Muskelzucken in den Waden

  • Einen schönen guten Morgen an alle, ich hab da mal eine Frage.


    Seit ca. einer Woche zittern die Muskeln meiner Waden ständig.

    Es zucken beide Seiten, obwohl ich es links merke, ohne hinzusehen, recht muss ich draufschauen.

    Ab und zu zucken auch mal andere Muskeln, wie Oberarm, Daumen oder Gesichtsmuskeln, aber das ist immer nur kurz. Selbst die Zunge zittert, aber nur, wenn ich sie raus strecke, ich denke, dass ist normal.


    Natürlich habe ich gegoogelt, aber was man da liest, die Krankheit möchte ich wirklich nicht haben. Will aber auch nicht gleich zum Arzt rennen.


    Meine Frage ist wer hatte das auch schon, was habt ihr dagegen gemacht und wie lange hat das angehalten?


    Vielen Dank für eure Antworten 😀

  • In meiner Anfangszeit der DM-Karriere hatte ich Wadenzucken bei drohendem Unterzucker.

    Derzeit ist es eher so, dass ich eine innere Unruhe verspüre, wenn ich zu tief bin.

  • Ja, ich habe diese Zuckungen allgemein schon länger.

    Das in den Waden merke ich momentan nur besonders.

    Dann habe ich mal wieder gegoogelt und das Kopfkino ging los.

    Ich sag es nicht gern und ein bisschen schäme ich mich auch, aber ich habe hypochondrische Phasen und wenn ich mich mal wieder damit beschäftige, wird es schlimmer und scheinbar merke ich das dann auch schlimmer.


    Abgefangen hat es eigentlich, dass ich Anfang des Monats mehrere Tage hintereinander nachts Wadenkrämpfe hatte, gern auch mal mehrmals pro Nacht. Die Wadenkrämpfe sind wieder besser, aber so kam eins zum anderen. 😥

  • Muskelzuckungen habe ich bei anhaltendem Stress. Allerdings dann eher am Auge bzw. Schulterblatt. Entspannung und Magnesiumcitrat hilft mir.

    Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok.

    Hildegard Knef

  • Gaanz ruhig Brauner...

    Ich hab das auch. Ca. Seit der DM Diagnose. Zuckt überall aber vor allem in den Waden. Hab es aber eigentlich überall. (Zunge auch)

    Bei mir kam dann noch ein Eigenartiges schwäche Gefühl in Armen und Beinen dazu was zeitweise auftrat.

    Auch ich war recht beunruhigt deswegen und war deswegen auch beim Neurologen. Alle Untersuchungen haben nichts ergeben. Gottseidank. Die Zuckungen habe ich aber behalten und jetzt lebe ich mit Ihnen. Ein bisschen hat Magnesium bei mir geholfen wenn ich zu starke Wadenkrämpfe hatte. Aber da ich jetzt weiß dass irgendwie nichts ernstes dahinter steckt ist es auch gar nicht mehr so schlimm. :foehn
    also kein Stress. Scheint IRGENDWIE mit dem DM zusammenzuhängen. Auch wenn niemand weiß wie.

  • Hallo Sugar-Pennerin


    Vielen Dank für deinen Beitrag. Bei mir sind die Zuckereien gerade etwas besser.

    Hatte es heute in den Waden, Oberschenkel, Unterarm, Daumen und dem einen oder anderen Finger.

    Aber nur in den Waden zuckt es länger, an den anderen Stellen ist es nach ein paar Sekunden wieder vorbei.

    Ich denke, ich sollte das googeln sein lassen 🤔😀

  • Bei mir "zuckt" es wenn ich einen relativen Insulinmangel habe, die Werte waren unauffällig. Seit ich meine Basalrate marginal etwas hochgefahren(!) habe - weg.

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • Magnesium nehme ich, auch ziemlich hochdosiert, so ca. 800 mg/Tag.

    Vitamin D und alle B-Vitamine auch, ebenso Kalzium.


    Das mit der Erhöhung der Basalrate könnte ich mal probieren.


    Ansonsten werde ich jetzt einfach mal abwarten, wie es weitergeht.

  • Kalizium kann man überdosieren - vorsicht, https://www.netdoktor.de/laborwerte/kalzium/hyperkalzaemie/

    Ausserdem sind in der Nahrung normalerweise genug davon enthalten. Einige Mineralien hebeln sich gegeneinander aus und sollten nicht zusammen eingenommen werden. Vitamin D erhöht auch den Kalziumspiegel.

    Möglicherweise sind die Symptome schon von einer leichten Überdosis Ca?


    Magnesium wird bei Überdosierung ausgegeschieden und macht einen weichen Stuhl. 400mg am Tag sollten eigentlich reichen.


    Nervenvitamin ist das B12 , es wird bei Einnahme nicht gut aufgenommen und sollte in subkutan abpliziert werden.

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  • Kalizium wird in einem Wert von 700 mg/Tag genommen und sollte okay sein.


    Magnesium habe ich massiv erhöht, weil es die Wahrscheinlichkeit für Wadenkrämpfe positiv verändert. Da nehme ich aber auch keines vom Supermarkt, sondern ein Mittel aus der Apotheke und damit habe ich auch keinen Durchfall. Die Dosierung entspricht der Empfehlung des Herstellers.


    Vitamin D nehme ich 2000 Einheiten pro Tag. Das mache ich schon 2 Jahre und damit halte ich den Wert gerade so auf einem niedrigen Normalwert, dass wurde getestet.


    Die B-Vitamine sind hoch dosiert, da wird also auch was hängen bleiben.

    Das mit dem Spritzen ist mir zu aufwendig, da müsste ich ja jedes Mal zum Arzt.

  • Die B-Vitamine sind hoch dosiert, da wird also auch was hängen bleiben.

    Das mit dem Spritzen ist mir zu aufwendig, da müsste ich ja jedes Mal zum Arzt.

    Das B12 spritzen ist einfacher als Insulinspritzen...

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  • Das B12 spritzen ist einfacher als Insulinspritzen...


    Ähm.... nicht, daß da was mißverstanden wird. Das B12 MUSS in den Muskel ;)

    wer sagt das?


    Meine Osteopathin hat in den Po gespritzt und so mach ich das auch, die Nadel ist meines Wissens garnicht lang genug:D


    https://www.vitaminb12.de/spritze-injektion/


    (weiter unten im Text : subkutan ist möglich)

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  • Wir haben es in der Ausbildung so gelernt, weil es subcutan sehr schmerzhaft ist und brennt wie der Teufel.... das tut man keinem Patienten an!

    Meiner Erfahrung (bestimmt inzwischen 30 mal gemacht) brennt es nicht mehr als eine Insulininjektion (Levemir war da tückisch) und es macht erstaundlicherweise trotz der großen Menge keine Beule oder sowas. Ich staune, daß es in den Muskel nicht schlimmer ist? Aber jeder wie er mag. Kann nur über meine Erfahrungen berichten und ich finde es nicht schlimm. Ich lasse die Nadel wie aus ICT Zeiten noch ein paar Sekunden in der Haut, damit nichts zurückläuft.

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  • Es ist eben ein Unterschied, was man in der Ausbildung lernt, um es am Patienten anzuwenden, oder was man bei sich selbst veranstaltet ;)

    ja stimmt, das wollte ich auch noch schreiben ... bzw. umgekehrt, wenn man mit Insulin Injektion ein Problem hat, sollte man es vielleicht nicht selber versuchen... ich finde es ja in Spielfilmen immer "aufregend" wenn Paare schwanger werden wollen und der Mann der Frau dann mit viel Drama die Hormonspritze reinrammt8|... die Realität ist das wohl auch nicht

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