Dr Teupe Studie: Analog Insulin bildet Antikörper bei Typ 1

  • Allgemein fürs Immunsystem und fürs bessere Befinden hat er tatsächlich einige Substanzen empfohlen, die ich mir aber nicht gekauft habe.

    Na ja, der war zu dem Zeitpunkt schon auf einer ziemlich "schrägen" Schiene in Richtung Alternativmedizin. Für die Blutwerte war er aber noch zu gebrauchen.


    Wie ich mich ohne Insulin hätte behandeln sollen, schrieb er nicht. Zur persönlichen Auswertung habe ich mir dann keinen Termin mehr geben lassen.

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • SvenK

    Ich werde auch Alternative nehmen bevor alle Betazellen weg sind.


    Warum der Dr. Teupe beunruhigt soviele Diabetiker, wenn er selber keine Alternative zu Insulin hat..

    OMG

    Warum ich habe den sch..ss Kerl ^^

    in mich..||X/


    Warum sollch Berichte nicht dazu bringen eine neue Therapien zu entwickeln..Ich werde erst meine Mund halten wenn ich als Medizina

    keine ndue Strategie habe..


    So ist der meinung von mir..

    Ob ich mich Irren kann oder selber Dr.Teupe sollen schon die Studie schon von selbst zeigen lassen..


    Ich bin jetzt fertig und Hoffnungs los.

    😔😪

  • Ich denke mit Diabetes muss man nie Hoffnungslos sein, im Endeffekt müssen wir "bloß" etwas nach denken und dementsprechend Rechnen.

    Wer wäre ich, mich selber zu bemitleiden mit 28 Jahren wenn ich sehe wieviele Kinder damit astrein und Vorbildlich klar kommen, finde da steht mir Meckern nicht zu. Denn ich hatte das Glück 27 Jahre lang essen und machen zu können was ich wollte :)


    Dennoch will ich natürlich bescheid wissen was in meinem Körper passiert oder passieren kann.

    Wenn die Bauchspeicheldrüse ihren Job an den Nagel hängt muss ich das halt übernehmen ;)

  • Ava

    Soll ich tatsächlich mein Diabetologe ansprechen oder selber vorschlagen das ich die insulin möchte

    Hilft besser von AK oder mindestens neue zu entwickeln.

    Ich brauche eine konkrete Ansage bevor ich zu spät reagiere.


    Ich nehme Levemir von Anfang an..

    Bin ich runter auf der 4IE morgens un 4 abends Levemir gelandet..also ings.8IE ,Heute zw.14un 16 IE Levemir..Immer ohne Bolus Insulin.


    Selbstverständlich entscheidung liegt an mich..

    BITTE SCHREIB IHR DIE MEINUG

    Bitte Bitte..

    Vorgeschlagen

    Humaninsulin Actrapid oder Prothaphane..

    Also beide oder eine von die beiden.

    :wacko:

    Levemir hat wirk Kurve die mein bolus unterstürzt die beide Insulin auch??!

  • SvenK

    Ich währe auch mir wünschen .

    Ich wahr 17j..kurz bevor ich 18 geworden bin..Ich habe kleinere glück gehabt wie du ,

    Grössere wie kleine Kinder..


    Trotzdem alle Diabetiker die bevor die leben anfängt ..tut uns alle Leid..


    Nur solche Nachrichten und Erzählungen beunruhig und Psycho aufbaut wie eine schons zu mindestens Diabetes zu drücken.

    Ich sprich nicht von Heilung nur von drücken.

    Zb..verlängerung von Remisionfase

    Zb.wie von mir 😪😔

  • Was beunruhigt dich denn so sehr daran die Remisionsphase zu verlassen?

    Ich würd mich freuen wenn ich endlich eine Glatte Rechnung hätte für Bolus und Basal. Dann müsste ich nicht andauernd korrigieren


    Oder vergesse ich einen Negativen Punkt?

  • Die Remissionsphase ist eine tolle Sache, wenn man die Krankheit wie einen Faustschlag ins Gesicht gepfeffert bekommt. Am besten noch mit Ketoazidose und all den Spässen. Sie ermöglicht den sanften Übergang von vermeintlich gesund bis ... nun ja, Diabetes. Man kann sich langsam rantasten, mal etwas lernen, der Körper verzeiht vieles und kann noch aktiv selbst mitarbeiten. Aber sie verkompliziert halt auch die Einstellung, weil man nicht weiss, ob, wann, wie viel die Drüse selbst noch ausschüttet. Drum wird dann, wenn sie mal vorbei ist, auch einiges einfacher im Sinne der Planbarkeit. Wenn das überhaupt möglich ist beim Diabetes. Denn auch ohne Remission können Faktoren ändern. Aber man weiss dann immerhin, dass man ohne die Hilfe der Drüse arbeitet.


    Einen Wechsel auf Protaphane würd ich jetzt persönlich nicht aufgrund dubioser Ängste anstreben. Ich hab damit jahrelang meine Basalversorgung erledigt, ging gut, keine Frage. Aber es war mehr so wie ein grobes Klebeband, das man durchaus auch dazu verwenden kann, sein Haus zu flicken. Tut seine Arbeit. Aber wenns noch einige Jahrzehnte halten soll, nimmt man besser Nägel und Schrauben. Also etwas Moderneres.

  • Der Insulinverbrauch bei Antikörpern ist sehr hoch, wenn eine Ampulle mit 300 Einheiten nicht mal mehr für zB 2 Tage reicht, sollte man sich Gedanken machen...

    LG
    Schaf

  • Markus99 Die Alternative wären Humaninsuline z.b Actrapid und Prothaphane

    Das hab ich mich dann eben gefragt, ob Humaninsulin zu keiner oder geringerer AK-Bildung führt. :confused2 Ein fremdes Eiweiß ist es doch auch.

    Hat Dr. Teupe begründet, warum ausgerechnet NovoRapid so aggressiv wirken soll? Ist länger her, dass ich das Thema eingehender verfolgt habe. Andere Analoga hat er bevorzugt eingesetzt oder gab es in seiner Therapie gar keine Analoginsuline?

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • Selbst Humalog ist laut der Studie von Herrn Teupe weniger Antikörper fördernd, also der Vergleich zu anderen Analoginsulinen wurde gezogen.

    In der Studie wurde ja auch beschrieben das, wenn zurück gewechselt wird auf humaninsulin oder stellenweise auch humalog, Besserungen eingetreten sind.

    Zumindest wenn ich alles richtig verstanden habe 😊

  • Markus99 ich spritze seit 99 Novorapid mit einem kurzen Ausflug zu Fiasp - mein Insulinbedarf hat sich jetzt nicht so drastisch verändert, dass ich Antikörper vermuten würde. Kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich wohl kein klassicher Typ 1 bin, vermutlich eher 3e (danke Kortison)


    Actrapid hatte ich von 89 bis das Humalog rauskam, das gibt dauernd Überlappungen, wenn man ICT machen will (mit konventioneller Therapie geht es), Protaphan hatte ich von 89 bis vor etwa 3 Jahren (dann Levemir, jetzt Pumpe mit Novorapid). Protaphan ist ka..e (meine Meinung), weil die Wirkkurve doch recht - hm - "flexibel" ist und das lag nicht am durchmischen

  • ok.

    Danke schön, dass ihr geantwortet haben.

    Jetzt spritz ich levemir als basal und bolus in einem ^^

    Ohne Novorapid bzw.Fiasp. .


    Tatsächlich Ich habe sanfe und immer noch ruhig und Berechenbare Tage mit Diabetes. .


    Nur..Wenn es geht mit Nachhilfe von Studie oder Forschungen meine Remisionfase zu aufhalten Werde ich gerne nutzen sogar Insulin wechseln.


    Nur Meinungen sind mir sehr wichtig, ob es sinnvoll ist oder nicht.


    Deswegen frag ich ,ob Ihre Insulin wechseln wird oder nicht .? !


    Ich habe angst ,daß Ich was verpasst habe ,meine Gesundheit aufrecht zu halten.

    Was Ihr mit eurem wissen tuen würden,wenn Ihr die schons hätten als neu diagnostizierte Typ1?!

    Einmal editiert, zuletzt von Markus99 ()

  • Du hast einfach Glück daß man Dich auf Grund Deines Alters nicht als Typ 2 einstuft ,und jahrelang mit Tabletten vollstopft , und Dir sinnlose Diäten empfielt.

    Levemir ist jedenfalls super , und flexibel einsetzbar.

    Ein schnelleres Insulin kann ja später dazukommen:)

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen :bigg

  • Durch statistische Auswertung der Messung von Insulin-Antikörpern hat Dr. Teupe herausgefunden, dass bei Novorapid Nutzern etwas häufiger Antikörper im Blut gemessen werden können. In der Schulungsgruppe, in der ich damals war gab es auch Jemand, der Novorapid verwendete und bei dem es messbare Antikörper gab. Der hatte aber keine Insulin-Wirksamkeitsprobleme durch den erhöhten Messwert.


    Dr. Teupes Empfehlung war damals, keinesfalls von Novorapid zu einem anderen Insulin zu wechseln, sondern dabei zu bleiben. Der Verdacht, dass Insulinsorten-Hopping Antikörper verursacht, war nämlich größer.


    Vor den Insulin Antikörpern muss man keine Angst haben, wenn man Diabetes hat. Die Anzahl der Menschen, die davon richtige Schwierigkeiten haben, weil bei ihnen kein Insulin mehr wirkt, ist sehr klein.

    Einmal editiert, zuletzt von Cindbar ()

  • Durch statistische Auswertung der Messung von Insulin-Antikörpern hat Dr. Teupe herausgefunden, dass bei Novorapid Nutzern etwas häufiger Antikörper im Blut gemessen werden können. In der Schulungsgruppe, in der ich damals war gab es auch Jemand, der Novorapid verwendete und bei dem es messbare Antikörper gab. Der hatte aber keine Insulin-Wirksamkeitsprobleme durch den erhöhten Messwert.


    Dr. Teupes Empfehlung war damals, keinesfalls von Novorapid zu einem anderen Insulin zu wechseln, sondern dabei zu bleiben. Der Verdacht, dass Insulinsorten-Hopping Antikörper verursacht, war nämlich größer.


    Vor den Insulin Antikörpern muss man keine Angst haben, wenn man Diabetes hat. Die Anzahl der Menschen, die davon richtige Schwierigkeiten haben, weil bei ihnen kein Insulin mehr wirkt, ist sehr klein.

    Vielen Dank für die Antwort, beruhigt sehr :):)

  • Das finde ich aber sehr interresant, denn das kam auch nicht in der Schulung vor.

    Wie lange ist denn eine Latenzzeit? Die 4 Stunden Wirkdauer?

    Und ab wann fängt "viel" an?


    Die Schulungen müssen ja so gestaltet sein, dass jeder sie verstehen kann. Das was ich da beschrieben habe ist eine kurze, vereinfachte Zusammenfassung aus der Biochemie. So tief gehen Schulungen eher selten.

    Über die Dauer ist mir nichts bekannt, aber etwas länger wird es wohl schon dauern, wenn das zu einer Down-Regulation führen kann.

    Und "viel" ist relativ. Manche kommen mit 20 IE TDD aus (=Total daily dose; also die Summe aus Basal und Boli), andere brauchen 600 IE.


    Man kann das aber beobachten: wenn das Körpergewicht gleich bleibt (davon hängt ja auch die TDD ab) und die TDD ansteigt, dann spricht das für eine Resistenz-Entwicklung. Und die stammt in den meisten Fällen von einer Down-Regulation.


    Viele Grüße
    Jörg