu machen. Für jede Pumpe eine Spalte und dann einfach alle Vorteile mit + und Nachteile mit - die ich bisher gefunden habe aufgelistet. Das habe ich bereits teilweise für die Insight, die YpsoPump und die OmniPod gemacht. Die restlichen kommen dann noch. Wobei ich bei manchen Dingen einfach nicht weiß, ob es ein Vor- oder Nachteil ist. Die ganzen Thread "Erfahrung: xy-Pumpe" hier lese ich mir dann auch noch alle durch.

  • Wobei ich bei manchen Dingen einfach nicht weiß, ob es ein Vor- oder Nachteil ist.

    Find ich gut, das Du die ne Liste machst ! :thumbup:


    Wenn Du weißt was die"Bezeichnung" bedeutet z.B. Dualbolus etc und nicht weiß ob es gut oder schlecht ist - hab ich da immer beides gemacht + und - sozusagen und dann wenn ein paar Pumpen gleich auf sind, es als Zünglein an der Waage benutzen. Wenn Du nicht weiß was "Es" bedeutet, dann frag hier nach - die Antworten hat bestimmt immer einer hier. ;)

    Denken hilft ! :/


    Macht dich "DAS" glücklich ?


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o

  • Wenn ich das alles so lese klingt die Kombi Libre+Omnipod eigentlich perfekt für dich, dann müsstest du quasi gar keine Nadel mehr sehen...


    Soweit ich mich erinnere, hat der Omnipod auch sowas wie einen Dualbolus. Mindestens einen verlängerten, dann könntest du vor dem Essen einen kleinen Normalbolus abgeben und anschließend einen verlängerten.

    Auf diese Idee, den dualen Bolus zu ersetzen mit normalen und verzögerten Bolus bin ich tatsächlich noch gar nicht gekommen. Danke dafür.


    Die Diabetesberaterin ist gegen den Omnipod, hatte auch logische Argumente. Aber mal schauen. Die DANA ist momentan bei mir in Kombi mit möglichen Dexcom auch noch eine recht gute Variante auf den ersten Blick. Aber da muss ich noch schauen

    Angeblich arbeitet Dexcom auch daran, dass die Sensoren statt 10 auch bald 14 Tage halten sollen. Und Verlängern tut hier auch einige Dexcom soweit ich das mitbekommen habe.

    Man kann einfach mit den Geräten mittlerweile so viel machen, das ist der Wahnsinn. Mir fehlt nur zum Teil die Grundlagen/Übersicht. Was ist wichtig, etc. Hier liest man etwas, da liest man etwas. Aber so den ganzen Zusammenhang überblicken ist schwierig.

  • Mir fällt beim lesen der grundsätzlichen Fragestellung und der Antworten auf, daß ein ganz wesentlicher Punkt fehlt. Nach meiner Erfahrung ist die Vertrauenswürdigkeit des Herstellers sehr wichtig. Wie geht er mit Reklamationen und Wünschen der Pumpenträger um. Wenn ein Hersteller bei Funktionsstörungen gleich die Schuld des Nutzers unterstellt, kann dieser schwerlich eine gute Vertrauensbasis zum Hersteller aufbauen. Oft zieht sich das dann wie ein roter Faden durch die Nutzungsdauer.

  • Man kann einfach mit den Geräten mittlerweile so viel machen, das ist der Wahnsinn.

    Geh doch 'mal zu einem 'Looper-Treffen', diese Treffen gibt es landauf/landab mittlerweile überall. Nirgendwo bekommst du so viel Einblick in das, was derzeit möglich ist. ;)


    P.S.: Aus welcher Stadt kommst du?

    Seit 5/14: DANA Insulinpumpe (inkl. Android-App); seit 3/17: AndroidAPS/Closed Loop; seit 28.7.18 AAPS 2.0 mit SMB ; seit 5.12.18 G6 nativ in XDrip+ bzw. AAPS;
    DANA-Facebook-Seite

  • Dass du Unterstzüung von deiner Praxis bekommen sollst, hört sich erstmal gut an. Da du aber erst seit kurzem den DM hast, nur sehr wenig Insulin brauchst und im Grunde nur sehr geringe Schwankungen hast und dazu eine Nadelphobie kommt, die dich zum Einen weder regelmäßig BZ messen lässt sondern du dich rein auf das Libre verlässt und du deshalb zum Anderen keine ICT ohne I-Port durchführen kannst, der auch mal 5 Tage liegen bleibt, sollte eine Pumpe wohl erstmal hinten anstehen.. Ein Katheter kann keine 5 Tage liegen bleiben, schon gar nicht bei den geringen Dosen.

    Am Anfang anfangen - BZ messen und jederzeit ohne Port spritzen können - wäre wesentlich sinnvoller denke ich.

  • Heiner


    ja stimmt. Kein unwichtiger Punkt. Wenn die es schon nicht hinbekommen 4 Jahre lang den fehlenden Batteriefachdeckel in einer Praxis mit Schulungszentrum nachzuliefern, ist wohl auch sonst nicht viel mit Service. *hüstel*


    Am besten Immer in der Praxis nachfragen ob die Praxisbetreuung gut ist... dann ist meist auch die Patientenbetreuung gut.


    linus :thumbup: stümmt!

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  • Die Info wäre leider in vielen Fällen nichts wert. Sehr oft profitieren Diabetologen von den Pumpenherstellern. Ich habe es vor vielen Jahren selbst erlebt, dass auf einer Veranstaltung eines Diabetologen für Diabetiker einseitig für die Firma Roche und gegen alle anderen Hersteller berichtet wurde. Als ich aufgrund praktischer Erfahrung einige Male massiv widersprach, wurde ich des Raumes verwiesen. "Wess' Brot ich ess, dess' Lied ich sing." Für die Diabetiker eine schwierige Situation.

  • Naja aber mal ehrlich, hättest Du den Diabetologen weiter aufgesucht?

    Und ich achte schon darauf, wie ausgewogen die Beratung ist. Mir wurden alle Pumpen die z.Z. auf dem Markt sind relativ Wertungsfrei gezeigt und erklärt, ich konnte mir sogar, die heil waren ausleihen um sie zu Hause zu testen. ( nicht angelegt, wohlgemerkt ) erst als ich gezielt nachfragte... erzählte man ein ganz klein wenig aus dem Nähkästchen. Allerdings bin ich auch über 20 Jahre in der Praxis und hier liegen keine Heftchen, Zeitungen, Kalender oder andere Gegenstände rum, die zeigen, das die Praxis sich von der Pharma finanzieren läßt.

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  • Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich etwas geändert hat. Mein erwähntes Erlebnis liegt auch schon Jahre zurück. Die Ärzte sind im Zweifelsfall für die Patienten Vertrauenspersonen. Ihre gesammelten Erfahrungen der bereits Pumpen nutzenden Patienten sind auf jeden Fall verlässlicher als die bunten Prospekte der Hersteller. Wenn ich vor 3 1/2 Jahren das heutige Wissen über Medtronic und die 640G gehabt hätte, hätte ich sie nie genommen.