Erfahrungen: Omnipod DASH

  • So dann auch hier der neuen Thread.

    Verfügbar in Deutschland ab ab 01.10.2020 bei DiaExpert.

    Technische Daten des Pods:
    Größe: 3,9 x 5,2 x 1,45 cm
    Gewicht: 26 g ohne Insulin
    Reservoirfüllmenge: mind. 85 I.E. bis zu max. 200 I.E schnellwirkendes U100-Insulin
    Kunststoffkanüle in hellblau, um korrekte Einführung zu überprüfen
    Wasserdichtigkeitsklasse IP28 (7,6 Meter Tiefe bis zu 60 Minuten)
    72 Stunden Tragedauer
    Betriebstemperatur: 5°C bis 40°C
    3 interne Batterien

    Vorteile des neuen PDM:
    Schnell reagierender Touchscreen mit intuitiver Bedienung
    12 Basalratenprofile sowie eine Nullbasalrate können gespeichert werden
    Integrierter Bolusrechner
    Pod-Platzierungsstellen-Tracker erleichtert das Wechseln der Infusionsstellen
    Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku

    Technische Daten des PDM:
    Größe 6,3 x 13,0 x 1,0 cm
    Basalratenprofile: 12 sowie Nullbasalrate
    Bolusrechner mit Eingabe der Kohlenhydrate in Gramm
    Eingabe des Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnisses in 0,1g KH/IE-Schritten
    Bluetooth-Kommunikation mit dem Pod


    Unterschiede Omnipod & Omnipod DASH

    Die Unterschiede zwischen dem bisherigen Omnipod und dem Omnipod DASH-System sind wie folgt:

    Verbrauchsmaterial: Die Pods vom Omnipod-System sind nicht kompatibel mit dem Omnipod DASH-PDM und umgekehrt.

    Omnipod DASH verfügt über kein integriertes Blutzuckermessgerät.

    Bei Omnipod DASH wurden der PDM sowie die Pods überarbeitet und modernisiert.

    Quelle: LINK


    7265-dash-verkleinert-jpg

  • DIY soll jedenfalls aktiv verhindert werden:

    Insulet ist bekannt, dass es einer bestimmten Gruppe von Menschen mit Diabetes gelungen ist, das Kommunikationsprotokoll des Pods mithilfe eines Smartphones und einer Überbrückung zu reproduzieren. Dadurch ist es möglich, den Pod über ein nicht autorisiertes Gerät zu steuern. Diese Vorgehensweise ist bekannt als Do-it-yourself-Methode (DIY) und entspricht nicht dem vorhergesehenen Verwendungszweck des Omnipod®-Insulin-Managementsystems.

    Diese Sicherheitslücke gibt es im Omnipod DASH™-Insulin-Managementsystem NICHT.„


    von:

    https://www.omnipod.com/de-at/…d-improper-access-control

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
    Seit ich versuche meine Ernährung umzustellen hasse ich sie, da ich versuche sie nicht mehr zu essen!
    Seit ich zum Rauchen aufgehört habe, hab ich sieben Kilo zugenommen! - Aber zwischenzeitlich wieder 4 abgenommen ;-)
    Super, jetzt kann ich blad aber "gesund" sterben!

  • Mein Rezept für Dash habe ich letzte Woche verschickt. Wenn es genau so geht wie vor 5 Jahren mit OmniPod, werde ich in einem Monat die Technik zu Hause bereitliegen. Muss noch Lyumjev zum Betanken organisieren.


  • Hallo! Ich mőchte Insulinpumpe haben, ich habe den Omnipod Dash gefunden :) Es wäre super für mich, es hat Kein Sclauch und es ist sehr wichtig wegen meine Arbeit. Aber meine Aerztin hat gesagt, dass es zahlt mein Krankenkasse nicht. Ich brauche für 3 Tagen mehr Insulin als 200 E. Benutzt echt jede Podder den Pod für 3 Tage? Ich bin sehr Enttäuscht. :(

    Sorry wegen mein Deutsch, ich komme aus Ungarn, aber ich hoffe dass ich bekomme Antworten. Danke schön!

  • Hallo! Ich mőchte Insulinpumpe haben, ich habe den Omnipod Dash gefunden :) Es wäre super für mich, es hat Kein Sclauch und es ist sehr wichtig wegen meine Arbeit. Aber meine Aerztin hat gesagt, dass es zahlt mein Krankenkasse nicht. Ich brauche für 3 Tagen mehr Insulin als 200 E. Benutzt echt jede Podder den Pod für 3 Tage? Ich bin sehr Enttäuscht. :(

    Sorry wegen mein Deutsch, ich komme aus Ungarn, aber ich hoffe dass ich bekomme Antworten. Danke schön!

    Du bekommst im Jahr genau so viele Pods wie du brauchst bei drei Tage Tragedauer plus eine Packung extra als Ersatz. Heißt bei frühzeitigen Wechsel durch eine zu hohe Insulintagesmenge entweder du musst dir Pods privat dazukaufen oder aber tageweise auf ICT umstellen.

    Da beide Lösingen nicht optimal sind, wird man dir den Pod schon gar nicht verschreiben.


    Es soll irgendwann 200er Insulin zusätzlich zum normalen 100er Insulin kommen für die Pods, soweit ich das mitbekommen habe. Das bedeutet, dass das Insulin besser konzentriert ist, dass die Masse von 400 IE vom normalen 100er Insulin, dann mit dem 200er Insulin nur die Hälfte also 200 IE betragen. Heißt, dass dann mit diesem neuen Insulin auch Patienten mit einem höheren Tagesbedarf die Pods nutzen können. Da du effektiv 400 IE in die Pods bekommst. Wann das soweit ist, weiß ich allerdings nicht.


    Hast du aber mal eine Schlauchpumpe überhaupt probegetragen? Ich wollte auch den OmniPod, bekam ihn aber nicht, weil ich das andere Extrem habe. Zu geringer Insulinbedarf. Ich habe die Schlauchpumpe probegetragen und dann mich für eine Schlauchpumpe entschieden. Entgegen der Erwartungen ist der Schlauch sehr dünn und mich stört er überhaupt nicht.

  • Es soll irgendwann 200er Insulin zusätzlich zum normalen 100er Insulin kommen für die Pods, soweit ich das mitbekommen habe. Das bedeutet, dass das Insulin besser konzentriert ist, dass die Masse von 400 IE vom normalen 100er Insulin, dann mit dem 200er Insulin nur die Hälfte also 200 IE betragen. Heißt, dass dann mit diesem neuen Insulin auch Patienten mit einem höheren Tagesbedarf die Pods nutzen können.

    Da musst Du dann aber einen Arzt haben, der Dir ein U200 für eine U100 Pumpe verordnet. Man muss dann nämlich jedes Mal dran denken, dass man nur die Hälfte des errechneten Insulins abgeben darf.
    Einmal morgens wuschig sein und nicht dran gedacht - >Zack ->fette Hypo.


    Ich würde das nicht machen, wenn ich Arzt wäre.


    Viele Grüße
    Jörg

  • Aber das wäre doch eine Lösung, an der auch der Pod-Hersteller interessiert sein müsste. Man könnte es mit einem einfachen Update machen: In den Einstellungen festlegen, dass ein U200-Insulin verwendet wird, sodass der Pod bei unveränderten Eingaben zur Dosierung nur die Hälfte abgibt. Vorausgesetzt, das Ding kann präzise genug dosieren.


    Aber welche kurzwirksamen U200 Insuline gibt es denn eigentlich? Ich kenne keins.

  • Aber das wäre doch eine Lösung, an der auch der Pod-Hersteller interessiert sein müsste. Man könnte es mit einem einfachen Update machen: In den Einstellungen festlegen, dass ein U200-Insulin verwendet wird, sodass der Pod bei unveränderten Eingaben zur Dosierung nur die Hälfte abgibt. Vorausgesetzt, das Ding kann präzise genug dosieren.


    Aber welche kurzwirksamen U200 Insuline gibt es denn eigentlich? Ich kenne keins.

    Momentan gibt es das noch nicht. Aber irgendwo habe ich mal gelesen, dass darüber nachgedacht wird. Vllt finde ich dazu nochmal was. Ob das nur eine Idee war oder ob die daran schon konkret arbeiten.

    Eben für Patienten mit zu hohen Tagesbedarf für die Pods, soll das die Lösung sein.

  • Aber das wäre doch eine Lösung, an der auch der Pod-Hersteller interessiert sein müsste. Man könnte es mit einem einfachen Update machen: In den Einstellungen festlegen, dass ein U200-Insulin verwendet wird, sodass der Pod bei unveränderten Eingaben zur Dosierung nur die Hälfte abgibt. Vorausgesetzt, das Ding kann präzise genug dosieren.


    Aber welche kurzwirksamen U200 Insuline gibt es denn eigentlich? Ich kenne keins.

    Ich habe mir am Donnerstag Lyumjev von meinem Diabetologen verschreiben lassen. (Kurze Randnotiz: der kannte das gar nicht und suchte das auf seinem Computer erstmal.)

    In der Liste der verfügbaren Verpackungsformen für Lyumjev standen auch U200-Einträge!

    (Wieder kurze Randnotiz: Er wollte mir dann erzählen, dass bei Auslauf eines Patents die Hersteller gerne durch Veränderung der Konzentration (weil er eben auch als erstes die U200-Einträge wahrgenommen hatte) versuchen, gegenüber den dann aufkommenden Generika darzustellen, dass ihr Produkt eben doch anders ist. Ich musste ihm erstmal erklären, dass Lyumjev ein Fiasp-Konkurrenz-Produkt ist und nicht eine Pseudo-Neuerfindung, um sich von Generika abzugrenzen. Naja, er kommt mir ja auch jedesmal bei meinem 5.x-HbA1c mit den Hypos, durch die ich mir den erkaufe. Kopfschüttel)

  • Ich habe mir am Donnerstag Lyumjev von meinem Diabetologen verschreiben lassen. (Kurze Randnotiz: der kannte das gar nicht und suchte das auf seinem Computer erstmal.)

    In der Liste der verfügbaren Verpackungsformen für Lyumjev standen auch U200-Einträge!

    (Wieder kurze Randnotiz: Er wollte mir dann erzählen, dass bei Auslauf eines Patents die Hersteller gerne durch Veränderung der Konzentration (weil er eben auch als erstes die U200-Einträge wahrgenommen hatte) versuchen, gegenüber den dann aufkommenden Generika darzustellen, dass ihr Produkt eben doch anders ist. Ich musste ihm erstmal erklären, dass Lyumjev ein Fiasp-Konkurrenz-Produkt ist und nicht eine Pseudo-Neuerfindung, um sich von Generika abzugrenzen. Naja, er kommt mir ja auch jedesmal bei meinem 5.x-HbA1c mit den Hypos, durch die ich mir den erkaufe. Kopfschüttel)

    da würde ich nicht mehr hingehen!

    nest

  • Aber das wäre doch eine Lösung, an der auch der Pod-Hersteller interessiert sein müsste. Man könnte es mit einem einfachen Update machen: In den Einstellungen festlegen, dass ein U200-Insulin verwendet wird, sodass der Pod bei unveränderten Eingaben zur Dosierung nur die Hälfte abgibt. Vorausgesetzt, das Ding kann präzise genug dosieren.


    Aber welche kurzwirksamen U200 Insuline gibt es denn eigentlich? Ich kenne keins.

    Ja, machbar wäre das. Die Minimed 508 konnte man damals auch auf andere Konzentrationen umstellen, Allerdings eher in die andere Richtung (U40 und U50).


    Und als U200 Analogon gibt es Liprolog U200. Aktuell aber nur im Fertigpen: https://www.aerzteblatt.de/arc…Neu-Liprolog-U200-KwikPen


    Ich wäre auch an sowas interessiert. Ich brauche wegen meiner Insulinresistenz aufgrund des Doppeldiabetes ja so ca. 130-150 IE pro Tag.

    Daher sind Pumpen mit nur 200 IE im Reservoir für mich wertlos. Und wenn man sich so umguckt kommen immer mehr Pumpen mit 200 IE Reservoiren auf den Markt, insbesondere bei den Patchpumpen. Aber auch die AC Insight und die YpsoPump haben nur so ein kleines Reservoir.


    Der Omnipod hat mich auch mal interessiert, aber die Kasse wird kaum so viele Pods bezahlen.


    Viele Grüße
    Jörg

  • Ich habe zwar nicht die Dash sondern, die Eros Pods, benutze diese jetzt aber seit ein paar Wochen mit U200 Humalog Insulin. Abgesehen, davon dass ich vor der Umstellung von U100 auf U200 Insulin einmalig alle Basalraten, ISF und Kohlehydrat-Faktoren entsprechend umgerechnet habe gibt es dabei absolut keinen Nachteil. Klar wenn man "von Hand" (ohne Bolusrechner) einen Bolus abgibt, muss man daran denken, dass es U200 Insulin ist, aber das ist auch nur Gewohnheit.


    Das U200 Insulin nehme ich einfach aus den Fertigpens (Humalog U200 gibt es auch nur in Fertigpens soweit ich weiß) - ist zwar vieleicht etwas umständlicher als aus einer Flasche/Ampulle aber mit etwas Übung auch kein Problem.


    Da ich zu dem Zeitpunkt wo ich mich selber auf U200 Insulin umgestellt habe noch keinen Diabetologen hatte, habe ich mir das U200 Insulin von meiner Hausärztin verschreiben lassen. Der hatte ich einfach per eMail die entsprechende PZN geschickt und die hat mir das ohne irgendwelche Fragen verschrieben.


    Ob die KK in dieser Konstellation die Pods bezahlt weiß ich natürlich nicht (da in Kombination mit U200 Insulin ja nicht zugelassen) weil ich meine Pods ja im Moment noch selbst bezahle. Nachdem mein Insulin-Bedarf seit ca. 1 Woche auf einmal massiv zurück gegangen ist, werde ich nun aber wahrscheinlich wieder auf U100 Insulin zurück wechseln, da ich so im Moment leider durch die Mindestfüllmenge von 80 IE (was bei U200 ja dann effektiv 160 IE entspricht) viel Insulin verschwenden muss :( Als ich auf U200 umgestiegen bin hatten mir die 200 IE nur noch gerade so gereicht.


    Ich würde mich auf jeden Fall nicht nur von einem Insulinbedarf von mehr als 200 IE in 3 Tagen von den Pods abhalten lassen. Denn aus meiner Sicht spricht absolut nix dagegen die Pods mit U200 Insulin zu füllen womit man dann bis zu 400 IE in 3 Tagen abdecken kann :)


    Um Probleme mit der KK zu vermeiden würde ich beim Antrag (wenn das geht, kenne mich da noch nicht aus, da mein Pumpenantrag erst bevorsteht) aber lieber nix von U200 Insulin sagen und evtl. auch den Insulinbedarf etwas knapp "schätzen" xD Wenn ihr die Pods dann erstmal habt, dann einfach U200 Insulin verschreiben lassen frei nach dem Motto "Was die KK nicht weiß, macht sie nicht heiß" :D


    Liebe Grüße


    Aleksandar

    Wenn ich Diabetes-Therapieformen mit Internet-Anschlüssen vergleiche (mein persönliches Empfinden, kann für andere natürlich ganz anders sein):

    -ICT = 56k Analog-Modem

    -Pumpe = in Deutschland übliche VDSL Anschlüsse

    -Closed Loop = Gigabit FTTH Glasfaser-Anschluss

  • Hab seit gestern mein Omnipod dash. Kann mir jemand sagen wo ich eine Schutz Folie oder Handy Tasche in der Größe her bekomme ? Finde im Netz nichts.

  • Hab seit gestern mein Omnipod dash. Kann mir jemand sagen wo ich eine Schutz Folie oder Handy Tasche in der Größe her bekomme ? Finde im Netz nichts.

    Das würde mich auch interessieren...bekomme ihn morgen:laub.

    Ich hätte gerne eine Handyhülle...mal sehen ob es da ein kompatibles Telefonformat gibt (Weiß das jemand?)

  • Erste Erfahrungen Omnipod Dash:


    Ich habe das System jetzt seit ein paar Wochen in Betrieb (vorher 8 Jahre Omnipod).


    Der PDM ist hardwaretechnisch ein Handy - aber leider kein Samsung, sondern ein Nuu Mobile A1 (chinesisch). Zubehör wie Hüllen und Schutzfolien finden sich in den gängigen Onlineshops.


    Die Funktionen etc. kann man detalliert überall nachlesen, daher hier nur ein Vergleich im Handling zum "alten" Omnipod:


    + Akku integriert zum Aufladen (ca. 2x/ Woche reicht), induktives Laden wie bei modernen Handys ist jedoch nicht möglich

    + Touch-Display für alle Funktionen erleichtert die Bedienung erheblich

    + Auf dem Dashboard sieht man den letzten Bolus/ BZ, das Basalprofil und die Infos zum aktuellen Pod - durch wischen kann man einfach hin- und herspringen

    + die Menüführung ist soweit verständlich und logisch, das (sehr umfangreiche) Benutzerhandbuch habe ich bisher nicht gebraucht, die Ersteinrichtung in der Praxis incl. aller Basalratenprofile und Bolusrechner hat ca. 30 min gedauert. Gewöhnungsbedürftig ist, dass man beim Bolus erst die KH-Menge eingibt und dann den BZ-Wert (das war beim alten Gerät anders herum) - daran hat man sich aber nach den ersten 1-2 Tagen gewöhnt.

    Man kann bei der Displayanzeige zw. 30 sec/ 1min/ 2min wählen, eingegebene Daten bleiben auch nach Timeout und erneutem Entsperren erhalten - das finde ich sehr praktisch, wenn man bei der Boluseingabe ndoch mal mehr Zeit braucht, um den KH-Gehalt zu ermitteln. Beim alten PDM musste man nach dem Timeout immer von vorn beginnen.

    + Der PDM ist deutlich flacher und passt damit auch besser in jede Hosen- oder Jackentasche (selbst mit Handyhülle).


    Was mir nicht so gut gefällt:


    - Der PDM ist doppelt gesperrt, d.h. man muss erst über das Display wischen zum Entsperren und dann noch einen Pin eingeben, das lässt sich nicht deaktivieren, der Sperrbildschirm ist zudem ziemlich dunkel - draußen bei Sonnenschein lässt es sich ähnlich schlecht erkennen wie der alte PDM, immerhin nach dem Entsperren kann man auch bei Sonne alles gut erkennen.

    - Die Anzeige des aktiven Insulins muss man leider mit Vorsicht genießen - sie wird nicht ständig aktualisiert, d.h. auf dem Sperrbildschirm wird ein höherer Wert angezeigt, beim Entsperren des PDM dauert es zwischen 5-20 sec. bis sich die Anzeige aktualisiert. Da ich das am Anfang nicht bemerkt habe, habe ich falsche Entscheidungen getroffen - ála: noch 2 IE aktiv und BZ im grünen Bereich - also keinen Bolus für den Kuchen) und hatte dann im Nachgang mit zu hohen BZ-Werten zu kämpfen. Man muss also immer den PDM entsperren und eine Weile warten, bis der korrekte Wert angezeigt wird.

    - Es passiert immer mal wieder, dass Bluetooth nicht aktiv ist am PDM (warum das so ist - keine Ahnung, es gibt im Menü keine Möglichkeit der Aktivierung/ Deaktivierung) - ergo ist dann keine Steuerung des Pod möglich - da hilft dann nur warten oder aus- und wieder einschalten. Leider habe ich zu diesem Fehler auch nichts in den Foren gefunden ... Hier hoffe ich mal auf ein Update des Herstellers.

    - Für die Abgabe des Bolus sind (incl. Eingabe des BZ-Wertes und Nutzung des Bolusrechners) sage und schreibe 10 Schritte im Menü nötig (das Entsperren des PDM NICHT mitgezählt) - dadurch dauert das deutlich länger, als beim alten PDM. Das nervt ein wenig - hier hätte ich mir gewünscht, dass man einfach die Menüführung vom alten PDM übernimmt.


    Alles in allem habe ich mir schon etwas mehr vom Dash versprochen. Der PDM ist im Vergleich zum alten Modell zwar deutlich moderner, hardwaretechnisch aber auch nichts topaktuelles. In jedem Fall sollte man in eine Displayschutzfolie und eine Handytasche investieren (im Starterpaket ist nur eine einfache Silikon(?)-Hülle dabei, da ist mir das Gerät am Anfang gleich mal aus der Hand gerutscht.

    Die Probleme mit Bluetooth und der Anzeige des aktiven Insulins nerven schon sehr - da muss man immer gut aufpassen und ggf. Zeit/ Geduld haben.


    Immerhin soll in absehbarer Zeit ja die Vernüpfung mit dem Dexcom G6 zum Closed Loop folgen.

  • Wenn beim DASH die Bluetoothverbindung zickt, ist er bei mir raus. Dazu ist er noch unkompakt. Zwei Scheiben Knäckebrot den ganzen Tag bewachen , nee. Nicht wirklich.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die lange Aktualisierungsdauer an der aufzubauenden Bluetoothverbindung hängt.


    Mit dem Manko gibt es keinen Grund, warum es nicht einfach eine DASH App gibt, die auf jedes beliebige Smartphone geladen werden kann. Schlimmer können die Verbindungsprobleme dann auch nicht sein.