Meine Gedanken zur Ernährung bei Typ 1 Diabetes

  • Die gesündestes Diät bei Typ 1 Diabetes wäre eine Diät, die:


    1. Wenig Kohlenhydrate beinhaltet.

    2. Gesunde Fette bevorzugt.


    Die gesündeste Ernährung bei Typ 1 Diabetes wäre also eine Mischung aus einer Low-Carb und einer Veganen Diät.

    Allgemeines Ziel dieser Diät ist es den Blutzucker zu normalisieren, genauso wie die Risikofaktoren für kardiovaskuläre Krankheiten (Atherosklerose) zu minimieren.



    Low-Carb um den Blutzuckerspiegel und den Hba1c Wert,Triglyceride & HDL Cholesterin positiv zu beeinflußen.

    Vegan um den Anteil gesättigter Fettsäuren zu minimieren, und den LDL-P, LDL-C Wert zu senken.

    Diese Kombination hätte wahrscheinlich auch einen postiven Einfluß auf den sdLDL Wert, bzw. Entzündungsparameter gemessen am hsCPR Wert.



    Das wäre die grobe Richtung die mir momentan für eine gesunde Ernährung bei Typ 1 Diabetes am gangbarsten scheint.

  • Bin ich die einzige die grade nicht versteht was damit hier in diesem Thread bezweckt werden soll?

    Oder hat da grade jemand Langeweile und wartet auf die Klopperei? :bigg


    Back to topic: es war Weihnachten mit der Kernfamilie, und daher von Raclette bis Gans so ziemlich alles dabei. Jetzt bin ich satt bis Sylvester. Mindestens.

    "Gibt das Leben dir Zitronen, frag nach Salz und Tequila..." SDP

  • Ach ich dachte ich poste mal meine Gedanken zur Ernährung bei Typ 1 Diabetes. Einen eigenen Thread wollte ich dafür nicht aufmachen. Das Problem mit Ernährungsempfehlungen bei Typ 1 scheint zu sein, das es weder einen Konsens unter Ärzten gibt, wie man sich als Typ 1er am besten ernähren kann, noch gibt es irgendwelche aussagekräftigen Studien die einen Hinweis auf die beste Ernährung zur Vorbeugung von Spätschäden belegen könnte.

    Was tun also? Sich Gedanken machen über eine Ernährungsform die den positivsten Einfluß auf bestimmte Laborwerte bietet.

  • Irgend wie immer die gleiche Laier. 🤔🥴😣


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




    DanaRS 08/19 - nightscout 10/19 - Dexcom G6 + AAPS + xdrip 11/19 - Closed Loop 02/20 - SonyXA2 - SonySWR50

  • Einen eigenen Thread wollte ich dafür nicht aufmachen

    Ach wie schade...... ich glaube, das würden manche hier angenehm finden ;)... und diejenigen, die sich informieren möchten, wissen gleich, wo sie Dich finden... sozusagen eine Win-Win-Situation :thumbup:

  • Das Problem mit Ernährungsempfehlungen bei Typ 1 scheint zu sein, das es weder einen Konsens unter Ärzten gibt, wie man sich als Typ 1er am besten ernähren kann, noch gibt es irgendwelche aussagekräftigen Studien die einen Hinweis auf die beste Ernährung zur Vorbeugung von Spätschäden belegen könnte.

    Kein Wunder, dass niemand Bock auf eine Ernährungsstudie hat, sind doch alle bisherigen Versuche ein positives Ergebnis zu bekommen kläglich gescheitert.

    Meiner Meinung nach wird der Einfluss von der Ernährung auf die Gesundheit von den allermeisten Leuten massiv überschätzt. So lange man alle essentiellen Nährstoffe abgedeckt hat und die Kalorieneinfuhr zum -verbrauch passt (man also das Gewicht im Normbereich stabil hält), ist es eigentlich völlig egal, wovon man sich erhährt. Selbst ein leichtes Übergewicht scheint teilweise sogar einen positiven Effekt aus das Gesamtüberleben zu haben.

    Ob man das aber mit Salat pur, mediterraner Kost, low-carb oder fast-food erreicht ist völlig egal. Nur manche Ernährungformen machen dabei eben satter als andere, so dass es mit Salat einfacher ist eine vernünftige Kaloriebilanz zu bekommen als mit BigMacs.

    So lange man aber kalorienequivalent isst, spielt die Zusammensetzung der Nährstoffe quasi keine Rolle.

  • Das Problem mit Ernährungsempfehlungen bei Typ 1 scheint zu sein, das es weder einen Konsens unter Ärzten gibt, wie man sich als Typ 1er am besten ernähren kann, noch gibt es irgendwelche aussagekräftigen Studien die einen Hinweis auf die beste Ernährung zur Vorbeugung von Spätschäden belegen könnte.

    Kein Wunder, dass niemand Bock auf eine Ernährungsstudie hat, sind doch alle bisherigen Versuche ein positives Ergebnis zu bekommen kläglich gescheitert.

    Meiner Meinung nach wird der Einfluss von der Ernährung auf die Gesundheit von den allermeisten Leuten massiv überschätzt. So lange man alle essentiellen Nährstoffe abgedeckt hat und die Kalorieneinfuhr zum -verbrauch passt (man also das Gewicht im Normbereich stabil hält), ist es eigentlich völlig egal, wovon man sich erhährt. Selbst ein leichtes Übergewicht scheint teilweise sogar einen positiven Effekt aus das Gesamtüberleben zu haben.

    Ob man das aber mit Salat pur, mediterraner Kost, low-carb oder fast-food erreicht ist völlig egal. Nur manche Ernährungformen machen dabei eben satter als andere, so dass es mit Salat einfacher ist eine vernünftige Kaloriebilanz zu bekommen als mit BigMacs.

    So lange man aber kalorienequivalent isst, spielt die Zusammensetzung der Nährstoffe quasi keine Rolle.

    Genau letzter Punkt ist umstritten ist. Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel sorgen nun mal auch beim Gesunden für eine höhere Insulinausschüttung, und Insulin stoppt den Fettabbau.

    Diabetes ist die extremste Ausprägung ernährungsbedingter Problem mit Hinblick auf Übergewicht und Herzkrankheiten, eben weil Diabetes so stark an metabolische Prozesse gebunden ist, die besobders den Kohlenhydrat/Insulin Stoffwechsel betreffen.


    Wer 2000kcal täglich durch Kuchen & Schokolade abdeckt, wird wahrscheinlich eher zunehmen als wenn er diese Menge an Kalorien mit Salat, Avocados & steak zu sich nimmt.


    Freiwillige hier dürfen das gern mal testen.

  • Hype

    Jetzt hast du es wieder geschafft. Jemand ist drauf eingegangen.:arghs:

    Mach endlich einen extra Thread auf zum Thema, statt das du überall Of Topic reinpostest.:cursing:


    LG

    zuckerstück

    Wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was, sondern bei So-Isses 8o

  • Um den Food-Porn-Thread nicht weiter zu verwässern, schreibe ich mal hier weiter.

    Genau letzter Punkt ist umstritten ist. Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel sorgen nun mal auch beim Gesunden für eine höhere Insulinausschüttung, und Insulin stoppt den Fettabbau.

    Diabetes ist die extremste Ausprägung ernährungsbedingter Problem mit Hinblick auf Übergewicht und Herzkrankheiten, eben weil Diabetes so stark an metabolische Prozesse gebunden ist, die besobders den Kohlenhydrat/Insulin Stoffwechsel betreffen.

    Da ist nicht im geringsten umstritten, denn auch im menschlichen Körper gilt der Energieerhaltungssatz. Das ist letzendlich keine medizinische Fragestellung, sondern beruht auf den Grundlagen der Thermodynamik. (Hormonelle) Regulationsmechanismen innerhalb des Körpers können daran nicht das gar nicht beeinflussen.

    Alles war ich an Energie zuführe muss irgendwo hin wandern. Entweder wird es verbraucht oder es landet auf den Hüften. Im gesunden Körper ist sogar die Möglichkeit, Energie ungenutzt wieder auszuscheiden, überhaupt nicht vorgesehen. Dahingehend hat der Diabetiker sogar mit der Glukoseausscheidung über den Urin einen "Vorteil", denn er kann damit seinen "Verbrauch" erhöhen.

    Wer 2000kcal täglich durch Kuchen & Schokolade abdeckt, wird wahrscheinlich eher zunehmen als wenn er diese Menge an Kalorien mit Salat, Avocados & steak zu sich nimmt.

    Freiwillige hier dürfen das gern mal testen.

    Woher soll denn die überschüssige Energie kommen? Entsteht durch den KH-Konsum plötzlich ein Perpetuum mobile? Falls das so wäre, warum nutzt man diesen Effekt noch nicht industriell, schließlich wären damit alle unsere Energieprobleme/Umweltverschmutzung/usw. gelöst?

    Leider wären damit aber auch alle unseren grundlegenden Gesetzen der Physik widerlegt.

    Falls jemand also das Gegenteil zeigen könnte, nur zu! Neben dem Nobelpreis für Medizin hätte derjenige auch sofort den für Chemie und Physik sicher.

  • Hype , ich hab Deinen Beitrag und die Antworten darauf in einen neuen Thread - hierher - verschoben. In „Heute gibt’s“ passt das nicht so recht.


    Gendra , Deinen Antwort-Beitrag aus dem Sabbelthread hab ich auch hierher verschoben.

    "Echte Männer essen keinen Honig, echte Männer kauen Bienen!"

  • Das Energie nicht "verloren" geht, stimmt. Das ist der wichtigste Grundsatz der Thermodynamik. Die Energie geht ja beim Fett und Kohlenhydratkonsum auch nicht verloren, sondern wird gespeichert im Fettgewebe.

    Ob ich beispielsweise bei einem Wasserrad die Energie umwandele in Bewegungsenergie oder ob ich sie speichere, macht schon einen Unterschied.


    Außerdem ist unbestritten, dass Eiweiß stärker sättigt als Kohlenhydrate, man also weniger Kalorien braucht um satt zu werden und länger satt bleibt.

    Beim Eiweißabbau werden 1/4 der Energie, die das Eiweiß überhaupt liefert, für den Eiweißstoffwechsel genutzt.


    Also heißt das für mich laienhaft:

    1000 kcal aus Eiweiß machen weniger dick als die gleiche Kalorienmenge an Fett oder Kohlenhydraten.


    Das heißt für mich nicht...

    ... dass ich jetzt kritiklos und hemmungslos tierisches Eiweiß in mich rein schaufeln sollte. Die sonstigen gesundheitlichen und ökologischen Folgen einer fleischbetonten Ernährung müssen nämlich mitbedacht werden.

    Ich habe nichts davon, wenn ich schlank bin durch Low-Carb, gleichzeitig aber Mangelerscheinungen habe und die Umwelt zerstöre.

    Durch eine zerstörte Umwelt werde ich eventuell kränker, als durch eine Ernährung, bei der mein Zuckerspiegel höher ist.


    LG

    zuckerstück

    Wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was, sondern bei So-Isses 8o

  • Er erwähnt aber explizit den Teil "veganer Ernährung".

    Das ist ja dann nach meinem Kenntnisstand nur pflanzliches Fett, kein tierisches Eiweiß.

    Na dann guten Appetit.


    Und sich eine Orthorexia nervosa "heranzüchten" ist mit Sicherheit auch nicht gesund.


    Lieben Gruß Julmond

  • Das ist ja dann nach meinem Kenntnisstand nur pflanzliches Fett, kein tierisches Eiweiß.


    und pflanzliches Eiweiß natürlich ;) (ganz strenggenommen gar nichts vom Tier... "nur" nichts vom toten Tier wäre dann vegetarisch)


    Ich habe vegan-low-carb versucht und bin nicht satt geworden, also ging's zurück zu "nur" vegan (und auch vegan kann man sich ganz prima sch... ernähren :rofl)

    Blutzucker ist die Autobahn, Gewebszucker ne Nebenstraße!

  • Beim Eiweißabbau werden 1/4 der Energie, die das Eiweiß überhaupt liefert, für den Eiweißstoffwechsel genutzt.

    Das ist korrekt, allerdings ist das schon in den Nährwertangaben berücksichtigt. Dort werden für 1g Protein nur 17 kJ / 4 kcal veranschlagt (wie für KHs), obwohl eigentlich 23 kJ / 5,4 kcal drin stecken. Dementsprechend ist die nutzbare Energie von 250g Protein genauso hoch wie von 250g Kohlenhydraten (jeweils 1000 kcal / 4250 kJ).


    Wenn ich also 2500 kcal verbrauche und dem Körper 3000 kcal zuführe, wird er unweigerlich zunehmen, egal ob die Energie aus KH, Fett oder Proteinen stammt. Führe ich ihm nur 2000kcal zu, dann werden die Kilos purzeln, egal obs der Salat oder der BicMac war.


    In der Praxis ist es natürlich wesentlicher einfacher von einem Salat mit Putenstreifen satt zu werden, als von einem BigMac-Menü. Denn während ich mit letzterem schon nach einem Spar-Menü über die Hälfte des Tagesbedarfs gedeckt habe (1100 kcal) und trotzdem nach 3 Stunden wieder Hunger habe, müsste ich kalorienequivalent 4kg Salat mit Putenstreifen (250g) essen (und wäre vermutlich geplatzt).

    Glücklicherweise gibt es ja durchaus auch KH-reiche Mahlzeiten abseits der Fast-Food-Ketten die gut und nachhaltig sättigen (und nicht nur aus Zucker, Fett und Geschmacksverstärker bestehen). Und selbst wenn ich mal spontan gelüste auf ne Tafel RitterSport Marzipan pur habe, dann kann ich das anschließend mit "nur" 3kg Salat ohne Putenstreifen zum "Nachtisch" kompensieren.

  • die ist übrigens zufällig vegan :rofl (und danach könnte ich vermutlich gar nix mehr essen, den Rest vom Tag über :D )

    und wie ich beim Schreiben meines Beitrages festgestellt habe, skurillerweise von der Zusammensetzung der Makronährstoffe fast gleich zu einem BigMac (bisschen weniger Protein und bissl mehr KHs):rofl

  • och, so eine Tafel Schoki ist doch ganz schnell verputzt :) Ja, dann brauche ich halt mehr Insulin, aber dann ist es eben so.

    Ich denke, jeder muss da seinen eigenen Weg finden.